Ein alltäglicher Tag im Leben von Saitama

KurzgeschichteAllgemein / P12
Saitama
23.05.2019
23.05.2019
1
5201
2
Alle Kapitel
3 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
 
Disclaimer: Ich besitze keinerlei Rechte an den hier verwendeten Charakteren aus den One-Punch Man Universum. Diese besitzt der ursprüngliche Autor. Meine Wenigkeit nutzt das bestehende Material aufgrund von Schwierigkeiten, selbst originelle Persönlichkeiten und zusammenhängende, fiktive Welten zu kreieren, zum Kampf gegen die in mir tobende Schreibwut. Keine finanziellen Hinergedanken.
Viel Spaß beim Lesen.

PS: Falsch gesetzte Kommata und grammatikalische Fehler sind vollkommen unbeabsichtigt und werden bei einem Hinweis seitens der Leserschaft terminiert!

___________________________________________________________________________


Es war drückend heiß, die Hitze flimmerte über dem Asphalt und nicht eine Menschenseele war weit und breit zu sehen. Niemand wäre bei diesen Temperaturen so naiv gewesen sich im Freien aufzuhalten. Die meisten der Bewohner der Stadt verbrachten die Mittagszeit in ihren Häusern oder Geschäften. Lange Aufenthalte im Freien wurden vermieden soweit dies möglich war. Es gab jedoch einige, bemitleidenswerte Gestalten, die selbst bei diesen schweißtreibenden Temperaturen unter der sengenden Hitze unterwegs waren. Eine davon war einer der aufstrebenden, wenn auch der Öffentlichkeit größtenteils unbekannten A-Klasse Helden. Sein unbehaarter Kopf glänzte im Licht der stark scheinenden Sonne und trotz des langen, gelben Anzugs, des weiten roten Mantels und seiner Handschuhe war nicht ein Tropfen Schweiß auf seiner Stirn zu sehen. Tatsächlich wirkte der junge Mann gänzlich unberührt von den äußeren Einwirkungen der sommerlichen Hitze. Er schien nicht einmal wahrzunehmen, wie ihm eine groteske, drei Meter hohe, Gestalt entgegensprang, die aussah wie ein aufgepumpter Wasserball auf Beinen. Das Wesen war bekleidet mit einer schwarz getönten Brille, einer Speedo und trug auf seiner Nase, die es an der Stelle eines Ventils trug, mit Sonnencreme beschmiert.
„Ich bin Poolball. Früher ein einfacher Bademeister hat mich die Mischung aus Freibadwasser, Urin und anderen Chemikalien zu einem unaufhaltsamen Monster werden lassen. Jetzt suche ich die Badeanstalten dieser Stadt heim und verfolge jene ungezogenen Menschen, die es wagen sich nicht an die Regeln zu halten, welche ich etabliere. Mit meiner Trillerpfeife der Schmerzen und unendlicher Puste kann ich das Trommelfell eines jeden einzelnen zum platzen bringen.“
Mit einer Handbewegung als würde er eine nervtötende Fliege verscheuchen, schlug der glatzköpfige Held nach dem Monster und ging dann unbeeindruckt weiter.
„Er..hat mich nicht einmal angesehennnnnn....“, zischte das Monster mit seinen letzten Worten, als es erfolglos versuchte das Loch abzudecken, welches der Mann in seine Plastik-Hülle geschlagen hatte. Es schrumpelte zu einem kläglichen, leblosen Haufen Ballonhaut zusammen.
Die ganze Aufmerksamkeit des Helden war auf einen DIN-A4 großen Zettel gerichtet, den er mit seiner freien Hand umklammerte. Darauf waren in bunten Großbuchstaben verschiedene Rabatte abgedruckt neben Bildern der Artikel, die es zu reduzierten Preisen gab.
„So ein Sonderangebot gibt es höchstens alle drei Wochen einmal. Wenn ich nur wüsste, wo dieser Supermarkt war..“, er blickte sich ratlos um, konnte auf den leergefegten Straßen jedoch niemanden finden, den er nach dem Weg hätte fragen können.

