Wenn ich fliegen könnte...

von Sasunox
GeschichteDrama, Familie / P18 Slash
Deidara Itachi Uchiha Naruto Uzumaki Sasuke Uchiha
05.06.2019
11.10.2020
69
227.838
26
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Dieses Kapitel
3 Reviews
 
22.08.2020 3.724
 
So, ich dachte mir mal der Kapitelname passt zu beiden pairings,  die gleich vorkommen. XD Viel spaß
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60.  Schritt für Schritt

„Bist du wirklich sicher?“ Obito lag mit Nagato auf seinem Bett und musterte ihn fragend.

„Jetzt verunsichre mich doch nicht…“ grummelte sein Freund.

„Entschuldige…“ er wollte Nagato keineswegs verunsichern, aber er hatte selber ein wenig bedenken dabei…immerhin war der andere völlig unerfahren und mit Männern war er selbst, das schließlich ebenso. Obito hoffte inständig das er sein angeeignetes Wissen umsetzen konnte.

Er überwand die restliche Distanz zwischen ihnen und in der nächsten Sekunde lag er leicht über Nagato gebeugt, in einen tiefen Kuss verwickelt. Obito ließ eine Hand unter das Shirt seines Freundes wandern und strich sanft über dessen weiche Haut.

Nagato zog indes scharf die Luft ein. Das hier war kein Vergleich zu ihrem ersten Aufeinandertreffen. Bei ihrer ersten Annäherung waren sie vollkommen hemmungslos und durch reines Verlangen angetrieben worden, doch Obito ging grade sehr zärtlich mit ihm um. Fast ein bisschen als hätte er Angst ihn zu zerbrechen und Nagato gefiel das durchaus. Diese hauchzarten Berührungen und im Gegensatz dazu, dieser leidenschaftliche Kuss…

Vor lauter Erregung bekam er kaum mit, wie Obito ihm sein Shirt über den Kopf auszog und es achtlos zu Boden warf. Doch als Nagato seiner Trance entkam, ging er dazu über den anderen nun leicht aufs Bett zu drücken und dessen Hemd aufzuknüpfen.

Obito ließ sich die Initiative seines Freundes durchaus gefallen, während er ihn mit lustverklärtem Blick beobachtete.

Nagato spürte wie der Schwarzhaarige mit einer Hand seine Seite entlangfuhr und an der Hüfte innehielt, nur um über die deutliche Ausbeulung seiner Hose zu streichen. Er stöhnte sofort auf. Diese Gelegenheit nutzte Obito, um den anderen wieder unter sich zu befördern.

Nagatos Körper bebte unter den Berührungen des Uchiha. Er wollte noch viel mehr davon….

Obito öffnete schließlich den Hosenknopf des anderen und massierte weiter die wachsende Erregung, in die bereits sämtliches Blut floss.

„Ahh…“

Nagato hielt es kaum aus, sein Verlangen stieg ins unermessliche, während Obito seine Laute mit einem Kuss erstickte. Er war sanft, aber bestimmend. Mit leichtem Druck bewegte er seine, gegen Nagatos Lippen und dieser erwiderte den Kuss verlangend.

Mit seiner Zunge fuhr er über die Unterlippe des anderen, er biss leicht in diese hinein und mit einem wohligen Seufzen gewährte Nagato Ihm Einlass. Obito erkundete jeden Millimeter seiner Mundhöhle und forderte Nagatos Zunge auf, bis sie in einen leidenschaftlichen Zungenkampf verfielen.

Erst als Obito ihr kleines ausfechten gewann, löste er den Kuss, nur um sich weiter an Nagatos Hals entlang zu küssen.

Dieser legte seinen Kopf in den Nacken, um ihm mehr Fläche zu bieten, was der Uchiha dankend annahm.

Obitos Hand wanderte nun über den entblößten Brustkorb des anderen, er streichelte über Nagatos Brust und zwirbelte dann mit seinem Daumen und Zeigefinger die empfindlichen Brustwarzen. Nagato keuchte bei der Berührung.

