Witches, wolves, vampires and their curses.

GeschichteMystery, Romanze / P18
Elijah Mikaelson Niklaus Mikaelson OC (Own Character) Rebekah Mikaelson
20.05.2019
15.12.2019
2
3.085
 
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15.12.2019 1.514
 
Hallöchen, hier bin ich wieder x3
Nach einer sehr langen Zeit kommt hier endlich mal das zweites Kapitel ^^"
Ich kann euch aber beruhigen... auf das dritte Kapitel müsst ihr nicht so lange warten c:
Denn ich habe schon Ideen dafür~

Btw, ich habe mich im zweiten Kapitel an einen neuen Schreibstil rangetraut und werde diesen wahrscheinlich beibehalten!
Deshalb kann es sein, dass das erste Kapitel nochmal überarbeitet wird.

Dennoch wünsche ich euch extrem viel Spaß beim Lesen!
-X-X-X-O-X-X-X-


Elijah PoV
Ich unterhielt mich gerade mit Gia, als ich plötzlich einen vertrauten Geruch vernahm. „Das kann nicht... möglich sein“, murmelte ich Gedanken abwesend und sah mich verwirrt um. „Alles in Ordnung?“, fragte Gia verwundert und sah sich ebenfalls leicht um. Erneut drehte ich mich auf der Stelle um und sah fokussiert durch die Menschenmengen durch. Bis ich schließlich die Richtung des Geruches ausfindig machte und sofort dorthin rannte. Durch meine übernatürlich schnelle Geschwindigkeit bemerkte mich keiner. Für einen normalen Menschen sah es aus als würde ich einfach mitten auf dem Bürgersteig auftauchen. Fast so als hätte mich jemand dorthin gezaubert.
Ich blieb wie angewurzelt stehen, denn hier endete der Duft. Der Duft war mir sehr vertraut, doch ich habe diesen Geruch das letzte Mal vor knapp 100Jahren gerochen. „Elijah…?“, fragte Gia vorsichtig, „Ist alles in Ordnung? Was ist los?“ Mit einem leicht enttäuschten Seufzen blickte ich in die Ferne, „Ich bin mir nicht sicher.“ Nachdem ich realisierte was ich sagte, drehte ich mich zu Gia und legte eine Hand auf ihre Schulter. „Vergiss es einfach. Ich habe mich nur an etwas erinnert“, log ich sie glaubwürdig an. Ich vertraute ihr, doch Vertrauen ist nichts Ganzes. Vertrauen setzt sich Stück für Stück zusammen und wächst stetig, deshalb verriet ich ihr noch nicht alles was in mir vorging. Ich hätte die Quelle oder die Person doch sehen müssen, dachte ich mir und atmete leicht besorgt aus.