Er erblickte schließlich eine Tankstelle und entschloss sich dort nach der Richtung zu fragen.
Mit einem leisen Piepen öffnete sich die automatische Tür der Raststätte.
Die Kassiererin blickte hinüber und blieb beinahe automatisch mit ihren Augen an der Glatze des Mannes hängen. Ihre Mundwinkel verzogen sich leicht nach oben, doch sie hob eilig die Hand vor ihr Gesicht um zu verhindern, dass er es bemerkte. Doch dafür war es bereits zu spät. Seine Brauen zuckten verräterisch, doch nach einem betont langsamen Einatmen hatte er sich vorerst wieder beruhigt.
Das fehlende Haupthaar war für ihn gerade aufgrund seines vergleichsweise jungen Alters immer ein wunder Punkt, den er sich selbst aber nicht gerne eingestand. Gerade sein unsensibler Schüler machte ihn immer wieder gerne auf neueste Errungenschaften im Bereich der Haarwachstumsbeschleunigung aufmerksam. Was es ihm ziemlich erschwerte sich mit seinem Schicksal als Glatzenträger abzufinden.
Hinzu kamen noch die dauerhaften, spöttischen Bemerkungen von der derzeitigen Nummer Zwei in der Superhelden-Liga.
Diese zu kurz geratene, überaus schlecht erzogene Heldin lies sich keine Gelegenheit entgehen, ihn mit verschiedenen Schimpfnamen zu bedecken, die in neunzig Prozent der Fälle in Zusammenhang mit seinem Kopf hingen. Aber deswegen war er nicht hier.
Es ging um weitaus mehr als seine Befindlichkeiten. Rabattcoupons!
„Entschuldigung, aber könnten Sie mir zufällig sagen, wo ich diesen Laden finden kann?“, fragte er und hielt ihr den ausgeschnittenen Zettel entgegen.
„Es tut mir wirklich Leid der Herr, aber leider sind wir kein Informationsbüro, sondern eine Tankstelle. Sollten sie jedoch etwas hier erwerben, dann würde mir unter Umständen einfallen, wo sich dieses Geschäft befindet.“
„Ehh..das ist einfach nur Erpressung. Wissen Sie eigentlich, dass ich hier als Held täglich mein Bestes gebe? Ich mache jeden Tag dutzende Monster dem Erdboden gleich und sie können mir nicht einfach mal eine einfache Wegbeschreibung geben?“
„Sie sind ein Held?“, erst jetzt betrachtete sie die Bekleidung des jungen Mannes genauer. Sie musste zugeben, dass er tatsächlich entfernt wie einer der ständig die Nachbarschaft patrouillierenden Heldinnen und Helden aussah mit seinem Cape und dem einteiligen Anzug. Dennoch.
„Tut mir Leid, aber Sie kommen mir in keinster Weise bekannt vor. Welchen Rang haben sie überhaupt inne?“
„Rang 39 in der A-Klasse.“
„Wirklich?“, sie blickte ihn mit einer Mischung aus Ungläubigkeit und leichtem Interesse an. Es konnte doch nicht sein, dass ein unscheinbarer Kerl mit derartig fragwürdigem Kostümgeschmack stark genug war, um sich in den oberen Rängen der höheren Helden-Kategorien herumzutreiben. Immerhin gab es dort einige, weitaus imposantere Kämpfer für Recht und Ordnung. Leute wie Smile Man, Genji, Sweet Mask oder Death Gatling.
Beeindruckende Persönlichkeiten, denen man bereits mit nur einem Blick ansah, dass sie zu einer Elite gehörten. Dieser haarlose Mann hingegen. Sie schüttelte nur den Kopf.
„Ich habe wirklich noch nie von Ihnen gehört. Wie ist ihr Heldenname?“
„Glatzen-Umhang....“, antwortete Saitama nach einigem Zögern. Dieses Alias war nicht gerade der Titel den er sich bei dem Test zur Aufnahme in die Organisation vorgestellt hatte, aber wenn er so darüber nachdachte, dann wäre ihm auch kein besserer eingefallen.
Einfach, weil es ihn auch nicht weiter interessierte. Immerhin ging es ihm bei der Tätigkeit als Held nicht wirklich um die Anerkennung oder den Respekt der Menschen. Das waren lediglich nette Nebeneffekte. Genau wie die Bezahlung, welche er erhielt.
Das machte einiges leichter, als zu dem Zeitpunkt wo er noch ein nicht anerkannter Superheld gewesen war.
Die Angestellte hatte die kurzfristige Geistesabwesenheit des Helden genutzt um auf ihrem Handy die Seite der Helden-Organisation aufzusuchen und  dort die aktuellen Ränge der Superhelden-Liga zu durchsuchen. Tatsächlich wurde sie fündig.
„Platz 39 Glatzen-Umhang.“, murmelte sie und ihre Lippen wanderten automatisch in die Höhe.
Wie konnte man nur mit so einem lächerlichen Namen Held sein. Aber er passte wenigstens zu der Erscheinung der Person vor ihr.
„Nun ich will nicht so sein. Sie müssen lediglich noch hundert Meter die Straße hinab, dann an der Kreuzung nach links und die dritte rechts. Von dort aus sollten sie bereits die Reklametafel des Geschäfts sehen können.“

Sie hoffte, dass sich der Held nach der Weitergabe der Information aus dem Laden entfernen würde. Potenzielle Kunden könnten von seinem Äußeren abgeschreckt werden und dann hätte sie wieder Probleme mit ihrem Manager, der sie eh schon oft genug runter machte. Dieser arrogante, selbstverliebte, dämliche....
„Danke. Schönen Tag noch.“, mit einem erneuten Piepen der automatischen Tür war der Held verschwunden. Die Angestellte seufzte und wandte sich dann wieder dem Spiel auf ihrem Smartphone zu, von dem der haarlose Recke sie abgelenkt hatte. Noch drei Stunden bis zum Ende der Schicht.

