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Gedankenübertragung

KurzgeschichteFreundschaft / P12 / Gen
Neku Sakuraba Yoshiya Kiryu / Joshua
02.06.2019
02.06.2019
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Ein bisschen enttäuscht ist Neku dann doch, als er sich an der Kreuzung von Shiki, Beat und Ryhme verabschiedet. Das nächste Treffen steht bereits fest; heute in einer Woche.
Sie wollen eine Art Ritual daraus machen und obwohl Neku dem Vorschlag zunächst skeptisch gegenübersteht, findet er die Idee nach ein wenig Überzeugungsarbeit seitens Shiki gar nicht mehr so albern.
Seine Enttäuschung rührt einzig und allein von der Tatsache her, dass ihre kleine Gruppe, die innerhalb so kurzer Zeit so viel Unglaubliches erlebt hat, nicht ganz vollständig ist.
Eine Person fehlt.
Neku weiß nicht, wie viel er hören kann oder hören will, aber die Vermutung liegt zumindest nahe, dass der allmächtige Komponist von Shibuya seine Augen und Ohren überall hat.
Eigentlich ist sich Neku da sogar ziemlich sicher, seine ganze Hand würde er dafür nicht ins Feuer legen, aber vielleicht einen Finger – den kleinen.

„Hey, Erde an Neku! Bist du noch da?“, fragt Shiki und piekst ihn in die Seite.

„Was? Oh, ja. Klar. Was ist denn?“

„Das wollte ich im Spiel schon fragen, aber du hattest dein Gedächtnis ja nicht mehr. Also, wo wohnst du denn eigentlich, Neku?“

„Oh, ähm … Udagawa. Musst du auch in die Richtung?“

„Nicht ganz, aber ich kann dich ein Stückchen begleiten, wenn du möchtest.“

Shikis Lächeln erinnert Neku daran, dass es ihm nicht peinlich sein muss, im berüchtigten, für Graffiti und Straßengangs bekannten Teil von Shibuya zu leben. Darüber spricht er nicht gerne, doch die Wohnungen sind nun mal viel günstiger als im Zentrum der Stadt.

„Ist okay“, murmelt er. „Du kannst mitkommen.“

Beat und Ryhme sind bereits in der Menschenmenge verschwunden und nicht mehr zu sehen.
Shiki begleitet ihn wie versprochen, und bei Spain Hill trennen sich ihre Wege für heute.