Schließlich legte Obito seine Hände an Nagatos Hosenbund und schob sie dem anderen samt Boxershorts von den Beinen. Dieser hob sein Becken leicht an, um es Obito leichter zu machen und so fand auch dieser Stoff, schnell seinen Weg auf den Boden.

Nagato fühlte sich nun doch etwas unwohl, so vollkommen nackt vor dem anderen zu liegen. Obito registrierte das jedoch schnell und gab ihm einen flüchtigen Kuss, bevor er sich an sein Ohr beugte. „Alles gut?“

Nagato nickte leicht. Er wollte jetzt sicher keinen Rückzieher machen, dazu war er auch viel zu erregt. Sein Verstand sollte gefälligst den Mund halten…

Seine Zweifel abschüttelnd, griff er mit seinen Händen an den Saum von Obitos offenem Hemd und bedeutete ihm, dieses ebenfalls auszuziehen.

Obito nickte kaum merklich und zog sich mit einer schnellen Bewegung gänzlich das Hemd aus. Nagato musterte augenblicklich, seinen gut gebauten Oberkörper.

Obito beugte sich wieder hinunter und ihre Lippen fanden sich erneut zu einem Kuss. Nur widerwillig löste er diesen, um an Nagatos Körper hinab zu gleiten. Er küsste sich über seine Brust, den Bauch und die Innenseiten seiner Oberschenkel entlang.

„Ahhh…O-bito…“

Obito musste schmunzeln. Ich habe doch noch gar nicht richtig angefangen…

Nagato winkelte automatisch seine Beine leicht an, während Obito nach seinem Glied griff und es schließlich mit seinen Lippen umschloss.

„Ahhh…fuck!....“ Nagato krallte sich in das Bettlaken unter ihm. So etwas hatte er noch nie in seinem Leben gefühlt.

Während Obito seinen Penis immer wieder aus der Mundhöhle und wieder hineingleiten ließ, versuchte Nagato vehement ruhig zu bleiben.

Aber Obito legte bereits eine Hand an Nagatos Hüfte, damit dieser sich nicht zu sehr bewegte.

Nagato spürte das er jeden Moment kommen würde, aber es war bereits viel zu spät, um das dem anderen in irgendeiner Form zu signalisieren.

Er ergoss sich gänzlich in Obitos Mund. Dieser war zwar im ersten Moment etwas überrascht, schluckte jedoch alles genüsslich hinunter. Er hob seinen Kopf an und sah zu Nagato, der sich die Hände vor sein Gesicht hielt.

Obito lächelte sanft und glitt wieder zu dem anderen nach oben. Er griff bestimmt nach seinen Händen und zog Nagato in einen Kuss. Er konnte sich schon denken, das Nagato sich dafür schämte so früh gekommen zu sein.

Er löste den Kuss wieder und schaute dem anderen tief in die Augen, der nur unsicher zu ihm aufsah. „Es ist alles in Ordnung, Süßer.“ versicherte er.

Natürlich war dies alles auch für Obito neu, doch er wusste sehr genau das Nagato hier überhaupt zum ersten Mal Sex hatte. Es war völlig normal, dass der andere sich noch nicht beherrschen konnte.

Nagato nickte. Obito zog ihn wiederrum in einen erneuten leidenschaftlichen Zungenkuss und fuhr währenddessen seine Seiten entlang, streichelte über seinen Brustkorb und zwirbelte wieder seine Brustwarzen.

„Ahhh…“ Nagato fühlte sich völlig überfordert. Wie kann mein Körper sich so schnell wieder erregen lassen? Ob das anfangs immer so ist…?

Ihm blieb keine Zeit mehr weiter darüber nachzudenken, denn Obito löste den Kuss und liebkoste seinen Hals. Das beschleunigte Nagatos Atmung um ein Vielfaches.

„AHHH…“ Nagato biss sich hart auf die Unterlippe, als Obito ihm plötzlich in den Hals biss. Was für ein geiles Gefühl….

Er spürte das erneute Verlangen nach dem anderen in sich und wie seine Erregung wuchs und sich aufrichtete. Obito war unglaublich…

Nagato fragte sich grade, wie er jemals genug von dem anderen bekommen könnte, als dieser ihm zwei Finger vors Gesicht hielt. Nagato musterte ihn fragend. Obito lächelte und fuhr die Lippen des anderen sanft mit seinen Fingern nach, dann hielt er inne und drückte sanft gegen Nagatos Mund.



