We're killin' strangers, so we don't kill the ones that we love

GeschichteAllgemein / P12
Legolas OC (Own Character) Thranduil
30.05.2019
30.05.2019
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-We're killin' strangers, so we don't kill the ones that we love-

Eine Gruppe Krimineller Schuften hatten einen LKW voll mit Drogen eines Drogenbosses gestohlen. Nun fuhren sie durch die Straßen zu ihrem abgelegen geheimen Treffpunkt in einer kleinen Seitenstraße. Sie fuhren um die Ecke und verschwanden mit dem LKW in ihrem Versteck. Es war eine große alte Lagerhalle die seit Jahren leer stand. Doch die Gruppe hatte sich dort ein kleines zuhause aufgebaut und überfielen Banken, Drogentransporte und wurden bis heute noch nicht geschnappt. Einer ihrer Leute schloss hinter ihnen das Garagentor. Lachend öffnete ihr Boss die Fahrertür, um zum hinteren Teil des LKWs zu gehen.
„Oh man! Das ist die größte Ladung Drogen die wir in unserem ganzen Leben je erbeutet haben!“
„Und dies wird auch eure Letzte sein!“
Sofort drehten sich alle Männer um, insgesamt 10, und sahen sich um. Die Lagerhalle war nur spärlich mit Licht beleuchtet. Doch sie konnten jemanden in einen ihrer Sessel sitzen sehen. Neben dem Sessel stand ein kleines Nachttischchen mit einer Lampe drauf, aber sie konnten sein Gesicht nicht sehen. Jedoch war der Mann vollkommen in schwarz gekleidet und trug einen ledernen schwarzen Mantel. In seiner rechten Hand spielte er mit seinem silbernen Zippo Feuerzeug herum. Er öffnete es, ließ die Flamme erscheinen und schloss es wieder. Der Mann hatte lange blonde glatte Haare.
„Max, wie ist der hier rein gekommen?!“, zischte der Anführer verärgert.
„Ich habe keine Ahnung, Johnny!“, vereidigte sich der Mann. „Als ich zum Garagentor gegangen bin, um euch zu öffnen war es noch leer. Ich war der Einzige hier.“
Johnny wandte sich wieder dem Mann zu.
„Was willst du hier?“, fragte er und zog dabei seine Waffe, die er in seiner Hose hinter dem Rücken versteckt hatte.
„Ihr habt jemanden bestohlen“, antwortete der Mann und ließ die Flamme des Feuerzeuges wieder erscheinen. „Um genau zu sein habt ihr jemanden Drogen gestohlen, die sich in diesem LKW dort befinden.“ Er klappte das Feuerzeug wieder zu.
„Ha! Also willst du uns umlegen?“, höhnte Johnny hämisch grinsend. Sofort zogen auch seine Kumpanen ihre Waffen die sie bei sich trugen.
Johnny hob seine Pistole, doch da spürte er nur noch, wie eine Kugel sein Bauch durchdrang. Er fiel zu Boden und hörte wenige Sekunden später wie auch seine Kumpanen neben ihn zu Boden fielen. Hustend wollte er seine Waffe wieder greifen, die ihm aus der Hand gefallen war, doch da trat ihm der Unbekannte auf die Hand. Johnny hob seinen Kopf und schaute in den Lauf einer Pistole. Er schluckte. Bevor die Kugel in sein Kopf eindrang, konnte er eiskalte blaue Augen sehen die keinerlei Emotionen zeigten. Das Blut floss wie ein Fluss über den Boden. Der Unbekannte holte sein Handy aus der Manteltasche und tippte eine Nummer ein.
„Es ist erledigt. Nun will ich mein Geld.“
„Gut, 1 Millionen Doller, wie versprochen.“
Der Mann nahm sein Handy vom Ohr und sah wenige Sekunden auf seinem Konto eine Eins mit sechs Nullen.
„Ihr könnt Eure Drogen wieder holen. Sie befinden sich in einer Lagerhalle wenige Kilometer von euerem Standort“, antwortete er und legte auf.

