Love Shots

KurzgeschichteRomanze / P18 Slash
04.06.2019
12.11.2019
6
41780
5
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Dieses Kapitel
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Kleines Vorwort

Liebe Leser,
ich plane, hier zukünftig eine Sammlung von Kurzgeschichten hochzuladen. Jedes Kapitel soll in sich abgeschlossen sein. Zumindest sehe ich es im Moment so vor. Die Geschichten sind flüchtige Idee, die mich plagen und unbedingt hinauswollen, und bevor sie auf dem Laptop verstauben…dachte ich, was soll´s?
Nun ja, ich hoffe einfach, sie können den ein oder anderen unterhalten. Mehr sollen sie nicht tun.
Diese erste Story wird für den ein oder anderen vermutlich am Ende etwas »speziell« sein.
Es handelt sich um Gay-Storys, soviel sollte zu Anfang klar sein.

Ich wünsche viel Spaß ;)

NEU!
Nachtrag 23.10.2019:
Liebe Leser, nachdem ich die erotischen Passagen erst zensieren musste, kam ich nun dazu, die Geschichten anzupassen, sodass beim Lesen nicht das Gefühl aufkommt, etwas würde fehlen.
Zu dritt haben wir nachgerechnet, die Wörter gezählt, um sicher zu sehen, dass die Länge der Story in die Richtlinien fällt. In diesem Sinne auch noch mal ein großer Dank an meine fleißigen Helferlein. Ihr wisst, dass ich euch meine ;)

Hier und da kamen einige Sätze dazu, Szenen wurden etwas gekürzt, aber ich selbst bin jetzt zufrieden mit allem und hoffe, ihr habt weiterhin Spaß beim Lesen.

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»Ich dachte, du kommst nicht.«
Es war das zweite Mal innerhalb weniger Minuten, dass jemand diesen verwunderten Satz ausrief.
Leon zuckte abtuend mit den Schultern, nachdem er durch den rasselnden Perlenvorhang auf die Terrasse des kleinen Ferienbungalow trat. Das Muster auf den Holzperlen – ein karibisches Meer – war über die Jahre längst verblasst.
»Ich habe es doch noch kurzfristig einrichten können«, erklärte er und bedeutete seinem Vater, sitzen zu bleiben.
Dennoch erhob sich dieser aus seinem quietschenden Gartenstuhl und zog ihn in eine unbeholfene Umarmung, die ihnen beiden unangenehm war. Doch Leons Mutter erwartete, dass sie sich herzlich zeigten, wobei sie beide mit offener Zuneigung stets ihre Probleme hatten. Was nicht hieß, dass sie sich hassen würden, sie zeigten ihre Gefühle schlicht auf andere Weise. Ein Nicken zur Begrüßung hätte es für Leon auch getan, es wäre ihm sogar lieber gewesen.
Er klopfte zweimal auf den kräftigen Rücken seines alten Herrn, der in Wahrheit noch ein junggebliebener Mittfünfziger war, dem man sein Alter nicht ansah, bis auf das silbergraue Haar und ein paar Falten.
Als sie sich lösten, bedeutete sein Vater ihm, sich hinzusetzen. Leon nahm ihm gegenüber an dem alten Gartentisch platz, während sein Vater nach drinnen rief: »Jutta, tau dem Jungen noch ein Steak auf.« An Leon gewandt erklärte er: »Wir wollten heute Abend grillen.«
Leon nickte. Natürlich, es war Sommer und sie waren in den Ferien, dort wurde jeden Abend gegrillt. Nichts würde sich je daran ändern, seine Familie war diesbezüglich eingefahren.
Eingefahren, aber glücklich in ihrem bescheidenen, kleinen Spießerleben.
Leons Mutter rief eine Bestätigung aus dem Wohnbereich der kleinen Blockhütte, sie war noch damit beschäftigt, alles auszupacken.
Einen Moment herrschte Schweigen, dann nickte sein Vater ihm zu und verfiel in die üblichen Plaudereien. Wie es Leon so erging, wie das Studium lief, ob er mit dem Nebenjob und dem Lernstoff auch gut zurechtkam, und ob ihm das Leben in einer WG mitten in der Stadt nicht beengt vorkam.
Das unausgesprochene »Die Familie vermisst dich, komm doch mal öfter Heim« schwang in beinahe jedem Satz mit, jedoch ohne Vorwurf. Den hatten sie vor Jahren hinter sich gelassen.
Deshalb traf sich die Familie für eine Woche jedes Jahr gemeinsam in ihrem alten Ferienhaus, es war ein unbeschriebenes Gesetz. Doch dieses Jahr hatte Leon eigentlich abgesagt. Viele Gründe hatten dafür eine Rolle gespielt, letztlich hatte nur ein Grund genügt, sich doch umzuentscheiden.
