a winterdream

GeschichteAllgemein / P12 Slash
James "Krone" Potter Peter "Wurmschwanz" Pettigrew Remus "Moony" Lupin Sirius "Tatze" Black
02.06.2019
14.06.2019
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Sirius schaute Remus noch einmal
an und verließ daraufhin ohne etwas zu sagen das Badezimmer. Remus‘ Herz klopfte noch immer wie wild. Ob das daran lag, dass James gerade reingeplatzt war oder dass Sirius ihn gerade beinahe geküsst hätte, wusste er nicht genau. Wahrscheinlich war es beides.
Langsam zog er sich sein Shirt über und schlüpfte in seine Schlafanzughose. Dann ging auch er aus dem Badezimmer heraus.
Im Schlafsaal herrschte Ruhe. Peter schlief schon fest und ein ruhiges Atmen ging von ihm aus. James lag auf seinem Bett und tat, als ob er
schliefe, aber Remus merkte, dass er wach lag. Sirius nahm gerade sein Handtuch und seine Schlafsachen, schaute Remus im Vorbeigehen mit einem besorgten Blick an und verschwand daraufhin aus dem Schlafsaal.
Remus legte sich in sein Bett und zog die Decke bis zum Kinn. Dann lag er dort, starrte an die Decke und dachte an alles, was heute passiert war. Er war glücklich, dass Sirius offenbar Gefühle für ihn hatte. Dass ausgerechnet in diesem Moment James reingeplatzt war, war wirklich ein Jammer. Hätte Sirius ihn wirklich geküsst? Der Gedanke daran ließ Remus‘ ganzen Körper kribbeln.  Er dachte darüber nach, ob aus ihm und Sirius etwas werden könnte und seine Fröhlichkeit verließ ihn langsam.
Remus war ein Werwolf. Jeden Vollmond musste er sich verwandeln, jeden Vollmond wurde er zu einem Monster, das nicht davor zurückschreckte, Freunde zu töten. Auf Dauer mit Remus zu leben, war unmöglich. So traurig das auch klingen mochte, aber er würde wohl für immer alleine bleiben müssen. Dass mit ihm und Sirius würde vielleicht noch klappen bis ihre Hogwartszeit zu Ende war, aber wie sollte es danach weitergehen? Remus konnte nicht einmal für einen richtigen Unterhalt sorgen, da er aufgrund seines Werwolfdaseins niemals einen guten Job bekommen würde. Langsam stiegen ihm Tränen in die Augen. Er durfte Sirius keine Hoffnungen machen, denn das mit den beiden würde sowieso nicht lange halten können.
Bevor Remus weiter darüber nachdenken konnte, schlief er jedoch ein.
Als Sirius zurückkam, waren bereits alle eingeschlafen. Auch James lag mit leicht geöffnetem Mund in seinem Bett und sein Brustkorb hob und senkte sich langsam. Remus lag dort, die Decke schützend um sich geschlungen, und schlief ebenfalls. Sogar im Schlaf hatte er einen unsicheren, ängstlichen Gesichtsausdruck. Es war der gleiche Gesichtsausdruck, den Remus hatte, als er alleine wieder aus dem Badezimmer kam.
Sirius trat vor ihn und schaute auf ihn herab. Dann, nachdem er sich versichert hatte, dass James wirklich schlief, beugte er sich zu Remus herunter und küsste ihn sanft auf die Stirn.
Auch Sirius war es peinlich gewesen, dass James sie gesehen hatte. Aber das alles hatte sich so gut angefühlt. So, als wäre eine Lücke gefüllt worden, die immer da war.
Er legte sich auf sein Bett und schlief fast direkt ein. Dieser Tag war aufregend gewesen und trotzdem wunderschön.
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