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Verlorene Hühnerfedern

von zimtia
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12
Charlotte Slättberg /Sprotte Frieda Goldmann Friedrich Baldwein / Fred Melanie Klupsch Trudhild Bogolowski / Trude Wilma Irrling
25.05.2019
21.08.2020
10
22.578
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14.08.2020 2.374
 
Am nächsten Morgen war Sprotte wieder viel zu spät. Mit klopfendem Herzen stand sie vor der Klassenzimmertür. Halbherzig streckte sie die Hand aus. Wie sie diesen Moment hasste. Diesen winzigen Moment, bevor sie die Tür öffnen und unter aller Augen wie ein Schwerverbrecher die Klasse betreten musste. Wenn sie jetzt umkehrte und nach Hause fuhr…

Aber das brachte ja doch nichts. Tief atmete sie durch. Zur Beruhigung. Obwohl es das Ganze auch nicht einfacher machte. Dann griff sie nach der Türklinke –
Nur… war da eine andere Hand schon schneller. Kurz sah sie einen kleinen Ohrring in flammendrotem Haar aufblitzen, da stürmte der Junge schon an ihr vorbei in den Klassenraum.

„Tut mir Leid, Frau Rose! Totalplatten. Den halben Weg musst ich mein Rad schieben. Zum Glück kam Sprotte vorbei und hat mir geholfen. Die ist echt geschickt in sowas.“ Fred, der sich etwas außer Atem auf Frau Roses Pult stützte, warf Sprotte über die Schulter ein verschwörerisches Grinsen zu.
Frau Rose sah von Freds Unschuldsmiene herüber zu ihr und schüttelte den Kopf.
„Wirklich wahr, ich kann mir das auch nicht erklären. Muss wohl ne Scherbe oder sowas übersehen haben“, erklärte er weiter und wer konnte wissen was er sich sonst noch ausgedacht hätte, wenn Frau Rose nicht ungeduldig mit der Zunge geschnalzt und ihn böse angefunkelt hätte.
„Setzt euch einfach hin, ihr beiden. Bevor ich mir noch ein paar Strafarbeiten für euch überlege.“ Schnell taten die zwei wie ihnen geheißen. Fred konnte es sich natürlich nicht nehmen Sprotte noch einmal zuzuzwinkern. Woraufhin sie natürlich wieder himbeerrot wurde.

Als sie sich leise wie eine Maus neben Frieda niederließ, hörte sie wie jemand hinter ihnen spöttisch kicherte. Es klang verdächtig nach Melli. Oder… wenn sie recht überlegte, hätte es auch Torte sein können.
„Alles gut?“, raunte Frieda, während sie ihr zeigte an welcher Stelle im Buch sie gerade waren. Dreisatz mal wieder. Diesmal in Textaufgaben versteckt. Sprotte nickte.
„Gestern gab‘s Überraschungsbesuch vom Klugscheißer“, flüsterte sie zurück, „Mam hat heute wieder spät und da hat sie ganz vergessen, dass ihre Tochter in die Schule muss.“
„So ein Ärger. Tut mir Leid.“
Sprotte schüttelte den Kopf. Sie hatte schon lange aufgehört sich über solche Kleinigkeiten zu ärgern.

„Was war denn das mit Fred eben grade? Ich hab ihn vor bestimmt zehn Minuten bei den Fahrradständern gesehen.“
„Was?“, platzte sie heraus ohne Nachzudenken.
„Wie wäre es denn wenn du uns Aufgabe 7a an der Tafel vorrechnest, Charlotte?“, fragte Frau Rose mit einem gefährlichen Unterton, der genau verriet wie wenig Geduld sie noch übrig hatte. Mist.
„Tut mir Leid, Frau Rose“, murmelte sie an den Tisch gewandt.
„Das will ich auch hoffen.“ Zum Glück beließ es die Mathelehrerin dabei. Für den Rest der Stunde wagte Sprotte es nicht auch nur ein weiteres Wort zu sagen.