Und er wurde bereits nervös. Wobei, er war die ganze dreistündige Fahrt bis zu der Ferienanlage lang nervös gewesen. Allmählich hielt er es nicht mehr aus, dazusitzen und so zu tun, als wäre er nur hier, um eine gemütliche, ruhige Woche mit der Familie zu verbringen.
»Du siehst blass aus«, bemerkte sein Vater irgendwann.
Leon nickte und legte eine Hand auf seine beengte Brust. Er konnte kaum Atmen vor Ungewissheit. »Die lange Fahrt ist schuld, mir ist etwas übel.« Seine Übelkeit rührte von der Unruhe in seinen Eingeweiden, nicht von der Autofahrt. Aber das würde er nicht seinem Vater erläutern.
»Trink ein kaltes Bier, das hilft.« Sein Vater wollte aufstehen, und ihm eine Flasche zu holen, offensichtlich froh darüber, diese mühsame Unterhaltung kurz verlassen zu dürfen. Vermutlich würde er drinnen Leons Mutter bitten, sich zu ihnen zu setzen, damit sie das Reden übernehmen konnte.
Doch Leon nutzte die Gelegenheit, um selbst aufzustehen. »Danke, aber ich denke, ich vertrete mir etwas die Beine an der frischen Luft.«
Sein Vater legte schmunzelnd den Kopf schief. »Früher, wenn du und dein Bruder das sagten, habt ihr euch zum Rauchen rausgeschlichen.«
»Das Rauchen habe ich mittlerweile aufgegeben«, lächelte Leon zurück und ging zum Perlenvorhang.
»Gut«, hörte er seinen Vater noch sagen, »das ist wirklich eine grässliche Angewohnheit.« Er trank von seinem kühlen Bier.
Leon schüttelte über ihn den Kopf, sagte aber nichts dazu.
Als er zur Haustür ging und sich davon abhalten musste, loszurennen, hielt ihn seine Mutter noch einmal zurück. Er erklärte, dass er nur einen Spaziergang machen würde, sich die Gegend ansehen, ob sich etwas verändert hätte, die Nachbarn grüßen und nachsehen, ob jemand dort war, den er kannte.
Das war nicht einmal gänzlich gelogen.
Sie sagte ihm, er sollte nicht zu lange fortbleiben, es gäbe bald Essen.
Alles war genau wie früher.
Leon trat nach draußen, der schmucke Vorgarten sah top gepflegt aus, seine Eltern fuhren jedes Wochenende zu ihrem kleinen Haus und kümmerten sich um alles. Seine Mutter war eine hervorragende Gärtnerin, der Lorbeer sah wie gemalt aus und die Magnolien blühten nirgends so schön wie in ihrem Garten.
Wann immer Leon hier war, fühlte er sich wieder wie ein kleiner Junge im Schoß seiner Familie. Und obwohl er sie Spießer nannte, liebte er sie, vor allem für die Geborgenheit, die er fühlte, sobald er in ihre Mitte zurückkehrte. Durch den Abstand, den er durch seinen Auszug gewonnen hatte, hatte er gelernt, alles an ihnen wertzuschätzen. Vom Abendbier des Vaters bis hin zu den gegrillten Steaks mit Kartoffelsalat jeden Abend vom Frühjahr bis zum führen Herbst und manchmal auch an Weihnachten und in der Silvesternacht, wenn das Wetter mitspielte. Er liebte den perfekten Garten, die kitschigen Dekorationen seiner Mutter und den klischeehaften Fußballwahn seines Vaters.
Er ging aus dem niedrigen Gatter, im Vorgarten stand ein Fahnenmast, an dem die deutsche Flagge im milden Wind flatterte. Die Böe trug den blumigen Duft des noch nicht abgeernteten Heufeldes heran.
Die Sonne prickelte auf seinem Gesicht, als er die Straße hinaufschlenderte, die Hände in den Hosentaschen. Jägerzaun reihte sich an Jägerzaun, allesamt frischt gestrichen, die Rasen wie mit der Nagelschere geschnitten.
Er verließ die Siedlung über einen Feldweg, der zu dieser Zeit durch hochgewachsene Blumenwiesen führte. Ein sanfter Anstieg beanspruchte seine vom Autofahren steif gewordenen Knie. Immer wieder drehte er sich um und sah die Feriensiedlung mit ihren kleinen Gärten und Blockhütten unter ihm liegen, wie ein Foto aus seiner Kindheit. Die Abendsonne brannte auf seinem schokoladenbraunen Haar. Es war ihm zu lang geworden und kitzelte ihn sowohl im Nacken und an den Ohren, so wie auch auf der hohen Stirn.
Leon ging weiter, sein Schritt wurde leichter, je höher die Wiesen wurden. Am höchsten Punkt des Hügels wartete eine einsame Bank auf ihn. Er setzte sich kurz und ließ den Blick suchend über das von der Sonne geflutete Heuwiesenfeld wandern. Es dauerte eine Weile, bis er schemenhaft eine sehr dünne Rauchwolke erkennen konnte, die sich wie von einem Räucherstäbchen aus der Wiese gen Himmel emporschlängelte.
