Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Verlorene Hühnerfedern

von zimtia
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12
Charlotte Slättberg /Sprotte Frieda Goldmann Friedrich Baldwein / Fred Melanie Klupsch Trudhild Bogolowski / Trude Wilma Irrling
25.05.2019
21.08.2020
10
22.578
6
Alle Kapitel
22 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
18.09.2019 2.550
 
Den Rest des Schultages ging Sprotte Melli so gut es ging aus dem Weg, was nicht besonders schwer war, da das andere Mädchen nicht etwa ihre Nähe suchte. Sie war unendlich froh, als die letzte Schulglocke ertönte und sie sich endlich auf den Nachhauseweg machen konnte.

Im Kühlschrank fand sie noch einen Rest Apfelstrudel von gestern, den sie sich mit ein bisschen Vanillesoße warm machte. Vielleicht hätte sie es den Mädchen einfach sagen sollen. Was war denn schon dabei? Aber andererseits konnte Melli sich echt mal abgewöhnen ihre feine, kleine Nase in Sachen reinzustecken, die sie absolut nichts angingen!

Sie seufzte. Nicht einmal den leckeren Apfelstrudel konnte sie genießen. Wie spät war es überhaupt schon? Bevor sie sich umdrehen und einen Blick auf die Uhr in ihrem Rücken werfen konnte, ließ ein lautes Klingeln sie aufschrecken.

Sprotte sprang vom Tisch auf, lief zum Fenster hinüber und spähte nach unten zum Hauseingang. Eine Gewohnheit, die sich bei ihr eingeschlichen hatte, weil sie so oft allein zu Hause war. So wie jetzt auch.

Ein Lächeln stahl sich auf ihre Lippen, als sie die rostroten Haare erkannte. Sie hüpfte leichtfüßig zur Wohnungstür und drückte auf den Türöffner. Während sie wartete, wanderten ihre Augen zur Küchenuhr (in Form eines weißen Huhnes – ein Geburtstagsgeschenk von Trude). Es war noch nicht einmal drei. Es war fünf vor.

Immer lauter werdende Schritte polterten die Treppe hinauf. Bis sie schließlich auf ihrem Stock ankamen. Sollte sie ihn noch fünf Minuten warten lassen?
Da pochte es dreimal laut gegen die Tür.

„Lieferservice!“, verkündete Freds Stimme, durch die Tür etwas gedämpft.
Grinsend öffnete Sprotte die Tür. „Wir haben aber gar nichts bestellt“, entgegnete sie skeptisch, während die Schmetterlinge in ihrem Bauch zaghaft mit ihren kleinen Flügeln flatterten.

Der Junge seufzte dramatisch und ließ den Kopf hängen. „Willst du mir sagen, ich bin gerade umsonst in den vierten Stock hochgesprintet? Na, wenn das so ist, geh ich mal wieder.“

Als er sich zur Treppe wandte, griff Sprotte reflexartig nach seinem Handgelenk.
„Warte“, sagte sie, „Jetzt wo du schon mal hier bist, kannst du auch reinkommen.“
Daraufhin grinste er sie auf eine Weise an, die die kleinen Schmetterlinge in ihrem Bauch desorientiert umherflirren ließ. Etwas peinlich berührt, ließ sie ihn los und trat einen Schritt zurück, um ihn reinzulassen.

„Ich bin gleich soweit. Du kannst in der Küche warten, wenn du magst“, informierte sie ihn, während sie sich stumm fragte, ob er jemals bei ihr zu Hause gewesen war. Eher nicht.

„Wo ist denn deine Mutter?“, fragte er neugierig, als er sich die Schuhe auszog.
„Arbeitet noch“, gab sie zurück. Das war eigentlich ganz praktisch. Ihre Mutter hätte sie bestimmt mit Fragen gelöchert.

Sie machte sich auf den Weg in ihr Zimmer. Brauchte sie noch irgendwas? Eine Tasche vielleicht. Und was war mit ihren Haaren? Mussten die noch mal gebürstet werden? Oder sollte sie sie zurückbinden? Ihr Spiegelbild errötete leicht. Sie benahm sich schon wie Melli. Fred war es sicher egal was sie mit ihren Haaren machte. Oder? Und was war mit ihren Klamotten? Sollte sie vielleicht etwas anderes anziehen? Aber was?