Nekus Mutter ist noch nicht von ihrer Shoppingtour zurück, also müssen als Abendessen die billigen Instant-Nudeln herhalten, die schon beim Aufgießen das ganze Apartment mit ihrem penetranten, künstlichen Aroma verseuchen.
Neku seufzt. Mit der vagen Absicht, etwas zu zeichnen, geht er in sein Zimmer.
Die Wände sind mit Postern von CAT bedeckt, es ist ein Wunder, dass man überhaupt noch die weiße Tapete dahinter sehen kann. Bevor er die Poster aufgehängt hat, ist sein Zimmer unglaublich kalt und steril gewesen. Neku ist kein großer Fan von Pflanzen, weil sie ihm ohne Ausnahme der Reihe nach eingehen. Er schafft es sogar, Kakteen vertrocknen zu lassen.
Als er auf dem Schreibtisch einen Platz für den Becher mit den Instant-Nudeln freiräumt, fällt ihm auf, wie viele unfertige Skizzen und Kritzeleien noch dort herumliegen.
Auf absurde Weise findet er es sogar witzig, wie grimmig und dunkel all die Zeichnungen sind, die er vor den drei Wochen angefertigt hat. Die Botschaft, die in ihnen steckt, sticht ganz deutlich heraus und dafür braucht es keine Prägung: „Fasst mich nicht an. Lasst mich in Ruhe. Kümmert euch um euren Kram, und lasst die Finger von meinem.“
Wenn er sie jetzt so ansieht, findet er sie fast lächerlich. Er spielt mit dem Gedanken, sie wegzuwerfen, bringt es aber irgendwie nicht über sich. Immerhin steckt trotzdem noch so etwas wie Herzblut in ihnen. Düstere Botschaft hin oder her, Neku entscheidet sich, sie vorübergehend unter dem Bett zu verstauen, damit sie nicht mehr im Weg sind.
Er setzt sich und brütet eine Weile über Ideen für etwas Neues. Leichter gesagt als getan, und die schlechten, viel zu salzigen Nudeln helfen seinem Gehirn auch nicht wirklich auf die Sprünge.
Wahrscheinlich rächt sich nun das viele Fast Food aus seinem dreiwöchigen Spiel …
Als er dann endlich loslegt, ist er auch nicht wirklich zufrieden, jeder Strich mit dem Bleistift fühlt sich schwerfällig an, als würde irgendetwas seine Hand nach unten ziehen. Treiben sich etwa Noise in seinem Zimmer herum? Negative Gedanken hat er derzeit eigentlich keine.
Weil er sich dieses eigentümliche Gefühl nicht erklären kann, geht er irgendwann dazu über, einfach willkürlich irgendwelche Striche zu malen. Lang, kurz, überschneidend, parallel …
Ihm gelingt nichts wirklich Produktives, es ist mehr eine Art Aufwärmrunde, damit er ein Gefühl dafür bekommt, was er eigentlich will.
Nach einer Weile des stummen, aber angenehmen Herumkritzelns driftet er mit den Gedanken ab.
Irgendwann später erwacht er aus seiner Trance und auf das Blatt Papier schaut, traut er seinen Augen kaum. Er kann sich nicht erinnern, etwas darauf geschrieben zu haben.
Trotzdem stehen ganz oben in der rechten Ecke zwei simple Worte:
Alles okay?
Die Handschrift ist definitiv nicht seine eigene. Aber das ist doch unmöglich …?
„Ich bin wohl doch übergeschnappt“, murmelt er und schüttelt mit dem Kopf.
Wann hab ich das denn bitteschön geschrieben?, fragt er sich. Gerade eben?
Er will die Worte übermalen, doch heraus kommt dabei ein weiteres Wort:
„Überrascht?“

„Werde ich jetzt von Geistern gestalkt oder was?“

Eigentlich will er dabei sarkastisch klingen, kann ein Grinsen aber nicht ganz unterdrücken.
Wieder setzt er den Bleistift an und schließt diesmal die Augen dabei.
Als er sie wieder öffnet, steht wie erwartet eine weitere, längere Botschaft da.

„Geisterstunde um sechs Uhr abends? Wo gibt′s denn so was? Sicher nicht in MEINEM Shibuya.“

„Nett, dass du doch von dir hören lässt“, sagt Neku und er meint es genau so, wie er es sagt. „Seit wann beherrschst du so was?“

„Eigentlich teste ich nur, welche Möglichkeiten ich zurzeit habe. Das ist alles.“

„Sicher?“ Neku zieht ungläubig beide Augenbrauen nach oben. „Warte mal, du kannst mich definitiv hören … Stehst du rein zufällig direkt neben mir, nur halt im UG? Sowas traue ich dir schon zu, du Arsch.“

„Mach dir keine Sorgen, ich kann dich zurzeit nicht beobachten. Hören kann ich dich allerdings ziemlich gut …“

„Warst du heute bei Hachiko? Hast du uns, äh, gehört oder irgendwie wahrgenommen, mit deinen großartigen Komponisten-Kräften?“

„Ich war ganz kurz dort. Meine Möglichkeiten sind im Moment aber begrenzt.“

„Warum das denn? Bist du nicht sowas wie ein Gott?“

„Gott und Komponist sind zwei verschiedene Paar Schuhe, Mr. Sakuraba. Aber danke für das Kompliment.“