Chaya PoV
„Invisibilia“, murmelte ich, bevor Elijah bei mir ankam. Erleichtert seufzte ich aus und blieb auf der Stelle stehen. Für einen Moment blieb mein Herz stehen. Ich konnte ihm noch nicht gegenüberstehen, dachte ich mir. Ihn zu sehen versetze mir einen Stromschlag durch meinen Körper, genauso wie er es damals tat. „Ich kann dir noch nicht gegenüber treten“, flüsterte ich leise und blickte neben mich. Dort stand er, Elijah. Mein Herz schlug schneller und drückte gegen meinen Brustkorb. Es fühlte sich an, als würde es mir gleich aus der Brust springen. Ich sah wie er sich irritiert um sah. Zum Glück hatte ich mich noch im letzten Augenblick unsichtbar gemacht, jedoch würde der Zauber nicht lange halten. Aus diesem Grund lief ich langsam an ihm vorbei. Jeder Schritt war unsicher und es fühlte sich an, als würde mein Körper sich von selbst bewegen. „Es tut mir Leid, Elijah. Doch ich kann dir noch gegenüber treten“, murmelte ich erneut und ging an ihm vorbei. Im nächsten Moment zog das Mädchen, mit dem ich ihm an der Kreuzung gesehen hatte, an mir vorbei. Sofort merkte ich, dass sie ebenfalls ein Vampir war. Ohne mich noch einmal nach hinten umzudrehen ging ich die Straßen lang runter und bog in die nächste Straße ein. Nachdem ich einen größeren Abstand zwischen mir und den Abattoir aufgebaut hatte, löste ich den Zauber. Dadurch atmete ich erschöpft auf und lehnte mich gegen eine Hauswand. Die Magie nimmt sich ihren Preis, kam es mir ins Gedächtnis. Durch meinen langen Schlaf verfügte ich zwar immer noch über meine Magie, jedoch war ich stark aus der Übung. „Ich hätte nicht gedacht, dass der Zauber mich so stark anstrengt“, hauchte ich zu mir selbst und trat meinen Weg wieder an. Nach einigen Häuserblocks kam ich schließlich an dem Appartement an, wo ich vorübergehend eine Wohnung gemietet hatte. Dort öffnete ich die Tür und trat hinein. Es war nicht sonderlich groß, doch ich hatte alles nötig was ich brauchte. Im Moment war es Schlaf, was ich brauchte. Deshalb legte ich mich erschöpften Schritte auf die Couch, welche mitten im Raum stand.

Elijah PoV
Ich verabschiedete mich von Gia ohne eine sinnlose gesellschaftliche Floskel. Während ich das Abattoir betrat, knöpfte ich mir einen Knopf von meinen Anzug auf. Dadurch löste sich mein schwarzes Sakko etwas aus der steif anliegenden Haltung. Mit einem erleichterten Seufzen betrat ich die den Salon des Anwesend, wo ich direkt den Single Mall ansteuerte. Auch wenn Alkohol keine Wirkung auf Vampire hat, lässt er mich etwas menschlich fühlen. Ich nahm die Karaffe, wo der Single Mall eingefüllt war und öffnete diese um mir einen großzügigen Schluck in ein danebenstehendes Glas. Nachdem ich die Karaffe hinstellte, leerte ich noch im selben Atemzug das Glas. Der Alkohol brannte in meiner Kehle, die sich sonst nur nach Blut verzehrte. „Schlechten Tag gehabt, Bruder?“, sprach eine mir vertraute Stimme. Nun war meine himmlische Ruhe vorbei. „Nicht wirklich, Niklaus“, erwiderte ich und schüttete mir erneut einen Schluck ins Glas. Niklaus stolzierte grinsend zu mir herüber und stellte sein leeres Glas neben meines. Da wir schon solange miteinander auf dieser verdammten Erde lebten, konnte ich seine Aufforderung ohne Worte verstehen. Deshalb schüttete ich ihm ebenfalls einen großen Schluck nach. „Junge Vampire sind noch so willig und ungezügelt…“, fuhr Niklaus die Unterhaltung fort und nahm sich sein Glas wieder. Mit einem genervten Seufzen erwiderte ich seine Aussage und leerte wiederholt das Glas. Das Grinsen in Klaus sein Gesicht verschwand nicht, was in mir eine bekannte Unruhe auslöste. Selbstverständlich zeigte ich diese nicht nach außen. Amüsiert nahm Klaus einen kleinen Schluck aus seinem Glas. „Dich beschäftigt etwas, nicht wahr…. Bruder?“, fragte Niklaus nach, obwohl er die Antwort schon kannte. „Ich habe heute eine Begegnung mit der Vergangenheit gehabt. Nur weiß ich nicht um welchen Dämon aus der Vergangenheit es sich handelt“, erwiderte ich nachdenklich und drehte mich komplett zu Klaus um. Klaus sein Grinsen wurde breiter und hämischer. „Die Geister der Vergangenheit können einen schon plagen“, erwiderte er. „Ich habe keine Zeit für deine Spielchen…“, sprach ich, während ich die Küche verlassen wollte. Doch nachdem ich an Klaus vorbei zog, begann er mit Lachen. „Was wäre, wenn ich dir sagen könnte, welcher Dämon oder Geist aus der Vergangenheit dich heimsucht.“ Ich stoppte kurz und drehte mich leicht zu Klaus um. „Niklaus sollte dies wieder eins deiner Intrigen gegen die Familie sein, sei dir gewiss dass ich dieses Mal nicht zögern werde dich zu erdolchen. Ich habe besseres zu tun, als deine dumme Marionette zu spielen“, knurrte ich leicht angespannt und ballte eine Faust ohne Niklaus einen Blick zu würdigen.“Entspann dich, Bruder“, zischte er selbstsicher, „Ich habe im Moment kein Interesse daran dir dein Leben zu erschweren.“ Niklaus trank sein Glass leer und trat dann neben mich. „Rebekah und ich hatten heute einen überraschenden Besuch von einem Dämon aus der Vergangenheit… oder sollte ich besser sagen, von einer Hexe.“ Kaum sichtbar verkrampfte mein ganzer Körper für einen Augenblick, „Sag mir nicht, dass unsere Mutter…?“ Niklaus schüttelte den Kopf, während er sich vor mich stellte um eine Hand auf meine Schulter zu lege. „Unsere Mutter soll bloß weiterhin in der Hölle verrotten. Ich meine eine von deinen Hexenlieblingen, die damals eine gute Verbündete von uns war… Chaya“