Saitama hatte es ziemlich eilig. Immerhin gab es bei solchen Rabattangeboten häufig Konkurrenz im Kampf um die besten Preise.
Wie Haie, die Blut im Wasser wahrnahmen würden sich alle Leute mit dem Verlangen nach günstigem Essen, reduzierten Alltagsgegenständen und anderen herabgesetzten Waren in dem Geschäft tummeln, gnadenlos einander die Ellbogen in die Seite rammen und auf Kollisionskurs mit den Einkaufswagen gehen mit dem Ziel den endgültigen Betrag den es an der Kasse zu zahlen galt möglichst weit herunter zu bringen. Ein gnadenloses Schlachtfeld auf dem der unvorbereitete Geist untergehen würde. Saitamas Hand packte den Coupon-Zettel fester. Auch für Veteranen für ihn war es jedes Mal eine neue Herausforderung. Doch er würde nicht scheitern.
Er konnte bereits das in der Höhe angebrachte Schild sehen, welches den Standort des Supermarktes markierte. Noch gut fünfzig Meter.
Ein Schrei durchbrach die Stille der Mittagsruhe.

Der Hobby-Held runzelte leicht die Stirn, für seine Verhältnisse ein extrem emotionaler Ausdruck des inneren Kampfes, welchen er in diesem Moment ausfocht. Er konnte über den Häuserdächern bereits das Schild des Supermarktes sehen, doch der Schrei kam genau aus der entgegengesetzten Richtung. Eine moralische Zwickmühle, die sich Recken der Gerechtigkeit täglich ausgesetzt sahen. Sollte er der Person in Not zur Hilfe eilen, auch auf die Gefahr hin, dass es sich erstens um einen Fehlalarm handelte und zweitens seine Chancen auf das Ergattern von Schnäppchen weiter geschmälert wurden? Nur kurz blitzte in seinem Kopf das Gesicht seines „Schülers“ auf.
Mit seinem üblichen, humorbefreiten Gesichtsausdruck. Saitama schlug sich die Hände über dem kahlen Kopf zusammen und stöhnte so laut, dass einige nahe rastende Vögel erschreckt aufflatterten.. Als Vorbild und Lehrer des jungen Cyborg konnte er unmöglich etwas derart Unheldenhaftes machen und die potenzielle Gefahrensituation ignorieren. Nicht, dass er wirklich Interesse daran hatte anderen Leuten als Vorbild zu dienen. Sollten doch lieber Superhelden anderen Vorträge über angemessenes Verhalten geben, die auch wirklich ernsthaft hinter dieser ganzen Nummer standen. Leuchtfeuer des Heldentums. Nicht ein Freizeitmonsterbeseitiger wie er.
Trotzdem war er jetzt in dieser Situation. Also hieß es Rabattcoupons zur Seite legen und zur Tat schreiten.