Sie stöhnte genervt auf. Das war doch albern. Wollte sie sich etwa schick machen um im Garten zu arbeiten? Fred würde sie doch total auslachen! Entschlossen griff Sprotte nach ihrer Tasche und verließ ihr Zimmer.

Fred stand mit dem Rücken zu ihr an der Anrichte und betrachtete irgendwas, dass sie nicht sehen konnte. Sie schlich sich ein bisschen näher heran, um den Gegenstand besser zu erkennen.
Ein Fotorahmen. Aber das war doch nicht etwa…?

„Du bist ja wirklich in nem Hühnerstall aufgewachsen“, kommentierte Fred das Bild von ihr auf dem sie zwischen Hühnern in Oma Slättbergs Hühnerstall saß. Das Bild an sich war relativ harmlos, eins von den Lieblingsbildern ihrer Mutter. Nur… grinste sie in die Kamera, während sie nichts anhatte außer einer gigantischen Windel!

„Gib das her“, murrte sie ärgerlich und riss dem Jungen das Bild aus der Hand.
Er grinste frech. „Wieso denn? Ich finde die Windeln stehn dir auf überraschende Weise gut.“

Vorsichtig stellte sie das Bild wieder an seinen Platz zurück und warf ihm einen bösen Blick zu.
„Jetzt hast du dir die Chance auf einen von Oma Slättbergs Spezialkeksen verspielt“, sagte sie bedauernd.
Woraufhin Fred nur belustigt schnaubte. „Schon okay. Die sind bestimmt sowieso vergiftet, wenn sie von deiner verrückten Oma kommen.“

Sprotte verdrehte die Augen. Er wusste aber auch gar nichts. „Meine Oma betrachtet mich als ihren persönlichen Gartensklaven. Da wird sie mir wohl kaum vergiftete Kekse schenken“, kommentierte sie mit hochgezogenen Augenbrauen, während sie die Schranktür des kleinen Hängeschränkchens zu ihrer Linken öffnete und die rot-grün-karierte Keksdose hervorholte. Sie stellte die Dose auf den Küchentisch, öffnete sie und schnappte sich einen Schokoladenkeks.

„Hm. Klingt einleuchtend“, entgegnete Fred und musterte die Kekse interessiert.
„Na schön. Ich will mal nicht so sein. Bedien dich“, bot sie ihm an, während sie an einem der himmlisch leckeren Kekse knabberte.

Der Junge nahm sich zögernd einen Keks und biss skeptisch hinein. Dann hellte sich sein Gesicht mit einem Mal auf. „Mann, sind die lecker! Die hat wirklich deine verrückte Oma gebacken?“

Sprotte kicherte. Irgendwie machte sie das ein bisschen stolz. „Nenn sie nicht verrückt. Wenn die das mitkriegt, backt sie am Ende wirklich vergiftete Kekse.“
„Wenn die genauso schmecken, hab ich nix gegen ein bisschen Gift. Ein Pygmäe kennt keinen Schmerz“, witzelte er übermütig.
Sprotte zog eine Augenbraue hoch. „Das nützt dir aber nichts, wenn das Gift dich umbringt.“

Der Junge zuckte nur unbekümmert mit den Achseln. Sie seufzte und holte aus einer Schublade hinter sich eine Butterbrottüte hervor. Die Tüte füllte sie mit Oma Slättbergs Keksen und reichte sie Fred.
„Da. Dein Proviant.“

Er sah sie an, als hätte sie den Kerzen das Leuchten beigebracht.
Moment. Woher kam denn plötzlich dieser Shakespeare-Quatsch! Und jetzt wurde sie auch schon wieder rot. Sie drehte ihr Gesicht leicht zur Seite und versuchte nicht zu lächeln. Jungs brauchten wahrlich nicht viel. Man brauchte ihnen nur was zum Essen zu geben und schon waren sie zufrieden.