Noch bevor Niklaus den Namen aussprach, schossen mir Bilder, Erinnerungen, Momente durch den Kopf. Es fühlte sich an, als blieb mein Herz für einen kurzen Augenblick stehen. Nun erinnerte ich mich, woher mir dieser Geruch so vertraut vorkam den ich vorhin wahrnahm. Sprachlos senkte sich mein Blick, denn mir schien keine logische Erklärung einzufallen, weshalb sie noch am Leben war. Doch plötzlich schoss mir der passende Gedanke in den Kopf, woraufhin ich Niklaus wieder ansah. „Wie kann es möglich sein. Ist sie etwa ein Vampir?“, fragte ich verwundert. Klaus fand diese Situation durchaus belustigend, was er auch mir seinem Grinsen mehr als deutlich machte. „Oh nein, Bruderherz, besser. Sie wurde von ihren Hexenzirkel in einen jahrelangen Schlaf gelegt. Doch die Gründe sind noch unklar“, erwiderte er.

Für den Moment reichte mir diese Erklärung. Aus diesem Grund schob ich die Hand von Niklaus von meiner Schulter und verließ wortlos die Küche.

Chaya PoV
Ich lag auf der Couch und schlief. Während ich schlief, träumte ich von der damaligen Zeit in New Orleans. Es war wunderschön und lebendig. Die Straßen waren voll mit bunten Ständen und Künstlern. Es war die Stadt die niemals schlief. Ich sah mich im Traum an einer Bar wieder, während Elijah vertraut neben mir stand. Wir beide stießen gerade unsere Gläser aneinander um den Frieden der Stadt zu feiern.

Plötzlich erhellte ein lautes, aggressives Klopfen mein Appartement, wodurch ich aufschreckte. Mit einem verschlafenen Blick sah ich durch das Wohnzimmer, bevor ich erneut durch das laute Klopfen aufschreckte. Mit schnellen Schritten stand ich auf und ging zur Tür. Ich atmete tief ein, bevor ich die Tür öffnete. Aus reiner Vorsicht hatte ich die Kette vor gemacht um ungebetene Gäste fernzuhalten. Ich sah durch den Türspalt und erkannte eine mir sehr vertraute Person.

„Also stimmt es. Du bist wieder da.“

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Ein dickes Dankeschön an meine gute Freundin K. für das fleißige Beta lesen & untersetützen ♥