I don´t dance

GeschichteRomanze / P18 Slash
OC (Own Character) Riku Rajamaa Samu Haber
24.05.2019
17.06.2019
19
20075
17
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Weiter im Text bevor ich wieder zum nächsten Termin hetze.
Könnte heute ein etwas verstörendes Kapitel werden...

LG Sunny

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Wir tanzten die Choreografie ein paar Mal durch. Nicht alles funktionierte wie es sollte, aber Samu war dennoch zufrieden.
„Dafür, dass wir nur eine Woche Zeit hatten, hast du es wirklich toll gemacht, Riksa!“ lobte er mich plötzlich als wir gerade die letzte Drehung hinter uns gebracht hatten.
„Ich hoffe, das klappt morgen auch“, meinte ich nur ein wenig besorgt.
„Das wird schon. Vermutlich guckt eh keiner so genau hin!“
Das klang ja vielversprechend.
Mein Blick fiel wieder auf mein Spiegelbild. Hätte mir einer vor diesem Urlaub gesagt, dass ich nach nur wenigen Tagen in Pumps enden würde, hätte ich ihn ausgelacht.
„Ich will dir ja nicht zu nahe treten. Aber vielleicht sollten wir noch deine Beine rasieren!“
Hatte ich mein Selbstbewusstsein gerade erst wieder aufgebaut, fuhr Samu mal direkt noch einmal  mit einem Panzer hinein.
„Echt jetzt?“ fragte ich ungläubig. Samu biss sich verlegen auf die Lippen, was die Situation nicht besser machte. „Es tut mir echt leid“, sagte er.
Konnte ich tatsächlich noch tiefer sinken? Oh ja, konnte ich.
„Zieh das Kleid aus und komm mit mir. Ich hab eine Badewanne. Da geht das einfacher!“
Ich sah ihn erschrocken an. War das jetzt dessen Ernst?
Scheinbar schon, denn er trat hinter mich und öffnete vorsichtig den Reißverschluss in meinem Rücken.
Ich stieg aus dem blauen Alptraum und zerrte mir die Pumps von den Füßen. Dann zog ich mir wieder meine Hose und mein Shirt über und folgte Samu aus dem Gebäude.
Er hatte einen eigenen Bungalow für sich. Zumindest den Sommer über, solange hier Gäste waren.
In der kalten Jahreszeit lebte er in Lathi und gab dort Stunden an einer Tanzschule.
„Es ist nichts Besonderes. Aber es reicht für mich“, sagte der Blonde fast entschuldigend als ich eintrat.
„Es ist schön hier“, sagte ich leise und ließ meinen Blick schweifen. Ein großer Raum mit Holzboden, einer kleinen Küche, einem Tisch mit zwei Stühlen, einer Couch, einer Vitrine und einem Fernseher. Reichte doch vollkommen.
Eine Tür führte sicher in sein Schlafzimmer, die andere ins Bad. Und Letztere öffnete Samu jetzt auch.
Dank eines großen Fensters zum See hinunter war der Raum lichtdurchflutet, so dass man keine Lampe einschalten musste.
Die Badewanne war direkt links von mir. Samu ging zielstrebig darauf zu und ließ das Wasser einlaufen.
„Ist das echt nötig?“ fragte ich. Mir war plötzlich ziemlich unbehaglich zu Mute.
Der Blonde sah mich mitleidig an. „Das warme Wasser macht es definitiv leichter. Sonst reizt du die Haut zu sehr.“
„Hast du das schon mal gemacht?“ fragte ich ein wenig verwundert.
Samu nickte. „Ich bin früher viel geschwommen. Und bei den Wettkämpfen mussten die Haare weichen. Die machen tatsächlich langsamer!“
Ich sah ihn überrascht an. „Oh, wieder was gelernt!“
Der Blonde grinste nur.
„So, du kannst da jetzt rein!“ meinte er dann und sah mich etwas unsicher an.
Um in die Badewanne zu steigen, musste ich mich unweigerlich schon wieder von meinen Klamotten trennen. Und dieses Mal von allen.
„Kannst du dich bitte mal kurz umdrehen. Mir ist das irgendwie… äh… unangenehm!“ traute ich mich dann zu sagen. Samus Gesichtsausdruck wirkte plötzlich ehrlich betroffen, aber damit wandte er sich auch schon ab.
In Windeseile stieg ich aus meinen Shorts und hüpfte in das zugegeben wirklich wohltuende heiße Wasser. Der Schaum des Badezusatzes bedeckte die wichtigsten Stellen, so dass sich der Blonde wieder zu mir umdrehen konnte.
Samu begann in einem Schrank herum zu kramen und holte dann plötzlich einen lila Damenrasierer hervor. „Wenn schon tuntig, dann so richtig oder?“ meinte ich grinsend, was Samu nur die Achseln zucken ließ. „Ich find dich nicht tuntig!“
Damit sahen mich seine blauen Augen für einen Moment direkt an, dass mir heiß und kalt wurde.
„Können wir loslegen?“ fragte er dann ziemlich unvermittelt.
„Wenn´s sein muss!“
Samu zog nur die Stirn kraus und setzte sich auf den Badewannenrand. „Heb mal dein Bein hier hoch!“
Ich tat wie mir geheißen und spürte sofort Samus schlanke Finger an meinem Knöchel. Er hielt meinen Fuß fest, setzte den Rasierer an und führte ihn dann langsam mein Bein hinauf. Ich folgte seinen Bewegungen mit den Augen und hoffte inständig, dass sich mein Körper die nächsten Minuten zurückhielt.
Er arbeitete sich konzentriert mein linkes Bein entlang, offensichtlich darauf bedacht, mich nicht zu schneiden. Seine Zungenspitze blitzte dabei ein paar Mal vorne durch die Zähne hindurch, was mich grinsen ließ.
Seine linke Hand wanderte zu meinem Knöchel und strich dabei sanft mit dem Daumen über meine Haut, dass mir ganz anders wurde.
Als er mit dem einen Bein fertig war, griff er nach meinem anderen und setzte dort sein Tun fort.
Ich versuchte mich soweit es ging zu entspannen, aber mein Kopf ließ das kaum zu.
„Wir sollten besser auch noch die Oberschenkel machen, falls das Kleid bei der Drehung hochfliegt!“ sagte er noch und schon waren seine Hände an meinem rechten Knie angelangt.
Oh, gar nicht gut.
„Stopp. Das mach ich besser selbst!“ sagte ich schnell, bevor das hier wirklich peinlich werden würde.
Samu sah mich kurz überrascht an, überließ mir dann aber den Rasierer.
„Äh, danke für deine Hilfe!“ schob ich noch hinterher, weil ich das Gefühl hatte, dass ich ihn gerade irgendwie verletzt hatte.
„Nicht dafür. Handtücher sind da vorne im Schrank“, sagte er noch leise und ließ mich dann im Badezimmer alleine zurück.
Das war Rettung in letzter Sekunde, denn der Schaum löste sich langsam im Wasser auf und gab den Blick auf eine weitere Erektion frei.