Du bist mein Zuhause

GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P12 Slash
Venom / Eddie Brock
31.05.2019
27.07.2019
9
9411
11
Alle Kapitel
22 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
„Du…“ Kurz überfordert stockte Eddie, wich instinktiv vor Venom zurück. Doch trotz der wunderbaren Worte, die dieser ihm gerade gesagt hatte, wollte Eddie immer noch laut vor Wut und Schmerz schreien. Venom hatte ihn doch schließlich betrogen, ihn verlassen, komplett alleine gelassen, seine Gefühle missbraucht, um dann zum Schluss auch noch mit einem anderen Mann wieder aufzutauchen, er fühlte sich so unglaublich hintergangen!

Er gehörte Venom, schon immer, aber Venom sollte ebenso einzig und allein ihm gehören!

Natürlich war es Eddie tief in sich selbst absolut klar, er war gerade mehr als nur unfair! Er hatte keinerlei Recht, sich von Venom hintergangen zu fühlen! Wie sonst hätte dieser solange Zeit ohne Wirt überleben sollen? Immerhin hatten ja schließlich Eddies verletzende Worte Venom sprichwörtlich hinausgeschmissen und schlussendlich vertrieben.

Eddie!

Wieder erklang Venoms Stimme, sanft leise, doch mit sehr viel Nachdruck, versuchte Eddies Aufmerksamkeit wieder zurück zu erlangen.

Glaub mir, ich tat es einzig und allein um dich wieder zu finden. Ich werde dich nie wieder verlassen, bitte

Verblüfft hielt Eddie kurz inne, noch nie hatte Venom um etwas gebeten, dass nichts mit Essen zu tun hatte. Anscheinend waren diese ganzen wunderschönen Worte doch ernst gemeint.

Ich werde auch jeden Tag Gemüse essen

Venom klang dabei so verzweifelt und gleichermaßen angewidert, dass Eddie sich ein amüsiertes Schmunzeln nicht mehr verkneifen konnte. Seine Wut schmolz nun innerhalb von Sekunden dahin.

„Wirklich?“ Bestätigend nickte Venom sofort heftig mit dem Kopf, überwand nun den letzten Abstand zwischen ihnen. Er vergrub sein Gesicht tief in Eddies Brust, genau über dessen laut pochendem Herzen. Beiden war klar, dass es hier gerade um viel mehr, als eigenartige Essgewohnheiten ging. „Versprochen?“

Versprochen. Für immer. Ich werde bei dir bleiben, bis zu deinem Tod. Stirbst du, sterbe ich

Eddie konnte nun schlussendlich die Tränen nicht mehr zurückhalten, sanft fielen sie zu Boden, wie der letzte Regen, kurz bevor die Sonne wieder aufgeht. Doch zum ersten mal seit vielen Wochen, waren es Tränen des Glücks und nicht mehr des unerträglichen Schmerzes.

Er streckte seine Hand aus, streichelte weich über Venoms Kopf, hielt ihn direkt über seinem Herzen fest. „Es tut mir leid, dass ich an uns gezweifelt habe.“

Vergeben. Ich liebe dich Eddie, mehr als alles andere

Eddie beugte sich langsam nach vorne, legte seine Stirn sanft an Venoms, minutenlang sahen sie sich einfach nur tief in die Augen.

Du gehörst mir und ich gehöre dir

Eddies Daumen streichelten zärtlich über die Seiten von Venoms Gesicht und dessen Tentakel wischten liebevoll die letzten Tränen aus seinem. „Ich liebe dich auch.“ Eddie zog sich leicht zurück, grinste Venom an „Du Parasit.“

NIMM DAS SOFORT WIEDER ZURÜCK

„Nun wie wäre es mit,“ Eddie kicherte, „NEIN.“

Doch bevor Venom darauf noch irgendetwas erwidern konnte, wurden die beiden von dem alten Mann unterbrochen, beide hatten schon lang vergessen, dass dieser überhaupt noch da war. „Ich denke es ist nun endgültig an der Zeit, dir das zurück zu geben, was dir schon immer gehört hat.“ Er schritt auf Eddie zu, legte seine Hand auf dessen Unterarm.

Venom blickte zu dem Mann und nickte entschlossen mit dem Kopf. Er kroch nun langsam herüber, an Eddies Arm hoch zu seiner Halsbeuge, rieb sich nochmal sanft an Eddies Nacken, inhalierte tief dessen Geruch, bevor er dann langsam wieder vollständig mit ihm verschmolz.
Review schreiben