Sein Herz machte einen Satz und schlug dann schneller. Er schluckte, doch der Kloß in seinem Hals saß bombenfest.
Leon versuchte, sich einen inneren Ruck zu geben, doch er fing zu schwitzen an und ihm war mehr danach, davon zu rennen.
Allerdings würde das nicht viel bringen, es sei denn, er würde noch heute wieder abreisen.
Sei kein Feigling, schalt er sich und stand auf. Er rieb sich die schwitzigen Hände an seiner Jeans trocken und watete in das hüfthohe Gras. Violette und buttergelbe Blüten besprenkelten die Wiese und tauchten sie damit in ein schillerndes Farbenmeer.
Seine Beine trieb es der dünnen Rauchschwade entgegen, die aus einer plattgedrückten Stelle mitten in den hohen Gräsern stiegt.
Seine Schritte verursachten ein Rascheln, doch der andere sah nicht auf, als er in dessen Blickfeld trat. Genüsslich zog der Mann, der ausgestreckt auf dem Rücken in einem Bett aus Gras lag, erneut an einer halb gerauchten Zigarette. Die Spitze des Klimmstängels glühte in der Abendsonne auf, der Geruch von Nikotin hing plötzlich schwer in der Luft. Der Duft, so vertraut, löste ein Gefühl von Nostalgie und Sehnsucht aus.
Leon erlaubte sich eine etwas eingehendere Betrachtung des Mannes. Die Sonne prallte ungehindert auf seinen gebräunten Oberkörper, er trug kein Shirt, kein Top, seine athletischen Muskeln zeichneten sich sanft unter der glattrasierten, vor Schweiß schimmernden Haut ab, nicht mehr als sachte Hügel in einer makellosen Landschaft. Die Brustwarzen – verlockende Spitze, die blassrosa auf den malerischen Brustmuskeln schillerten. Die blaue Jeans hing selbst im Liegen tief, der Bund lag locker auf dem schmalen Becken, sodass der Ansatz dunkelblonden Haares zu erkennen war. Er trug keine Unterwäsche, nicht in seinem Urlaub.
Leon ging auf ihn zu, er konnte gar nicht anders, eine schmerzliche Sehnsucht zog ihn zu dem anderen Mann hin. Es war heiß, die Hitze war erdrückend auf dem Wiesenfeld, doch ein sachter Wind wehte gelegentlich, ließ die Gräser rascheln und versprach eine flüchtige Milderung. Schweiß perlte Leonas Nacken hinab, verschwand unter dem Hemdkragen und kitzelte zwischen den Schulterblättern, ehe der Wollstoff ihn aufsaugen konnte.
Obwohl der andere ihn gehört haben musste, hielt er die Augen geschlossen, führte nur gelegentlich seine Zigarette zu seinen leicht geschwungenen Lippen. Die untere war voller als die obere, die beinahe kaum zu sehen war. Genau, wie Leon es in Erinnerung hatte. Eine leichte Gänsehaut überkam ihn, als er sich ebenso daran erinnerte, wie sich diese Lippen in seinem Nacken anfühlten.  Samtig, weich, nicht mehr als eine geflüsterte Berührung, die ihn erzittern ließ.
Oder der streichelnde, heiße Atem, der gerade zusammen mit einer Wolke Zigarettenqualm ausgestoßen wurde.
Leon pflügte eine Blume mit samtenen Blütenblättern aus den Gräsern, während er um den Kopf des anderen herum ging. Ein paar Fältchen hatten sich um die tiefsitzenden Augen herum gebildet, auf dem Hügel der langen Nase schimmerte ein leichter Sonnenbrand, und auch die Grübchen in den Mundwinkel waren seit dem letzten Jahr etwas tiefer geworden. Makel, die keine Makel für Leon waren, sondern die Einzigartigkeit dieses Gesichts vervollkommneten. Schönheit lag eindeutig im Auge des Betrachters, und was Leon gerade so sehnsüchtig begutachtete, war das Antlitz des Mannes, den er über viele Jahre hinweg innig geliebt hatte. In jeglicher Hinsicht.
Leon ließ sich hinter seinem Kopf nieder, die Knie links und rechts von dem dunkelblonden, kurzen Haar, das zu einer Allerweltfrisur geschnitten war. Doch das Äußere konnte trügen, Leon blickte auf einen Mann Mitte Dreißig hinab, der brav seinem Bürojob nachging und rein äußerlich oftmals wegen seines durchschnittlichen Auftretens übersehen wurde, doch er wusste nur allzu gut, dass unter dieser scheinbar wenig interessanten Fassade ein überaus leidenschaftliches Feuer loderte. Ein verbotenes Verlangen obendrein.
