Wenn Gegensätze sich anziehen

von Rose23
GeschichteRomanze / P12
Penny Sheldon Cooper
20.05.2019
03.06.2019
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21.05.2019 2.392
 
Hallo meine lieben ich habe ein neues Kapitel ich hoffe sehr das es euch gefällt

Kapitel 2 Eine Nacht die alles verändert

Penny hatte es sich gemütlich gemacht und genoss die Gegenwart von Sheldon, langsam aber sicher fielen ihr Augen zu und ihr Kopf rutsche auf Sheldons Schulter, der jedoch sagte nichts und blieb, ruhig sitzen und genoss, Pennys Geruch, sie hatte wieder sein Lieblingsshampoo genommen, das so herrlich frisch nach Apfel roch. Es war ein sehr angenehmer Duft. Und es hatte für Sheldon etwas Beruhigendes.
Er drehte seinen Kopf und sah die wunderschöne Frau vor neben sich an. Sheldon war natürlich nicht entgangen, wie hübsch Penny war, er war ja auch ein Mann, auch wenn das seine Freunde immer und immer wieder bezweifelten.
Nun gut, wenn er ehrlich zu sich selber war, zweifelte er auch manchmal an sich, weil er eben, mehr mit seiner Arbeit beschäftigt war, als sich mit Frauen zu treffen, außerdem waren Frauen für ihn einfach manchmal unberechenbar. Gerade Penny, sie hatte eine solche Begabung und machte nichts aus sich.
Seufzend drehte Sheldon sein Kopf wieder zum Fernseher und er versuchte dem Film zu folgen.
Nach dem der Film fertig war, sah er wieder zu Penny die sich dicht an ihn gekuschelt hat.
Normalerweise währe Sheldon aufgesprungen und wäre ins Bad gerannt, aber komischerweise blieb er einfach sitzen und genoss den Moment, dann stand er vorsichtig auf und hob Penny hoch und trug sie in sein Zimmer, er legte sie auf sein Bett ab, zog ihr die Hausschuhe aus und deckte sie zu.
Er ging wieder ins Wohnzimmer um den Fernseher auszumachen, dann klingelte sein Handy. „Cooper“ „Sheldon ich bin`s, Leonard, ich wollte dir nur schnell sagen, dass ich heute bei Raj bleibe, Priya ist zu Besuch und wir wollen morgen mit ihr ins Disneyland fahren.“
Sheldons Herz begann zu schmerzen, sie wollten ihn nicht dabeihaben, so war das also. Aber das schlimme war, das Leonard wieder das tat, wie er damals bei Leslie, „Leonard komm nach Hause, Penny ist hier!“ „Ja und kann ich nicht mit mehr bei einem Freund übernachten ohne dass es darauf, ein großes Theater gemacht wird?“ „Ja wenn es so endet wie damals bei Leslie schon, du weist genau du kannst deine Finger nicht von Priya lassen. Leonard du hast so lange gebraucht um mit Penny zusammen zu kommen und jetzt………“ Er legte einfach auf. Sheldon war geschockt, er machte es also wieder. Sheldon lies sein Handy auf dem Tisch und ging ins Bad und zog sich um und ging dann in sein Zimmer und legte sich neben Penny.
Er lag wie immer auf dem Rücken und starrte an die Decke. Er erinnerte sich mit Schrecken daran was damals passiert war und was er und Leslie durchmachen mussten. Nicht das er sie mochte, aber so etwas was Leonard da abgezogen hatte, war schrecklich. Er fragte sich wirklich warum er das jetzt auch mit Penny machte. Jetzt bewegte sich Penny und drehte sich um und legte sich dann mit dem Kopf auf seine Brust und er roch wieder das Apfel Shampoo. Es war einfach wunderbar, es war so schön beruhigend. Er liebte diesen Duft auf ihr. Er fühlte sich sowohl wie noch nie.
Er wusste plötzlich, er würde Penny egal was auch immer passierte beschützen und wenn es seine Freundschaft zu Leonard kosten würde. Aber er würde nicht noch mal zulassen, dass jemand so weh getan wurde.