„Na schön, auch gut. Von mir aus. Wie geht′s? Alles okay im UG? Steht er noch, oder musstest du ihn zwischenzeitlich doch abreißen lassen?“

„Oh, wenn es so wäre, hättest du das längst bemerkt. Shibuya geht es prächtig, danke der Nachfrage. Ansonsten kann ich mich nicht beklagen. Das Spiel, das zurzeit läuft, ist recht interessant. Nicht ganz so interessant wie deine drei Wochen, aber zumindest sehenswert genug, damit ich mich hier nicht zu Tode langweile.“

Du und Langeweile? Ganz schlechte Mischung.“

„Lässt sich derzeit nicht vermeiden. Hausarrest.“

„Moment mal – was?“ Neku starrt ungläubig auf das letzte Wort. „Es gibt jemanden, der mehr zu sagen hat als der ach-so-allmächtige Komponist von Shibuya? Willst du mich verarschen?“

„Oh, ich 'verarsche' dich keineswegs. Die Herren da Oben haben sich eingemischt. Mir sind die Hände gebunden. Dass ich überhaupt mit dir kommunizieren kann, liegt daran, dass ich einige Regeln überstrapaziere. Schlupflöcher ausnutzen, du weißt schon.“

Neku weiß nicht recht, was er darauf antworten soll. Es überrascht ihn nicht, dass sich Joshua nicht an irgendwelche Regeln hält – das Wort scheint er generell anders zu definieren als Normalsterbliche. Andererseits ist rein gar nichts an Joshua normal …

„Die ′Herren da Oben′?“, fragt Neku schließlich, weil ihm nichts besseres einfällt.

„Engel. Die sind ziemlich scharf darauf, mir eins auszuwischen.“

„Es gibt Engel?“

„Ja.“

Neku seufzt und verdreht die Augen. „Gibt's auch noch ein paar mehr Informationen außer einem mickrigen ′Ja′? Wirklich sehr kooperativ, genau wie in meiner Erinnerung …“

„Es gibt eine weitere Existenzebene, die weit über dem UG liegt. Aber das weißt du nicht von mir.“

„Okay klingt ja nett. Und Engel machen dir jetzt die Hölle heiß, weil du …?“

„Weil ich Shibuya zerstören wollte. Die Ebene der Engel kümmert sich normalerweise um so gut wie gar nichts – ziemlich faule Säcke, verstehst du? – aber ihre Ebene wäre nicht ohne größere Schäden davongekommen, hätte ich Shibuya ausgelöscht.“

Neku stutzt ein wenig über diese ungewohnte Mitteilungsfreudigkeit seines ehemaligen Partners. Das ist neu, denn normalerweise wirft ein Gespräch mit Joshua mehr fragen auf, als es klärt.
„Wer bist du und was hast du mit Joshua gemacht? Der Joshua, den ich kenne, antwortet auf mehr als die Hälfte meiner Fragen mit Gegenfragen oder blockt einfach ab.“

„Vielleicht ist das einfach meine Art, Buße zu tun?“

„Du redest … du schreibst Unsinn“, meint Neku kopfschüttelnd.

„Ach ja?“

Neku erwidert nichts, weil es wirklich nichts zu erwidern gibt – stattdessen wartet er und gibt Joshua damit die Chance, genauer auf die Details von – ja, von was genau eigentlich? – einzugehen.
Eine weitere Botschaft bleibt jedoch aus, und nach fünf Minuten beidseitiger Funkstille meldet sich Neku doch zu Wort.

„Du bist noch da, oder? … Ich weiß, dass du es nicht ausstehen kannst, wenn man nicht auf deine kryptischen Aussagen reagiert, aber …“

„Keine Sorge, ich bin hier.“

Die Worte brauchen eine Weile, bis sie erscheinen und sie wirken irgendwie … weich, obwohl es sich einfach nur um einige Buchstaben auf qualitativ minderwertigem Papier handelt. Irgendwie geht etwas Tröstendes von ihnen aus, aber Neku wird den Teufel tun, das laut auszusprechen.
Vor gar nicht allzu langer Zeit hätte er sich für einen solchen Gedanken wohl vom Dach des Shibuya 104 gestürzt, aber jetzt, da sich ein gewisser Teil von ihm endlich auch mal damit abfinden kann, ein Softie zu sein, lächelt er nur schwach darüber.