Jetzt begriff sein Freund, was er wollte. Nagato öffnete seine Lippen und ließ Obitos Finger in seinen Mund gleiten, wo er sie mit reichlich Speichel benetzte.

Obito betrachtete das ziemlich erregt. Es kostete ihn wirklich Beherrschung, was er hier tat. Doch er würde alle Zeit der Welt für Nagato aufbringen.

Schließlich entzog Obito Ihm seine Finger wieder. Der Uchiha küsste den anderen erneut, während seine linke Hand an dessen Körper herunter wanderte.

Nagato spürte Obitos kühle, feuchte Finger an seinem Eingang und wie er langsam den ersten einführte.

Nagato verspannte sich sofort, weswegen der Uchiha ein wenig zögerte und ihn nur langsam weiter reinschob. Nagatos Herz schlug immer schneller und er versuchte sich nicht zu sehr darauf zu konzentrieren, sondern auf den neuen Kuss, den Obito begonnen hatte um ihn abzulenken.

Nach einer Weile, konnte Nagato sich tatsächlich an dieses seltsame Gefühl gewöhnen und Obito nahm bald seinen zweiten Finger dazu und machte Scherenbewegungen um ihn zu weiten.

Nagato musste den Kuss lösen, er warf den Kopf in den Nacken. Sein Stöhnen war schmerzverzerrt und es war einfach Seltsam, was sich da unten abspielte. Nur langsam gewöhnte er sich irgendwie daran und merkte, dass die Finger sich gar nicht mehr so schlecht anfühlten.



Obito schien dies zu bemerken, denn er bewegte sie jetzt leicht und Nagatos Atem wurde schneller.

Schließlich entzog Obito dem anderen seine Finger vorsichtig und entledigte sich noch seiner Hose, die ihm ohnehin stetig zu eng geworden war.

Dann setzte er sich zwischen Nagatos Beine. Dieser winkelte sie weiter an und spürte wie Obitos feuchtes Glied gegen seinen Eingang drückte und langsam eindrang.

„AHHHHH….“

Nagato schrie. Er verkrampfte sich sogleich um diese Härte und schlug sich eine Hand vor den Mund. Er bekam die Tränen in seinen Augenwinkeln kaum mit, im Gegensatz zu Obito…

Er verharrte sofort, als sein Freund aufschrie und sah unsicher zu ihm. Er war grade Mal zur Hälfte in ihn eingedrungen…

Er streckte eine Hand zu Nagatos Gesicht und wischte ihm über die Augenwinkel. Der andere sah ihn daraufhin verwirrt an, bis er wahrnahm das es Tränen waren, die Obito ihm wegwischte.

Obito musterte ihn nachdenklich. „Sollen…wir aufhören?“

Nagato überlegte zwar kurz, aber er schüttelte den Kopf. „Nein, lass uns…e-ein wenig warten.“

Obito nickte. Das entsprach in etwa dem herangehen, was er sich zurecht gelesen hatte. Es lief beim ersten Mal wohl meistens nicht sehr glimpflich ab, das war ihm bereits klar gewesen. Warum sollte es bei zwei Männern auch anders sein, als bei einem Hetero Pärchen?

Er beugte sich vorsichtig zu Nagato und küsste ihn sanft. Es bedeutete ihm sehr viel, dass der andere seine Nähe so sehr wollte und nicht gleich aufgab.

„Hm…ich glaube…es geht jetzt, etwas.“

Obito nickte und bewegte sich langsam in ihm. Nagato schien es tatsächlich gut aufzunehmen. Also blieb Obito bei seinen derzeitigen Bewegungen und ließ eine Hand zwischen ihre Körper wandern und umfasste das Glied des anderen.

Er pumpte es im Rhythmus seiner leichten Stöße, damit Nagato sich eher entspannen konnte.

Nach einer Weile, bewegte Nagato ein wenig sein Becken gegen Obitos. Er konnte mittlerweile durchaus, ein gutes Gefühl unter dem Schmerz ausmachen.

