Krallen aus Eis

GeschichteAllgemein / P12
26.05.2019
30.08.2019
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Hallihallo da draußen und willkommen zu diesem ersten Kapitel meiner Star Warst the Clone Wars FF. Erstmal freue ich mich natürlich, dass euch die Geschichte neugierig gemacht hat, aber ich möchte jetzt mal nicht ewig labern...Ich hoffe es gefällt euch und viel Spaß beim Lesen!

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Schnee, nichts als Schnee und Eis. Mehr gab es hier auf Ortoplutonia, einem Mond des Planeten Pantora, nicht zu sehen. Strike stand an der durchsichtigen Scheibe und beobachtet den undurchdringlichen Schneesturm, der vor der Scheibe des Stützpunktes tobte. Von weiter hinten drangen die Geräusche seiner Kammeraden Boost, Blast, Steel, Crack, Dreed, Estern, Trackster, Orb und Blake zu ihm herüber, die in ein Kartenspiel vertieft waren. Boost, Blast, Steel, Crack und er waren mit der anderen Einheit bestehend aus Dreed, Estren, Trackster, Orb und Blake nach ihrer Ausbildung auf diesen Stützpunkt verlegt worden, weit raus ins Nirgendwo.

Hier gab es nichts außer ewig weiten Ebenen, ein paar Bergen und Schnee und Eis. Strike ging der Anblick langsam auf die Nerven. Ursprünglich wären sie an die Front geschickt worden, aber der Vorsitzende von Pantora hatte auf diese Einrichtung bestanden und hier waren sie nun. Während ihre anderen Brüder Klappergestelle zerlegten bekamen sie nicht mal einen einzigen Droiden zu Gesicht. Besonders Boost ging das auf die Nerven, da er seinen Z-6 Rotationsblaster benutzen wollte. Er war mehr so derjenige, der mit dem Kopf durch die Wand rennen würde wenn es sein müsste. Strike hingegen war mehr der ruhige, beherrschte Typ, der immer erst die ganze Situation ins Auge fasste, bevor er handelte. Besonders Boost verstand das nicht unbedingt, aber wenn es Ärger gab konnte man sich auf ihn verlassen.

Blast löste sich aus der Gruppe und gesellte sich zu Strike an’s Fenster. „Immer noch die gleiche öde Aussicht“ kommentierte er den Blick aus dem Fenster. Von allen seinen Brüdern verstand er sich mit Blast am besten. Gut, er war etwas impulsiv und schoss meistens als erster aber sie kamen gut miteinander klar. „Langsam habe ich das Gefühl, das Wetter macht sich über uns lustig“ sagte Strike, als ein Windstoß einen Eiszapfen vom Rand des Stützpunkts herunterwehte. Mit einem unhörbaren Geräusch verschwand er unterhalb des Fensters in einer Schneewehe. Einen kurzen Moment starrte Strike dem Eiszapfen hinterher, wie er dem Boden entgegenfiel und warf einen kurzen Blick auf die Uhr, die in der Zentrale hing.

„Es ist Zeit für die Patrouille“ sagte Strike zu seinen Kameraden, die nur ungern ihre Aufmerksamkeit von den Spielkarten abwandten. „Wer ist dieses Mal dran?“ fragte Steel in die Runde, woraufhin Orb auf dem Computer nachsah. „Blast und Strike“ stellte er fest, nachdem er einen Blick auf den Einteilungsplan geworfen hatte. „Na dann viel Spaß da draußen“ sagte Blake, als die Klone sich auf den Weg zu den Düsenschlitten machten. „Das wird eher langweilig als spaßig“ kommentierte Blast trocken, während Strike zustimmend nickte. „Das einzig Aufregende, was da draußen passieren könnte, ist dass man in einer Schneewehe stecken bleibt“ scherzte Strike, woraufhin kurzzeitig Gelächter den Raum erfüllte. Danach verabschiedeten sich die beiden Soldaten und gingen zu den Düsenschlitten in den Hangar. Lange dauerte es nicht, die Fahrzeuge vorzubereiten, diese Tätigkeit wurde mehr und mehr zur Routine.

Mit einem Knopfdruck öffnete Strike das Hangartor und ein kräftiger Wind blies ihnen Schnee ins Gesicht. Die eisigen Flocken hinterließen ein kurzes Kribbeln im Gesicht, bevor sie schmolzen. „Na dann mal los“ rief Strike zu Blast hinüber und setzte sich seinen weißen Helm auf. Blast tat es ihm gleich, bevor sich die beiden Klone auf die Düsenschlitten schwangen und in die feindliche, kalte Eiswüste hinausfuhren. Begleitet von einem Geräusch des knirschenden Schnee’s schlossen sich die metallenen Tore und ließen Strike und Blast in der stechenden Kälte zurück.




„Und jetzt? Die übliche Runde?“ wollte Blast über Funk wissen. „Okay, lass uns die nehmen“ stimmte Strike ihm zu. Die beiden Klonsoldaten starteten ihre Düsenschlitten und sausten über die verschneite Eisfläche davon. Immer wieder prallte ihnen während der eisigen Fahrt Schneeflocken in‘s Gesicht, aber davon ließen sich die beiden Soldaten nicht aufhalten. Auf ihrer üblichen Route kamen sie an einem großen Felsmassiv vorbei, das vollkommend mit Schnee und Eis überzogen war. Seitdem Strike und seine Brüder hier waren hatte sich der gigantische Kollos kein bisschen verändert.

Wie ein Fels in der Brandung stand er immer noch da, egal wie hoch die Wellen auch schlugen. Strike erinnerte dieser Berg immer an Tipoka Stadt auf Kamino. Auch diese gigantischen Stahlkollose ließen sich selbst von den heftigsten Stürmen, die bis zu 10 Meter hohe Wellen erzeugten, nicht beeindrucken. Insgeheim bewunderte Strike die wohl durchdachte Konstruktion seiner Heimatstadt, die sowohl auf die schlimmsten Stürme als auch auf die hefigsten Wellen ausgelegt waren. Im Vergleich dazu kam sich Strike mehr wie ein Blatt im reißenden Sturm vor, dass hin und her geschleudert wurde und nur wenig gegen sein Schicksal unternehmen konnte. Was konnte er schon ausrichten? Er war doch bloß ein gewöhnlicher Klonsoldat in diesem Krieg, der alleine nicht viel ausrichten konnte.

„Sieh mal, da vorne“ riss ihn Blast über Funk aus seinen trüben Gedanken. Strike brauchte einen Moment, bis er ausmachen konnte, was Blast meinte. Zwischen dem großen Massiv neben ihnen und dem sich daran anschließenden kleineren Berg konnte man den Beginn einer Höhle ausmachen, die sich in diese Spalte einschmiegte. Erst sehr spät viel ihm der Speer auf, der dort vor dem Eingang in den Schnee gerammt worden war und der Blast’s Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte. Bei ihrer letzten Patrouille war dieser noch nicht dort gewesen, denn den Klonen war diese Höhle durchaus bekannt. Allerdings war dieser Speer durchaus von Menschen oder ähnlichen Lebewesen gefertigt und das, obwohl dieser unwirkliche Planet eigentlich als unbewohnt galt.

Die beiden Soldaten stoppten ihre Düsenschlitten vor dem Eingang und stiegen ab. „Was glaubst du wo der herkommt?“ wollte Blast wissen und betrachtete den Speer eingehend. Strike überlegte einen Moment, bevor er antwortete: „Der könnte eigentlich viele Ursachen haben. Entweder die Seperatisten haben ihn hier aufgestellt, um uns in eine Falle zu locken…“ Bei diesen Worten warf Blast einen eingehenderen Blick auf ihre Umgebung, bevor er sich wieder Strike zuwandte. „Allerdings glaube ich kaum, dass sie dann so lange warten würden, außerdem hätte dieser Angriff keinen strategischen Sinn. Selbst wenn sie Pantora angreifen wollen würden, wäre es sinnvoller, zuerst den Stützpunk auszuschalten, um sich unbemerkt nähern zu können“ argumentierte Strike und machte eine Pause, bevor er Blast von seiner zweiten Vermutung erzählte: „Oder wir hatten unrecht und dieser Planet ist gar nicht unbewohnt.“ „Das wäre jedenfalls die logischste Erklärung“ stimmte ihm Blast zu. Die beiden Klone nahmen ihre Blaster von den Düsenschlitten und betraten die Höhle.

Auf den ersten Blick sah sie unverändert aus, bis auf die unangetasteten Äste, die zu einem Feuer in der Mitte der Höhle aufgeschichtet waren. Der stumme Beweis, dass es hier doch intelligentes Leben gab. Strike kniete sich auf den Boden, um die Äste näher in Augenschein zu nehmen, während Blast sich genauer in der Höhle umsah. Ein leises Knirschen ertönte am Höhleneingang, doch Strike achtete zunächst nicht darauf, bis von der selben Stelle ein wütender Schrei zu hören war. Blast fuhr auf dem Absatz herum und feuerte in diese Richtung, noch bevor er ihren Angreifer richtig erkennen konnte. Strike fuhr ebenfalls auf und griff nach seinem Blaster, den er kurzzeitig auf dem Boden abgelegt hatte. Im Eingang der Höhle stand ihr Angreifer, von Kopf bis Fuß mit weißem Pelz bedeckt.

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So das war’s dann mit dem ersten Kapitel. Ich hoffe es hat euch gefallen, schreibt mir doch einen Review, würde mich sehr freuen. Also dann bis zum nächsten Mal und tschö mit Ö!
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