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Lifesaver/ Kogan

GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P16 / Gen
Kendall Knight Logan Mitchell
25.05.2019
25.05.2019
8
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25.05.2019 1.052
 
Am nächsten Morgen, lief genau der selbe Tagesablauf, wie am Vortag ab, den ich schon gewöhnt war. Auf dem Schulgelände angekommen, fiel mir sofort ein anderer Junge auf, den ich zuvor noch nie gesehen hatte. Ich ging zu ihm und begrüßte ihn. Hey, neu hier?, fragte ich ihn. Ja, ich bin erst hergezogen und kenne mich leider noch nicht so gut hier aus, erklärte er. Kein Problem, hatte ich vor 4 Jahren auch, komm ich zeig dir mal die Schule. Das ist echt super, danke dir. Ach ich bin übrigens Kendall, stellte er sich vor. Ich bin Logan, stellte ich mich ebenfalls vor, während ich ihm die Schule zeigte. Ich muss in das Klassenzimmer 3B, sagte er und sah mich an. Du bist eine Stufe unter mir, erklärte ich ihm und führte ihn zum Klassenzimmer. Sehen wir uns in der Pause?, fragte er mich. Ja, machen wir, antwortete ich und ging in meine Klasse. Jetzt hatten wir Sport und wir mussten uns in zwei Teams aufteilen.

Egal mit wem ich im Team war, mich hassten sowieso alle. So ich würde mal sagen, wir spielen wieder mal Völkerball, schlug Mr. Burgh vor. Nicht schon wieder, dachte ich mir. Na los, wir zählen die Teams durch und so bleibt das dann auch, sagte unser Lehrer und ich war froh, wenn die Stunde jetzt schon vorbei wäre. Wir bekamen in unserem Team sofort den Ball und Dan schoss ihn sofort ins andere Team und traf sogar Liz, die anschließend aus dem Feld musste und bei unserem Feld am Rand stehen durfte. Als immer mehr von dem Team draußen waren, wurde das Ausweichen in unserem Feld immer schwieriger und es wurde immer leichter getroffen zu werden. In einem Moment, wo ich kurz nicht aufpasste, wurde ich mit voller Wucht mit dem Ball am Kopf getroffen, woraufhin ich auf den Boden fiel. Meine Fresse, du hälst auch echt gar nichts aus, du bist so eine Memme Henderson, lachten Dan und Simon. Wieso begehst du nicht gleich Selbstmord, dich will hier niemand auf der ganzen Welt haben, sagte Dan und grinste. Ja, wäre besser wenn es dich nicht mehr geben würde, dann hätten deine Eltern weniger Stress zu Hause, lachte Simon.

Darüber dachte ich schon oft nach, aber ich hätte nie den Mut dazu, mich selbst umzubringen oder nur schwer zu verletzten. Gut Jungs, die Stunde ist vorbei, ab in die Pause mit euch, sagte unser Lehrer und ich stand vom Boden auf und ging in die Umkleide. Dort wurde ich wieder mal nur verarscht und ging danach auch so schnell es ging, wieder zurück in unsere Klasse um mir dort mein Essen zu holen, um danach auf den Schulhof zu gehen. Hey, da bist du ja, hörte ich Kendall hinter mir. Hey, ich hab mich nur umgezogen, hatte vorhin grade Sport, erklärte ich. Oh, ok, ich hatte Mathe, nicht wirklich viel besser, sagte er und wir beide mussten lachen. Logan?, hörte ich jemanden hinter mir, woraufhin ich mich sofort umdrehte. Es war Nicole. Ich war schon seit einigen Monaten in sie verknallt, doch ich traute mich noch nicht ihr meine Gefühle zu gestehen. Können wir kurz unter vier Augen reden?, fragte sie mich und ich nickte sofort.

Worum gehts denn?, fragte ich sie. Naja, wir haben ja diese eine Matheprüfung und ich versteh da einige Sachen nicht und ich dachte, ich frage mal dich, da du gut in Mathe bist, erklärte sie. Ich kann dir das gerne erklären, nur wann und wo?, fragte ich sie. Heute 20:00 Uhr bei dir?, fragte sie mich. Ähm, ja klar, warum nicht, antwortete ich. Super, dann bis später, verabschiedete sie sich von mir. Nach diesem Gespräch ging ich wieder zurück zu Kendall der mich nur sprachlos ansah. Hast du dir etwa gerade ein Date klargemacht?, fragte er mich. Ach, Quatsch, sie braucht nur in Mathe Nachhilfe, das ist alles, erklärte ich ihm.

Und du meinst, ihr lernt nur Mathe und macht dabei nichts anderes, sagte er und ich verstand nicht. Was meinst du bitte?, fragte ich ihn ein wenig genervt. Naja, vielleicht bleibt ihr nicht nur bei den Mathebeispielen sondern geht über ins Bett, sagte er. Du meinst sie will mich nur... ins Bett bekommen, ganz genau Logan, beendete Kendall meinen Satz. Das glaubst du doch selbst nicht oder?, sagte ich und konnte es nicht glauben. Naja, kannst du wissen, dass sie nur bei Mathe bleibt?, fragte er mich. Nein, das weiß ich eben nicht, aber ich bin mir da nicht so sicher, sagte ich und ging mit ihm wieder ins Schulgebäude. Das wirst du spätestens heute abend erfahren, sagte er und wir gingen in unsere Klassen.

Nach der Schule ging ich mit Kendall exakt den selben Nachhause Weg, da er ein paar Straßen weiter weg von mir wohnte. Ähm. Logan?, fragte mich Kendall und ich drehte mich zu ihm um. Ich weiß wir kennen uns erst seit heute, aber könnten wir vielleicht Freunde werden?, fragte er mich und sah mich an. Warum willst du eigentlich mit mir befreundet sein?, fragte ich ihn. Weil ich dich jetzt ein wenig kennen gelernt habe und ich finde, dass du ein netter und hilfsbereiter Typ bist, erklärte er. Ja, von mir aus, sagte ich und ging ohne noch etwas dazu zu sagen, weiter zu meinem Haus. Dort angekommen, fiel mir auf, dass Presley heute bei einer Freundin schläft und Mum und Dad über die Nacht nicht nach Hause kommen werden, da sie einen dringenden Termin in einer anderen Stadt hatten, die weiter weg von hier war. Das hieß, das erste Mal nach 16 Jahren, hatte ich mal sturmfrei, dachte ich mir und ich lächelte.

Ich machte mir mein Mittagessen und sah dabei fern. Durch das Fernsehen, vergaß ich echt die Zeit und plötzlich war es schon 19:45 Uhr und ich musste noch mein Zimmer ein wenig aufräumen. Ich rannte nach oben und räumte meine Sachen in meinen Schrank und legte meine Mathebücher auf meinen Schreibtisch und wartete dann die restlichen 5 Minuten auf Nicole. Als ich kurz in Gedanken versunken war, nahm ich zuerst nicht die Türklingel wahr und rannte nach dem zweiten Klingeln sofort nach unten, um ihr die Tür zu öffnen. Hey Logan, danke, dass du mir helfen willst, bedankte sie sich. Das mach ich doch gerne, komm doch bitte rein, sagte ich und sie folgte mir ins Wohnzimmer.
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