ST Voyager (8. Staffel): Neue Abenteuer II

von VoyGirls
GeschichteSci-Fi / P16
B'Elanna Torres Chakotay Kathryn Janeway Owen Paris Seven of Nine Tom Paris
21.05.2019
12.09.2019
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Drei Monate später (Mitte April 2379)

Chakotay
Ich betrat nach meiner routinemäßigen Inspektionsrunde die Brücke und steuerte Kathryns Bereitschaftsraum an. Ich betätigte nur kurz den Türmelder und betrat ihren Raum, da sich mich erwartete.
"Fünf Minuten vor der Zeit. Ich bin wohl doch noch nicht sooo alt", meinte ich feixend und glitt in einen der Sessel vor ihrem Schreibtisch.
"Keine besonderen Vorkommnisse und den detaillierten Bericht bekommen Sie morgen früh, Captain."
Ich lehnte mich entspannt zurück.
"Oder vielleicht auch später. Ich glaube, ich möchte doch an der geplanten Außenmission teilnehmen."
Wir hatten vor drei Tagen einen bewohnten Klasse M-Planeten entdeckt und wollten dort einen Stopp einlegen, um unsere Vorräte aufzufrischen.


Kathryn
Ich sah von meinem Bericht auf.
"Einverstanden. Neelix, Fähnrich Wildman und Mister Paris sowie zwei weitere Fähnriche sind mit dabei", erklärte ich und reichte ihm das Missionspadd, ehe ich meinen Schreibtisch umrundete und mich vor ihm an den Schreibtisch lehnte.
"Und was mache ich dann so allein?"


Chakotay
Ich nahm das Padd und schmunzelte.
"Dich nach mir verzehren? Die Ruhe genießen? Meine Steine polieren?"
Ich lachte leise und legte das Padd auf ihren Schreibtisch.
"Ich muss wirklich raus und mir die Beine vertreten."
Mir begann die Raumschiff-Decke auf den Kopf zu fallen!
"Ich bringe dir auch was mit, wenn ich etwas finde."
Ich zwinkerte ihr zu. Vielleicht hatte ich ja Glück, denn viel Bewegungsfreiraum hatten wir auf dem Planeten nicht. Es herrschte dort eine gewaltsame Fehde zwischen zwei rivalisierenden Spezies. Aber solange wir die Stadt nicht verließen, hatten wir nichts zu befürchten.


Kathryn
Ich lachte.
"Deine Steine polieren? Nicht dein ernst."
Er hatte tatsächlich bei seinem endgültigen Einzug vor zwei Monaten seine Steinsammlung mitgebracht! Die hatte ich prompt in ein Regal verbannt.
Das Zusammenleben war neu und aufregend, aber auch anstrengend. Hatten wir verschiedene Schichten so musste man auf den noch schlafenden Partner Rücksicht nehmen. Meine Zeit als Nachteule war vorbei. Sobald es Mitternacht war, holte Chakotay mich ins Bett. Egal wie.
"Ich könnte ausschlafen!", meinte ich gespielt begeistert.
"Und Nachts arbeiten und muss nicht wie ein Kind um 12 ins Bett", neckte ich ihn.
Dann wurde ich ernst.
"Sei aber vorsichtig und pass auf dich auf!"


Chakotay
Ich lachte leise.
"Ausschlafen? Du?"
Wenn es nach ihr ginge, wäre die Nacht um 5:00 vorbei!
"Und du gehst nicht wie ein Kind ins Bett, sondern wie ein braver Captain."
Ich grinste spitzbübisch.
"Außerdem kann ich ohne dich an meiner Seite nicht einschlafen."
Ich streckte meinen Arm aus und zog sie zu mir auf den Schoß.
"Keine Sorge. Mein Bedarf an Abenteuer ist noch immer gedeckt. Und Neelix fliegt. Ich bin nur ganz passiver Co-Pilot."


Kathryn
Ich grinste leicht.
"Jaaaa!"
Seine Worte zwecks brav sein ließ mich aufseufzen.
"Ja, Daddy."
Ich setzte mich auf seinen Schoß.
"So ist brav", murmelte ich an seinen Lippen.


Chakotay
Ich schmunzelte.
"Siehst du... Seit wir zusammengezogen sind, sind wir beide brav geworden."
Ich hielt inne und hob meine Augenbrauen.
"Aber nicht wirklich, oder?"
Ich will gar nicht, dass sie brav wird!
"Ich kann zukünftig auch wieder allein ins Bett gehen."


Kathryn
Ich schmunzelte an seinen Lippen und schüttelte den Kopf.
"Nein. Brav passt nicht zu uns."
Ich hatte die Arme locker auf seinen Schultern liegen.
"Alleine ins Bett? Ohne mich? Sicher, dass du das willst?"
Ich küsste ihn erneut.