„Komm, lass uns gehen“, sagte sie leise. „Wir wollen schließlich deinen Großvater nicht warten lassen.“
„Stimmt.“ Er packte die Butterbrottüte in seine Jackentasche.
Eine kleine Falte hatte sich zwischen seinen Augenbrauen gebildet. „Gehts ihm denn wieder besser?“, fragte Sprotte vorsichtig.
Fred nickte. „Schon. Ja. Nur im Garten braucht er ein bisschen Hilfe.“ Nachdenklich kaute er auf seinen Lippen herum.
„Das wird schon wieder“, meinte Sprotte mitfühlend. „Gibt es bei deinem Großvater eigentlich auch peinliche Babyfotos von dir?“, fügte sie hinzu, um die Sorge aus seinem Gesicht zu vertreiben.

Es funktionierte. Er lachte kurz auf und stupste sacht gegen ihre Nase. „Da muss ich dich leider enttäuschen, Oberhuhn. Die hab ich natürlich schon alle entfernt.“
Sie rümpfte die Nase. „Spielverderber“, grummelte sie, drehte sich um und verließ die Küche in Richtung Eingangstür. Fred folgte ihr. Die beiden schlüpften in ihre Schuhe und befanden sich im nächsten Augenblick im Treppenhaus.

„Hühnerfedern und Windeln… das ist halt einfach nicht mein Stil“, spottete der Junge schulterzuckend und flitzte die Treppe hinunter, bevor Sprotte auch nur zu einer Gegenbemerkung ansetzen konnte. Oder ihm wahlweise eine verpassen.
„So schnell entkommst du mir nicht!“, rief sie, während sie flink die Treppen heruntersprang. Beinahe hatte sie ihn eingeholt. Bloß einen Treppenabsatz hatte er Vorsprung. Dann blieb er ganz plötzlich stehen. Direkt vor der offenen Eingangstür!

Das Mädchen brauchte nicht lange, um zu verstehen warum er dastand wie zur Salzsäule erstarrt. Es regnete. Oder besser gesagt, es schüttete wie aus Eimern. Sprotte stellte sich neben ihn und starrte in den strömenden Regen hinaus.
„Vielleicht warten wir lieber noch nen Moment“, bemerkte Fred, während er sich nachdenklich durch die Haare fuhr.
„Was denn? Hat der große Pygmäenboss etwa Angst vor ‘n bisschen Regen?“, fragte Sprotte belustigt.
Er zuckte mit den Schultern. „Kann ja nich auf alles vorbereitet sein“, grummelte er, mit den Händen in den Hosentaschen versenkt.

Sie schmunzelte. „Soll ich dir meine Regenjacke leihen?“ Sie war sich nicht sicher, wieso sie ihm das anbot. So große Lust hatte sie auch nicht bei dem Wetter Fahrrad zu fahren. Vielleicht weil sie die Vorstellung amüsant fand den Jungen, der immer so wichtig tat, in ihrer quietschbunten Regenjacke zu sehen.

Traurigerweise schüttelte er mit dem Kopf. „Das hört doch gleich wieder auf“, winkte er ab und fuhr fort mit ihr den Regen zu betrachten. Regen hatte etwas so gemütliches an sich. Das stetige Plätschern und die Art wie die Welt verschwamm, gab ihr das Gefühl eine Unterwasserlandschaft zu beobachten. Ob die andern es wohl trocken zum Wohnwagen geschafft hatten?

„Über was denkst du denn da so angestrengt nach, Oberhuhn?“, wollte Fred nach einer Weile wissen. Sie lächelte leicht. Sie wusste nicht warum, aber irgendwie mochte sie es, wenn er sie so nannte.
„Nichts besonderes“, gab sie zurück.
„Bist du dir sicher?“, fragte er, „Vorhin in der Schule warst du auch schon ein bisschen abwesend.“

