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GeschichteKrimi, Romanze / P18 Slash
Draco Malfoy Harry Potter Scorpius Malfoy
27.05.2019
26.07.2019
18
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Kapitel 15

Harry lag entspannt in seinem Bett, neben sich den heißesten, tollsten Mann unter der Sonne und sah ihn einfach nur an. Draco war bei ihrem Gekuschel eingeschlafen und lag mit geschlossenen Augen und ruhig atmend da, so hinreißend schön, dass Harry das Gefühl hatte, eigentlich müsste er gleich aus einem Traum aufwachen … er konnte sich gerade noch zurückhalten, sich nicht zu kneifen.

Irgendwann begann sein Bauch zu knurren, und er sah auf die Uhr. Es war inzwischen viertel vor zwölf, Leise stand er auf und tappte in die Küche, sah sich suchend um und überlegte, doch wirklich zu kochen verwarf er. Stattdessen begann er, Sandwiches zu machen und wollte gerade wieder ins Schlafzimmer zurück gehen, als er Schritte hinter sich hörte. Er wandte sich um und sah Draco, der sich leider seine Shorts und sein Shirt wieder übergezogen hatte, zwei Schritte hinter sich stehen. „Was machst du, Potter? Es ist mitten in der Nacht.“

„Ich hatte Hunger … und ich dachte, du möchtest vielleicht auch noch was.“ Er hielt Draco den Teller mit den Broten hin. Draco betrachtete sie einen Moment, dann griff er sich eines und setzte sich an den Küchentisch. „Besitzt du nur einen Teller?“

„Äh … nein, natürlich nicht. Ich wusste nicht, dass du so krümelst, dass du einen Extrateller brauchst.“ Harry grinste, trat an den Schrank und stellte einen Teller vor Draco. „Bitte, der Herr. Kann ich sonst noch etwas für Sie tun?“

„Eine Menge.“ Draco biss von seinem Sandwich ab, kaute, schluckte und fuhr fort: „Aber nicht hier in der Küche. Langsam wird mir kalt.“ Er aß weiter sein Sandwich, und Harry musste sich vom Beobachten losreißen, damit er nicht das Essen vergaß. Als sie fertig waren, trat Draco an den Küchenschrank über der Spüle, öffnete ihn, nahm ein Glas heraus, in das er Wasser aus dem Hahn laufen ließ und ein paar Schlucke trank, bevor er sich wieder zu Harry umwandte. „Alles okay? Ich durfte doch ein bisschen Wasser, oder?“ Er zuckte mit den Schultern. „Mir wurde nichts angeboten, da dachte ich, ich bediene mich selbst.“ Er zwinkerte Harry zu, der nun grinste. „Sorry … es ist schon spät. Ich bin nicht mehr so auf der Höhe.“

„Bist du das sonst?“ Draco setzte ein teuflisches Grinsen auf und meinte dann: „Ich werde mich jetzt wirklich bettfertig machen, und wir treffen uns in fünf Minuten wieder im Bett? Wer zu spät kommt, muss den anderen massieren.“ Er verließ die Küche, und Harry hörte ihn die Treppe wieder hinauf gehen. Sein Blick fiel auf das Glas neben der Spüle und grinste. Es wirkte so vertraut mit Draco … auch als hätte er gewusst, wo er ein Glas finden würde. Allerdings war das wohl auch nicht so schwer, denn in den meisten Küchen würde man wohl in einem Hängeschrank Gläser finden. Die Badezimmertür klappte, und Harry grinste. Wollte er massiert werden, oder massieren? Es war eigentlich egal. Er würde Draco nah sein und Körperkontakt mit ihm haben. Das war die Hauptsache.