Chakotay
Ich atmete erleichtert durch. Puhh...
"Und ich dachte schon..."
Ich sah Kathryn ernst an, ehe ich grinsend den Kuss erwiderte.
"Okay, ab heute darfst du wieder selbst entscheiden, wann du schlafen gehen möchtest. Du kannst arbeiten und mich ganz alleine im Bett liegen lassen... einsam in der Dunkelheit ... nur mit einem leeren Kissen an der Seite ... oder du kommst mit mir mit wie bisher. Und wir machen dann weiter alles andere als einschlafen. Zusammen."
Mein Grinsen wurde breiter.
"Ich lasse Neelix trotzdem fliegen."


Kathryn
Ich schnurrte.
"Mhm, ich muss zugeben, das klingt wirklich ziemlich gut. Ich glaube darüber muss ich nachdenken."
Ich strich mit der Hand über seine Wange.
"Gut. Und seid wirklich vorsichtig", bat ich.
Die Zweisamkeit wurde abrupt beendet, als Tuvok über Com meldete, dass das Außenteam bereit zum Start war. Ein wenig widerwillig trennte ich mich von Chakotay.
"Bring mir ein schönes Mitbringsel mit", bat ich ihn zum Abschied.



Sechs Stunden später...

Tuvok
Ich stand mit Captain Janeway im Turbolift und wir waren auf dem Weg zum Shuttlehangar. Das Außenteam war zurück, allerdings nicht vollzählig. Wir hatten von mehreren Zwischenfällen auf dem Planeten erfahren und Mister Neelix hatte via Com berichtet, dass die Stadt, in der sich das Team aufgehalten hatte, überfallen worden war. Das Team konnte sich bis auf einen retten. Wer fehlte war Commander Chakotay.
"Der Doktor wurde über die Verletzungen des Außenteams informiert. Er wartet auf weitere Anweisungen", informierte ich Janeway.
"Und Lieutenant Torres wird sich um das Shuttle kümmern."


Kathryn
Ich war aufgewühlt und besorgt, versuchte aber Gelassenheit und Professionalität auszustrahlen.
"Das Außenteam soll unverzüglich zu weiteren Behandlungen auf die Krankenstation", befahl ich.
"Konnten Sie von Neelix noch etwas erfahren? Was genau passiert ist?!"
Wir erreichten das Deck und verließen den Lift.
"Haben die Scanner Commander Chakotay aufspüren können?"


Tuvok
Ich schritt neben Janeway her in Richtung Hangar.
"Bisher nicht, Captain. Aber wir..."
Ich hielt inne, weil sich die Tür vom Shuttlehangar öffnete und ein ziemlich lädiert aussehender Neelix auf uns zu stürmte.


Neelix
Ich wollte so schnell wie möglich zu Captain Janeway und rannte beinahe in sie hinein als ich den Hangar verließ.
"Captain! Haben Sie schon etwas Neues gehört? Oder Chakotay lokalisiert?!"
Ich gestikulierte wild mit den Händen.
"Es ging alles so rasend schnell! Wir waren ganz gemächlich auf dem Markt unterwegs und plötzlich ging eine Schießerei los und Panik brach aus! Alles rannten wild durcheinander und suchten Schutz und Deckung. Wir wurden getrennt und dann, als alles vorbei war, habe ich das hier mitten auf der Straße gefunden!"
Ich reichte Janeway den Kommunikator von Commander Chakotay, an dem etwas Blut klebte.
"Keiner von uns konnte sehen, was genau passiert ist! Es waren zu viele Varonier in Aufruhr. Vielleicht wurde der Commander von der Masse mitgerissen!"


Kathryn
Ich fing Neelix gerade so noch an den Schultern ab.
"Langsam, Neelix!", bat ich und hörte mir die Geschichte an.
"Nein, bisher haben wir leider nichts von Commander Chakotay gehört."
Ich nahm den Kommunikator und mein Herz stockte. Daran klebte Blut!
"Vielleicht", meinte ich abwesend und riss mich dann zusammen.
"Gehen Sie zum Doktor, Neelix. Ich kümmere mich um alles weitere."
Ich wandte mich an Tuvok.
"Scannen Sie den Planeten mit Bioscan."


Sam Wildmann
Ich war zu der Gruppe hinzugestoßen und schüttelte meinen Kopf.
"Das bringt derzeit nichts, Captain. Als wir den Planeten verlassen haben, hat sich eine Art Plasmasturm gebildet", klinkte ich mich ein.
"Die Varonier, mit denen ich mich unterhalten konnte, meinten, dass solche Stürme langanhaltend sind. Wir werden nicht durch sie hindurch scannen können. Dennoch möchte ich es versuchen. Mit ihrer Erlaubnis."
So schwer verletzt war ich nicht und auf die Krankenstation konnte ich, wenn der Commander auch wieder an Bord ist!