Auf einem nahegelegenen Spielplatz heulte ein junges Mädchen, während vor ihm ein drei Meter hoher, fies grinsender, mit spitzen Zähnen bewehrter Kirschblütenbaum einen kleinen Hund in seinem krallenbewehrten Ast hielt.
„Heute war das letzte Mal, dass meine Art eine derartige Demütigung erleben musste. Ich bin der Süßholzraspler, ein Monster der Klasse Dämon, wenn nicht sogar noch höher. Über Jahrzehnte haben ich und meine Familie die schlechte Behandlung durch euch Menschen und eure Haustiere erdulden müssen. Liebende, die es gewagt haben unsere Haut mir ihren Namen zu verunstalten, Katzen, die mit ihren Krallen auf uns herum geklettert sind, Hunde die bei unseren Wurzeln urinieren und von der Umweltverschmutzung will ich gar nicht erst reden.
Als Repräsentant aller Bäume bin ich hierher geschickt worden um ein für alle mal dafür zu sorgen, dass wieder richtiger Respekt vor der Natur gezollt wird. Unsere Wurzeln werden eure Häuser einreisen, unsere Blätter eure Leichen unter sich begraben, unsere Früchte wie Meteoriten des Zornes auf euch herab fahren!“
In seiner wutbefeuerten Tirade fiel ihm der anwesende junge Mann mit Umhang erst auf, als dieser direkt neben dem kleinen Mädchen stand. Spöttisch zog er die Augenbrauen in die Höhe beim Anblick des, aus seiner Warte, kleinen Menschen im Heldenkostüm.
„Es sieht so aus als hätte diese verabscheuungswürdige Organisation von selbstgerechten Ordnungskämpfern bereits die Gefahr erkannt, welche ich darstelle und einen ihrer Schergen geschickt um mich auszuschalten. Aber sei dir sicher, dass ein einziger Fleischsack es niemals mit einem Monster der Gott-Klasse wie mir aufnehmen kann!“, er schleuderte den Hund hoch in die Luft und begann bereits im nächsten Augenblick, die Umgebung zu Staub zu verwandeln.
Explodierende Früchte schossen aus seiner Krone und ließen Scheiben platzen, Wurzeln durchbrachen den Asphalt, schlangen sich wie Stahlkabel um nahe Gebäude und zerquetschten sie mühelos, bis nur noch Ruinen aus Schutt und Geröll übrig blieben. Panische Schreie hallten durch die Straßen und man hörte wild kreischende Bremsen von Fahrzeugen, deren Insassen versuchten dem Chaos zu entkommen.
Erst nach einigen Minuten legte der selbstitulierte Süßholzraspler eine Pause in seinem Zerstörungswerk ein.
Leicht schnaufend sah er sich um und betrachtete mit verzücktem Lächeln das um ihn herum entstandene Massaker.
„Sie werden nie wieder so achtlos mit der Natur umgehen.“
„Da wäre ich mir gar nicht so sicher. In meinen Augen wäre es weitaus klüger gewesen, sich als Maskottchen einer ökologischen Kampagne zu engagieren, anstatt diese Methoden zu wählen.“
Die Augen des Baumes schossen zu dem Ursprung der, leicht gleichgültig klingenden, Stimme. Dort stand der, von der Vernichtung des Straßenzuges gänzlich unberührte, junge Superheld mit dem kahlen Kopf. Neben ihm streichelte das kleine Mädchen freudestrahlend den Hund, welchen das Monster eben noch meterweit in die Luft geschleudert hatte. Langsam setzte sich der Glatzenträger in Bewegung.
Das Monster wusste nicht warum, aber jede Faser seiner Rinde schrie ihm laut zu, dass er das Weite suchen sollte, je näher dieser Mensch mit seinem vollkommen entspannten Gesichtsausdruck kam. Diesen Rat umzusetzen war aufgrund seiner sprichwörtlichen Verwurzelung äußerst schwierig. Bis er seine Wurzeln aus dem Boden gerissen hatte und entkommen wäre, hätte der Superheld die Distanz überbrückt. Also blieb ihm nur der Angriff. Mit einem wutentbrannten Aufschrei lies er weitere Wurzeln aus dem Boden schießen, die sich um den winzigen Menschen wickelten um ihn in ihrer tödlichen Umarmung zu zerquetschen. Mit großem Entsetzen bemerkte er, dass diese Attacke keinerlei Auswirkungen auf den jetzt eindeutig gelangweilten Helden hatte. Seine einzige Reaktion bestand aus einem Niesen.
„Ich glaube mir ist ein Stück Erde in die Nase geflogen.“, mit einem Anspannen seines Armes zerbarsten die Ranken und dicken Stämme um seinem Körper.
„So kann ich mich viel besser kratzen. Es juckt ziemlich.“
„Wie kann das sein? Meine Kraft, unsere Kraft, die wir über die Jahrzehnte in der Umwelt kultiviert haben ist....“, weiter kam der Kirschblütenbaum nicht, denn ein beiläufiger Schlag des Helden zerfetze ihn und hinterließ wundersamerweise nichts als einen ordentlich gestapelten Haufen Brennholz.
Saitama rieb immer noch an seiner Nase, konnte das irritierende Gefühl jedoch nicht loswerden.
Eine Hand zupfte an seinem Umhang und er drehte sich um.
Das kleine Mädchen, dessen Haustier er eben noch gerettet hatte, stand vor ihm und hielt ihm ein Stofftaschentuch entgegen.
„Ah vielen Dank.“

Nach erledigter Arbeit und Übergabe des Kindes inklusive Hund an seine erleichterten Eltern konnte Saitama sich nun wieder den wichtigen Dingen im Leben widmen. Rabattaktionen!
Ohne weitere Zwischenfälle erreichte er endlich den gesuchten Supermarkt. Doch bereits beim ersten Schritt in die klimatisierten Räume des Geschäftes spürte er bereits, wie sich die Stimmung änderte. Die Luft war eiskalt, was nichts mit der leise surrenden Klimaanlage zu tun hatte, welche über dem Eingang angebracht war. Seine Instinkte verrieten ihm, dass er jetzt Gegnern gegenüberstand, die im Vergleich zu den Monstern des bisherigen Tages weitaus gefährlicher waren.