Langsam fielen auch Sheldon die Augen zu und er begann zu träumen, er und Penny im Disneyland Hand in Hand liefen und wie sie Fahrgeschäfte fuhren, leckeres Süßes aßen und einfach nur den Tag genossen und es fühlte sich einfach nur wahnsinnig toll an.
Als Sheldon aufwachte war er sich seinen Gefühlen für sie sicher.
Ja sie waren verschieden, ja sie war nur eine Kellnerin und er war Physiker und ja sie war nicht annährend so Klug wie er, aber wie hatte seine Meemaw immer gesagt „ Moonpie du darfst Menschen niemals nach ihrem Schulabschluss bewerten, den nicht jeder ist wie du, nicht jeder hat diese besondere Gabe, die Gott und da bin ich ausnahmsweise mal mit deiner Mutter einer Meinung gegeben hat. Er hat dich mit dieser Gabe gezeichnet und diese Gabe ist etwas Besonderes. Jeder Mensch mag er so klug sein wie du, oder nicht so klug wie du, ist etwas Besonderes. Schau mich an, ich habe auch nicht diese Intelligenz wie du hast, bin ich deshalb weniger wert Moonpie?“ Der kleine Junge schüttelte damals den Kopf. „Oder deine Mum, dein Dad oder deine Geschwister. Jeder ist etwas Besonderes, jeder Mensch ist etwas Besonderes. Das darfst du niemals vergessen, um einen Menschen kennen zu lernen, darfst du nie auf das Offensichtliche gehen, niemals nur Oberflächlich sein, sondern auch so schwer es dir fällt auch mal zuhören. Ich weiß Moonpie du magst keine Menschen, aber manchmal ist eben unerlässlich mit Menschen zu reden.“
Ja Meemaw war wirklich eine sehr gute Frau, sie konnte alles viel besser erklären, aber auch weil sie ihn so nahm wie er war, sie liebte ihn einfach besinnungslos, wenn er Kindisch war, war er Kindisch, sie versuchte ihn nicht zu einem anderen Menschen zu machen, der er eben nicht war und genau so war Penny, sie nahm ihn und seine Macken, seine Eigenheiten so wie sie waren. Ohne Fragen zu stellen.
Er genoss eine weile das wunderbare Gefühl, neben dieser tollen Frau zu liegen, die nun doch langsam die Augen öffnete und sich umsah. Dann erst merkte sie wo sie war und schreckte hoch.
„Sheldon wie komme ich her und wo ist Leonard, ich verstehe nichts.“
„Du bist gestern eingeschlafen und ich habe dich dann hingelegt.“
„Aber warum hast du mich nicht in Leonards Zimmer gebracht? Was ist wenn Leonard nach Hause gekommen ist und ich gleich aus dem Zimmer komme, was glaubst du wird er denken?“
Sheldon lächelte sie an, er wusste genau, dass jetzt die Zeit der Wahrheit war, ich wusste genau wie sehr er Penny damit weh tun würde. Aber er hatte sich vorgenommen, seine Königin Penelope zu beschützen.
„Penny, Leonard wird dich hier nicht finden, er hat heute Nacht bei Raj und Priya übernachtet, Raj Schwester und vermute mal, dass sie ebenso wie wir beide in einem Bett liegen aber im Gegensatz zu uns Koitus hatten.“
Penny schaute Sheldon mit großen Augen an und fragte „Wie kommst du darauf das er mich betrügt?“
„Penny, am besten stehen wir auf und ich mache dir einen Kaffee oder besser einen Tee, den wirst wohl brauchen.“
Sheldon stand auf und Penny folgte ihm, sie setzte sich an den Tresen und sah dabei zu wie Sheldon Frühstück machte, sie musste zugeben, Sheldon konnte von den beiden das bessere Frühstück machen. Nach dem er fertig war, stellte er alles hin und setzte sich ihr gegenüber hin. „Sheldon wie hast du das gemeint?“