Kathryn
Ich sah zu Sam.
"Gehen Sie NACH einem Besuch beim Doktor zu Seven in die Astrometrie."
Wenn es jemand gab, der vielleicht eine Möglichkeit fand, dann die ehemalige Borg.
"Danke, Fähnrich."
Und was hieß das jetzt? Wir konnten nichts machen! Und das frustrierte mich!


Tuvok
Ich hob meine Augenbraue.
"Ich werde das Außenteam auf die Krankenstation begleiten."
Vielleicht fällt einem von ihnen noch etwas ein.
"Der Doktor sollte sich auch den Kommunikator ansehen."
Ich hielt Janeway meine Hand hin.


Kathryn
Ich sah auf den Kommunikator.
"Ich gebe ihn selbst ab. Sonst verwischen wir noch mehr eventuelle Spuren oder die Blutanhaftungen."
Ich begleitete das Team zur Krankenstation und übergab das Gerät an den Doktor.



Auf der Krankenstation

MHN
Ich hatte mich auf das Schlimmste vorbereitet, nachdem mir mitgeteilt wurde, dass das Außenteam verletzt worden war. Als ich aber das Team zu Gesicht bekam, verspürte sich so etwas wie Erleichterung. Weil es keine ernsthaften Verletzungen waren.
"Bitte setzen Sie sich alle auf ein Biobett. Ich bin gleich bei Ihnen."
Ich holte einen Trikorder und scannte zuerst den Kommunikator. Wenn Captain Janeway ihn persönlich bringt, dann war es nur zu logisch, von wem er stammt!
"Die DNA passt zu keiner DNA Ihrer Crew, Captain", bemerkte ich nachdem der Scan angeschlossen war.
Mit anderen Worten: Das Blut ist nicht Chakotays Blut! Ich lächelte aufmunternd.
"Und die anderen Verletzungen habe ich schnell behandelt."


Kathryn
Ich atmete auf. Chakotay schien also unverletzt. Hoffentlich.
"Untersuchen Sie das Blut. Entlocken Sie ihm seine Geheimnisse. Ich will wissen, von wem dann das Blut ist", ordnete ich an und verließ die Krankenstation.
Ich musste mich damit auseinandersetzen, dass mein Partner verschwunden war. Und ich als Captain agieren musste.


MHN
Ich nickte.
"Das werde ich, Captain. Und ich informiere Sie sofort, wenn ich etwas gefunden habe."
Ich legte den Kommunikator weg und kümmerte mich dann um die Verletzten.


Tuvok
Ich verließ mit Captain Janeway die Krankenstation.
"Es lag im Bereich des Möglichen, dass das Blut nicht vom Commander stammte. Und da die anderen Crewmitglieder nur leichte Verletzungen aufweisen, ist es naheliegend, dass auch der Commander nur leicht verletzt wurde. Wenn überhaupt."
Versuchte ich Janeway zu beruhigen? Ja. Menschen sorgten sich stets übermäßig um ihre Partner. Und der Commander ist ihr Partner.


Kathryn
Ich sah den Vulkanier an.
"Versuchen Sie mich zu beruhigen, Tuvok?"
Das entsprach eigentlich nicht seinem Naturell.
"Ich mache mir keine Sorgen", log ich.


Tuvok
Ich legte meine Hände auf den Rücken.
"Ich habe nur logisch geschlussfolgert. Basierend auf der Tatsache, dass die restlichen Crewmitglieder des Außenteams nur leicht verletzt wurden."
Ich ließ ihr den Vortritt in den Lift.
"Sie machen sich keine Sorgen? Das ist ... unlogisch. Der Commander ist Ihr Lebenspartner."
Meine Augenbraue zuckte. Und er ist mein Freund. Er hat mir das Leben gerettet mit der Durchführung des Fal-tor-voh.
"Commander Chakotay ist ein Überlebenskünstler. Wir werden ihn finden."



