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Just have a little faith

GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Lincoln Borrows Michael Scofield OC (Own Character) Paul Kellermann
21.05.2019
11.07.2019
6
5.572
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21.05.2019 1.000
 
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*Prison break intro*

《》《》《》《》《》《》《》《》《》

"Hey alles okay bei ihnen?"
Sie schaute den Mann auf ihrer Veranda an, der komplett ausgeschöpft und in sich hineingekrümmt da saß und sich kein Stück bewegte.
"Ha..hallo?" , fragte sie zögerlich, bekam jedoch wie auch vorhin keine Antwort.
'Bestimmt ein Junkie der einfach auf meine Veranda eingepennt ist, kenn ich doch bloß zu gut..' dachte sie sich und ging zurück in ihr Haus um die Nacht nun, wie sie auch dazu geschaffen war, auszunutzen und zu schlafen.
Aber genau das bekam sie nicht mehr hin. Aus ihrem Zimmerfenster sah sie den Mann immernoch regungslos da ..mehr oder weniger sitzend.
'Lebt er noch?', denkt sie sich.
Nach ein paar schlaflosen Stunden , die sie mit offenen Augen in ihrem Bett verbringt schließt sie sich dazu einfach das zu tun was sie für moralisch richtig hielt und legte alle anderen mögloch auftretenden konsequenzen auf die Seite.
Ja und wenn es ein Mörder ist.. was hat sie denn noch zu verlieren außer ihr Leben, welches unausgesprochen langweilig und bedeutungslos ist?
Sie nimmt sich eine Decke und geht aus dem Haus um zu diesen Mann zu gehen.
Ein paar Schritte entfernt bleibt sie stehen.
Sollte sie nicht doch lieber eine Polizei rufen? Oder einen Krankenwagen..?
Nein.
"Hallo..?", flüstert sie wieder, jedoch ohne Erfolg.
Sie seufzt. "Ich hoffe du lebst noch unbekannter Mann"
Um das herauszufinden geht sie näher an ihn ran um zu sehen ob er noch atmet.
Und nach ein paar Sekunden bemerkt sie wie er tief einatmet und dann ausatmet..wieder einatmet..ausatmet..einatmet..ausatmet..
Auf einmal bemerkt sie, dass sie sich unbewusst mehrere Minuten in dieser Kälte mit diesem Unbekannten auf ihrer Veranda befand und im Takt mit ihm atmete.
Kurz schüttelte sie sich und legte dann die Decke vorsichtig auf ihn.
Daraufhin ging sie wieder in ihr Haus, schaute ihn kurz aus ihrem Fenster an und schlief dann sorglos ein.

《》《》《》《》《》《》《》《》《》

*trrrrrrrrrrr*

Der Wecker klingelt und wie gewohnt macht sie ihren Wecker aus und will..nur 5 Minuten..weiterschlafen.

Ja aufjedenfall.

Eben ist sie in ihren Schlaf weitergedöst bis sie plötzlich ein Klingeln hört.

Das war nicht ihr Wecker.

Sie ignoriert es und will weiterschlafen als es dann noch einmal klingelt.
"Haustür? ..oh man ich will nicht aufstehen"
Sie steht auf und geht zur Haustür.
Und wen erblickt sie da ?
Den Unbekannten.

《》《》《》《》《》《》《》《》《》

Ohne zu überlegen macht sie die Tür auf und mustert ihn an.
Ein muskulöser Mann mit ganz kurz rasiertem Kopf jedoch nicht zu dem Bild passenden eingefallenen Augen denen Augenringe schmücken. Weiter kann sie ihn nicht analysieren.
"Am..Hay..?"
Ok..und er hatte eine verdammt männliche Stimme, war ja auch zu erwarten oder ?
"Hay.. haben Sie..gut geschlafen? Ich habe versucht Sie anzusprechen aber Sie waren...weg..am..also was ich damit meine ist.. ich habe sie nicht mental erreichen können.. Nein das klingt falsch..sorry ich ..-"
Sie war einfach zu stark überrumpelt den selben Unbekannten der ganz schwach und kaputt aussah , jetzt groß und aufgebaut vor sich zu sehen.

Ihre Gedanken und unvollständigen Sätze wurden jedoch von einem Schmunzeln des Unbekannten abgebrochen.

"Hey..nein es ist alles okay. Ich würde genauso reagieren wenn ein, mehr oder weniger Unbekannter Mann vor meiner Haustür stehen würde. Ich würde villeicht sogar die Polizei rufen- am..aber ich hoffe das haben Siebnicht getan oder ? Ich werde Ihnen auch nichts tun, ich wollte mich nur für die Decke bedanken und mich für die Nacht entschuldigen.. naja..also dafür entschuldigen, dass ich mich einfach so auf Ihrem Grundstück befand."

Er händigte ihr die Decke und schaute sie, auf ihrer Reaktion wartend an.

Aber sie ?
Sie stand perplex da und wusste nicht was sie sagen sollte.

Also suchte sie schnell ihre Wörter und nahm die Decke von dem Mann ab.
Der Mann sah sie ganz vorsichtig und abwartend an.
Sie findet ihn dadurch irgendwie immer weniger gefährlich oder bedrohlich und wird, nachdem sie die Unsicherheit des Mannes sieht, selbst lockerer.

"Ahm..Ja..ich meine Nein. Ich hab keine Polizei gerufen. Ich habe Sie nur dort gesehen und hab ihnen dann einfach die Decke gebracht.
Und es ist alles in Ordnung, Sie müssen sich nicht entschuldigen."

Nun stehen die beiden da und wissen nicht wie es weiter geht, bis sie ihre Hand ausstreckt und sich einfach vornimmt sich vorzustellen.

"Ich bin Maddison, Maddison Parker."

Wenn sie ihn bis jetzt nicht erkannt hat dann kennt sie ihn wohl wirklich nicht.
Also sollte es kein Problem sein sich richtig vorzustellen.
Vorallem sieht sie ganz nett aus, findet er.

Er nimmt ihre Hand entgegen und stellt sich schließlich vor.

"Ich bin Lincoln, Lincoln Burrows."

Für eine kurze Zeit wartet er auf irgendeine negative, panische Reaktion, aber alles was er bekommt ist ein leichtes angenehmes Handdrücken und ein Lächeln ihrerseits.

"Mrs Parker-" "Nein nein.. Ich bin nicht verheiratet, ich meine ich bin 21.."
"Oh.. wirklich.. Entschuldige, Miss Parker kann ich villeicht, wenn es ihnen nichts ausmacht, ein Glas Wasser kriegen, dafür wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Danach werde ich auch von hier verschwinden. Versprochen!"
Sie musste ungewollt lächeln.
So viel Respekt war sie nicht gewohnt.
Ja sie ging zwar schon seit ein paar Jahren nicht mehr zur Schule.
Zu ihrem Hassort.
Jedoch gab es trotzdem niemanden der sie mit so viel Respekt behandelte wie Lincoln es nur in ein paar Minuten getan hatte.
Und es..gefiehl ihr.

Sie nickte Lincoln kurz zu und ging in die Küche.
Sie füllte das Glas mit Wasser und dreht sich um, will ihm das Glas geben, jedoch sieht sie, dass er plötzlich nicht mehr vor der Tür steht, sondern hinter der Tür.
Sie schaute ihn fragend an, er jedoch hat die Augen geschlossen und atmet unregelmäßig.
Genau in diesem Moment hört sie jemanden mit schnellen Schritten auf ihr Haus zukommend.

"Guten Morgen. Hier ist der Heimatsschutz. Kellerman mein Name. Haben Sie diesen Mann irgendwo gesehen?"
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