Als er ins Schlafzimmer kam, lag Draco bereits im Bett und grinste ihm entgegen. „Verloren!“

Harry lachte, trat ans Bett und krabbelte darauf, kam Draco nahe und meinte leise: „Ich konnte nur gewinnen, Draco. Immerhin darf ich dich jetzt anfassen, oder?“ Er wackelte vielsagend mit den Augenbrauen, und Draco nickte anerkennend. „Stimmt. Da hast du recht.“

Harry fuhr mit den Lippen über Dracos Hals, legte sich neben ihn und flüsterte ihm ins Ohr: „Wo soll ich denn anfangen?“

Draco tat so, als überlege er, dann grinste er Harry an, legte sich auf den Rücken und meinte: „Auch wenn das jetzt komisch klingt, meine Brustmuskulatur ist total verspannt. Wenn du da vielleicht mal ...“

„Gerne, alles, was du möchtest.“ Harry setzte sich wieder auf und ließ seinen Blick über Dracos Körper gleiten. Sollte er sich jetzt wirklich auf Dracos Mitte setzen, um die gewünschte Massage zu verabreichen? Nicht, dass er das nicht wollten würde, im Gegenteil wirkte Dracos Penis, der sich unter dem dünnen Stoff der Shorts abzeichnete ziemlich verführerisch, doch war das nicht etwas zu viel des Guten? Andererseits hatte Draco sich wohl bei der Wahl des ach so verspannten Körperbereichs vermutlich was gedacht. Trotzdem kniete Harry sich nun neben Draco, beugte sich vor und küsste ihn auf den Mund. Wieder entbrannte eine innige Knutscherei, und Harry riss sich nach einigen Augenblicken beherzt und schwer atmend los. Die Erektion in seinen Shorts, aber auch Dracos waren nicht zu übersehen. Erneut grinsten sie sich an, und Draco deutete schließlich auf seine Brust. „Fängst du heute noch an?“

Harry warf einen Blick auf die Uhr und winkte ab. „Kein Problem. Ich habe noch fast dreiunzwanzigeinhalb Stunden.“

Draco zog eine Augenbraue hoch, rappelte sich ein wenig hoch und zog mit einer einzigen kraftvollen Bewegung sein T-Shirt über den Kopf, sodass Harry wieder den Anblick seines nackten Oberkörpers genießen durfte. „Heiß“, murmelte er, beugte sich ein Stück vor und legte seine Hände auf Dracos Brust. Er spürte die Wärme unter seinen Fingern, die weiche Haut, die Muskeln und Dracos Herzschlag. Ein wunderbarer Mix, der Harry die Augen schließen ließ, um alles wirklich aufnehmen zu können. Dann begann er mit leichten Bewegungen, die Muskeln unter der Haut entlang zu streichen. Er hatte noch nie jemandem die Brust massiert und beschloss vorsichtiger vorzugehen als er es beim Rücken tun würde. Immer wieder strich er die Muskelstränge entlang, spürte, wie Draco sich ab und an unter seinen Fingern anspannte, und irgendwann öffnete Draco leicht die Lippen, und ein kleiner beinahe unhörbarer Laut entfleuchte ihm … ein leises Seufzen, das jedoch direkt in Harrys Penis zu fahren schien. Er nahm die Unterlippe zwischen die Zähne und verstärkte seine Berührungen, fuhr die Muskelstränge an den Seiten entlang, glitt mit den Händen über die Rippen und schließlich auf den Bauch. Harry beugte sich vor, küsste Draco auf die Brust, verteilte Schmetterlingsküsschen auf dem Weg nach unten zu seinen eigenen Händen, die sanft auf Dracos Bauch lagen, an seine Seiten strichen. Harry umkreiste Dracos Bauchnabel mit den Lippen, knabberte leicht am Rand, tippte mit der Zunge hinein, was ein Zucken und leises Lachen bei Draco auslöste, und Harry kostete Draco weiter, verteilte weiter Küsse, und stieß dabei immer wieder an den tief sitzenden Bund der Shorts, deren Stoff sich über Dracos hartem Penis spannte. Harry schluckte bei diesem Anblick … an der Spitze hatte sich ein kleiner feuchter Fleck gebildet, und Harry konnte nicht anders. Bevor er weiter nachdenken konnte, beugte er sich vor und legte seinen Lippen auf diese Stelle. Gleichzeitig wanderte seine Hand auf Dracos Oberschenkel und streichelte ihn dort. Er küsste weiter, und wurde mit einem nun deutlicheren Stöhnen belohnt.