Zur gleichen Zeit auf dem Planeten

Chakotay
Ich hielt mir schützend eine Hand vor Augen und erspähte zwischen all dem Staub und Schmutz, den der Plasmasturm um mich herumwirbelte, endlich eine Möglichkeit, Schutz vor dem Sturm zu finden. Mühsam kämpfte ich mich vorwärts und erreichte die traurigen Überreste eines Transportshuttles der Varonier. Ich zwängte mich durch den Türspalt und fand mich in der Dunkelheit im Inneren des Shuttles wieder. Aber die Dunkelheit störte mich nicht, denn viel wichtiger war der Schutz vor dem Sturm. Ich glitt keuchend zu Boden und schloss für einen Augenblick meine Augen. Was in den letzten Stunden hier auf dem Planeten passiert war, konnte ich kaum begreifen. Weil es zu viel auf einmal war! Der Markt... der Angriff... die Menschenmassen... die vielen Verletzten und Toten, die der Angriff hinterlassen hatte... Ich hatte Glück gehabt. Bisher. Die Menschenmasse, die mich mitgerissen hatte, hatte mir Schutz vor den Angreifern geboten. Dieser Schutz blieb vielen Varoniern verwehrt. Viele starben noch an Ort und Stelle, aber die Meisten erlagen erst später ihren schweren Verletzungen. Als sie eigentlich schon in Sicherheit waren. So wie Irona... Eine junge Varonierin, deren Leben ich versuchte hatte zu retten, es aber nicht konnte... Weil sie zu schwer verletzt war... Ein leises Röcheln riss mich aus meinen Gedanken. Ich öffnete meine Augen und versuchte auf das Bündel in meinem rechten Arm zu schauen. Aber es war zu dunkel. Dennoch wusste ich, dass es da war. Das Bündel schmutziger Stofffetzen, dass den Körper eines kleinen Jungen umhüllte. Und der lebte noch, genau wie ich, denn ich spürte seinen Herzschlag an meiner Brust.
"Keine Sorge, Kleiner. Hier sind wir sicher."
Ich atmete tief durch.
"Bald sind wir zurück auf meinem Schiff. Und dann wird alles besser."
Hoffte ich zumindest. Sobald der Sturm vorbei ist, würde ich versuchen, die Voyager zu kontaktieren.



Auf der Voyager

Kathryn
Ich stand steif neben Tuvok im Lift.
"Genau deshalb mache ich mir keine Sorgen. Weil er weiß, was er tut."
Und daran klammerte ich mich.
Wir erreichten die Brücke und ich nahm in meinem Sessel platz, ehe ich Seven kontaktierte.
"Bericht, Seven!"


Seven (via Com)
Ich stand vor meiner Konsole und hatte den Planeten vor Augen.
"Der Plasmasturm ist noch immer aktiv, Captain. Er stört unsere Sensoren."
Meine Finger flogen über die Konsole.
"Wir können nur abwarten, bis der Sturm vorbei ist."


Kathryn
Ich schloss für einen Moment meine Augen.
"Verstanden. Behalten Sie den Plasmasturm im Auge. Sobald er schwächer wird, wiederholen Sie die Scans", befahl ich und schloss den Kanal.
"Harry, Sie behalten den Raum im Auge."



Zwei Stunden später

Seven
Ich hatte Janeways Anweisung Folge geleistet und scannte immer und immer den Planeten. Trotz des Sturms, der nur langsam abflaute. Plötzlich aber wurde ich auf ein Signal aufmerksam, dass wie aus dem Nichts auftauchte und von der Oberfläche des Planeten stammte. Ich betätigte meinen Kommunikator.
"Seven of Nine an Captain Janeway!"
Ich hob eine Augenbraue.
"Der Plasmasturm stört noch immer unsere Scanner, aber ich habe ein Signal geortet, dass von der Oberfläche aus gesendet wird. Allerdings sind wir das einzige Raumschiff im Umkreis von 164.000 Kilometern."
Was bedeutet, dass das Signal entweder völlig sinnlos ist oder dass jemand weiß, dass wir es empfangen können!


Kathryn
Mein Herz machte einen Satz. Chakotay!
"Ich bin unterwegs!"
Ich nickte Tuvok zu und übergab Paris das Kommando über die Brücke.
Wenig später standen wir bei Seven in der Astrometrie.
"Können Sie das Signal identifizieren?"



In der Astrometrie

Seven
Ich versuchte den Bildausschnitt auf dem Sichtschirm zu vergrößern, aber viel zu sehen war nicht. Nur Sturm und Sand.
"Es ist kein Signal mit Sternenflotten-Signatur. Genau genommen hat es gar keine Signatur. Es ist eine Art monotoner Dauerton. Verursacht von einer Art Sender, der den unseren technisch weit unterlegen ist."
Ich hob meinen Kopf und sah Janeway an.
"Es ist unlogisch ein Signal in den Weltraum zu senden und zu wissen, dass niemand da ist, der es empfängt. Es sei denn, es wird von jemandem gesendet, der weiß, dass wir hier sind."


Kathryn
Ich besah mir die Daten.
"Und das Wissen kann eigentlich nur bedeuten, dass Commander Chakotay dort ist!"
Ich spürte mein Herz leicht werden.
"Wie ist die Prognose für den Sturm? Wie lange wird er andauern? Können Sie eine Art Bestätigung senden?"
Dann weiß er, dass wir Bescheid wussten.


Seven
Ich sah wieder auf die Konsole und nahm einige Kalibrierungen an den Sensoren vor. Nur wenig später wurde das Bild auf dem Sichtschirm etwas schärfer und detaillierter. Viel Sand und Schmutz war immer noch zu sehen, allerdings auch so etwas wie ein Platz mit augenscheinlich ausgedienten Shuttles.
"Sieht aus wie ein Schrottplatz", merkte ich an.
"Es ist nicht abzusehen, wann der Sturm endet. Wir können ein Signal zurück senden. Oder versuchen, blind zu beamen."