Auch Obito musste leicht Stöhnen. Es kostete ihn immense Zurückhaltung, den anderen derart zu nehmen. Er war nach wie vor nicht gänzlich in ihm, doch das würde er Nagato heute wohl auch nicht zumuten. Er war froh das sein Freund, nun immerhin etwas Schönes empfinden konnte.

Nagato stöhnte immer lauter auf und wand sich unter ihm.

Obito beschleunigte seine Bewegungen. Nagato spürte wie das Glied in ihm, zuckte und pulsierte. Was ihm immer wieder einen erneuten Schauder zwischen Schmerz und Lust bescherte.

Obito nahm das wahr und pumpte den Penis des anderen immer schneller, er sollte mit ihm kommen. Nagatos Atem wurde wieder unkontrollierbar und er stöhnte immer mehr. „Ich glaube… hn… Ich komme gleich“, brachte er zwischen zusammengepressten Zähnen hervor.

Obito nickte knapp. Auch er, stöhnte immer mehr...

Er stahl sich einen flüchtigen Kuss von Nagatos Lippen und ergoss sich dann mit einem lauten lang gezogenen Stöhnen in dessen Körper.

Dieses unsägliche, ungewohnte Gefühl brachte auch Nagato zum Höhepunkt. Was die Enge, um Obitos Glied nochmal verhärtete.

„Ahhh…“

Obito verharrte schwer atmend in seiner Position und suchte Nagatos Blick, dieser schaute mit einem leichten Lächeln zu ihm.

Schließlich, zog Obito sich vorsichtig aus ihm zurück und legte sich, zu seinem Freund dessen Atmung ebenfalls unregelmäßig ging.

Obito strich Nagato ein paar Haare aus dem Gesicht und betrachtete ihn etwas unschlüssig. „Ist…alles gut?“ fragte er unsicher.

Nagato atmete immer noch sehr unregelmäßig, aber er lächelte stetig vor sich hin und schaute Obito auf dessen Frage, noch breiter lächelnd an. „Mehr als gut.“

„Wirklich? ...“

Nagato musste kein Genie sein, um zu erkennen das sein Freund sich wirklich sorgte. Er legte eine Hand an Obitos Wange und sah ihn etwas ernster an. „Obito…es war wunderschön mit dir.“ wieder musste er lächeln, aber seine Züge wurden sogleich entschiedener. „Natürlich habe ich ein wenig Schmerzen…aber ganz ehrlich, das wäre es mir jederzeit wert… ich liebe dich.“ er überbrückte ihre Distanz und küsste Obito sehnsüchtig.

Als er sich von ihm löste, lächelte Nagato erneut und legte sich Nähe suchend auf dem Brustkorb seines Freundes nieder, während Obito einen Arm um ihn legte. Er fühlte sich grade unglaublich glücklich und Nagato konnte sich nichts Schöneres vorstellen als hier mit seinem Freund im Bett zu liegen.





Von derlei Dingen konnte sein Cousin Naruto, zurzeit nur träumen….



Er hatte Sasuke um ein Gespräch gebeten, aber war sich selbst immer noch nicht wirklich sicher damit. Naruto zweifelte einfach, ob es etwas ändern könnte…

Sicher, er liebte Sasuke nach wie vor und trotzdem war das Verhalten des anderen einfach grade sehr anstrengend für ihn. Er hatte mit Absicht noch einige Tage verstreichen lassen, seit er im Park auf Gaara losgegangen war. Dadurch konnte er eine Weile nachdenken und etwas Kraft sammeln. Naruto war im Grunde ein sehr positiver Mensch, doch Sasuke hatte es wirklich geschafft ihn völlig auszulaugen. Und doch…gab er sich selber eine gewisse Schuld dafür.

Ich habe es ihm doch versprochen…ich habe ihm gesagt das ich immer für ihn da bin. Ich habe ihm gesagt, egal was er tut…ich würde hinter ihm stehen…und jetzt? ...erst dränge ich ihn quasi in eine Beziehung mit mir und halte dann nicht mal meine Versprechen? ....