Fünf Minuten Pause. Dann ging es direkt weiter mit Geschichte. Auch nicht gerade Sprottes Lieblingsfach, aber es war besser als Mathe. Aus irgendeinem Grund war ihre Geschichtslehrerin total begeistert von Referaten und Gruppenprojekten. ‚Pädagogisch höchstgradig wertvoll‘ nannte sie das immer. Melanie vermutete, dass ihre Lehrerin einfach nur keine Lust hatte viel für den Unterricht vorzubereiten. Frieda und Trude dagegen mochten Gruppenarbeiten. Weil man zusammen arbeiten und sich gegenseitig helfen kann, meinte Frieda immer. Sprotte fand, es kam auf die Gruppe an. Und auf das Thema natürlich. Heute war sie zusammen in einer Gruppe mit Wilma, Trude, Antonia, Willi und Fred. Und wie zu erwarten, hatte sich Wilma voller Eifer auf die Organisation des Projekts gestürzt.

„Ich finde wir sollten mit der Definition anfangen“, verkündete sie, „Das kann ich übernehmen. Und dann… brauchen wir noch Bilder für das Plakat. Wer möchte sich darum kümmern?“
Trude hob zögerlich die Hand. „Das könnte ich machen.“
„Ich helf dir“, bot Antonia an.
„Gut. Dann fehlt noch…“ Wilma blickte zur Tafel, wo die wichtigsten Punkte für die Struktur der Projektarbeit festgehalten waren. „Beispiele. Wir haben doch eben diesen Text bekommen. Da müssten wir die wichtigen Stellen über das Radio raussuchen. Wer macht das?“
„Das kann ich machen“, brummte Willi, „Ich kenn mich ‘n bisschen mit Radios aus.“
„Perfekt!“ Wilma klatschte in die Hände. „Dann können wir ja jetzt anfangen.“
„Ähm, hast du da nicht jemanden vergessen?“, fragte Fred, eine Augenbraue in der Luft.
„Was – Wieso…?“ Wilma sah sich verwirrt an ihrem Gruppentisch um. „Ach so, hatte ich ganz vergessen zu erwähnen. Ihr zwei könnt euch um das Plakat kümmern. Und einer von euch sollte auch noch auf die Zeit achten.“ Sie nickte von Sprotte zu Fred und wandte sich kurz darauf ihrem Geschichtsbuch zu.

„Dann mal an die Arbeit“, sagte Fred und stand von seinem Platz auf. „Kommst du?“
Er sah Sprotte auffordernd an. Trude versuchte ein Kichern zu unterdrücken.
Fred räusperte sich. „Wir müssen doch das Plakat organisieren.“ Willi schien angestrengt zu versuchen seinen Chef nicht anzusehen. Die Falte, die dabei auf seiner Stirn entstand, ließ ihn unglaublich beschränkt aussehen. Oh Mann. Sprotte hoffte wirklich, dass das jetzt nicht immer so ablief. Ob Wilma sie extra zusammen eingeteilt hatte? Sie war immer noch sehr mit ihrem Buch beschäftigt.

Leise seufzend stand Sprotte auf und folgte Fred zum anderen Ende des Klassenraums, wo ein Tisch mit unbeschriebenen Plakaten und allerlei Bastel- und Schreibutensilien ausgelegt war.
„Na, wie war's denn gestern noch beim Wohnwagen?“, wollte Fred wissen, während er sich gegen die Wand neben dem Tisch lehnte.
Sie zuckte mit den Schultern. „So wie immer eben.“ Was wollte er denn auch von ihr hören? Sie vermied es ihn direkt anzusehen. „Das Plakat hättest du doch auch allein holen können“, grummelte sie, während sie sich unauffällig umsah. Alle schienen mit ihren Projekten beschäftigt zu sein.