Kathryn
Ich kniff die Augen zusammen, um etwas genaueres erkennen zu können. Aber keine Chance.
"Der Sturm könnte an Intensität zunehmen."
Und das könnte gefährlich werden! Und solche Plasmastürme konnten tagelang gehen!
"Seven, versuchen Sie so genau wie möglich den Commander zu orten. Beschränken Sie seinen Aufenthaltsort. Ich bin im Transporterraum."
Ich machte mich auf den Weg, zitierte Torres in den Transporterraum und informierte auch den Doktor.



Wenig später im Transporterraum

Sam Wildmann
Ich konzentrierte mich auf die Daten vor mir auf der Konsole.
"Ich bekomme neue Daten von der Astrometrie, Captain. Wenn Seven richtig liegt, dann befindet sich der Commander in einem Shuttle."
Ich sah Janeway an.
"Er wird Schutz suchen. Soll ich versuchen, ihn zu erfassen?"


Kathryn
Ich trat zu Sam.
"Ja. Breite Streuung. Volle Energie auf die Transporter und Puffer."
Das wäre es, wenn wir ihn während des beamens verlören!
"Energie!", befahl ich und hielt den Atem an.


Sam
Ich nickte und sah wieder auf die Konsole.
"Ich habe den Bereich eingegrenzt und erhalte schwache Lebenszeichen. Ich glaube, ich kann den Commander erfassen."
Ich begann den Beamvorgang einzuleiten und krauste meine Stirn.
"Die Werte... Es werden zwei Lebensformen im Pufferspeicher angezeigt... Aber ich kann den Vorgang nicht abbrechen, Captain. Es wäre zu riskant bei dem Sturm."
Ich gab den letzten Befehl ein und sah zur Transporterplattform, auf der sich Chakotay in gekrümmt, sitzender Haltung materialisierte.
"Ich habe sie, Ma'am", meinte ich zu Janeway und sah sie überrascht an.
"Alle beide..."


Chakotay
Ich hatte den Beamvorgang gerade noch realisieren können, bevor ich mich dematerialisierte. Nur Sekunden später war ich wieder in einem Stück und blinzelte in die Helligkeit. Bereits am Licht erkannte ich einen Transporterraum der Voyager. Ich schloss die Augen wieder, weil das Licht blendete, und atmete durch.
"Das war knapp..."
Ich hatte unten auf dem Planeten das Gefühl gehabt, als hätte der Plasmasturm das fast defekte Shuttle bereits angehoben! Ganz defekt war es dankenswerter Weise nicht gewesen, sonst hätte ich kein Signal gen Voyager senden können.
"Danke, Fähnrich."
Ich hatte Sams Stimme erkannt. Behutsam legte ich meine freie Hand auf das Lumpenbündel, welches ich beschützend mit dem linken Arm an meinen Oberkörper hielt. Regelmäßige Atemzüge drangen an meine Ohren und verrieten, dass der Junge in meinem Arm noch schlief. Er lebte. Genau wie ich.


Kathryn
Es fielen unzählige Steine von meinem Herzen als sich Chakotay gekrümmt auf der Plattform materialisierte. Der Doktor eilte auch sogleich zu ihm.
"Geht es Ihnen gut, Commander?", fragte ich und realisierte dann das Bündel in seinem Arm.
Was hatte Wildman gesagt? ZWEI Lebenszeichen?


Chakotay
Ich nahm Kathryns Stimme wahr und dann auch die des Doktors, der zu uns auf die Plattform kam.
"Ja, mir geht es gut. Nur das Licht macht momentan noch Probleme."
Ich befahl dem Computer das Licht zu dimmen und öffnete dann meine Augen. Schon besser.
"Ich habe nichts abbekommen. Bei dem Kleinen hier bin ich mir aber nicht so sicher."
Ich lupfte die schmutzigen Lumpen etwas und zum Vorschein kam das ebenso schmutzige Gesicht eines dreijährigen Jungen.


Kathryn
Ich blinzelte als Chakotay das Licht dimmen ließ. Als er allerdings sagte es gehe ihm gut, atmete ich erleichtert auf. Dann aber hob er die Fetzen und das Gesicht eines kleinen Jungen erschien.
"Was hat das zu bedeuten?!", wollte ich wissen.
Was machte Chakotay mit diesem Kind? Wo war die Mutter?


Chakotay
Ich rappelte mich vorsichtig auf, ohne den Jungen loszulassen.
"Wir sind die beiden einzigen von einer größeren Gruppe, die den Angriff überlebt haben", meinte ich leise und erwiderte Kathryns fragenden Blick.
Leicht schüttelte ich den Kopf. Es gibt keine Mutter mehr.
"Ich konnte sie nicht retten."
Arus Mutter war in meinen Armen gestorben.