Sie wandte sich ihm mit gerunzelten Augenbrauen zu. Das war ihm aufgefallen? „Es ist nichts. Nur…“ Sie biss sich auf die Lippen. Sie wollte sich nicht schon wieder aufregen.
„Nur?“
Sprotte seufzte. „Ich versteh einfach nicht, wie man sich ständig in die Angelegenheiten von anderen einmischen kann. Ich meine was hat sie denn davon?“
„Melli?“
Sie nickte. Wer denn auch sonst? „Ich frag sie schließlich auch nicht andauernd von wem sie ihre Zettelchen kriegt.“

Fred zog die Augenbrauen hoch. „Vielleicht ist sie ja eifersüchtig“, mutmaßte er, „Wer könnts ihr verdenken?“ Er zog die Schultern hoch und drehte die Handflächen nach oben, als wollte er sagen, ‚Ich kann ja auch nichts dafür, dass ich so ein unglaublich toller Typ bin‘.
Sprotte verdrehte die Augen. Wie konnte ein einzelner Mensch nur so von sich selbst überzeugt sein?

„Da kennst du Melli aber schlecht. Wenn die eifersüchtig wäre, würde sie mir Gift in den Tee mischen oder meinen Kopf kahl rasieren.“
Er zog erschrocken die Augenbrauen hoch. „Dann sollten wir wohl fest die Daumen drücken, dass Willi Melli niemals nen Grund gibt eifersüchtig zu sein.“
Sprotte schüttelte nur mit dem Kopf. So wie Willi das blonde Mädchen anschmachtete, bezweifelte sie, dass er ihr in naher Zukunft einen Grund zur Eifersucht geben würde.

„Was ist denn mit den anderen Hühnern? Sind die auch so neugierig?“ Er beugte sich vor und zupfte an einer ihrer roten Haarsträhnen.
Trude war nicht wirklich ein Problem. Die würde sich wahrscheinlich einfach nur freuen so wie Frieda. Wilma dagegen?
„Wilma…“ sie brach ab und betrachtete unschlüssig ihre Schuhe. Sie wusste nicht, wie sie ihre Sorge am Besten ausdrücken sollte. „Irgendwie fühlt es sich an, als ob… ich sie verraten würde.“
„Verstehe“, sagte er leise, „Die Jungshasserin, die keine Jungs mehr hasst. Das grenzt ja schon an Hochverrat.“
Sie wusste, dass er nur Spaß machte. Aber irgendwie fühlte es sich genau so an. Sie seufzte schwer.

„Hey“, flüsterte Fred und griff nach ihrer Hand. „Wilma wird das schon verkraften. Du wirst sehen. Bestimmt traut sie sich dann auch endlich zuzugeben, dass sie eigentlich schon ewig mit Steve was am Laufen hat.“
Sprotte kicherte. Die Vorstellung war einfach zu komisch.

„Und überhaupt, hat Melli dich denn gefragt, bevor sie mit Willi ausgegangen ist? Oder Trude? Oder Frieda?“
Sie schüttelte den Kopf.
„Eben. Die werden schon verstehen, dass du mir einfach nicht widerstehen konntest.“

Dafür boxte sie seine Schulter. Ganz leicht nur. Sie wollte ihm ja schließlich nicht wirklich wehtun.
„Au… meine Schulter“, beschwerte er sich und rieb sich die Stelle.
Ach Mist. Das hatte sie vergessen. „Sorry“, entschuldigte sie sich schnell, „War das die verletzte Schulter?“
Er grinste und schüttelte den Kopf. „Nochmal Glück gehabt.“
Da war sie aber froh.

„Jedenfalls“, fuhr er fort, „Solltest du dir echt nicht so nen Kopf machen.“ Er zwinkerte verstohlen. „Ist ja nicht so als ob wir was Verbotenes tun würden.“
Sie rollte mit den Augen und er sich eine ihrer Strähnen über den Finger.
„Oder meinst du wir sollten irgendwas Verbotenes anstellen?“
Sprotte schnaubte ungläubig und stieß seine Hand weg.
„Du spinnst ja!“, erwiderte sie, „Wirklich. Ich muss verrückt sein, einfach verrückt.“ Wie sonst war es zu erklären, dass sie diesem unmöglichen Jungen ihre kostbare Zeit opferte?