Vor ihm im Gras lag der typische »Gute Sohn«, der sich nie etwas zu Schulden kommen ließ, Mamas Liebling und Traum aller Schweigermütter, doch Leon allein kannte die Wahrheit.
Er hob die Hand mit der Blume zwischen den Fingern und führte sie federleicht über die volle Unterlippe. Die Lachfalten vertieften sich, als sich ein leichtes Lächeln auf die vertrauten Züge schlich. Leon kitzelte ihn genau in jenen Grübchen, bis die Gesichtsmuskeln zuckten.
Er lächelte selbst, als er die samtene Blüte über die rauen, blonden Stoppeln auf dem markanten Kinn führte und zur Kehle hinabwanderte. Der andere legte den Kopf tief in den Nacken, um ihm seinen Adamsapfel entgegen zu wölben. Leon beugte sich vornüber und leckte sacht über die ausgeprägte Wölbung, hauchte anschließend einen feuchten Kuss darauf, und konnte an seinem eigenen Hals den heißen Atem des anderen spüren, der wie ein erhitztes Seidentuch über seine Haut strich.
Kreisend führte er die Blüte tiefer, über die sanften Brustmuskeln, ihre violetten Blätter hatten bereits Druckstellen und Risse von und den Bartstoppeln davongetragen. Ohne Umwege gelangte er zu der linken Knospe, er umkreiste sie mit der Blume, sie zog sich zusammen, wurde hart und stach hervor. Leon leckte sich die Lippen, während er bei dem Prozess zusah. Und als er die Blüte über den harten Knopf zog, wölbte sich der Leib unter ihm nach oben und ein dunkles, heiseres Stöhnen erklang, wurde fortgetragen vom sanften Wind.
Genussvoll schloss Leon die Augen, der animalische Laut war so vertraut, dass er ihm umgehend ein heißes Prickeln unter die Haut sandte. Er atmete vernehmbarer, die Brust wurde ihm eng. Eine Feuerflut stemmte sich mit einer enormen Kraft gegen den Damm, den Leon in sich aufgebaut hatte, und drohte mit voller Wucht hindurch zu brechen.
Er brauchte es, er brauchte diese Nähe, die ihm half, sich gehen zu lassen. Er wollte, dass seine Sehnsucht sich bahnbrach und damit seine ruhige, verschlossene Oberfläche hinwegspülte, auf dass sich seine Leidenschaft frei entfalten konnte.
Durch Lust lebendig werden. Lecken, kosten, stoßen, schwitzen, hecheln, betteln und gleichwohl fordern. Das war, was er brauchte, was er jedes Jahr um diese Zeit brauchte, was er eigentlich immer bräuchte. Einen Ausgleich zu allem. Weshalb er auch in diesem Jahr trotz aller guter Vorsätze wieder hier war. Denn mit niemanden sonst war er so losgelöst und frei wie mit Noah, der gerade unter ihm lag und sich in die Lippen biss, während Leon ihn mit einer violetten Blüte neckte, reizte, anheizte…
Leon beugte sich über Nohas Brust und fuhr mit der breiten Zunge über die zusammengezogene Brustwarze. Sie schmeckte genau so wie er es in Erinnerung gehabt hatte, würzig, männlich, hölzern, mit einer bitteren Note dank der verletzten Blüte. Genüsslich zog er die Nasenspitze über die seidene Haut, sie roch nach herben Männerschweiß, verursacht von der Sonne, die sie gebräunt hatte.
Hände legten sich um Leons Schenkel, kneten ihn durch die Jeans, die viel zu heiß für dieses Wetter war. Er wollte sie absteifen, wollte den milden Wind, die Sonne, und Noahs starke Finger auf seiner Haut fühlen.
Leon zog die Zunge durch Noahs Brustmuskeln hindurch, durch die Rille dieser athletischen Muskeln, an die er immerzu denken musste, die eine solche Sehnsucht in ihm auslösen konnten, dass er etwas wirklich, wirklich Verbotenes tat, und immer wieder tun wollte.
Sein Blick wanderte tiefer, zum Bund der Hose, wo ein fingerbreiter Spalt einen Einblick bot, der Leon einen heißen Schauder einbrachte. Er schluckte und überlegte, ob er seine Hand unter den Bund schieben sollte. Er müsste die Hose nicht einmal aufknöpfen, es war genug Platz für seine Hand.
Stattdessen zügelte er sich, wollte den Moment auskosten, sich selbst quälen durch die Vorfreude, die sein Blut in Wallung brachte. Er hob wieder die Blüte und kitzelte Noahs Bauchnabel. Der Körper unter ihm wandte sich lüstern im Gras, gierige Hände kneteten seine Schenkel hinauf, während er die Blüte kreisend um den Bauchnabel zog und dann neben der Spur aus feinen Härchen hinab führte, bis er am Bund der Hose angelangte und von der Mitte bis zum Beckenknochen strich – und wieder zurück. Dann die andere Seite.
