Unternehmen Ravenclaw 2.0

GeschichteHumor, Romanze / P18 Slash
Draco Malfoy Harry Potter Hermine Granger Minerva McGonagall Pansy Parkinson Severus Snape
01.06.2019
08.02.2020
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14.01.2020 923
 
Unternehmen Ravenclaw 2.0


Warnung: Hier wird es alles geben, Selbstbefriedigung, heterosexuelle Paare, homosexuelle Paare, der Sex wird nicht im Vordergrund stehen, er wird aber vorkommen, mal mehr, mal weniger detailliert.

Disclaimer: Ich verdiene hiermit kein Geld und heute habe ich mir auch ein paar Zeilen von Friedrich Schiller ausgeliehen.



Modell Harry


Das Abendessen hatte längst begonnen, als Harry sich zwischen Dean und Neville an den Tisch drängte. „Du siehst gehetzt aus, Harry“, meinte Neville. „Ist alles in Ordnung?“

„Ständig verfolgen mich irgendwelche Mädchen, selbst auf die Toilette. Gruselig.“ Harry schüttelte sich.

„Welche Strafe“, lachte Seamus. „Ich würde ein Fass aufmachen, wenn sie mich so belagern würden. Ein privates Autogramm in einem leeren Klassenzimmer will doch jeder gerne geben.“

„Ich nicht“, erklärte Harry fest. „Ich habe weder Zeit noch Lust für so einen Unsinn.“

„Du bist genauso eine Spaßbremse wie Hermine“, beschuldigte ihn Ron. „Es ist unser letztes Schuljahr, genieße es.“

„Ich genieße es“, verteidigte sich Harry, „ich habe Spaß und Hermine auch. Dafür müssen wir keine Regeln brechen.“

„Sonst hattest du damit auch kein Problem“, warf Ron ihn vor.

„Es hing auch immer etwas davon ab“, verteidigte sich Harry. „Und ich bin nie unnütze Risiken eingegangen. Was ihr macht ist Wahnsinn, selbst Hermine ist mittlerweile aufgefallen, dass ihr etwas im Schilde führt, warum sonst sollte sie immer aufspringen und euch folgen, wenn ihr den Gemeinschaftsraum verlasst? Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sie oder einer der Lehrer euch erwischt.“

„Uns wird niemand erwischen“, versicherte Ron und Seamus nickte zustimmend. „Wir haben den perfekten Plan entwickelt, selbst meine Brüder wären neidisch darauf und das will was heißen.“

Harry schüttelte nur den Kopf, das war nichts worauf man stolz sein konnte, es würde sicher schief gehen und sie begannen andere mit rein zu ziehen. Er wollte davon nichts wissen, weswegen er seinen Teller nahm und zu Hermine ging.

„Harry ist mein bester Freund“, erklärte sie gerade Ginny. „Es wäre genauso, als würde ich dich fragen, wie du Ron findest.“

Ginny schüttelte sich. „Daran will ich gar nicht denken. Hi, Harry.“

Harry setzte sich zu ihnen. „Sagt nicht, dass ihr auch anfangt, mich anzuschmachten. Das ist echt anstrengend, ich will das nicht.“

Hermine lachte. „Keine Sorge Harry, wir fallen nicht über dich her oder testen, wie sich deine Narbe anfühlt. Kein Interesse.“

Sie wusste genau, warum die Mädchen hinter ihm herrannten. Die Ravenclaw-Mädchen hatten ein neues Produkt herausgebracht und irgendwie hatte es sich in der ganzen Schule verbreitet. Nicht das Modell an sich, aber wie die Mädchen über Harry sprachen. Es war schon irgendwie lustig, zumal diesmal niemand auf die Idee kommen würde, dass irgendetwas vor sich ging und es lenkte Harry ab, auch wenn er ihr ein wenig leidtat. Er mochte keine Aufmerksamkeit, zumindest nicht diese. Dabei war es nur eine Frage der Zeit gewesen, bis die Mädchen ihn als Vorlage nutzten.



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Unternehmen Ravenclaw


EIN ZAUBERSTAB FÜR JEDE GELEGENHEIT


Modell Harry


Flink huscht er über deinen Körper, springt von einem Ort zum anderen, ohne dass du ihn fassen kannst. Vertrau ihm und lass dich verzaubern. Teste noch heute seinen Heldenmut und spüre, wie großartig sich seine Narbe anfühlt.


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„Hörst du mir überhaupt zu?“

Hermine blinzelte Harry an. „Entschuldigung, ich war kurz in Gedanken.“ Ihr Blick huschte unbewusst zur Harrys Narbe, der Anstoß für das Verhalten aller Mädchen in Hogwarts. Sie wollten wissen, wie sich die Narbe anfühlte, auch wenn die jüngeren Schülerinnen es auf die Originalnarbe bezogen.

Harry verdrehte die Augen. „Hast du heute Abend Zeit oder musst du zu irgendeinem Treffen?“

„Ich wollte nur ein wenig lesen, warum fragst du?“

„Die Jungs haben heute was anderes vor und ich will nicht allein im Schlafsaal sitzen.“

„Komm doch in den Gemeinschaftsraum“, schlug Ginny vor.

„Klar“, ätzte Harry, „damit mich die ganzen Mädchen umlagern, kichern und meine Stirn anfassen. Da vereinsame ich lieber im Schlafsaal und entgehe dem Rummel um mich.“

„Ich werde dich retten“, versprach Hermine. Grinsend beugte sie sich vor. „Dafür darf ich deine Narbe anfassen.“

Lachend warf Harry seine Servierte nach Hermine. „Spinnerin.“

***


Wie versprochen kam Hermine später in den Schlafsaal und ließ sich zu Harry aufs Bett fallen. Sie nahm ihm einen Schokofrosch ab und biss hinein. „Besser“, seufzte sie.

„Hunger?“ wollte Harry belustigt wissen.

„Genervt“, seufzte Hermine. „Ich habe die Jungs wieder verloren. Ich versteh nicht, wie sie es schaffen. Sie haben mit anderen Schülern Quidditsch gespielt, alle gehen gemeinsam zum Schloss, sie kommen nicht an. Sie verlassen den Schlafsaal, biegen in einen Gang und sind weg. Sie gehen zurück zum Haus, betreten eine bewegende Treppe und wenn sie zurückkommt, sind sie nirgendwo mehr zu finden. Was bringt es mir, zu wissen, dass sie sich aus dem Schloss schleichen, wenn du ihnen den Tarnumhang und die Karte des Rumtreibers gegeben hast?“

„Habe ich nicht.“ Harry nahm sich auch einen Schokofrosch. „Sie müssen dir auf eine andere Art entwischen. Ron meinte, dass sie den perfekten Plan entwickelt haben, damit niemand sie erwischt. Du bist doch sonst so schlau, was für Möglichkeiten gibt es sonst noch?“

„Keine, ich habe alles bedacht, sie können es nur mit dem Umhang und der Karte schaffen.“

Harry legte den Schokofrosch ab und stand auf. Er zog seinen Koffer unter dem Bett hervor und wühlte darin herum. Er warf alles, was darin war hinaus, aber der Umhang war nicht dabei, genauso wenig wie die Karte. Hilflos saß Harry zwischen seinen Habseligkeiten. „Er hat die Karte und den Umhang genommen“, murmelte er „Er hat sie einfach genommen, ohne zu fragen. Er hat mich bestohlen, mein bester Freund hat mich bestohlen.“
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