Der Mann ging durch die Straßen, als wenige Minuten später sein Handy erneut klingelte. Er ging ran.
„Ich will, dass Sie mir einen jungen Söldner töten!“, beauftragte er ihn.
„Wo genau finde ich ihn.“
„Einer meiner Leute hat ihn im Café „Merrie England Coffee Shop“. Er sitzt hinten in einer Ecke. Ich will, dass Sie ihn sofort umbringen!“
„Warum soll ich einen Söldner umbringen, wenn es Ihre Leute auch können?“
„Ich werde Ihnen dafür das doppelte geben!“
Ein kleines Lächeln bildete sich auf den Lippen des Mannes, als er die Worte hörte.
„Betrachten Sie es als erledigt.“
Mit diesen Worten legte er auf und machte sich auf den Weg zum Café.

Fünf Minuten später kam er dort an. Seine Augen glitten über die Besucher im Café die sich unterhielten. Als der Mann sah, wen sein Auftraggeber tot sehen wollte, weiteten sich jedoch seine Augen. Der junge Söldner hatte ebenfalls lange blonde glatte Haare und blaue Augen. Er trug ein blaues Hemd, darüber eine braune Lederjacke und Jeans. Seine Schuhe waren schwarze Converse. Der junge Mann las gerade in einer Zeitschrift, doch schien er zu spüren, dass er beobachtet wurde. Im nächsten Moment hob er den Kopf, um nach draußen zu schauen, doch konnte er niemanden erblicken, sodass er sich wieder seiner Zeitung zuwandte. Der Mann stand stand an der Hauswand neben dem Café. Er holte sein Handy heraus, um die Nummer des jungen Mannes rauszusuchen. Wenige Sekunden später stand auf seinem Display der Name „Legolas“ mit einem Herzen hinten dran. Er drückte drauf und wartete darauf, dass dieser dranging. Einen Augenblick später hörte er die Stimme seines Geliebten.
„Thranduil, wie schön von dir wieder etwas zu hören“, sagte Legolas. „Wie geht es dir?“
„Mir geht es soweit gut. Ich habe gehört, dass du jetzt ein Söldner geworden bist.“
„Ja, schon seit einem halbem Jahr. Zwar werde ich wahrscheinlich nie so gut, wie du als Assassine, aber ich bin auch ein guter Söldner.“
„Das glaube ich dir.“
„Bist du gerade zufällig in der Stadt?“
„Ja, so etwas in der Art. Ich habe gerade einen Job“, antwortete Thranduil.
„Vielleicht könnten wir uns nach dem du deinen Job beendet hast treffen. Du weißt schon, über die alten Zeiten reden, ein bisschen Spaß haben.“
Thranduil konnte das Lächeln in der Stimme von Legolas hören.
„Klingt gut.“
„Mir ist da grade eine Idee gekommen. Wie wäre es, wenn ich dir bei deinem Job helfe. Wie in den alten Zeiten“, schlug der junge Söldner vor.
„Das geht leider nicht, Legolas.“
„Warum denn nicht?“
„Weil ich direkt vor meinem Ziel stehe“, antwortete Thranduil.
Mit diesen Worten drehte er sich zum Café und zog seine Waffe. Legolas sah erstarrt zu ihm. Seine Augen weiteten sich ein Stück weit. Thranduil drückte ab. Die Kugel schoss durch das Café und durchschlug den Kopf eines Mannes, welcher auf dem Weg zu Legolas gewesen war. Sofort schrieen die Leute auf und legten sich alle auf den Boden. Thranduil öffnete die Tür.
„Legolas, lauf!“, befahl er mit lauter Stimme.
Der junge Söldner zögerte nicht und rannte an seinem Freund vorbei hinaus. Thranduil holte eine zweite schwarze Pistole hervor und begann weitere Männer zu töten, die ebenfalls ihre Waffen gezückt hatten und nun von allen Seiten kamen.
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