Er knabberte durch den Stoff an Dracos Härte, liebkoste mit der Hand die Innenseite seiner Oberschenkel und rutschte selber ein Stück tiefer, sodass er sich seitlich neben Draco legen konnte und den Kopf auf der richtigen Höhe hatte.

Nach einigen Augenblicken griff Draco an den Bund seiner Shorts und zog sie ein Stück nach unten. Mit rauer Stimme fragte er leise: „Ist das okay?“

„Mehr als okay.“

Harry grinste, half Draco dabei, den störenden Stoff loszuwerden und genoss einen Augenblick den Anblick, als sein Freund nackt vor ihm lag, erregt und wunderbar. Dann fuhr er zunächst mir der Hand über den harten Schaft, genoss die Festigkeit, die weiche Haut, und strich mit den Fingerspitzen über die feuchte Spitze, spürte Draco unter seinen Fingern zucken und sah, wie er den Rücken durchbog. Harry befeuchtete die Lippen mit der Zunge, beugte sich vor und verharrte dicht über dem Penis, nahm den Geruch auf, ließ seinen Atem über die empfindliche Haut gleiten, und spürte Draco zittern. „Harry ...“

Mit der Zungenspitze tippte Harry nun den kleinen Schlitz an, kostete vorsichtig von der salzigen Flüssigkeit, küsste Draco dort, küsste sich den Schaft entlang, während seine Hand zwischen Dracos Beine glitt und seine Hoden zu massieren begann.

Draco stöhnte auf und schob das Becken nach oben, wo Harry ein Einsehen hatte und seine Lippen über Dracos Penis gleiten ließ. Er empfing ihn mit der Zunge, umspielte ihn so gut es ging, massierte dabei die Hoden weiter und genoss Dracos schnellen, abgehackten Atem.  Wieder stieß er ein atemloses „Harry“ aus, und Harry begann, den Kopf auf und ab zu bewegen, nahm immer wieder Dracos Penis komplett in sich auf, stieß mit der Nase gegen Dracos Unterleib, spürte die Erektion in seinem Mund zucken, sah, wie Draco sich in die Laken krallte, spürte, wie er versuchte, nach oben zu stoßen, und spürte auch seinen eigenen Schwanz zucken. Das war einfach unglaublich.

„Harry, ich ...“, stieß Draco aus, doch Harry ignorierte ihn, saugte und lutschte weiter, und spürte Sekunden später, wie sich Dracos heißes Erbe in seinem Mund verteilte.

Harry grinste, als er Dracos Penis aus seinem Mund gleiten ließ und schluckte. Verdammt, wenn es mit Draco immer so geil war, würde er ihn nicht mehr aus seinem Bett lassen.



Ich wollte dich nicht so lange belästigen“, grinste Draco nach dem Frühstück am nächsten Morgen,

Harry lachte. „Ich fühle mich keineswegs belästigt.“ Wie könnte er? Nach dieser unglaublichen Nacht würde er Draco am liebsten für immer in seinem Schlafzimmer einsperren.

„Das freut mich zu hören.“

Harry ließ seine Finger über Dracos Bauch und Brust nach oben krabbeln und tippte ihm schließlich auf die Nasenspitze. Draco grinste. „Trotzdem gehe ich jetzt. Aber ich würde das durchaus gerne wiederholen. Ich weiß ja nicht, wie es dir geht … mir hat das Experiment gefallen.“

Nun lachte Harry. „Ich stehe gerne für weitere Recherchen diesbezüglich zur Verfügung.“

„Du bietest dich mir also als williges Testobjekt an?“ Draco tat überrascht und zog die Augenbrauen nach oben.

