Ein alter neuer Mutant

GeschichteFamilie, Horror / P16
Cyclops / Scott Summers Mystique / Raven Darkholme Nightcrawler / Kurt Wagner Storm / Ororo Munroe
29.05.2019
22.07.2019
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„Hier bist du also!“ Sagte eine vertraute weibliche Stimme, hinter Kurt´s Rücken, der jedoch seinen Blick weiter starr auf das Kreuz vor sich gerichtet hielt und sie offenbar nicht gehört hatte. Den der junge Mann, mit den schwarzen, kurzen, wirren Haaren die im Licht leicht bläulich schimmerten, saß auf einer Bank, in einer Kirche ganz vorne in der Reihe und nahe des Xavier Institutes für junge Begabte. Für Mutanten. Denn das war der junge Mann definitiv, ein Mutant. Es war eine kleine Kirche. Die Frau schritt den schmalen Gang der Kirche entlang und ihre weißen High Heels klapperten auf den Mamorboden des kleinen Gebäudes, bis sie nun endlich hinter ihm stand. Der im Schatten der Kerzen saß und immer noch seinen Blick starr auf das Kreuz gerichtet hielt. „Ich habe dich schon überall gesucht.“ Machte die Frau auf sich aufmerksam jedoch klang es nicht vorwurfsvoll, sondern etwas besorgt. Der junge Mann blickte jedoch weiter auf das Kreuz und Antwortete jedoch. „Vergib mir dass ich dir Sorgen gemacht habe.“ „Ist alles in Ordnung mit dir?“ Fragte Ororo doch schon leicht besorgter und schaute nun ebenfalls nach vorne. „Ja. Es ist alles in Ordnung. Ich habe nur die Zeit vergessen.“ Und er versuchte so sorglos wie möglich zu klingen, dabei drehte er seinen Kopf zu der Frau und hoch in ihre Augen die sie nun wieder zu ihm gewandt hatte. Nu setzte sie sich auch hin, denn neben ihm war noch Platz. Nun blickte die Frau in zwei gelbe Augen, die fast an einen Wolf erinnerten, wäre der jenige dem sie gehörten nicht Indigoblau, oder vielmehr Nachtblau, hätte einen langen, kräftigen, dünnen, flexiblen Drachenschweif und spitze Ohren. Sowie drei Finger an den Händen und zwei Zehen an den Füßen die er mit speziellen Schuhen verbarg. „Du kannst nicht gut Lügen!“ Kam es von Storm aber dieses Mal auch nicht Vorwurfsvoll und der besagte schaute wieder zum Kreuz. „Du hast Recht. Es tut mir leid.“ Entschuldigte er sich. „Ist es wegen…..du weißt?!“ Dabei schaute er sie nun wieder an und musterte sie, sofern es bei dem schwachen Kerzenlicht, das auf den Altar vor seiner Nase ging. Sie trug eine weiße schöne Bluse mit einem Hauch Cremefarbenen Blazer und passende Hose, der ihre makellose Mokkafarbene Haut gut zu Geltung brachte und ihre weißen, samtenen Haare waren offen und hingen zu den Schultern herab. Der Dämon hingegen hatte eine schwarze Hose, einen roten Kapuzenpulli mit einer schwarzen Jacke an. Und wieder schaute er nun zum Kreuz hinauf. „Ja. Viele Jahre habe ich mich gefragt wer meine Eltern sind. Und jetzt?!“ „Ich weiß. Es ist bestimmt nicht einfach, wenn man erfährt dass die eigene Mutter eine kaltblütige Mörderin ist. Und dabei auch noch die meistgesuchte Frau.“ „Ich hätte den Professor niemals danach fragen sollen.“ Entgegnete er nun bedrückt und sich fragend ob er das richtige getan hat und wandte sich wieder zu Ororo. Die sein Gesicht mit den feinen und weichen Zügen mit einer Hand entlang fuhr, bis er sie schließlich in seine beiden Hände nahm und sie sanft drückte und dabei auf seinen Schoß legte. „Und was ist mit deinem Vater?“ Fragte sie nun. „Um ehrlich zu sein, habe ich nicht mehr danach gefragt. Ich muss erst einmal diese Neuigkeit verdauen.“ „Verstehe.“ Antwortete sie schlicht und machte Anstalten aufzustehen. „Nun. Möchtest du mit Kommen rein, oder willst du noch etwas hier sitzen?“ Fragte die Göttin und stand nun auf da Kurt ihre Hände freigegeben hatte. Der angesprochene blickte zu ihr auf und verharrte dort einen Moment bis er schließlich Antwortete. „Ich komme gleich.“ Die Göttin nickte daraufhin und verließ dann die Kirche auf den kleinen dunklen Pfad der von der Kirche die in einem kleinen abgelegen Waldstück stand und zum Institut führte. In den zwei Jahren, seit der Elf, wie Logan ihn manchmal nannte, bei ihnen war hatte sie ihn lieben gelernt. Jedoch nicht die Freundschaftliche, oder Geschwistermäßige Liebe sondern die richtige wahre Liebe. Doch war Kurt zu sehr verletzt worden in all den Jahren um jemanden an sich heran zu lassen und wusste auch nicht ob er ihre Gefühle erwiderte. So ging sie nun in ihr Zimmer, als sie endlich die Schule betreten hatte, das im obersten Stockwerk des Gebäudes lag und tauschte ihren Hosenanzug und Bluse gegen ihr Seidenes Nachthemd und kuschelte sich unter ihre Decke den für eine Mai Nacht war es doch recht kühl. Auch wenn sie gehofft hatte das der Dämon sich doch endlich entschließen würde endlich das Zimmer und das Bett mit ihr zu teilen, was ein Traum war, seit sie ihn das erste Mal in dieser Kirche gesehen hatte. Und so blieb es bei einem Zimmer direkt gegenüber von Storm. Und so schlief sie nun ein und auch der Dämon kehrte wenig später in sein spärlich eingerichtetes Zimmer zurück. Er tauschte ebenfalls seine Kleidung gegen eine schwarze kurze Hose und einem weißen T-Shirt. Dann legte auch er sich hin und in der Schule war es ruhig.
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