Wo bist du zurzeit?“, will Neku wissen. Er rechnet bereits mit einer abweisenden Antwort, die mehr Fragen aufwirft als sie beantwortet.

„Im Raum der Abrechnung.“

Raum der Abrechnung …? Ah, du meinst diesen riesigen, pechschwarzen Raum mit dem Thron in der Mitte, oder?“

„Genau der.“

Kann ich mir bildlich vorstellen, will ich aber nicht. Musst du dich da aufhalten, wenn du deinen Job machst?“

„Das hängt ganz davon ab, was du unter 'deinen Job machen' verstehst.“

Okay. Du sitzt also nur rum und drehst Däumchen. Nett, klingt richtig super. Dieser Thron sah übrigens nicht gerade gemütlich aus. Bestimmt tut einem da nach 'ner Weile mächtig der …“

Neku ist sich fast sicher, dass gerade so etwas wie fernes, kaum vernehmbares und sehr joshua-typisches Gelächter durch die Straßen von Shibuya weht. Vielleicht hört er das aber auch nur in seinem Kopf. Damit ist er wohl endgültig ein Fall für die Geschlossene.

Argh, wen juckt's, warum reden wir über so was Dämliches?“, ruft er frustriert.

„Ich habe nur ausnahmsweise deine Frage beantwortet.“

„Ha, der war gut! Sogar in schriftlicher Form bist du furchtbar“, erwidert Neku kopfschüttelnd.

„Ich weiß. Tut mir leid.“

„Oh, das hast du gerade nicht wirklich getan, oder doch?!“

Neku starrt ungläubig auf die letzten drei Worte. Schwarz auf weiß, im wahrsten Sinne des Wortes.
Eine Entschuldigung von Joshua – völlig unmöglich.
Dass solche Worte überhaupt in seinem Wortschatz existieren, findet Neku reichlich seltsam.

„Der Raum der Abrechnung ist gar nicht so langweilig, unter normalen Umständen jedenfalls.“

„Aha. Und das heißt?“

„Hier fließen die Gedanken und Gefühle der Menschen in Shibuya zusammen. Der Komponist – also meine bescheidene Wenigkeit, du musst nicht applaudieren – setzt diese Gedanken und Gefühle so zusammen, dass aus Chaos Ordnung wird. Ich verstricke all das, was hier unten landet und Shibuya ausmacht, in eine Melodie, die in guten Zeiten den gesamten Raum ausfüllt. Und nebenbei kümmere ich mich um den UG, das Spiel und seine Regeln.“

Das klingt irgendwie … na ja, wie soll ich sagen …

„Schön?“

„Schön seltsam, ja. Aber das meine ich nicht. Es klingt, als wäre Shibuya für dich eine Person, und du passt auf sie auf und … tätschelst ihren Kopf oder so?“

Neku weiß wirklich nicht, warum ihm ausgerechnet so ein Bild in den Sinn kommt, und aus irgendeinem Grund sieht die Person, die Shibuya verkörpern soll, Rhyme verblüffend ähnlich. Er schüttelt sich, um das Bild wieder aus dem Kopf zu bekommen.

