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MALAIKA - Traum eines Engels

GeschichteÜbernatürlich, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Bunnymund Jack Frost North OC (Own Character) Sandman Toothfairy
02.06.2019
16.06.2019
3
4.198
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02.06.2019 1.743
 
Jamie Bennett, 15 Jahre alt und stolzer großer Bruder, war ein Freigeist. Schon immer schlenderte er von links nach rechts, wo andere eine gerade Linie liefen. Seine plötzlichen Gedankensprünge hatten ihn schon des Öfteren in Schwierigkeiten oder lustige Situationen verfrachtet und besonders für seine kleine Schwester Sophie war ihr querdenkender Bruder ein wahrer Held.
Situationen wie diese waren nicht unüblich. Alles begann mit einem 'Hey, Sophie!' was zu einem 'Lust auf ein Spiel?' wurde und schließlich in einem 'komm mit!' endete. Genau wie dieses Mal.

Es war noch früh am Morgen, die Sonne war gerade erst aufgegangen und der Schnee vor ihrem Haus begann langsam unter den steigenden Temperaturen zu zergehen. Sophie Bennett, inzwischen stolze neun Jahre alt, war gerade erst aufgewacht und bereitete sich auf das sonntägliche Frühstück mit ihrer Mutter und ihrem Bruder vor, als besagter bereits ohne zu Klopfen in ihr Zimmer fiel. Ja, fiel. Beim Öffnen der Tür musste Jamie irgendwie daran hängen geblieben und gestolpert sein, denn er fiel Gesicht voraus auf den Boden, direkt vor seine verschlafene Schwester. Allerdings blieb Jamie nie lange am Boden, bevor er sich wieder aufraffte und grinsend in die Welt blickte – eine Eigenschaft an ihm die Sophie immer bewundert hatte.
„Hey, Sophie!“, rief er vollkommen Aufgeregt. „Lust auf ein Spiel?“
„So früh am Morgen? Mama wird das nicht gefallen, Jamie.“, antwortete Sophie.
„Ach was! Wir sind zurück, bevor Mum überhaupt merkt, dass wir weg waren. Komm mit!“
So begann es jedes Mal.

Und jedes Mal wieder endete es in einer extrem verrückten Situation in der entweder Jamie oder Sophie beinahe verletzt werden. Oder, wie in diesem Beispiel, beide auf einem Baum Schutz suchten, während ein verrückt gewordener Rottweiler unter ihnen Radau machte.
„Du hast gesagt, er ist ganz lieb, Jamie!“ - „Gestern war er das auch noch, ich weiß nicht was in ihn gefahren ist!“
Sophies Augen füllten sich mit Tränen, während sie versuchte ihre zerrissene Winterjacke zusammenzuhalten. Trotz das es von Tag zu Tag wärmer wurde, war es draußen noch immer sehr kalt und ihre Jacke war bei der Flucht vor dem verrückten Hund leider kaputtgegangen. Noch immer spürte sie den heißen, stinkenden, Hundeatem in ihrem Nacken, bevor Jamie sie gerade rechtzeitig hatte wegziehen können.
„Hier,“ meinte eben dieser gerade. „Nimm eine. Ich brauche sie nicht.“ Dankbar tauschte Sophie die Überreste ihrer Rosa Jacke durch Jamies Nachtblaue aus.
„Wird dir denn nicht kalt werden?“ - „Ach was! Der Hund wird bald müde und geht nach Haue, außerdem brauchst du sie mehr als ich. Du bist kleiner und wirst schneller krank.“