„Ach wo. So ein Plakat auszusuchen ist eine wichtige Angelegenheit. Schau doch mal wie viele Farben es gibt.“ Bei seinem beinahe erschütterten Tonfall, musste sie kichern. Und es gab wirklich ziemlich viele Farben zur Auswahl.
„Was hältst du von diesem hier?“ Er hielt ein senfgelbes Plakat in die Höhe, dass erstaunlich gut mit seinen roten Haaren harmonierte.
Sie schüttelte den Kopf. „Ein anderes.“
„Hm.“ Er suchte weiter nach einem passenden Plakat, als wäre es die wichtigste Aufgabe auf der ganzen Welt. Es erschien ihr irgendwie ein bisschen süß.
„Was war denn eigentlich heute morgen mit deinem Fahrrad los?“, fragte sie leise, damit niemand sie belauschen konnte.
Mit einem verschmitzten Grinsen im Gesicht, drehte er sich zu ihr um. „Hat dir die Geschichte gefallen?“
„Frau Rose hat sie jedenfalls nicht gefallen“, murmelte sie leise, „Wieso hast du das überhaupt-?“

„Hey, wie wär's denn mit diesem hier?“, unterbrach er sie und hielt ihr ein pechschwarzes Plakat unter die Nase.
„Wenn du zufällig weiße Stifte dabei hast…“
Sein Blick schweifte kurz über den Tisch auf dem nur schwarze, dunkelblaue und grüne Stifte verteilt waren.
„Oh, du hast recht.“ Verlegen strich er sich durch das Haar, dass sie an leuchtendes Herbstlaub erinnerte. Es schien ihre Augen magisch anzuziehen, genau wie der kleine Ohrring, der sein Haar zusätzlich mit unzähligen Lichtreflexen sprenkelte. Wie sehr sie auch wegsehen wollte, es gelang ihr einfach nicht.
„Lass uns einfach das gelbe nehmen,“ sagte sie schließlich. Sie hatte das Gefühl von jedem einzelnen ihrer Klassenkameraden beobachtet zu werden. Kaum zu ertragen war das.
Ungeduldig griff Sprotte nach dem senfgelben Plakat, doch es bewegte sich aus irgendeinem Grund nicht von der Stelle. Fred hielt es fest.

„Übrigens“, sagte er in betont beiläufigem Ton, „Heute Nachmittag läuft dieser neue Film mit Jürgen Vogel an. Der soll total spannend sein. Hättest du…“ Sein Blick war angestrengt auf das senfgelbe Plakat geheftet. „Hä-Hättest du vielleicht Lust – also… den mit mir zu sehen?“
Bevor Sprotte die Chance hatte noch roter als eine Himbeere zu werden oder im Erdboden zu versinken, kam Antonia angehüpft.
„Also… Wilma sagt, wir brauchen das Plakat jetzt. Habt ihr schon eins gefunden?“ Während das braunhaarige Mädchen sprach, sah sie die ganze Zeit Fred an. Ob sie auch so von seinen Haaren fasziniert war? Ach Quatsch, das bildete sie sich bestimmt ein.
Fred räusperte sich einmal kurz, ließ sich aber sonst nicht anmerken, ob er sich eventuell einen Moment zuvor ein wenig nervös gefühlt hatte. „Klar. Wir nehmen das hier. Und zum Schreiben…“ er schnappte sich einen beliebigen Stift von der anderen Ecke des Tisches, „diesen grünen Stift.“

Während sie gemeinsam zurück zu ihrer Gruppe gingen, sah Sprotte wie Fred einmal tief durchatmete. Es war irgendwie schön zu wissen, dass sie nicht die Einzige war, die sich manchmal wie ein junges Küken fühlte, das gerade versuchte laufen zu lernen.