„Verrückt nach… jemand bestimmtem?“ Wie sein schiefes Grinsen, hing der Satz unvollendet in der Luft. Worauf hatte sie sich da nur eingelassen? Sie rollte mit den Augen. Zum bestimmt hundertsten Mal an diesem Nachmittag. Oma Slättberg sagte immer, dass ihr eines Tages mal die Augen rauskullern würden.

„Ach schau mal, es hat aufgehört“, bemerkte Fred, woraufhin sie sich zur Eingangstür drehte. Er hatte Recht. Es war ihr gar nicht aufgefallen. Nach dem Regen sah die Welt immer wie verändert aus. Überall glitzerten Regentropfen wie winzige Perlen, die sich in der Sonne spiegelten. Sprotte lächelte. Fast schon wie in einer Traumwelt war das.

„Jetzt brauch ich dir doch nicht meine Regenjacke zu leih-“ begann sie, während sie sich wieder dem Pygmäen zuwandte. Sie brach ab. Er sah sie schon wieder so eigenartig an. Wie vorhin, als sie ihm die Kekse eingepackt hatte.

„Ist was?“ Da lag schon wieder diese komische Spannung in der Luft. Anstelle zu antworten, trat er auf sie zu und küsste sie. Diesmal flatterten die Schmetterlinge in ihrem Bauch nicht nur kurz auf, sondern verbreiteten ein wohliges Kribbeln in ihrem ganzen Körper. Viel zu schnell waren seine Lippen wieder fort. Fast so schnell wie der Regenschauer eben. Freds Hand jedoch schmiegte sich etwas rau an ihre Wange, während er seine Stirn gegen ihre lehnte. Ob sein Herz auch so schnell pochte wie ihres? Sie sah, wie er sich auf die Lippe biss, als wäre er sich nicht ganz sicher was er als nächstes tun sollte.

„Weißt du, Sprotte, ich versteh wie du dich fühlst“, raunte er beinahe tonlos, „In letzter Zeit spielt mein Herz auch ein bisschen verrückt.“
Sprotte fühlte ein komisches Ziehen in ihrer Brust. Und das plötzliche Verlangen diesen überdrehten, liebenswürdigen Jungen zu küssen. Also tat sie es. Obwohl sie wegen seiner kitschigen Sprüche wirklich nochmal ein Wörtchen mit ihm reden musste.

„Wofür war das denn?“, fragte er, als sie sich von ihm löste. Sprotte zuckte mit den Schultern. Bestimmt war sie schon wieder schrecklich rot im Gesicht.
„Ist ein Geheimnis“, gab sie zurück.
Er runzelte die Augenbrauen. „Verrätst du's mir?“
Sprotte musste sich wirklich zusammenreißen nicht schon wieder die Augen zu verdrehen. „Wenn wir noch ein bisschen länger plaudern, fängt es bestimmt gleich wieder an zu schütten.“

„Stimmt. Hast Recht.“ Er musterte den bewölkten Himmel für einen Moment. „Auf ins Ungewisse!“, verkündete er dramatisch und grinste sie blöde an. Er war so eine Knalltüte. Aber trotzdem musste sie kichern. Und als er ihre Hand nahm und sie lachend mit nach draußen zog, konnte sie sich nichts vorstellen, was sie in diesem Moment glücklicher gemacht hätte.

__________

A/N: Huhu, tut mir Leid, dass das Kapitel so spät kommt. Nächstes kommt auf jeden Fall schneller :) Weil ich morgen Geburtstag hab, bekommt ihr noch ein kleines lustiges Outtake :D

Etwas peinlich berührt ließ sie ihn los und trat einen Schritt zurück, um ihn reinzulassen. Wie ein guter Alman zog er gleich seine Schuhe aus und schlüpfte in die Birkenstock Hausschuhe, welche er natürlich von zu Hause mitgebracht hatte.
„Ich bin gleich soweit. Du kannst in der Küche warten,wenn du magst“, informierte sie ihn, während sie sich stumm fragte, ob er jemals bei ihr zu Hause gewesen war.


Haha :D Sorry, ich glaub ich hab einfach zu viele Phil Laude Videos angeschaut  xD
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast