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JANA - Eine Chance von Eins zu Unendlich

von Muosaly
GeschichteSchmerz/Trost, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Jack Frost OC (Own Character) Pitch
26.05.2019
20.10.2019
23
19.123
6
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20 Reviews
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03.06.2019 634
 
Sorry, dass das hier verspätet kommt. Eigentlich hatte ich im Kopf ne schöne Ansprache vorbereitet, bin aber zu müde. Die richtige Entschuldigung gibts nächste Woche. Jetzt will ich gerade nur noch schla... schlafen.... Zzzzz...

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Jack schaffte es Jana davon zu überzeugen das Krankenhaus mit ihm zu verlassen, aber sie weigerte sich, weiter als bis zum kleinen Park auf dem Gelände zu gehen und Jack brachte es nicht über sich, sie zum Gehen zu zwingen. Also setzte er sich mit ihr auf die nächste Bank. Niemand war draußen unterwegs, es war gerade frühester Morgen und es hatte wieder angefangen zu schneien, obwohl noch immer eine dicke Schneeschicht alle Wege versperrte. Die beiden, obwohl sie beide nicht viel am Körper trugen, froren nicht. Zumindest nicht wegen der äußerlichen Kälte.

Eine Weile saßen sie nur still da. Jana rührte sich nicht, Jack ebenso wenig. Er wollte ihr noch ein wenig Zeit geben. Es dauerte Stunden, bis Jana wieder sprach.
„Warum siehst du mich?“, war ihre erste Frage. Ihre Stimme war immer noch tonlos, aber immerhin wirkte sie, als hätte sie sich wieder mehr oder weniger gefangen.
Jack ließ sich einige Momente Zeit, bevor er antwortete.
„Weil wir beide tot sind.“ Er war vorsichtig, schließlich konnte er nicht abschätzen, wie Jana reagieren würde. Sich gegen seinen Stab stützend sah er besorgt zu ihr hinüber.
„Dachte ich mir fast.“ Die Antwort war unerwartet, erschreckend tonlos, aber gefasst. Sie überraschte Jack sichtlich.

„Wie ist es bei dir passiert?“ Jana brach die neu entstandene Still ein weiteres Mal, ein paar Minuten später.
„Ertrunken“, antwortete Jack. „Das Eis auf dem See ist beim Schlittschuhfahren eingebrochen.“ Er vermied es, weiter ins Detail zu gehen, seine angenehmsten Erinnerungen waren das schließlich nicht. Er hoffte nur, dass die Tatsache, dass sie irgendwie ein Schicksal teilten bald dafür sorgen könnte, dass sie ihre Zurückhaltung ein wenig fallen ließ. Jack machte sich wirklich Sorgen, und auch wenn sie die Ewigkeit hatte, um über das Geschehene hinwegzukommen, konnte sie leicht mit ihren Kräften auch eine Katastrophe auslösen. Und die ersten Opfer wären dabei wohl ihre Brüder, wenn sie darauf bestand, so nah hierzubleiben.

Jana reagierte nicht weiter auf seine Antwort und wurde einfach nur wieder stumm. Als Jack es sich nicht mehr länger mit ansehen konnte, ergriff er das Wort.
„Ich kenne einen Ort, an dem du für eine Weile bleiben kannst. Nord kann dabei helfen, alles zu erklären. Also... Alles, was jetzt kommt. Du hast ja bemerkt, dass du hier nicht wegkommst aus dieser Welt.“ Er verwendete bewusst den Namen Nord und nicht Weihnachtsmann – Jana war zu alt, um an ihn zu glauben, und selbst tot und im Schockzustand könnte er sich gut vorstellen, dass sie ihn nur für dumm verkaufen würde.
„Ich will nicht weg von ihnen.“
„Ich weiß. Aber schau dich an, Jana. Auch wenn du nicht frierst und die meisten Menschen dich nicht wahrnehmen gibt es immer noch Leute, die dich sehen können und... du brauchst dringend neue Sachen. Und etwas Ruhe, Zeit zum Nachdenken, weißt du? Und wenn du keine Krankenhausdecken mehr einfrierst sorge ich dafür, dass du deine Brüder wiedersiehst. Versprochen.“

Während Jack noch mit Jana auf der Parkbank saß, war der Sandmann am Nordpol angekommen. Nachdem er bereits der Zahnfee einen Besuch abgestattet hatte begann er nun, dem Weihnachtsmann alles zu erklären. Sandy konnte sich schon denken, dass Jack sie wohl herbringen würde in ihrem Zustand. Schließlich hatte Nord auch Jack damals geholfen, kurz nachdem er gestorben war.
Nord hatte seine Probleme, die wirren, sich schnell ändernden Zeichen über Sandys Kopf zu deuten, aber irgendwann, nach vielem Nachfragen, hatte er die Geschichte zusammen. Es war den beiden ein Rätsel: Der Mann im Mond hatte sich nicht gemeldet, und ihnen war keine neue Legende aufgefallen, die einen Vertreter benötigen würde. Nichtsdestotrotz bereitete sich Nord darauf vor, bald einen Gast zu empfangen.
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