„Da seid ihr ja,“ begrüßte sie Wilma ungeduldig. „Also, die Überschrift lautet: ' Wie das Radio als Propagandamedium im zweiten Weltkrieg die Menschen manipuliert und gegeneinander ausgespielt hat'.“
Sprotte sah sich das Plakat zweifelnd an. „Ähm… geht das auch kürzer? Wenn wir das als Überschrift nehmen, ist das Plakat voll.“
„Oh. Wirklich?“ Wilma überlegte kurz. „Und wenn wir ganz klein schreiben?“
„Dann kann man‘s aber nicht mehr lesen“, wandte Trude ein.
„'Medien statt Fäuste: Das Radio als Waffe'. Wie wäre es damit?“, schlug Willi vor. Dass der immer gleich ans Kämpfen denken musste. Aber auf der anderen Seite, war es schwer beim Thema Krieg nicht ans Kämpfen zu denken.
„'Das Radio, die vierte Macht'“, sagte Trude dann. „In WiPo hatten wir sowas doch letztens, oder?“
„Trude, du bist ein Genie!“, freute sich Wilma und fing gleich damit an die Überschrift aufzuschreiben. War das nicht eigentlich die Aufgabe der Plakatbeauftragten?
„Also, nochmal wegen vorhin,“ begann Fred leise, der plötzlich neben Sprotte stand.
Sie riss die Augen auf. „Später!", zischte sie. Wie konnte er damit anfangen, wenn sie umringt waren von ihren Mitschülern? Da unterbrach plötzlich die Schulglocke jegliche Arbeit an den Gruppentischen.
„Okay, tolle Arbeit, ihr alle!“, lobte die junge Geschichtslehrerin, „Wir machen dann beim nächsten Mal genau hier weiter.“


Endlich große Pause. Endlich. Und wieder mal ging es nur um das Theaterstück.
„Habt ihr schon gehört? Romeo ist krank!“, platzte Wilma heraus, als sie von der Toilette kam. Stürmisch hüpfte sie auf die Tischtennisplatte, auf der bereits die anderen Hühner hockten.
„Romeo? Welcher Romeo? Friedas?“, fragte Trude besorgt.
„Nein, nein.“ Ungeduldig schüttelte Wilma den Kopf. „Nora. Unser Romeo. Sie hat wohl plötzlich Magenschmerzen bekommen und wurde nach Hause geschickt.“
„Hat wahrscheinlich ihre Tage bekommen“, kommentierte Melanie schulterzuckend. „Meine Schwester liegt auch immer mindestens 3 Tage flach, wenn sie ihre Tage hat.“
„Die Arme“, murmelte Trude mitfühlend.

„Na jedenfalls,“, fuhr Wilma fort, „Hat sich deshalb unsere Probe verkürzt. Wir können ja nur die Szenen proben wo Romeo nicht dabei ist.“
„Warum übernimmt Trude nicht einfach den Romeo?“, wandte Melanie ein.
„Stimmt, du bist doch sowieso immer bei den Proben dabei“, ergänzte Sprotte.
„An sich wäre das schon möglich,“, antwortete Frieda, „Aber dann müssten wir die Szenen ja trotzdem nochmal mit Nora üben.“
Melli ließ sich rücklings auf die Tischtennisplatte fallen und versuchte ein paar Sonnenstrahlen einzufangen. „Mensch! Diese Theaterspielerei ist ja richtig umständlich. Dieses ganze Geübe! Macht das überhaupt noch Spaß, wenn man alles zum hundertsten Mal probt?“
„Natürlich!“, ereiferte sich Wilma, „Aber das versteht man erst, wenn man es selbst probiert hat! Das ist einfach Kunst! Leidenschaft! Emotionen!“
Melanie hob skeptisch eine Augenbraue. Ausnahmsweise war Sprotte sogar einer Meinung mit ihr.
„Na, wenn du das sagst“, gab Melli spöttisch zurück. „Ich hab eher das Gefühl die  Leidenschaft ist dir zu Kopf gestiegen.“