Naruto hatte lange und breit mit Sakura darüber geredet, weil sie nicht lockerlassen wollte, nachdem er sich auch ihre Sorgen angehört hatte. Zudem gab er Itachi sein Wort, nochmal mit Sasuke zu sprechen. Er musste da wohl oder übel durch….



Ding! Dong!



Er zuckte ein wenig zusammen, als er die Hausschelle vom unteren Stockwerk hörte. Naruto atmete tief durch, während er die Stimme seiner Mutter an der Haustüre vernahm….



„Ah, hallo Sasuke.“ lächelte Kushina Uzumaki den Jüngeren an.

„H-Hallo…“

„Er ist oben, wie üblich.“

Sasuke nickte verstehend und stieg langsam die Treppe hinauf. Er war wahnsinnig nervös…. Narutos Nachricht hatte ihn zwar irgendwie gefreut, aber was hieß es schon, dass sein Freund reden wollte? Vielleicht…will er einfach nur endgültig Schlussmachen….

Mit einem Stein im Magen, klopfte er leicht an Narutos Zimmertüre und trat ein. Sein Freund saß auf dem Sofa und sah auf, als er eintrat.

„Hallo…“

„Hey…“

Sasuke stand ein wenig unschlüssig an der Türe, er wusste absolut nicht wie er sich verhalten sollte.

„Setz dich doch erstmal.“ forderte Naruto ihn mit einem matten Lächeln auf. Er ist wirklich immer noch so unbeholfen, sobald es um zwischenmenschliches geht… Naruto musste sich selbst maßregeln, weil er dieses Verhalten so süß an dem anderen fand.

Sasuke tat wie ihm geheißen und nahm neben seinem Freund Platz.

Eine Weile schwiegen die beiden. Aber Sasuke hielt es irgendwann nicht mehr aus. „Naruto es tut mir wirklich leid, aber wenn du Schluss machen willst dann sag es bitte einfa-“

„Hey, Stopp!“ Naruto sprach sanft und hob beschwichtigend die Hände. „Ich habe dich nicht herbestellt, um Schluss zu machen, okay?“

Sasuke schluckte leicht, nickte jedoch verstehend. „O-Okay…“

Naruto seufzte. „Ich will einfach nur-…“ er hielt inne, er fand noch nicht den richtigen Anfang. „…wie…geht es eigentlich Gaara?“ die Frage fiel ihm zwar nicht leicht, doch er hatte dem anderen nun mal wirklich fast die Nase gebrochen…oder hatte er dies sogar? Er wusste es nicht….

Sasuke war sehr erstaunt über diese Nachfrage und er wusste nicht genau, was er antworten sollte. Wenn er ihm jetzt sagen würde, dass er Gaaras Gesundheitszustand kannte war Naruto vielleicht sauer. Dann war seinem Freund klar, dass er noch Kontakt zu dem anderen hielt obwohl er ihn einfach geküsst hatte….

„Ich-…er ist okay…“

Naruto nickte. „Gut…ich bin echt voll ausgetickt. Ist ja eigentlich nicht meine Art…aber, in dem Fall…“

„Darf ich…das dann so auffassen, dass du deswegen so ausgerastet bist…, weil du mich liebst?“ fragte Sasuke kleinlaut. Eigentlich hatte er das bereits mit Itachi besprochen und sein Bruder meinte sofort, er könne froh über Narutos Reaktion sein und dennoch…. wollte er es von dem anderen selber hören.

Naruto sah den anderen verwirrt an. Wieso fragt er das? Denkt er denn wirklich, meine Gefühle hätten sich so schnell geändert? ....

„N-Natürlich liebe ich dich!“ er schüttelte leicht den Kopf. „Denkst du denn wirklich, nur weil ich eine Auszeit wollte oder wir mal Streiten-…das, ändert doch nichts an meinen Gefühlen.“

Sasuke war innerlich sofort erleichtert, doch er schaute etwas resigniert zu Naruto. „Entschuldige…ich kann so etwas überhaupt nicht einschätzen…trotz der neulichen Therapie…ich werde immer ein paar Probleme mit manchen Dingen haben und…das sollte dir einfach klar sein...denke ich…“ er biss sich leicht auf die Unterlippe.