Kathryn
Ich starrte noch immer auf das Kind. Zwar hatte er mir gesagt, er brächte etwas für mich mit. Aber ein KIND?
"Gehen Sie auf die Krankenstation und lassen sich und das Kind durchchecken", ordnete ich an.
Um das Kind und dessen Rückkehr auf den Planeten würden wir uns später kümmern.


Chakotay
Ich nickte und sah im Augenwinkel, dass der Doktor seinen Trikorder zuklappte.
"Aber nur kurz. Eine Dusche können wir beide eher gebrauchen."
Ich vernahm ein leises Glucksen und spürte, dass Aru sich bewegte.
"Hey... Bist du wieder wach?"
Ich schob die Lumpen vom Kopf des Kleinen und strich sanft über sein schwarzes Haar.
"Du brauchst keine Angst mehr zu haben, Aru. Wir sind in Sicherheit. Auf dem großen Raumschiff."
Ich hatte ihm davon erzählt, als vor Angst geweint hatte, um ihn zu beruhigen.


Aru
Ich krallte meinen Hände in die Sachen von Chakotay und sah mich vorsichtig um. Neben uns stand ein Mann, der fast keine Haare hatte. Und etwas weiter weg eine Frau, die mich anstarrte. Ich blinzelte und vergrub mein Gesicht dann wieder an Chakotays Brust.
"Aru bei Chatoty bleibt."
Ja genau. Bei Chatoty ist alles gut. Hatte Mommy gesagt, bevor sie eingeschlafen war.


Kathryn
Ich war ein wenig überfahren. Damit hatte ich schließlich nicht gerechnet.
"Aru sollte auch etwas zu essen bekommen", meinte ich.
Das würde ich Neelix überlassen. Er würde für den Kleinen etwas zubereiten.
Ich musste lächeln. Es war süß die beiden so zu sehen.


Chakotay
Ich strich sanft über Arus Rücken und nickte.
"Ja, Aru. Du bleibst erstmal bei mir. Und gleich machen wir uns sauber und bekommen etwas zu essen."
Ich nickte dem Doktor zu und stieg dann von der Transporterplattform. Dabei warf ich Kathryn einen vielsagenden Blick zu. Ist ne lange Geschichte für so ein paar Stunden.
Ich sah sie aber auch lächeln und lächelte zurück.
"Neelix hat nicht zufällig ein paar Steine mitgebracht?"
Die habe ich erstmals nicht von einem Planeten mitgenommen!


Kathryn
Ich hob eine Augenbraue.
"Nein, hat er nicht. Tut mir leid, aber deine Sammlung weißt nun eine Lücke auf."
Ich wies mit der Hand zur Tür.
"Die Dusche wäre nötig."
Beide waren mehr als staubig.


Chakotay
Meine Mundwinkel zuckten.
"Ich weiß nicht, ob ich das jemals verkraften kann", witzelte ich zurück, als Zeichen, dass es mir wirklich gut ging.
Ich ging mit Kathryn auf den Gang hinaus und als der Doktor und Sam außer Hörweite waren, sah ich Aru an.
"Ach ja... Das hier ist übrigens der Captain, kleiner Mann. Sprich, der Boss."
Ich grinste leicht.
"Und du hast den Boss gehört. Wir sollen duschen."
Ich beugte mich näher zu ihm herunter.
"Und wir sollten besser darauf hören. Schließlich brauchen wir beide auch noch ein Bett für die Nacht."


Kathryn
Ich ging neben Chakotay her.
"Heute Nacht?"
Es war Nachmittag. Wir würden das Kind noch heute zurück zu seinem Volk bringen.
"Wieso denn das?"
Wir betraten den Lift.


Chakotay
Ich befahl dem Lift zur Krankenstation zu fahren, ehe ich mich zu Kathryn umdrehte.
"Als ich sagte, dass Aru und ich die einzigen Überlebenden waren, war das mein ernst. Seine Mutter..."
Ich hielt kurz inne und sah zu dem Jungen.
"Sie hat es auch nicht geschafft. Sie starb in meinem Arm und flehte mich an, ihren Sohn zu beschützen."
Ich sah wieder zu Kathryn.
"Er hat niemanden mehr auf diesem Planeten. Seine Mutter war seine einzige Familie."


Kathryn
Ich verschränkte die Arme hinter meinem Rücken.
"Chakotay, das Kind gehört zurück auf den Planeten. Zu seinem Volk. Vielleicht ist seine Familie tot. Aber seine Rasse umfasst mehrere Millionen. Wir werden eine neue Familie für den Kleinen finden."
Ich lächelte und strich dem Kind vorsichtig übers Haar.