Noah drückte den Rücken durch und drängte ihm fordernd die Lenden entgegen. Neugierig drehte Leon den Kopf und blickte ihm ins Gesicht. Die braunen Augen waren geschlossen, und die Zähne gruben sich tief vor Lust in die volle Unterlippe. Es stand pure Ungeduld und Sehnsucht in Noahs hübschem Gesicht.
Die Zigarette steckte längst vergessen noch zwischen den Fingern, die auf seinem Schenkel ruhten, und drohte, Noah und Leon zu verbrennen, eine lange Stange Asche purzelte bereits über sein Bein.
Leon nahm sie Noah ab, war versucht, daran zu ziehen, schüttelte aber dann den Kopf. Nikotin war nicht die Sucht, die er befriedigen wollte, als er entschieden hatte, herzukommen.
Er drückte sie im Gras aus, achtete darauf, dass sie die Glut erstickte, und steckte den Stummel in die Hosentasche.
Als er sich wieder hinabbeugte, ersetzte er die sanfte Blüte durch seine Zunge. Das feuchtwarme Fleisch ließ Noah umgehend keuchen, und seine Finger gruben sich krampfend in Leons Schenkel.
Fordernd hob Noah ihm das Becken entgegen, stieß in die Luft, während seine eigenen Hände mit festem Griff an Leons Beinen auf- und abfuhren, immer nahe an die Härte hinter seiner Hosenleiste, aber niemals hinlangend. Es war frustrierend und erregend zugleich.
Unwillkürlich begannen sie, sich aneinander zu reiben. Leon war auf einmal schrecklich heiß, er hatte zu viel an, und das Prickeln unter seine Haut sandte eine Unruhe durch seine Venen, die ihn antrieb, sich zu bewegen, sich an Noah zu pressen.
Er fühlte keine Scham, wenn er sich derart gehen ließ, nicht bei Noah. Er fühlte sich lediglich befreit, wenn er sich seiner Lust hingeben konnte.
Es gab nichts Erotischeres für Leon, als zuzusehen, wie Noah unter seiner Zunge hart wurde und sich unruhig wälzte. Zuzusehen, welche Macht er über ihn besaß – wissend, dass Noah die gleiche Macht auch über ihn besaß.
Als sich die Spitze von Noahs Härte unter den Bund drückte und die empfindliche Haut der samtenen Eichel aufblitzte, konnte Leon sich nicht mehr zurückhalten. Er streckte den Hals, packte gleichzeitig in Noahs Schritt und drückte zu, während er mit der Zunge das warme, empfindliche Fleisch begrüßte, dass sich vorwitzig an die Sonne schob. Es zuckte unter seiner kneteten Hand, als beherbergte die Jeans eine Natter.
Noah stöhnte kehlig, er hob sein Becken an – forderte mehr. »Leon«, keuchte er, und seine Hände fuhren unter Leons Hemd, schoben es hoch. Flach strichen die Hände über Leons drahtige Bauchmuskeln. Er war kein Muskelprotz, obwohl er stetig trainierte, aber es lag nicht in seiner Veranlagung, muskulös zu werden, er betrieb lediglich Sport, damit sein Konsum von Fertiggerichten keinen Speck ansetzte. Genau nach diesem tastete Noah, er packte Leons Hüfte, doch seit dem letzten Jahr befand sich dort weniger zum Greifen. Es schien Noah zu frustrieren.
»Wo ist dein Babyspeck, Kleiner?«, fragte er mit rauchiger Stimme.
Um ihn auf andere Gedanken zu bringen – und weil er jetzt nicht reden wollte – leckte Leon erneut über die Spitze, die sich aus dem Bund drückte.
»Du machst mich wahnsinnig«, raunte Noah heiser.
Unversehens drückte er Leon hoch und kam unter ihm hervor. Er drehte sich zu Leon um, die Beine unbequem verknotet. Sie sahen sich einen Moment lang an, zwei identisch braune Augenpaare.
Leon packte ihm in den Nacken und zog ihn zu einem stürmischen Kuss heran. Das Haar in Noahs Nacken war feucht vom Schweiß, auch seine Lippen schmeckten herrlich salzig. Leon berauschte der Geschmack so sehr, dass es in seinem Magen brodelte. Er erfand die Bedeutung »Frenchkiss« völlig neu, als er mit seiner Zunge in Noahs Mund eindrang und ihn langsam damit fickte – den Wunsch äußerte, was er sich von Noah erhoffte.
Hier und jetzt sollten sie verschmelzen, unter freiem Himmel, auf dieser Wiese, wo sie sich das erste Mal geküsst, berührt, geliebt hatten. Wo sie so oft verschmolzen sind, dass es ihnen nicht einmal mehr falsch erschien.
Leon warf Noah um. Doch kaum lagen sie im Gras, rollte sich dieser auf ihn und zwängte sein schmales Becken zwischen Leons Schenkel. Ihre Münder trennten sich nur flüchtig, damit ihre Zungen außerhalb umeinanderkreisen konnten, dann drängte Noah sich in Leons Mund und schob ihn gleichzeitig die Hand in die Hose.
Es gab kein Zurück mehr. Und als Noah ihn endlich nahm, konnte er nichts Falsches daran erkennen.
Er hatte das schmerzlich vermisst. Noahs unnachgiebige Art, Noahs Bestimmtheit, Noahs raue Leidenschaft, die ihn auf dieser Wiese mit animalischer Wildheit nahm, kein Erbarmen kannte. Sich lebendig fühlen, durch das Brennen und Prickeln, dass Noahs Härte ihm verursachte, bis sein Innerstes aufgerieben war und zum Zerbersten gebracht wurde.
Sie wurden beide hemmungslos, kannten keine Scham, keine Reue, kein Verbot. Ganz gleich wie verwerflich ihre Liebe war.
Und als es vorbei war, wusste Leon wie immer nicht, wie lange es gedauert hatte. Es hätte eine Minute oder eine Stunde sein können, er hatte jegliches Zeitgefühl verloren. Einerseits war es ihm ewig vorgekommen, bis Noah ihm gestattete, sich selbst anzufassen, um unter seinen Stößen Erlösung zu finden, andererseits hätte er ewig das ungeduldige Ziehen im Unterleib genießen können, das Prickeln in seiner Härte, die Taubheit in seiner Eichel, weil er bis zur Schmerzgrenze angeschwollen war.
Ein Feuerzeug zippte und Nikotingeruch vermischte sich mit dem Duft nach Schweiß und Sex. Leon sah sich kurz über die Schulter, Noah lag wieder ihm Gras, einen Arm unter den Kopf geschoben, die nackte Brust glänzte feucht im Sonnenuntergang, der sich als ahornrotes Inferno am Horizont ausbreitete und den Himmel in Brand setzte.
»Ich dachte, du kommst nicht«, bemerkte Noah und grinste über die Doppeldeutigkeit seiner Wortwahl. Seine braunen Augen waren schmal, zum Schutz gegen das Sonnenlicht.
Leon wandte sich wieder ab und knöpfte sein Hemd fertig zu, das Sitzen tat ihm weh, aber er genoss das Brennen, ebenso wie das, was Noah auf seiner Haut hinterlassen hatte. Die Spuren ihrer Höhepunkte hatten sie selbstredend abgewischt, doch ein leichter Hauch blieb stets zurück. Und Leon genoss es, diesen zu fühlen. Vielleicht war er ein Schwein, aber er würde sicher nicht sofort unter die Dusche springen, da er Noahs Schweiß und Samen auf seiner Haut mochte. Zumindest lange genug, bis es ohnehin Zeit wurde, unter die Dusche zu steigen. Wer wusste schon, wann sie nächstes Mal allein sein würden.
»Habe es mir anders überlegt«, erwiderte Leon.
»Mh«, brummte Noah, als er an seiner Zigarette zog. Dann richtete er sich urplötzlich auf, stieß den Rauch aus und drängte sich an Leons verschwitzte Rückseite. »Du bist so kompliziert«, neckte er ihn und drückte einen versöhnlichen Kuss in Leons Nacken. »Du hast Glück, dass ich das mag.«
Die Berührung von Noahs samtweichen Lippen, dieser wundervoll zärtliche Kuss, ließ Leon erzittern. Er schloss die Augen und genoss Noahs Liebkosungen, die ihn noch vor einem Jahr in die Flucht geschlagen hatte.
»Ich kann nicht ohne das hier weitermachen«, hörte er sich sagen, ohne sich bewusst zu sein, dass er es hatte sagen wollen.
»Nicht ohne mich, willst du sagen«, grinste Noah selbstzufrieden. Er zog an seiner Zigarette, stieß den Rauch aus, und liebkoste dann weiter Leons verschwitzten Nacken. Leckte ihm träge den Schweiß von der Haut.
Noah konnte immer die wahre Bedeutung aus Leons Worten herauslesen, sodass es unnötig war, sich irgendeine Blöße zu geben, selbst herkömmliche Entschuldigungen waren überflüssig. Leons Erscheinen schrie laut und deutlich, was er wollte. Wen er wollte.
»Ich bin froh, dass du da bist«, sagte Noah sanft und schob einen Arm unter Leons Achsel hindurch, um ihn an seine Brust zu ziehen. Nur zu gern ließ Leon sich gegen ihn fallen, schloss die Augen und bemerkte froh, dass ihn die Nähe nicht mehr beunruhigte.
Noch vor einem Jahr hatte er nur daran denken können, wie verboten ihre Liebe ist, wie sündhaft, und sich deshalb derart schlecht gefühlt, dass er ihre Liebschaft hatte aufgeben wollen. In dem Moment, als Noah fürsorglich und schlicht liebevoll wurde, als mehr als pure Lust und Gier zu Tage trat – als Noah offen zu seinen Gefühlen stand und mehr als Sex wollte – hatte Leon vor lauter Panik ihre Liebe ersticken wollen.
Doch ein Jahr lang hatte ihn der Gedanke gequält, nicht mehr mit Noah zusammen sein zu können, die Entfernung, die Funkstille hatten ihn schließlich erkennen lassen, dass seine Gefühle schwerer wogen als sein Gewissen.
Verboten oder nicht, er war verliebt in Noah, war es von Anfang an. Er war derjenige, bei dem er sein wollte, der ihn nicht nur zum Beben brachte, sondern bei dem er sich so geborgen fühlte wie zu Hause, weil er sein Zuhause war.
»Es ist nicht falsch, okay?« Beruhigend küsste Noah Leons Halsseite. »Wir haben es nicht geplant, es ist einfach passiert. Niemand kann sich aussuchen, in wen er sich verliebt. Wir tun nichts Falsches, wir tun niemandem weh. Wir haben uns einfach verliebt, das ist okay. Ja?«
Leon atmete aus und hauchte ein genicktes: »Ja.«
»Ich will mich nicht mehr schlecht fühlen, noch will ich, dass du dich schlecht fühlst. Es geht nur uns etwas an«, schloss Noah ab und küsste noch einmal Leons Nacken, strich zärtlich mit der Nasenspitze darüber.
Leon genoss die Liebkosung eine Weile, doch es war an der Zeit, zu gehen.
»Es gibt bald Essen«, berichtete er schließlich.
Noah nickte. »Dann lass uns gehen.« Er half Leon auf und sie wateten aus den hohen Gräsern. Sie zupften sich gegenseitig die Grashalbe aus den Haaren, strichen ihre Kleider und Frisuren glatt, und warfen sich dabei verschwörerische Blicke zu, genau wie früher.
Auf dem Feldweg nahm Noah wie selbstverständlich Leons Hand. Leon sah ihn an, Noah lächelte und zog an seiner Zigarette, das Haar hing ihm trotz Glattstreichen verwegen in der Stirn, und das Funkeln in seinen Augen hauchte ihm die Ungezogenheit ein, die nur Leon zu Gesicht bekam.
»Nach dem Urlaub komm ich dich mal besuchen, ja? Oder du kommst zu mir, wenn es passt«, sagte Noah.
Mit einem leichten Lächeln auf den Lippen, verschränkte Leon die Finger mit Noahs und nickte. Hand in Hand gingen sie den Hügel hinab, erst auf der Straße ließen sie los, damit sie niemand dabei sah.
Als Leon gefolgt von Noah das Ferienhaus betrat, roch es bereits nach gegrilltem Fleisch und frisch aufgebackenen Kräuterbaguettes. Seine Mutter verkniff sich den Tadel, weil sie gerade noch pünktlich eingetrudelt waren.
»Leon, hol doch bitte ein paar Gläser aus der Küche, ihr müsst ja nicht auch noch beim Essen aus den Flaschen trinken wie die Barbaren«, sagte seine Mutter, die sich ein gesittetes Familienessen wünschte, als sie gerade die Salatschüsseln und das Brot hinaustrug. Selbstredend stand sein Vater am Grill und konnte seinen Posten nicht verlassen, bis die Steaks durch waren. Noah ging zu ihm hinaus auf die Terrasse, Leon wandte sich der Küche zu.
Er öffnete den Schrank über der Spüle, wo seine Mutter die handbemalten Gläser aufbewahrte, die sie sich alle einmal gegenseitig geschenkt hatten.
»Und bring deinem Bruder ein Bier mit«, rief seine Mutter ihm von draußen herein.
Leon starrte einen Moment auf das Glas, auf dem mit bereits halb abgeblätterter, kindlicher Handschrift geschrieben stand: »Bester Bruder der Welt«.
Mit einem Kopfschütteln riss er sich zusammen, nahm vier Gläser aus dem Schrank und klemmte sich eine eiskalte Bierflasche unter den Arm.
Draußen stellte er die Gläser an die Teller und reichte dann Noah das Bier. Dabei streiften sich ihre Finger und Noah grinste schelmisch. Schnell wandte Leon sich ab, bevor seine Röte ihn verriet. Noah grinste umso mehr, er liebte es, mit ihm zu spielen.
Leon setzte sich auf den Stuhl gegenüber seiner Mutter, während sein Vater stolz das duftende Fleisch auftischte. Als er sich setzte, rümpfte er die Nase und blickte Leon skeptisch an. Erst da fiel Leon ein, dass er noch Noahs Kippenstummel in der Tasche trug, der unangenehm roch. Sein Vater schüttelte den Kopf und murmelte: »Genau wie früher.«
Es war Leon nur recht, dass sein Vater ihn für einen heimlichen Raucher hielt. Alles war besser als die Wahrheit, die nie jemand erfahren durfte.