Naruto hörte ihm aufmerksam zu und lächelte schließlich. „Was habe ich dir gesagt, als wir zusammenkamen?“ er lächelte schelmisch. „Das ist mir egal. Zugegeben… in letzter Zeit, waren die Probleme dermaßen erdrückend…, dass ich selber nicht mehr nachkam und mir dir Kraft fehlte. Trotzdem ändert das nichts…ich liebe dich und will mit dir zusammen sein.“

„Aber momentan…willst du mich eigentlich nicht sehen oder? Du…meintest doch, dass du Zeit brauchen würdest...“ Sasuke versuchte, so gut wie er konnte auf seinen Freund einzugehen.

Naruto nickte. „Das sagte ich…“ er seufzte. „…aber dabei geht’s eigentlich weniger darum, ob wir uns sehen…“

„Sondern?“

Naruto fuhr sich genervt durchs Haar. „Es ist einfach-…ich hätte grade nicht mal Zeit für dich…“ er druckste ein wenig herum, doch Sasukes fragender Blick ließ ihn schnell weitersprechen. „…meine Eltern machen mir grade ziemlichen Druck wegen der Schule…mein Zeugnis war echt mies…außerdem, soll ich mir endlich mal Gedanken um meine Zukunft machen…“

Sasuke hörte dies alles zum ersten Mal und schaute den anderen etwas erstaunt an. „W-Wieso…hast du denn nicht mit mir darüber geredet?“

Naruto wirkte daraufhin etwas skeptisch, aber er sollte offen sprechen. „Du…hast doch selber, ständig Probleme. Da könntest du mir wohl kaum helfen...-“

„Aber ich kann dir zuhören!“

„Um ehrlich zu sein…ich wollte einfach nicht das du dir darüber so ne’n Kopf machst. Das geht ja ziemlich schnell bei dir…“

„Aber du darfst dir zusätzlich noch meine Probleme reinziehen, ja?“ grummelte Sasuke. „Da wundert es mich weniger, dass du so durch bist…“

„Ja…das war bestimmt, auch ein wenig meine eigene Schuld. Trotzdem, ändert das nichts an der Sache mit Gaara.“ Naruto schielte etwas vorsichtig zu Sasuke. „Das mit euch-…da läuft wirklich nichts oder?“

Sasuke legte sogleich die Stirn in Falten und wollte wohl nicht sehr freundlich antworten, also hob Naruto sofort die Hände. „Ich muss das einfach nochmal fragen. Beim letzten Mal bin ich völlig ausgetickt und hab eigentlich nur die Hälfte richtig gecheckt…“



Sasuke seufzte tief. „Ich…wusste mit deiner Aussage, über eine Auszeit nichts anzufangen. Also habe ich mit dem nächstbesten, darüber reden müssen…und ich habe ihm…vertraut. Ich hätte das nie vermutet. Es hat mich erschüttert…, weil ich dachte, dass ich endlich einen Freund gefunden hätte der mich wirklich versteht…dabei will er wohl nur-“  Sasuke brach gequält ab.

Naruto sah den Schmerz, in den Augen seines Freundes.

Er hat…das wirklich nicht mitbekommen…er ist so unglaublich naiv…

„Verdammt, ich verstehe dich ja.“ stellte Naruto klar. „Aber…ich musste das einfach fragen…“

„Traust du mir sowas denn wirklich zu?“ Sasuke wirkte eher traurig dabei, als verärgert. „Ich dachte zumindest in dieser Hinsicht, kennst du mich besser…“

Naruto musterte ihn nachdenklich. „Du hast dich…verändert, seit dein Bruder diesen angeblichen Unfall hatte…“

Sasuke stutzte. „Angeblich?“ er sah Naruto abschätzend an. „Du glaubst mir also nicht…“

„Sasuke, ganz im Ernst…Deidara und mir, war schon aufgefallen das ihr euch komisch verhaltet, bevor Itachi plötzlich verschwunden war. Außerdem ist Deidara in letzter Zeit echt friedlich. Er hat sich sogar richtig mit dir versöhnt…schon traurig das ich nicht einmal das, von dir selber erfahre…jedenfalls, nein. Ich bezweifle stark das dein Bruder einfach nur einen Unfall hatte.“