Chakotay
Ich seufzte leise.
"Mehrere Millionen, die im Krieg leben. Ein Großteil der Stadt liegt in Trümmern. Und wenn ich es richtig verstanden habe, dass gibt es immer und immer wieder solche Angriffe."
Sollen wir wirklich ein dreijähriges, unschuldiges und wehrloses Kind in den sicheren Tod schicken?!
"Ich habe der Mutter versprochen, Aru zu beschützen. Als sie im Sterben lag. Das einzige, was sie danach noch zustande gebracht hat, war ein dankbarer Blick."
Ich sah zu Aru, der sich noch immer an mich klammerte.
"Der Kleine war dabei."


Kathryn
Ich schütteln leicht den Kopf.
"Chakotay, wie dürfen uns da nicht einmischen!", rief ich ihm in Erinnerung.
"Der Junge gehört zu seinem Volk. Seine Familie. Wir finden schon jemanden, der sich seiner annimmt."
Ich legte meine Hand auf seinen Arm.
"Dann hast du dein Versprechen gehalten."


Chakotay
Nicht einmischen?
"Du meinst wie wir uns ebenso wenig eingemischt haben, als du Seven vom Kollektiv getrennt hast? Oder Icheb, Mezoti, Azan und Rebi an Bord genommen hast?"
Ich dachte noch oft an die letzteren drei Kinder, die die Voyager wieder verlassen hatten. Aber sie sind zu ihren Familien zurückgekehrt! Diese Chance hat Aru nicht!
"Und woher soll ich dann wissen, ob diese Fremden gut zu dem Kleinen sind? Da unten hat jeder seine eigenen Probleme."


Kathryn
Ich hob eine Augenbraue.
"Seven ist erwachsen. Und die Borg sind etwas anderes", merkte ich an.
"Und die Borg-Kinder haben wir wieder zu ihren Familie zurück gebracht."
Wir erreichten das Deck.
"Wir können das nicht wissen. Genauso wie wir nicht wissen, ob es den Borg-Kindern bei ihren Familien gut geht."
Ich sah ihn besänftigend an.


Chakotay
Ich straffte leicht meine Schultern.
"Nicht ganz. Es war nur der Heimatplanet von Azan und Rebi. Und ich habe mich nicht eingemischt. Ich war nur einkaufen. Und wurde fast erschossenen!", begann ich mich zu verteidigen.
Ganz automatisch. Weil ich irgendwie den Gedanken nicht denken konnte, Aru wegzugeben. "Hier an Bord wäre er viel sicherer als auf dem Planeten. Wer nimmt im Krieg ein fremdes Kind bei sich auf?"
Okay, ich würde das tun. Weil ich Kinder mag!
"Der Junge gehört in Sicherheit. Eine Familie hat er nicht und ich zum Beispiel lebe auch nicht bei meinem Volk."


Kathryn
Mir entging seine Anspannung nicht.
"Wir sollten es zumindest versuchen", meinte ich besänftigend.
"Natürlich hast du dich nicht gewollt eingemischt. Wir müssen uns jetzt aber überlegen, wie wir weiter vorgehen."
Wir betraten die Krankenstation.
"Ich werde Fähnrich Wildman bitten, sich um das Kind zu kümmern."



Auf der Krankenstation

Chakotay
Ich räusperte mich.
"Ja, du hast ja recht. Versuchen können wir es ja."
Ich werde aber sehr, sehr wachsam sein! Und mir die mögliche Familie genau anschauen!
"Sam?"
Wieso ausgerechnet Sam?
"Erstmal muss der Doc ihn untersuchen. Und dann wollten wir duschen. Und etwas essen."


Kathryn
Ich lächelte.
"Du wirst sicherlich die geeignete Familie für ihn finden."
Ich lehnte mich an eine Konsole, um aus der Reichweite vom Doktor zu bleiben.
"Ja, Sam. Sie hat am meisten Erfahrungen mit Kindern. Sie ist die beste Möglichkeit für Aru. Sie hat schon zugesagt."


Chakotay
Ich nickte leicht und setzte mich auf ein Biobett.
"Wir können es ja versuchen mit Sam. Aber erst nach dem duschen. Und essen."
Und Kleidung brauchte der Junge auch. Vorsichtig wickelte ich Aru aus den Lumpen.
"Die brauchen wir hier nicht mehr, kleiner Mann. Hier gibt es keinen Sturm und keinen Sand."
Ich lächelte und nach und nach kam ein abgemagerter dreijähriger Junge zum Vorschein, der überall leichte Hautabschürfungen hatte. Unter seinen schwarzen Haaren lugten zwei große, wache, dunkelbraune Augen hervor, die die Umgebung musterten.


Kathryn
Der Doktor begann damit, Chakotay gründlich zu scannen.
"Sam kümmert sich schon um etwas zu Essen und Kleidung. Sie kommt gleich."
Ich lächelte als der kleine Junge seine Umgebung musterte
"Hallo du", begrüßte ich das Kleinkind.
"Jetzt wird alles gut."