Ein metallisches Rattern zog seine Aufmerksamkeit auf sich. Da war eine dieser Kreaturen. Zuerst konnte man nur ein Konstrukt aus Stäben und Rädern sehen, ein Korb auf Reifen, bereits bis zum Rand gefüllt mit unterschiedlichsten Produkten, Lebensmitteln und Haushaltswaren. Saitama erkannte sie ohne große Mühe wieder. Es waren die Waren, welche in dem Prospekt ausgeschrieben worden waren.
Dann rollte der Einkaufswagen weiter nach vorne und endlich wurde auch das Wesen sichtbar, welches das Gefährt durch die weiten Hallen schob. Stahlgraue, hoch auftoupierte Haare. Eine Hornbrille mit Gläsern so dick wie die antarktische Eisschicht mit denen man selbst kilometerweit entfernte Preisschilder entziffern konnte. Dahinter kühl kalkulierende, immer wachsame, durch Falten und Runzeln versteckte, blaue Augen. Ein streng zusammen gekniffener Mund, der sich zu einer Karikatur eines Lächelns auseinander schob und dabei das perfekt polierte Gebiss offenbarte, nachdem die Kreatur den gerade eingetroffenen Helden erblickte.
„Glatzen-Umhang.“, ertönte eine rauchige Stimme aus den Tiefen der Kehle, gefolgt von einem kratzenden Husten.
Saitama kniff die Augen zusammen. Es war auch nicht anders zu erwarten gewesen. Er hätte es erahnen können, hier auf einen seiner schlimmsten Rivalen zu treffen.
„Frau Watanabe.“, antwortete er mit einem angespannten Nicken in Richtung der Rentnerin, welche ihm bereits in so vielen Situation die besten Schnäppchen vorenthalten hatte.
„Du bist spät dran. Die meisten Haie haben sich bereits gütlich getan. Es sind nur noch wenige Restposten vorhanden und du weißt was passiert, wenn die kleinen Guppys kommen.“, sie deutete auf die Uhr hinter dem jungen Helden.
Er drehte sich um und tatsächlich näherten sich die Zeiger unerbittlich der Stunde zu der die meisten Arbeitnehmer Feierabend machten und anschließend in Richtung Supermarkt aufbrechen würden. Mit zusammengebissenen Zähnen unterdrückte er ein Fluchen.
„Tja das glamouröse Leben eines Helden hat auch seine Schattenseiten.“, rief die ältere Dame hämisch bevor sie mit einem weiteren Lachen in Richtung der Kassen verschwand.

Saitama hatte nicht viel Zeit. Mit schnellen Schritten eilte er in Richtung der Lebensmittelabteilung.
„Zwei Packungen zum Preis von einer, fünfzig Prozent Nachlass auf alle Nudeln und nicht zu vergessen ein halbes Kilo Reis bei einem Einkauf von zehn oder mehr Gegenständen.“, betete er die für ihn relevanten Angebote gebetsmühlenartig herunter.
Eine Staubwolke verursachend bremste er scharf vor den Kühltheken und Regalen ab, welche Obst, Gemüse und Fertiggerichte lagerten. Er konnte beinahe spüren wie sich synchron die Augen aller Anwesenden auf ihn richteten.

Studenten, Rentner, Hausfrauen und -männer, welche nicht von der Arbeit eingeschränkt waren, hatten sich hier alle versammelt, wie Hyänen an dem Kadaver eines erlegten Tieres. Saitama fühlte die Feindseligkeit, welche ihm entgegen schwappte, geboren aus der Angst, der Neuankömmling würde ihnen einen Teil der Beute entreißen.
Sein Blick wanderte betont unbeteiligt über die Personen. Wie bereits Frau Watanabe angedeutet hatte, gab es hier einige alte Bekannte aus vorherigen Rabattschlachten. Veteranen, die einen herabgesetzten Artikel nicht einmal einem Monster der höchsten Gefahrenklasse überlassen würden. Manche waren hier aus Notwendigkeit, da ihr Gehaltszettel nicht mehr hergab, andere waren sparsam, geizig oder hatten zu viel Zeit. Zu letzterer Gruppe gehörte Herr Moshi. Mit seinem Trainingsanzug und der goldgeränderten Sonnenbrille, sowie dem lässig zwischen den Lippen hängenden Zahnstocher schien er geradewegs aus einem Delinquenten-Manga entlaufen zu sein. Doch der Anschein täuschte. Tatsächlich betrieb er einen sehr rentablen Gebrauchtwagenmarkt und betrachtete die Jagd nach Schnäppchen eher als Mittagspausenzeitvertreib. Für ihn war Sparen keine Notwendigkeit, er liebte den Wettkampf. Als er Saitama erblickte verzog sich sein Mund zu einem herablassenden Lächeln, doch der Ausdruck in seinen Augen verriet, dass die Ankunft des Helden seine Aufmerksamkeit nur noch mehr geschärft hatte.

