Du bist mein Zuhause

GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P12 Slash
Venom / Eddie Brock
31.05.2019
27.07.2019
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EDDIE!

Keine fünf Sekunden waren seither vergangen und Venom klang tatsächlich schon wieder sehr, sehr angepisst. „Hm?“ Eddie drehte sich langsam in die Richtung des Gesichtes, das gerade neben seiner Schulter aufgetaucht war.

Dein Körper ist ein einziges unterernährtes, vollkommen ausgebranntes, kränkliches Wrack!

„Was hattest du erwartet? Ich bin ein einziges Wrack ohne dich, das solltest du doch inzwischen wissen.“ Eddie verdrehte gelangweilt die Augen und machte sich gemütlich auf den Heimweg, fast so als hätte es diese ganze aufreibende Zeit nie gegeben.

Idiot

Zischte Venom und Eddie lachte, konnte man doch zu genau erkennen, dass Venom einfach nur unglaublich besorgt und keinesfalls wütend auf ihn war.
„Parasit.“ Eigentlich erwartet Eddie nun eine physische und somit auch unweigerlich schmerzhafte Antwort, aber tatsächlich fühlte er nur ein sanft kitzelndes Gefühl in seiner Magengrube, dass sich wunderbar warm, immer weiter in seinem ganzen Körper ausbreitete.
Mitten auf der Straße blieb er plötzlich stehen, stöhnte beinahe laut auf, so unglaublich gut und erregend fühlte es sich an, was Venom hier mit ihm und seinem Körper gerade machte.


Zwischen seinen Schulterblättern tauchte plötzlich wieder ein großer schwarzer Kopf auf, grinste verschlagen.
Als Antwort auf Eddies nur zu deutliche Reaktion auf seine Behandlung, leckte er ihm einmal zärtlich über die Wange, zufrieden das es Eddie nun wieder besserging.

Ich habe wohl evtl. seine Leber gefressen

Eddie schnaubte. „Wirklich?“ Amüsiert zog er seine Augenbrauen nach oben.

Jaaaa, er hatte nichts zu essen und ich war hungrig

Eddie schüttelte halb genervt, halb belustigt den Kopf. Legte seine Hand aber trotzdem an Venoms Kinn, um dessen Gesicht näher an sich heran zu ziehen, küsste ihn dann sanft und sehr bedacht auf die Wange.
Venom schnurrte verzückt auf und Eddie konnte spüren, wie die Begeisterung von Venom zu ihm über sprang und über seinen Rücken zuckersüß hinab rieselte.


Gerade als er seine Hand wieder von Venoms Kopf gelöst hatte, spürte er auch schon einen sanften Tentakel seinen Arm hinab wandern, geformt wie eine große schwarze Hand, deren Finger sich zärtlich mit seinen eigenen verwoben, fast so als hätten sie nie etwas Anderes getan.
Eddie konnte in seinem Nacken wieder das so vermisste warme Kribbeln spüren und Venom schmiegte seinen Kopf sanft zwischen seine Halsbeuge und seine Schulter, nicht mal ansatzweise gewillt diese Position für den Rest des Weges wieder aufzugeben.


Eddie seufzte laut auf vor Glück und Erleichterung. Endlich fühlte er sich wieder komplett und vollständig.
Venom brummelte zufrieden vor sich hin, endlich hatte sein Mensch auch erkannt, was er schon vom ersten Moment an wusste, ohne dem Anderen waren sie Beide einfach nicht mehr ganz.


„Bist du sehr hungrig?“ fragte Eddie sanft und drückte liebevoll die Hand in seiner eigenen, die andere Hand hatte er in die Tasche seiner Hose vergraben.
Und auch wenn es jetzt für jedermann wohl so aussah, als wenn ein erwachsener Mann Händchen haltend, mit einer schwarzen Gummihand und einem gruseligen schwarzen Spielzeugkopf auf der Schulter, spazieren ging, im Moment gab es nichts was den Beiden unwichtiger sein könnte.

Das kann warten, jetzt sind erst wir wichtig

Eddie lächelte glücklich, tippte einmal bestätigend gegen Venoms Kopf. Den restlichen Heimweg verbrachten sie in entspannter Stille, genossen einfach nur die so schmerzlich vermisste Anwesenheit des Anderen.
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