Aru
Ich schreckte zurück, als der Mann mit wenig Haaren wieder da war, und mit einem blinkenden Gerät um mich und Chakotay herum lief. Ich sah zu Chatoty, aber der lächelte und blieb ruhig sitzen. Also blieb ich auch ruhig und sah die Frau an. Ich nickte.
"Chatoty beschützt. Aru bleibt hier."
Ich vergrub meine kleinen Finger in den Sachen von Chatoty.
"Bei Chatoty."
Ich will nicht weg von ihm! Auch wenn du das sagst!


Kathryn
Ich lächelte.
"Da hast du Recht. Aber der Doktor muss Chakotay untersuchen ob er sich weh getan hat. Dazu musst du dich neben ihn setzen."
Ich streckte meine Arme aus.
"Meinst du, du kannst das? Dich neben Chakotay setzen?"


Aru
Ich schüttelte erstmal meinen Kopf. Nö. Dann sah ich zu Chatoty und der nickte. Und sagte, dass der Captain recht hätte. Captain... Ich sah wieder zu der Frau Captain. Boss... Pfft. Boss will mich zurück schicken!
"Aru bleibt! Mom sagt!"
Genau! Mom hat das gesagt!
"Chatoty Schützer!"


Kathryn
Ich musste leise lachen.
"Stimmt. Aber Chakotay kann sich nicht um dich kümmern, wenn er krank ist, Aru."
Sam betrat den Raum.
"Sieh mal. Das ist Fähnrich Wildman. Sie bringt dir etwas zu essen."


Aru
Ich musste automatisch auch lachen. Weil das Lachen von Frau Captain so schön war.
"Ja, Boss..."
Ich krabbelte von Chatoty neben ihn und setzte mich. Als noch eine Frau reinkam ... die hatte ich schon gesehen als ich mit Chatoty hier ankam ... klammerte ich mich an Chatotys Arm.
"Tein Hunger."
Was gelogen war, aber ich wollte nicht von Chatoty weg!


Kathryn
Ich lächelte als der kleine Junge lachte und so fröhlich war. Er erinnerte mich sehr an die kleine Miral.
"Sam passt auf dich auf, Aru. Sie badet dich. Chakotay muss eine Pause machen."
Auch wenn er es nicht zugeben würde, sah Chakotay sehr erschöpft aus.


Aru
Ich riss meine Augen auf.
"Nein! Aru nicht weg geht!"
Wie ein Wiesel krabbelte ich zurück auf Chatotys Schoß und klammerte mich an ihn.
"Aru nicht baden!"
Ich weiß nicht mal was baden ist!
"Aru bleibt bei Chatoty!"


Chakotay
Ich seufzte leise.
"Ist schon gut, Aru. Der Captain ... Kathryn ... meint es nicht böse."
Ich strich über seinen Rücken und sah zu Kathryn und Sam.
"Ich bringe ihn später zu Ihnen, Sam. Nach dem baden und essen. Es ist alles so neu für ihn und er hat Angst."
Ich sah Kathryn bittend an.
"Mir geht es wirklich gut. Ich brauche keine Pause."


Kathryn
Ich stöhnte innerlich. Für Kinder hatte ich keinen Nerv. Sie widersprachen so häufig!
"Na gut, Commander. Aber Sie gehen in Ihr Quartier. Für den Rest des Tages sind Sie vom Dienst freigestellt. Doktor, scannen Sie bei Möglichkeit den Planeten bzw. dessen Bewohner sobald der Sturm vorbei ist. Wir müssen eine neue Familie für Aru finden."


MHN
Ich nickte.
"Ja, Captain."
Ich klappte den Trikorder zu.
"Dem Commander geht es gut und bei Aru kann ich nichts feststellen, bis auf Unterernährung und die Hautabschürfungen. Allerdings scheint es ihm auch gut zu gehen."
Wenn es nicht so wäre, würde er jammern statt so aufgeweckt zu agieren.
"Steht Ihnen ziemlich gut, Commander."
Ich grinste leicht.


Chakotay
Ich grinste zurück und rutschte vom Bett.
"Ich kümmere mich um den Fratz."
Ich zwinkerte Kathryn zu.
"Danke für die Freistellung. Den Bericht bekommen Sie morgen Vormittag."
Ich schlang meine Arme um Aru.
"Na dann los, kleiner Mann. Die Dusche wartet. Das wird dir gefallen."


Kathryn
Die Bemerkung des Doktors rief bei mir nur eine hochgezogene Augenbrauen hervor. Was sollte das denn?
"Und den anderen Bericht auch noch", erinnerte ich ihn und sah den beiden ein wenig hilflos nach.
Wieso nur hatte ich das Gefühl, dass große Veränderungen anstanden?
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