Gerade öffnete Wilma den Mund, um zu einem Gegenangriff anzusetzen, da mischte sich Frieda ein.
„Wie wärs denn, wenn wir nach der Probe noch zum Wohnwagen schauen? Wenn wir sowieso nicht so lange proben.“
„Klar!“, freute sich Trude.
„Also, ich kann heute nicht“, meldete sich Melli, „Ich hab später noch 'nen Hautarzttermin.“
Wilma sprach den letzten Teil tonlos mit, woraufhin sie einen giftigen Blick von Melli erntete.
„Und Sprotte hat heute auch schon was vor. Oder Sprotte?“ Die genüßliche Art wie Melanie das sagte, ließ Sprotte die Haare zu Berge stehen.
„W-Was?“, fragte sie überrumpelt.
„Na, deine Verabredung mit Fred. Wolltet ihr nicht zusammen ins Kino gehen?“, Melanie rollte mit den Augen.
Woher wusste sie das denn schon wieder? Bestimmt hatte Willi ihr davon erzählt.
„Echt? Wie romantisch“, sagte Trude verzückt, ganz so als ging es hier um einen kitschigen Film und nicht um Sprottes Leben.
„Ach stimmt ja“, murmelte Wilma. „Du hast dich ja jetzt auch mit denen verbrüdert.“ Sie seufzte niedergeschlagen.

Ärgerlich sprang Sprotte von der Tischtennisplatte herunter und wandte sich ihren Freundinnen komplett zu. „Das steht noch überhaupt nicht fest“, erklärte sie, „und außerdem – außerdem…“
Außerdem was eigentlich? Ihr fehlten schon wieder die Worte. Wie untypisch für sie. Genervt verschränkte sie die Arme vor der Brust und schaute zur Seite. Würde Melli es jemals Leid werden sie damit aufzuziehen?
„Na, macht nichts“, durchbrach Frieda die Stille. „Dann machen wir drei uns eben nen schönen Nachmittag, oder?“
Trude und Wilma nickten. Und dann war die Pause auch schon wieder vorbei.


Fred wartete bis zum Ende des Schultages, ehe er sie wieder ansprach. Sprotte würde gerne sagen, dass sie nicht darauf gewartet hatte. Aber es war schwer nicht an seine Worte aus dem Geschichtsunterricht zu denken, wenn sie ihn ständig sah. Ihn und Mellis spöttische Blicke.
Gerade war sie dabei ihr Fahrrad aufzuschließen, da zupfte jemand von hinten an ihrem Rucksack. Sie drehte sich um und fand sich einem sehr bekannten Gesicht gegenüber. Fröhlich grinste Fred sie an. „Also…“ Er räusperte sich kurz, „Sehen wir uns dann heute Nachmittag?“, fragte er etwas unsicher. Gerne hätte sie ihn angelächelt, aber sie wusste genau, dass Melli in der Nähe war und sie wahrscheinlich mit Adleraugen beobachtete.

„Warum nicht“, antwortete sie leise. „Ich war schon ewig nicht mehr im Kino.“ Ein kleines Lächeln stahl sich doch auf ihre Lippen, bevor sie es verhindern konnte.
Fred strahlte. „Großartig!“ Er sah beinahe aus, als ob er sie umarmen wollte, aber im letzten Moment schien er es sich anders zu überlegen. „Wollen wir uns dann um 3 beim Kino treffen?“
„Klar. Gerne“, antwortete Sprotte, die immer noch versuchte nicht zu zeigen wie sehr sie sich innerlich freute.
„Super! Dann bis nachher.“ Er zupfte an einer ihrer Haarsträhnen, als wäre es ein Reflex. „Komm nicht zu spät, Oberhuhn!“ Er schenkte ihr noch ein freches Grinsen und sprintete dann zu seinem eigenen Fahrrad. Irgendjemand beobachtete sie. Sie konnte es förmlich spüren. Doch als Sprotte sich umdrehte, war da nur Frieda, die ihr mit einem aufmunternden Lächeln zuwinkte.
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