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All in my head

OneshotAllgemein / P16 / Gen
04.06.2019
20.12.2019
7
5.152
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17.06.2019 539
 
Leise schlich ich durch den Flur im Haus der Delos in New York. Ich schlüpfte flink in Ajax Zimmer und ging zielstrebig auf seinen Schrank zu. Ich wusste genau was ich suchte und auch wo es sich befand, weswegen mein kleiner Abstecher in Ajax Zimmer nicht all zu lange dauern sollte. Er würde also hoffentlich gar nicht erst bemerken, dass ich mich ohne sein Wissen in sein Zimmer geschlichen hatte. Ich nahm mir einen Pullover aus dem unsortierten Kleiderhaufen in Ajax Schrank und zog ihn mir direkt über den Kopf. Ajax würde ihn schon nicht missen. Mir wurde direkt warm ums Herz, ich fühlte mich in diesem Moment einfach so sicher und verbunden mit Ajax. Ich atmete seinen Geruch ein, der von dem Pulli ausging und kuschelte ich gleich noch ein wenig tiefer in den Pullover.
„Daphne...?“
Ich zuckte heftig zusammen, bevor ich mich hektisch umdrehte und direkt mit Ajax muskulöser Brust konfrontiert wurde. Es herrschte kurz Stille zwischen uns beiden, bis Ajax anfing zu sprechen, „Es ist mir wirklich ein Rätsel, wieso du immer meine Pullis nimmst.“
„Deine sind einfach so groß und kuschelig… und außerdem sind sie wärmer als meine“, verteidigte ich mich.
„Und jetzt noch die Wahrheit.“, verlangte Ajax und trat so nah an mich heran, dass ich den Kopf heben musste, um ihm noch in die Augen sehen zu können.
Ich blickte zu Boden und strich mir mit dem kleinen Finger eine widerspenstige Haarsträhne hinters Ohr. Dann fing ich zögerlich an mich zu erklären. „Ich fühl mich so einsam, wenn du nicht da bist. Und deine Klamotten riechen immer so gut nach dir...“
„Ach Daphy“, begann Ajax, zog mich in eine Umarmung und drückte mich fest an sich, „Du musst doch mir nur schreiben. Dann bin ich sofort bei dir.“.
„Ich kann aber nicht von dir abverlangen, dass du rund um die Uhr für mich Zeit hast...“, murmelte ich. Daraufhin verstärkte Ajax seine Umarmung nur noch und sofort schmiegte ich mich an ihn. Ajax küsste mich liebevoll auf die Stirn, „Du weißt wie gerne ich mit dir zusammen bin, Daphne.“
„Ich weiß, ich weiß.“, murmelte ich gegen Ajax Brust, „Ich habe nur so große Angst vor dem, was die 100 Cousins uns antun werden, falls sie von meiner Existenz erfahren. Ich will nicht, dass sie aus dir Informationen herausfoltern, um zu wissen wo ich bin.“.
„Das werden sie aber nicht,“, sagte Ajax bestimmt.
„Und wenn doch?“.
„Dann müssen wir wohl oder Übel fliehen. Aber du kannst dir sicher sein, dass ich dich immer beschützen werde.“
„Auch vor deiner Familie? Vor deinen Brüdern und deinem Vater?“.
„Um mit dir zusammen zu sein, würde ich alles nur Mögliche tun.“
Ich wollte so viel sagen in diesem Moment, aber das einzige was ich hervorbrachte war, „Okay.“. Vorsichtig strich mir Ajax über den Rücken, bevor er fragte, „Wollen wir dann schlafen gehen“.
Ich nickte nur und ließ mich bereitwillig von Ajax hochheben und in sein Bett tragen. Er setzte mich behutsam ab und legte sich dann neben mich. Wir kuschelten uns aneinander und genossen einfach nur die Nähe des anderen.
„Ich liebe dich“, flüsterte ich und strich mit meinen Lippen sanft über die Seinen.
„Ich liebe dich auch“, antwortete Ajax und zog mich in einen etwas leidenschaftlicheren Kuss.
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