Ein Rascheln riss alle aus der kurzen Starre, in der sie sich befunden hatte und Saitama fluchte innerlich. Er konnte keine Zeit verlieren. Für die Außenstehenden sah es so aus, als würde der glatzköpfige, junge Mann kurz leicht in die Knie gehen, dann war er innerhalb eines Blinzelns verschwunden.
Wenn man im Nachhinein die Überwachungsaufnahmen der Sicherheitskameras auf extrem langsame Wiedergabe gestellt hätte, dann wäre einem vielleicht ein gelber Wirbelsturm mit Umhang aufgefallen, der durch die Reihen raste und mahlstromartig Fertiggerichte, Obst, Gemüse und Haushaltsreinigungsartikel aufsaugte. Hätte man dann noch genauer hin gesehen, so bestünde die Möglichkeit festzustellen, dass dieses Phänomen ausschließlich Waren betraf, welche in der Werbeaktion beworben worden waren. Zudem wurden nur Gegenstände aufgesammelt, welche sich noch in den Regalen befanden. Nichts verschwand aus Einkaufswagen oder den Händen der anderen Schnäppchenjäger. Saitama hatte immerhin so etwas wie Schnäppchenjägerehre.
Mit beiden Armen bis oben hin mit Rabattartikeln beladen kam er schlitternd vor der Kasse zum Stehen.

Vor ihm stand bereits, seelenruhig ihre Einkäufe auf das Band legend, Frau Watanabe.
„Sieh an. Es scheint das Glück ist heute auch mit den Langsamen.“
Der Held antwortete nicht, denn er erinnerte sich nur zu gut an die letzte verbale Auseinandersetzung mit der spöttischen Seniorin.
Damals hatte sie von einem Moment zum anderen umgeschaltet von einer Gift und Galle spuckenden, alten Frau zu einer verletzlichen Rentnerin, die vollkommen unbegründet von diesem unhöflichen, kahlköpfigen Mann angegangen worden war. Selbstverständlich hatten ihr alle anwesenden die Nummer abgekauft und der Sicherheitsdienst Saitama des Ladens verwiesen.
Sie blickte über die Produkte in seinen Armen.
„Gar keine Politur für deine Billiardkugel? Dabei gab es doch auch darauf Prozente.“
So ging es in einer Tour weiter. Sie piesackte ihn, bis sie endlich an der Reihe war zu bezahlen. Saitama konnte nicht anders, als die Zähne zusammen zu beißen und sich inständig zu wünschen, ein Blitz würde von oben herab fahren und ihre Einkäufe zu einem Haufen Asche machen. Doch natürlich blieb eine Erfüllung dieser Gerechtigkeit verwehrt.
Frau Watanabe räumte ihre Einkäufe ein, während die Kassiererin seine Artikel einscannte. Erst als er an der Reihe war zu bezahlen, fiel ihm etwas auf. Seine Augen wurden weit, nachdem seine Hand in eine leere Heldenkostümtasche gegriffen hatte. Dort sollte sich eigentlich der Zettel mit den Coupons befinden.
„Das wären dann..“, die Verkäuferin blickte auf die digitale Anzeige ihrer Kasse,“14748 Yen..“
Ein einzelner Schweißtropfen bildete sich auf der glänzenden Stirn des Helden, während er panisch immer wieder die einzelnen Taschen seines Kostüms auf der Suche nach dem Rabattheft umdrehte.
„Ich..müsste hier irgendwo...einen Zettel für Nachlass haben.“
Er konnte bereits die abschätzigen und ungeduldigen Blicke der hinter ihm stehenden Kunden in seinem Nacken spüren. Und es war kaum vorstellbar, aber die spöttische Mimik von Frau Watanabe wurde noch weitaus schadenfroher. Sie setzte gerade für eine weitere, diskreditierende Bemerkung über den jungen Helden an, da unterbrach sie ein Klingeln aus den Tiefen ihrer Jackentasche.

„Ja?“, meldete sie sich barsch beim Anrufer, doch ihre Stimme wurde im Verlauf der Unterhaltung zunehmend zurückhaltender, sogar besorgt, „Was ist passiert?!.......Wie...Ja....Ich, ja ich werde nachher direkt vorbei schauen.....Zum Glück gibt es solche Leute dafür. Wie hast du gesagt, hat er ausgesehen?“, ihre Augen, die bis zu diesem Moment in das weite Nichts gestarrt hatten, fokussierten sich auf Saitama und schienen nun zum ersten Mal das Äußere, die Kleidungsstücke zu analysieren. Sicher um ihm eine weitere Bemerkung an den Kopf zu werden.
„Entschuldigen Sie, aber wenn Sie keine Coupons oder sonstige Rabattgutscheine haben, dann würde ich Sie höflichst darum bitten, den ausstehenden Betrag zu zahlen.“, meinte die Kassiererin möglichst freundlich in Anbetracht der stetig länger werdenden Schlange an ungeduldig mit den Füßen tippenden und Augen rollenden Kunden.
Saitamas Gedanken rasten. Er hatte im Leben nicht so viel Geld dabei. Er war ja nicht einmal ein regelmäßiges Einkommen gewöhnt, wie er es inzwischen von der Heldenorganisation bekam. Wohl oder übel musste er wohl in den sauren Apfel beißen und gestehen, dass er nicht zahlen konnte. Es war eine verdammte Schande, diese so hart erarbeiteten Angebote einfach wieder zurück zu legen, aber es blieb ihm ja anscheinend nichts anderes übrig.