Sheldon trank seinen Tee und begann dann zu sprechen, „ Weist du als ich damals Leonard kennenlernt, lernte ich einige Monate später Raj und Howard kennen, sie war en seine Freunde, sie hatten auch bei der Celtech angefangen und durch Raj lernte er auch dessen Schwester Priya kennen, sie war damals hier nach Amerika um ihren geliebten Bruder zu besuchen. Leonard fand sie von Anfang an toll und die beiden waren auch Intellektuell auf dem gleichen stand, Priya ist sehr Intelligent und ist nicht unbedingt die Typische Inderin. Die beiden wurden Magisch voneinander angezogen wie zwei sich gleichende Magnete. Immer wenn Priya in LA war, haben die Beiden sich getroffen. Auch als er damals mit Leslie Winkel zusammen war. Sie Beiden haben sich heimlich getroffen und ich habe es gewusst, er hatte mich um Verschwiegenheit gebeten und ich bin ihnen dann so gut als möglich aus dem Weg gegangen.
Aber dann haben sie die Finger nicht von sich lassen können und Leslie hat die beiden dann in Leonards Büro beim Koitus vorgefunden, du kannst dir nicht vorstellen, was dann war, Leslie war so sauer, wie noch nie sie hat mir an allem die Schuld gegeben, weil ich Leonard nicht davon abgehalten habe und weil ich es ihr nicht habe sagen können. Seid dieser Zeit, sind wir beide, getrennte Leute gewesen. Leslie hat mir das nie verziehen. Penny, ich will nicht dass das gleiche erlebst wie sie, du hast das nicht verdient, genau so wenig wie sie. Ich mag sie nicht glaub mir, aber selbst sie hat das nicht verdient.“ Penny trank nun ihren Kaffee und sah Sheldon an, die Worte sackten nun in ihren Kopf.
„Aber er war doch schon öfter seid, wir uns kennen wieder mit Leslie im Bett und sie wollten wieder eine Beziehung……?“
„Nun glaubst du wirklich, das Leslie, nach dem was er ihr angetan hat, das so verziehen hat? Nein, sie hat ihn fallen lassen, verstehst du, sie hat nur Sex von ihm gewollt nicht mehr und nicht weniger, sie hat ihn einfach so Ausgenutzt. Genau so wie sie es mit Howard gemacht hat. Sie hat nach Leonards Betrug gelernt, keinem Mann mehr zu trauen und hat sich von Männern nur das Genommen, was sie wirklich wollte, Sex. Glaub mir Penny, als letzte Nacht Leonard angerufen hat, um mir mittzuteilen, dass er bei Raj bleibt wusste ich, dass ich dich niemals ins Messer laufen lassen werde.
Meemaw hat einmal zu mir gesagt, das man Menschen, die man liebt, immer zur Seite stehen muss und das man sie Beschützt.“

Penny hatte zugehört, jedes Wort, welches Sheldon in den letzten Minuten gesprochen hat registriert. Ach das was seine Großmutter ihm gesagt hat, aber was bedeutet das?
„Sheldon, was bedeutet das, wenn du sagst das man Menschen die man liebt, beschützten muss?“