„Ich gehöre ganz dir!“

„Ich denke, darauf werde ich zurückkommen. Wann gedenkt der werte Auror denn, mir wieder etwas von seiner wertvollen Zeit zu opfern?“

Morgen – das war das Erste, was Harry einfiel, doch er konnte sich gerade noch zurück halten und meinte möglichst lässig: „Wir könnten ja in den nächsten Tagen mal ins Kino gehen. Muss ja nicht allzu spät sein, dann geht es vielleicht auch unter der Woche.“

„Kannst du es nicht bis zum Wochenende aushalten?“ Draco zeigte ein breites zufrieden wirkendes Grinsen.

„Können vielleicht schon. Wollen … nicht.“ Harry schluckte und hoffte, er wäre damit nicht zu weit gegangen. „Wir können auch gerne was machen, wobei wir Scorpius mitnehmen können. Es muss kein abendlicher Kinobesuch sein.“

Draco runzelte die Stirn. „Was schwebt dir vor? Möchtest du in den Zoo? Ziegen füttern?“

„Wieso nicht? Ich mag Ziegen.“

„Ziegen …“ Draco lachte plötzlich. „Okay … wieso nicht? Er kennt dich eh schon. Er hat  gesehen, dass wir uns geküsst haben … Wenn du das also wirklich ernst meinst?“

„Sicher. Am Dienstag? Ich könnte eher Schluss machen. Wir könnten uns um vier am Zooeingang treffen.“ Harry hoffte, er würde nicht allzu aufgeregt erscheinen.

„In Ordnung, verrückter Auror. Wir füttern Ziegen. Was für ein Date!“ Er grinste leicht, und Harry versuchte, sein Bauchkribbeln in den Griff zu bekommen, weil Draco gerade ganz selbstverständlich ihr Treffen als Date bezeichnet hatte. Das klang wirklich gut.

Sie standen auf, standen dicht voreinander, bis Harry einen Schritt auf Draco zu machte, kurz innehielt,  und ihn dann küsste. Harry schloss genüsslich die Augen, lehnte sich weiter in den Kuss, legte eine Hand an Dracos Hals und streichelte ihn sanft, bis der Blonde sich von ihm löste und ihm atemlos in die Augen sah, die Pupillen geweitet und mit einem so liebevollen Lächeln auf den schönen Lippen, dass Harry glaubte, gleich abzuheben vor Kribbeln.

„Na dann … Ich gehe jetzt wirklich, Mister Potter.“

„Einen schönen Tag für dich, Mister Malfoy. Grüße Scorpius von mir!“

Draco nickte, zwinkerte ihm zu ging zum Kamin und flohte nach Hause.

Er seufzte verliebt und konnte endlich so breit grinsen, wie er wollte, weil er keine Angst mehr haben musste, wie ein Idiot auszusehen, und damit den absolut atemberaubendsten Mann unter der Sonne zu vergraulen. Sicherlich würden seine Kollegen bei der Arbeit denken, er hätte irgendwelche Drogen intus …





Er streifte die Schuhe ab, ging die Treppe hinauf, zerrte sich die Sachen vom Leib und ging unter die Dusche. Bei allen Heiligen, das war ein Tag gewesen. Er hatte länger in der Arbeit bleiben müssen, weil ein Kollege krank war, und noch wichtige Verhöre in dessen Fall geführt werden mussten. Harry hatte zwei Gefangene in Askaban aufsuchen müssen und fühlte sich völlig gerädert. Die durchkuschelte Nacht mit Draco zuvor trug ebenfalls dazu bei, dass er unglaublich müde war … Zum Essen war er zu erledigt, und so entschied er sich trotz der relativ frühen Stunde ins Bett zu gehen Er ging ins Schlafzimmer,  Licht schaltete er nicht ein, denn er wusste auch so, wo es lang ging. In Shorts schlüpfte er unter die Decke und streckte sich zufrieden aus. Seine Gedanken wanderten sofort zu Draco, zu diesen Küssen, diesem Lächeln … er grinste, als das Bauchkribbeln sich nach unten verschob, und er gerade überlegte, ob er nicht vielleicht noch ein wenig Entspannung suchen sollte … Er fuhr mit den Fingerspitzen über seinen Bauch, zwischen seine Beine und glaubte, ihm stehe das Herz still, als in diesem Moment das Licht eingeschaltet wurde.
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