Gerade als er den Mund öffnen wollte um zu gestehen, mischte Frau Watanabe sich ein.
„Es scheint, dieser leicht verwirrte junge Mann hat nicht mit bekommen, wie ihm sein Rabattzettel aus den Händen gerutscht ist. Hier ist er.“, sie überreichte der Verkäuferin das Blatt mit den verschiedenen Preisnachlässen, die diesen ohne weitere Umschweife abscannte. Saitama runzelte die Stirn. Er war sich ziemlich sicher, dass sein Zettel einige Risse an der Seite gehabt hatte, von einem Aufeinandertreffen mit einem klauenbewehrten Monster vor einigen Tagen. Dieser hingegen wirkte, als ob er frisch aus der Druckerpresse gekommen war.
„9227 Yen.“
Um nicht die anderen Leute noch weiter aufzuhalten, bezahlte er schleunigst und schob die im Raum stehende Frage erst einmal beiseite.
Erst als er von dem klimatisierten Inneren des Supermarktes in die immer noch sengende Abendsonne trat, wagte er es die Frau anzusprechen, die auf ihn gewartet hatte.

„Wofür...“, wandte er sich an Frau Watanabe, die ihn jedoch mit einer Geste zum Schweigen brachte.
„Ich werde auch nicht jünger und bin häufiger auf meine Familie angewiesen. Es fällt mir schwer, ihnen gegenüber Dankbarkeit zu zeigen, wenn sie mir an manchen Tagen etwas Arbeit abnehmen und gleichzeitig bin ich äußerst dankbar, dass sie sich um mich kümmern. Um nichts in der Welt möchte ich mir vorstellen, wie es wäre ohne sie zu leben. Aus diesem Grund habe ich dir aus der Patsche geholfen. Denk nicht, dass ich Mitleid hatte oder dir auch in Zukunft zur Seite stehe. Das war ein einmaliger Ausdruck meiner Dankbarkeit.“
Saitamas Gedanken ratterten. Was hatte er getan, sich die Hilfe der knickrigen alten Frau zu verdienen. Es dauerte einige Augenblicke, bis er zwei und zwei zusammen gezählt hatte.
„Dann war das kleine Mädchen von vorher..?“
„Ja. Meine Enkelin.“
„Oh.“
„Wie gesagt, es war eine einmalige Sache. Das nächste Mal gibt es keine Gnade. Nicht, dass noch jemand den Eindruck gewinnt, ich würde im Alter weich werden.“
„Verständlich.“, brummte Saitama einsilbig.
„Wir sehen uns wieder Glatzen-Umhang. Danke.“, sie drehte sich um ohne ihn noch ein weiteres Mal anzusehen und ging mit ihren voll gepackten Taschen davon.
Der junge Held blickte ihr noch ein wenig hinterher und kratzte sich dann am Hinterkopf. Er wusste einfach nicht, was er von der älteren Dame halten sollte.

„Meister. Es scheint ihr wart wieder einmal erfolgreich in eurer Mission.“, meinte Genos mit vor Bewunderung schwellender Stimme, als er einen Blick in die vollen Taschen warf, die Saitama von seinem Einkauf mitgebracht hatte, „Außerdem ist eine Nachricht von der Heldenorganisation für euch eingetroffen.“
Saitama seufzte und rieb sich genervt an der Nase. „Was könnten die bloß schon wieder wollen. Ich habe doch meine Quote für diese Woche erfüllt und abgesehen von drei, vier Autos ist nichts bei meinen Kämpfen zu Bruch gegangen.“
Er öffnete den Umschlag mit dem offiziellen Logo der Vereinigung, welche als finanzielle und organisatorische Unterstützung für die professionellen Helden diente.
Seine Augen flogen über den Brief und seine Miene veränderte sich nur minimal, nachdem er die kurze Lektüre beendet hatte.
Er brummte kurz, ein Zeichen für seinen Cyborg-Schüler, dass etwas gutes passiert sein musste.
„Meister?“
„Ich wurde wieder aufgestuft. Platz 37.“
„Meinen Glückwunsch. Ich kann nur immer wieder erwähnen, dass es sich lediglich um eine Frage der Zeit handelt, bis sich die senilen Vorstände eurer Stärke bewusst werden und ihr euren euch gebührenden Platz an der Spitze der S-Klasse einnehmen werdet.“
Saitama machte lediglich eine abwehrende Geste.
„Dann müsste ich mich ja noch häufiger mit dieser verrückten Kleinwüchsigen herum schlagen. Nein danke.“