„Ah. Dein Vergleich gefällt mir. Würdest du ihn bitte zeichnen?“

„Ähm … nein? Oder doch, das kriege ich bestimmt hin …“

Neku ist zu beschäftigt damit, ein unbeschriebenes Blatt Papier zum Zeichen aus einer seiner überquillenden Schubladen zu kramen, um zu bemerken, dass Joshua ihn gerade tatsächlich um einen Gefallen gebeten hat.
Die Verbindung zwischen ihnen bricht dabei ab, oder zumindest vermutet Neku das. Irgendwie fühlt es sich aber immer noch so an, als würde Joshua gerade direkt neben ihm stehen. Der Gedanke ist gruselig genug, um Neku erschaudern zu lassen, aber er reißt sich zusammen.
Während er das Bild in seinem Kopf zu Papier bringt, fühlt sich sein Verstand plötzlich sehr viel klarer an. Es kommt ihm auch nicht wirklich vor wie simples „Zeichnen“, es ist vielmehr „Abzeichnen“, und damit auf gewisse Weise entspannend.
Er hat nicht mehr genug Farben, um alles auszufüllen, aber darin liegt irgendwie der Charme dieses eigentümlichen Bildes.
Ein hoher, dunkler Raum im absoluten Nichts, und in seiner Mitte ein Thron, auf dem eine Gestalt mit ausgebreiteten Schwingen sitzt. Eine weitere Person, die auf einer Armlehne Platz genommen hat, ist der Gestalt – dem Gott auf dem Thron – zugewandt, und ihr Gesicht hat Neku absichtlich schemenhaft dargestellt. Wie schon zuvor erwähnt erinnert sie ihn irgendwie an Rhyme, aber er wagt es nicht, ihr menschliche Züge oder gar blondes Haar zu geben.
Ebenso wagt er es nicht, den Komponisten wie Joshua darzustellen. Eine gewisse Ähnlichkeit besteht schon, ja, aber Neku zeichnet ihn würdevoller und – hoffentlich! – göttlicher als einen dahergelaufenen, fünfzehnjährigen Schnösel, der nichts Besseres zu tun hat, als in überteuerten Zweiteilern von Pegaso und Dragon Couture herumzulaufen.
Das Bild ist gut geworden, vielleicht besser als die abstrakten Graffitis, die Neku bisher sein Spezialgebiet genannt hat.
Er legt sein neues Werk beiseite, zieht ein leeres Blatt zu sich und setzt zum Schreiben an.

„Und?“, fragt er in die Stille hinein. „Was meinst du?“

Doch seine Hand bleibt diesmal ganz ruhig liegen. Neku wartet eine Weile, vielleicht strickt Joshua gerade weiter an Shibuyas Gedanken und Gefühlen oder tut Wer-weiß-was, aber auch nach weiteren zehn Minuten und schließlich einer verstrichenen Stunde tut sich nichts.
Nur seine Hand ist kalt und taub geworden.
Große Enttäuschung bricht wie eine gigantische Welle über Neku herein, als ihm klar wird, dass Joshua keine Antwort geben wird. Er hat die Worte kaum zuende gedacht, da weiß er schon, dass sie der Wahrheit entsprechen. Neku zieht eine Grimasse.
Er hätte gerne eine Meinung zu diesem Bild gehört, obwohl Joshua das Ganze sicherlich irgendwie ins Lächerliche gezogen hätte.

„Schweigen ist auch eine Antwort“, murmelt Neku bitter. „Wenn es so mies ist, dann sag's direkt. Oder schreib's direkt, mir egal …“

Die Enttäuschung hängt wie ein schwarzer Schleier für den Rest des Abends über ihm, und als er sich schließlich ins Bett legt, um mit diesem Tag abzuschließen, fühlt er sich beinahe ein drittes Mal hintergangen.
„Gedanken und Gefühle, die im Raum der Abrechnung zusammenfließen, was? Na hoffentlich ertrinkst du da unten gerade nicht, ich bin nämlich echt enttäuscht. Aber das muss ich wohl nicht extra noch sagen.“
Neku dreht sich zur Seite und wirft sich einen Teil der Bettdecke über den Kopf. Er flucht in Gedanken über sich selbst, denn im Moment kommt er sich vor wie ein trotziger Fünfjähriger.
 
 
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