Der Hund wurde nicht müde und noch am späten Morgen saßen die beiden dort oben. Jamie war mittlerweile stark am Zittern und Sophie konnte ihre Tränen nicht mehr zurückhalten.
„Mama wird böse sein, Jamie! Sie hasst es, wenn wir das Frühstück verpassen, besonders sonntags! Außerdem macht sie sich bestimmt Sorgen. Und was wenn der Hund nicht weggehen wird? Ich habe Angst, Jamie!“
„Angst? Nicht während ich da bin!“ überrascht blickten die Geschwister auf den Ast über sich. „Jack!“, riefen beide aufgeregt.
„Ich war eben in der Stadt und muss erfahren das ihr beide seit dem Morgen vermisst werdet. Es ist fast Mittag, wart ihr die ganze Zeit hier oben? Jamie, du musst doch frieren!“ man sag deutlich wie besorgt der ansonsten so fröhliche Hüter des Spaßes war. Schließlich wollte er bloß eine kleine Schneeballschlacht starten, als er durch einen Zufall erfahren musste, das halb Burgess nach den Bennett Geschwistern suchte.
„Ach was, ist nicht so schlimm. Ich friere nicht. Kannst du uns denn nicht helfen? Der Hund da unten will einfach nicht verschwinden!“ Erst jetzt vernahm der Wintergeist das stetige Knurren vom fuße des Baumes.
„Da das ist aber ein großes Hundi. Muss ganz schön hungrig sein, wenn er seit dem Morgen hier hockt. Wartet kurz.“ Ein Windstoß trug Jack Frost in die Luft und Richtung Stadt davon. Er war so stark, dass er die Geschwister beinahe vom Baum fegte, die sich gerade so am kalten Stamm festhalten konnten.
„Weißt du was er vorhat?“
„Keine Ahnung, Soph. Aber es ist Jack, dem wird schon etwas einfallen!“
„Ich hoffe es...“

Keine zehn Minuten später begann der Rottweiler unter ihnen mit einem Mal laut zu Bellen. Seine Augen waren auf ein Gebüsch gerichtet, welches etwas weiter entfernt stand. Besagtes Gebüsche wackelte gefährlich stark, bevor der Hund darauf zusprang. Kurze Zeit lang war bloß das Ratteln der Blätter und das knurrende Bellen des Hundes zu vernehmen, bevor es letztlich verstummte. Jamie und Sophie hielten ihren Atem an, versuchten so still zu sein wie möglich, um die Aufmerksamkeit des Hundes nicht erneut auf sie zu richten und warteten ab, was geschah.
Ein erneutes Ratteln und der Hund rannte mit einem erschrockenen Junker in Richtung seiner Heimat davon. Erleichtert atmeten die Geschwister durch, doch konnten sie sich nicht sicher sein, ob das, was den Hund letztendlich vertrieben hatte, Freund oder Feind war. Doch sollten sie nicht lange auf ihre Antwort warten denn keine Minute später krabbelte nicht nur Jack aus besagtem Rattelnden Gebüsch, sondern auch ein ganz spezieller 185 cm großer Löffelohriger Freund.
„Bunny!“, rief Sophie erfreut. Auch sieben Jahre nach der Sache mit Pitch war sie sehr von ihrem bepelzten Freund angetan und versuchte so oft sie konnte Zeit mit ihm zu verbringen.
„Das ihr Kinder euch so kurz vor Ostern in solche Gefahr begehen müsst grenzt an mein Vorstellungsvermögen! Wisst ihr eigentlich, wie viele Eier ich noch zu bemalen habe? Dank dieser Unterbrechung stehe ich ganze zehn Minuten hinter meinem Zeitplan, ich hoffe das ist euch Keulen bewusst!“ regte sich der Pooka auf, während er und Jack den Geschwistern dabei halfen vom Baum herunterzuklettern.
„Wir können dir doch beim Bemalen helfen!“, schlug Sophie vor, das Bunny zum Schmunzeln brachte.
„Heute nicht, Keule. Ihr müsst jetzt nach Hause. Eure Mutter macht sich schreckliche Sorgen um euch.“ die beiden machten enttäuschte Gesichter.
„Vielleicht ja ein anderes Mal. Ich komme Morgen nach der Schule für eine epische Schneeballschlacht vorbei, also macht euch gefasst!“ 'Drohte' Jack ihnen.
Die Gruppe redete noch kurz miteinander, bevor sie ihre Verabschiedungen aussprachen und Jamie und Sophie nach Hause und damit dem Zorn ihrer Mutter entgegenrannten.