Genos wusste genau, auf wen sich sein Meister dabei bezog. Er erinnerte sich nur zu gut an diesen einen Moment. Nach dem Kampf gegen Boros, den Saitama selbstverständlich ohne größere Schwierigkeiten bezwungen hatte und damit den Planten vor seiner kompletten Vernichtung bewahrte, war die zweitplatzierte Esper der Heldenliga auf ihn losgegangen und hatte seine bloße Anwesenheit auf dem Schlachtfeld aufgrund seiner Platzierung im Heldenregister in Frage gestellt. Sie war sogar so weit gegangen, ihm alle möglichen, unglaublich beleidigenden Spitznamen an den, unbestreitbar wenig behaarten, Kopf zu werfen. Nur um Genos selbst, in einem Anfall infantiler Wut, in ein stark lädiertes Abbild seiner Selbst zu verwandeln. Bis jetzt hatte der dämonische Cyborg in Zusammenarbeit mit Dr. Kuseno noch keine Möglichkeit gefunden, die psychischen Kräfte der Esper in irgendeiner Form abzumildern oder zu unterbinden.
Und Meister Saimtama bot ihm dabei keinerlei Hilfe. Er wirkte immer seltsam unberührt, wenn Monster oder auch die kleinwüchsige Heldin versuchten, ihn mit ihren mentalen Fähigkeiten in irgendeiner Form Schaden zuzufügen.

„Genos?!“, ertönte die leicht irritierte Stimme seines Meisters und riss ihn aus seinen Gedanken,“Ich glaube du solltest deine Temperatur ein wenig herunter fahren.“
Tatsächlich hatte Genos unbemerkt seinen Körper in Gefechtsmodus versetzt. In Folge dessen erhöhte sich die Kerntemperatur und, seit dem neuesten Upgrade, auch die Temperatur einiger Röhren, die seine Extremitäten mit Energie versorgten. Leider war er dabei in Kontakt mit einen kleinen Läufer gekommen, der sich unter dem Tisch von Saitama befand und in Folge des Kontakts mit dem Cyborg zu qualmen angefangen hatte.
„Entschuldigt Meister!“, rief er überrascht und riss den rauchenden kleinen Teppich unter dem Möbelstück hervor.
„Ich werde sofort einen Ersatz besorgen.“
„Die Geschäfte haben bereits alle geschlossen. Das hat also heute keinen Sinn mehr und wirklich keine Eile.“
„Natürlich Meister. Als Entschädigung werde ich sofort mit der Zubereitung des Abendessens beginnen.“

Saitama nickte lediglich leicht abwesend, da er bereits wieder in einen Manga vertieft war. Später würde King noch vorbei kommen und seine Konsole und ein paar Spiele mitbringen. Er war zuversichtlich, einiges an Talent hinzugewonnen zu haben und sah einen möglichen Sieg über den anderen Helden in seiner Paradedisziplin in nicht allzu weiter Ferne. Silverfang hatte ebenfalls angedeutet, ihn in dieser Woche in seinem Dojo zu erwarten, wahrscheinlich um Genos und ihn mal wieder für seine Kampfkunst zu begeistern.
Jedoch hatte Saitama im Rahmen des Turniers vor einigen Wochen gelernt, dass diese Techniken wirklich mehr nur der Optik dienten und am Ende nichts seinen altbewährten Schlag überbieten konnte. Und er konnte sich nie sicher sein, an der nächsten Ecke nicht von Fubuki erwischt zu werden, der Schwester des Zwergs an der zweiten Position in der S-Klasse, die ihn wieder davon zu überzeugen versuchen würde, ihrer Blizzard Gruppe beizutreten. Obwohl er bereits die B-Regie der Helden-Kategorien hinter sich gelassen hatte.
Manchmal fragte sich Saitama schon, wie es dazu kommen konnte, dass sich innerhalb so weniger Monate sein Bekanntenkreis so stark erweitert hatte. Nicht, dass es ihn besonders störte. Wenigstens sorgten sie dafür, dass er sich nicht sehr auf seiner dauerhaften Suche nach einem starken Gegner oder einem interessanten Kampf langweilte.

„Das Essen wäre angerichtet Meister.“

Der kahlköpfige Held schlug das Buch zu und ging hinüber zu dem kleinen Tisch, an dem sein Schüler das Abendessen bereits angerichtet hatte. Morgen würde ein weiterer Tag voller Heldentaten, Monster und Rabattschlachten auf ihn warten, da war es besser sich zu stärken.
Review schreiben