Sasuke seufzte innerlich. Deidara schien recht zu behalten, er musste mit Naruto reden…

„Es…stimmt schon. Es war nicht direkt, ein Unfall…“ Sasuke druckste ein wenig herum. „…Itachi und ich…wir sind in Schwierigkeiten geraten. Die Leute, auf die wir diesbezüglich trafen…verstanden leider absolut keinen Spaß…Itachi wollte mich beschützen, dabei…wurde er verletzt…“

Naruto hörte dem anderen aufmerksam zu, er legte leicht den Kopf schief als Sasuke nicht weitersprach. „Okay…und mehr kannst du mir dazu nicht sagen, weil du mich da raushalten willst, richtig?“

Sasuke nickte.

„Wieso hast du mir das nicht gleich so erzählt?“

Sasuke seufzte tief. „Ich hab gedacht…das du nicht locker lassen würdest…“

Naruto hob die Augenbrauen an. „Hm. Das hast du mir schonmal unterstellt…du hattest Angst das ich dich über Suigetsu ausfrage-“

„Das ist etwas anderes! Ich habe durchaus begriffen das du dich zurückhälst, wenn dich eine Sache nichts angeht…aber ich bin dein Freund und in dieser Hinsicht, ging es ausschließlich um mich…“

„Und…Itachi.“ ergänzte Naruto.

„Trotzdem…“

Naruto seufzte nun ebenfalls. „Sasuke…ich habe deine Worte verstanden.“ er fuhr sich ausatmend durchs Haar. „Wahrscheinlich kann ich froh sein, dass ihr beide… überhaupt noch lebt…“  er hatte durchaus begriffen, was Sasuke ihm soeben mitgeteilt hatte. Auch wenn es sehr umschrieben war…

„Es tut mir leid…“ Sasuke sah trübsinnig zu Boden. „Was…ist denn jetzt…mit uns? ...“ auch wenn Naruto es bereits betont hatte, die Angst den anderen zu verlieren wollte ihn einfach nicht loslassen.

Naruto atmete nochmals tief durch. Er liebte Sasuke, das würde sich so schnell nicht ändern…  Er legte eine Hand auf Sasukes Kopf und zog ihn sanft an seine Schulter. Sasuke ließ das ohne Zögern zu, er war so erleichtert darüber das er mit den Tränen rang.

Naruto streichelte ihm beruhigend über die Seite und küsste ihn leicht auf sein Haar. „Ich liebe dich…auch wenn du mich in den Wahnsinn treibst.“

Sasuke musste zitterig lachen. „I-ich liebe…dich auch…“ er brachte sich ausamtend zur Ruhe. Er wollte doch nicht mehr so eine Heulsuse sein… er räusperte sich. „Ähm, sag mal… ich weiß ja jetzt, dass du auch viel um die Ohren hast und immer noch etwas Abstand brauchst, aber…verbringst du wenigstens den 23. mit mir zusammen?“

Naruto stockte zwar kurz, doch es fiel ihm sofort ein. Der 23. Juli war Sasukes Geburtstag. Er lächelte automatisch. Dummkopf…natürlich werde ich das…

„Wenn du mich dahaben willst, gerne.“ er drückte Sasuke näher an sich.

Sasuke nickte dankbar und schmiegte sich noch näher an Naruto. „Ja, das würde mich wirklich freuen.“

Die beiden waren in diesem Moment wohl gleichermaßen froh, einiges geklärt zu haben. Denn diese Nähe wollte keiner von ihnen missen. Sie mussten eigentlich nur daran arbeiten, viel mehr miteinander zu reden. Denn schließlich gestand sich auch Sasuke ein, dass ihre Beziehung nur durch Zusammenarbeit bestehen kann.

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okay :) also Nagato und Obito sind einen guten Schritt weiter und Naruto und Sasuke haben sich ausgesprochen und vertragen.  Die zwei letzteren, müssen nur ihren jeweils eigenen Stress noch ein weniger besser handhaben. Aber meine Güte, die sind 16. Das wird schon ^^
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