Sheldon lächelte sie an, es war ein offenes und liebesvolles lächeln, welches Penny noch nicht von ihm kannte.
Es war nicht gekünstelt, wie sonst, wie er es vor seinen Freunden immer gibt.
„ Penny, weil ich dich liebe, weil ich endlich verstanden habe, was mit mir los ist, wenn du in der nähe bist. Penny du brauchst keine Angst zu haben, das ich dir die Beziehung von Leonard kaputt machen will, ich will das du glücklich bist. Ich weiß, das ich kein Menschenfreund bin, das mir Menschen manchmal Angst machen. Ich habe so viele Macken, mein Leben muss eine Struktur haben. Ich weiß ich bin auch wenn ich es immer wieder sage nicht perfekt. Im Gegenteil, ich bin ein sehr unangenehmer Mensch, mit dem man nur sehr schwer auskommt, ich bin Rechthaberisch, Hypochondrisch, ich hasse Veränderungen, weil Veränderungen nie etwas bringen, besonderes nichts Gutes.
Penny ich weiß, dass du mich nie so lieben wirst wie ich dich, aber ich bitte dich einfach weiterhin für mich da zu sein, den du bist meine einige wirkliche Freundin, du hintergehst mich nicht, wie die anderen drei, du fährst nicht einfach so ins Disneyland und lässt mich einfach hier zuhause. Ich will immer nur mit dir reden, wenn ich darf.“
Sheldon sah mit einem Mal wie ein kleiner Junge aus, der einfach traurig war und sich einsam fühlte. Irgendwie verstand sie Sheldon nun viel besser. Seine Eltern die immer mit seiner Intelligenz überfordert waren, seine Geschwister, die ihn nur als Idioten sahen, ein Junge der sich zwar Freunde wünschte, aber es nicht schaffte, weil er einfach sich von allen unverstanden fühlte.
Darum liebte er seine Comicbücher, seine Filme und Serien, sie waren mehr als nur Comics sondern auch seine Freunde. Er fühlte sich in seiner Welt am wohlsten fühlte. Er mochte Eisenbahnen, weil sie einfach fuhren und nie wirklich ein Ziel hatten, sie fuhren von einer Stadt zur anderen. Er träumte sich in diese Welt weil er sich in dieser Welt verstanden fühlte und er konnte überall hinfahren. Und sie verstand mit einem mal auch, warum er für alles Verträge machte, so war er sich sicher, das alles geregelt ist.
Aber warum fuhren Leonard, Howard und Raj zusammen mit Prya nach Disneyland obwohl sie wussten wie gerne Sheldon da ist.

Und dann begann sie in sich hinein zu fühlen, was sie eigentlich fühlte, was war das mit Leonard? Warum war sie in den letzten Wochen so unglücklich, ja das war sie, das konnte sie nicht leugnen, aber warum, sie mochte den kleinen Zwerg doch. Aber irgendwie war da etwas, das sie selber nicht verstand.
Ja als Leonard ihr sagte, das er für drei Monate an den Nordpol fuhr machte sie sich sorgen um ihn und kaufte ihm die Decke. Doch als er dann am Nordpol war, waren da immer wieder die Gedanken an Sheldon gewesen, wie es ihm ging und wie es ihm ging, sie hoffte so sehr, das er nicht Krank wurde, sie wusste ja, das seine Freunde, ihn nicht so pflegen konnten wie sie, er rieb ihm den die Brust ein, wer sang ihm sein Lieblingslied? Erst jetzt hier als sie ihn vor sich sah, wie da sah und sein Tee trank und dabei so unglaublich Traurige Augen hatte, wurde ihr etwas bewusst, das sie die ganze Zeit eine dumme Kuh war. Er war immer für sie da, er hat sie damals in die Notaufnahme gebracht, er hat ihr das Katzenlied gesungen, als es ihr schlecht ging. Er hat ihr Geld geliehen für die Miete und das Auto, ohne auch nur ein Wort darüber zu verschwenden, er hatte sie nie Unterdruck gesetzt. Er hat sie auch nicht wie Raj, Howard angemacht, er war immer zurückhaltend und doch war er immer für sie da. Leonard war nie auf den Gedanken gekommen, ihr zu helfen, ja gut, er zahlte ihr manchmal ihr Essen, wollte es auch nicht haben. Aber dabei sah er sie immer so an, und war auch oft genervt. Dann war da etwas, was ihr heute Morgen aufgefallen war, sie lag auf Sheldons Brust und er durftet so gut, nicht so wie Leonard, der eher wie eine Apotheke roch, Sheldon duftete nach etwas anderem und es angenehm. Seine Haut war so weich und zart.
Sie hatte sich Wohl gefühlt, viel Wohler als bei Leonard, und auf einmal traf sie eine Erkenntnis, sie hatte sich in Sheldon verliebt einfach so.
Und so lächelte und sah dann Sheldon an und nahm dann seine Hand und legte sie in die ihre.
„Sheldon, weist du was, du machst heute auch Frei, ich habe eh frei und dann fahren wir beiden alleine ins Disneyland was hältst du davon.“

Sheldon sah sie an und fragte „Und was ist mit Leonard?“
„Was soll mit ihm sein, ich werde mit ihm Schluss machen, komm mach dich fertig das wir weiterkommen.“