Zurück blieben ein lachender Wintergeist und ein vollkommen gestresster Osterhase.
„Ich hoffe du weißt, was für einen Stress du mir damit einbringst, Keule! Ich stehe hinter meinem Zeitplan, hast du eine Ahnung wie viele Millionen Eier ich noch bemalen muss?“
„Ach Puschelschwanz, mach nicht immer so einen Stress! Ich helf dir beim Bemalen der Eier. Außerdem war es doch sicher toll für dich die beiden noch einmal zu sehen! Wie lange ist es jetzt her, fast drei Jahre?“
„Vier, um genau zu sein. Und du weißt genau, dass ich zu beschäftigt bin, um die Knöchelbeißer regelmäßig zu besuchen.“ Bunny seufzte, während er einen seiner Tunnel öffnete, um ihn und Jack so schnell wie möglich in den Bau zu transportieren.
„Das weiß ich. Ich weiß aber auch das du dich in eine Arbeit vergräbst und dir keine Pause gönnst, Bunny. Ich hätte den Hund locker allein vertreiben können und das weißt du! Aber ich habe mich dazu entschlossen dich dazu zu holen, um dir mal eine Pause zu gönnen und dir Gelegenheit zu bieten unsere Lieblingskinder noch einmal zu sehen.“, eigentlich wollte Jack noch etwas an sein gesagtes dranhänge, doch beschloss er dieses Gespräch erst einmal ruhen zu lassen.
„Wer als erster im Bau ist!“, rief er, bevor er lachend in den Tunnel verschwand.
„Ein Wettrennen mit einem Hasen? Du hast keine Ahnung, worauf du dich einlässt!“

Ja, Jamie Bennett war ein Freigeist. Jedenfalls nannte seine Mutter ihn ständig so. Mit 15 Jahren glaubte er noch immer an die Hüter. Er schrieb seine Briefe an den Weihnachtsmann, steckte den Feen der Zahnfee ab und zu kleine Zettel mit Nachrichten zu. Er träumte besonders gut, wenn Sandy seinen Traumsand über ihn ausbreitete Jack und den Rest seiner Freunde für eine Schneeballschlacht an. In der Nacht vor Ostern würde er sich draußen verstecken und versuchen den Osterhasen beim Verstecken der Eier zu erwischen und jeder schlechte Traum, den er hatte, erinnerte ihn erschreckend genau an die Zeit in der Pitch an der Macht war.
Aber Jamie Bennett war auch ein Realist. Zumindest ein kleiner teil in ihm. Er wusste, dass das alles nicht ewig halten würde und war sich den Veränderungen um ihn herum bewusst.
Er war sich bewusst, das Sophie nicht für immer klein bleiben wird und seine Spiele und Späße nicht immer mitmachen wird. Er war sich dessen bewusst, dass nicht mehr alle seiner Freunde an die Hüter glaubten und den Kampf gegen Pitch als Traum abtaten. Auch war er sich der Tatsache bewusst, das auch er älter wurde und nicht immer ein Kind bleiben würde. Das er nicht mehr lange mit seinen Freunden hatte und deswegen das Beste aus ihrer verbleibenden Zeit machen musste.
Aber, das die Hüter schon sehr bald auf eine neue Herausforderung treffen würden, damit hatte Jamie nicht gerechnet.




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Hallo und danke, dass du dich zu meiner kleinen Geschichte verirrt hast! ^-^
Ich kann keine regelmäßigen Updates versprechen, aber ich werde mich sehr darum bemühen, da der komplette Plot in meinem Kopf bereits seit mehreren Monaten existiert und ausgereift ist nd eigentlich nur noch in mehr oder weniger langen Kapitteln (ab 1500 Wörtern) niedergeschrieben werden muss.

Wie man sicherlcih an der Kurzbeschreibung gesehen hat beschäftigt sch diese Geschicht sehr mit dem Tod der Kinder - es werden jedoch keine Todeszenen ausgeschrieben und keine Leichen oder anderes beschrieben! Zudem ist der Tod hier nicht das einzige Thema. Die Träume die unsere Charaktere hier haben werden tragen auch einen großen teil zur Story bei, mehr möchte ich aber nicht verraten.

Die Charaktere können OOC sein, ich werde mich jedoch bemühen so nahe wie es meine kreativität zulässt am ursprünglichen Charaktermodell zu bleiben, man muss allerdings bedenken das diese FF 7 Jahre nach den geschenissen des Filmes spielt, die Charaktere sich also weiterentwickelt und verändert haben. Nicht nur die der Kinder, sondern auch die der Hüter. Die Änderungen werden euch aber in folgenden Kapiteln näher gebracht.^^
Ich möchte hier auch nicht zu viel schreiben/spoilern/erklären.
Bitte hinterlasst mir doch ein Review und sagt mir, wie ihr das erste Kapitel so fandet, aich konstruktive Kritik ist immer erwünscht! (Ich weiß zwar das meine Grammatik hier und da ein bisschen schwächelt, genau sie wie die Kommata und die Groß- Kleinschreibung *hust* trotzdem, zögert nicht mir zu sagen was euch stört, ich kann damit eigentlich recht gut umgehen ^-^)

LG!
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