Es hatte eine Zeit gegeben, da war ihm übel bei dem Gedanken geworden, jemand könnte je sein schrecklichtest Geheimnis herausfinden. Es hatte auch eine Zeit gegeben, da dachte er, diese Geheimniskrämerei täte ihm nicht gut und ihm würde das verbotene Spiel regelrecht krank machen, er hatte sich oft übergeben, unter Bauchschmerzen gelitten, nächtelang wachgelegen und geheult.
Wie ein Verbrecher, der ein Doppelleben führte und immer damit rechnete, entdeckt zu werden. Er hatte immer unter Stress gestanden, war paranoid geworden. Hatte furchtbar gelitten vor Furcht, entdeckt zu werden.
Damals, als alles noch verwirrend war. Aber in dem Jahr, als er sich abgekapselt und verkündet hatte, nicht mit auf den Familienurlaub zu kommen, war es ihm damit nicht besser gegangen. Die Übelkeit und das schlechte Gewissen hatten sich gelegt, dafür war eine regelrechte innere Leere an ihre Stelle getreten. Und da wurde es ihm klar. Er schämte sich nicht, er hatte Angst. Angst, dass es rauskommen und dann für immer vorbei sein könnte. Angst vor den Konsequenzen, aber keine Angst vor der Tat selbst. In dieser Hinsicht war er ein absoluter Serienverbrecher, denn er liebte, was er tat, mit einer erschreckenden Inbrunst, obwohl er ganz genau wusste, dass es „falsch“ war?
Aber wer bestimmte das schon? Er tat doch niemanden damit weh!
Nein, beschloss er für sich, nichts war falsch daran. Nicht für ihn. Für andere vielleicht schon, aber er zwang auch niemanden dazu, er wollte nur in Frieden leben und lieben. Weil sie es beide wollten.
Er hatte sich diese Gefühle nicht bewusst ausgesucht, sie waren einfach schon immer da gewesen, und solange es einvernehmlich ist, wusste er nicht, warum er sich schämen sollte.
Er schämte sich ja schließlich auch nicht, schwul zu sein.
Noah ging hinter Leon vorbei und strich mit einem Finger verlockend durch Leons Nacken. Warnend sah Leon ihn an, als dieser sich neben ihn auf den Stuhl setzte und in sich hineinlachte.
Besteck klapperte leise, als sie zu essen anfingen. Leon zog sein Handy hervor und tippte verborgen unter dem Tisch eine Nachricht darauf, wie früher in der Schule, weil die Eltern es hassten, wenn am Tisch die Telefone hervorgeholt wurden.
Seine Finger flogen und sein Herz raste, doch was er schrieb kam aus tiefsten Herzen.
Er trat Noah gegen den Fuß und hielt ihm die Nachricht hin. Verwundert und noch kauend nahm Noah das Handy an sich und las die kurzen Zeilen.

-      > Lass uns zusammen ziehen. Weit weg von hier. Irgendwohin, wo uns niemand kennt.

Überrascht sah Noah auf, konnte die Worte nicht glauben. Leon lächelte kurz und grübelte dann wieder über seinem Essen. »Schmeckt gut«, sagte er zu seinem Vater. »Hast du die Steaks selbst eingelegt?«
»Nein, nein!«, winkte dieser mit der Gabel ab, sichtlich froh über das aufkommende Thema, weil er keine Lust mehr hatte, sich über die Pflanzen im Garten mit seiner Frau zu unterhalten. »Die sind vom örtlichen Metzger. Das ist noch ein richtiger Laden, sag ich euch. Nicht wie der zugeschweißte Schrott, der heute über die Theke geht.« Er redete sich regelrecht in Rage.
Im Augenwinkel beobachtete Leon heimlich Noah, dem er sichtlich ansah, dass er sich vor Freude am liebsten auf ihm geworfen und geküsst hätte. Aber das ging. Nicht hier.
»Ach ist das schön«, seufzte ihre Mutter, die von Noahs glücklichem Blick nichts mitbekommen hatte, »wenn die Familie wieder zusammen ist, nicht wahr?« Sie sah auffordernd in die Runde. Leon und sein Vater nickten nur.
Noah legte verborgen unter dem Tisch seine Hand auf Leons Schenkel und drückte sacht zu. »Ja«, seufzte er zufrieden, »wahnsinnig schön.«
Leon sah seinen großen Bruder an und schmunzelte.


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Kleines Nachwort

Ja, ich sagte ja, es könnte »speziell« werden. Ich hoffe, niemand findet es zu anstößig. Wo die Liebe eben hinfällt … wie man so schön sagt.
Vielen Dank fürs Lesen ;)