Witches, wolves, vampires and their curses.

GeschichteMystery, Romanze / P18
Elijah Mikaelson Niklaus Mikaelson OC (Own Character) Rebekah Mikaelson
20.05.2019
20.05.2019
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Herzlich Willkomen bei meiner Geschichte x3
Ich sage gleich, dass ich es nicht schaffen werde regelmäßig zu schreiben. Dennoch gebe ich mein Bestes.
Wir schon in der Kurzbeschreibung steht ist hier ein OC vorhanden. Also wer solche Geschichten nicht mag, kann jetzt gehen x3
Allen anderen wünsche ich vieeel Spaß beim Lesen ~

P.S.: Vielen Dank an meine gute Freundin K., die mich zum Schreiben animierte ~♥
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Nun stand ich davor. Das Abattoir, der aktuelle Wohnsitz der Mikaelson. Es wirkte gigantisch. Langsam atmete ich tief ein und dann wieder aus. Kaum hörbar aber spürbar. Einen Moment zögerte ich bevor ich den ersten Schritt wagte. Der erste Schritt auf das Gelände. Ich wusste nicht was mich erwarten würde, jedoch habe ich mir vorher keine großen Gedanken gemacht. Um ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht mehr wieso ich das Abattoir betrat. Es erschien mir wie ein Blackout und für einen kurzen Augenblick überlegte ich wieder umzudrehen. Es würde nichts bringen denn sie wussten längst, dass ich hier bin. Sie wussten es schon, als ich die Straße hinauf gegangen war. Meine Schritte und mein Geruch nahmen sie schon am Straßenanfang wahr. Das Interessante war ob sie sich dafür interessierten oder nicht. Nun stand ich mittendrin in diesem riesigen Gebäude, welches von Innen noch viel größer und prachtvoller erschien. Leise konnte man das Wasser fließen hören, dass durch den Brunnen lief. Mit einem überzeugten Blick sah ich mich kurz in dem Innenhof um und blieb mit meinem Blick an den, in den Wänden eingearbeiteten, großen steinernen M’s stehen. Dieser geschwungene Buchstabe war häufiger zu sehen. Er wurde in die Steinmauern mit eingearbeitet, wodurch er dem Ganzen noch einen eleganten Touch gab.

Unmittelbar nachdem mein Blick weiter durch den Raum schweifte, bemerkte ich aus meinen Augenwinkel einen Schatten vorbei laufen. Noch bevor ich mich umdrehen konnte blieb dieser hinter mir stehen. Tief atmete ich ein um ein Aufschreien zu vermeiden. „Sieh mal einer an, da hat sich wohl jemand verlaufen“, raute eine männliche Stimme in meinen Nacken. Ich spürte seinen drohenden und mordlustigen Atem in meinen Nacken, doch ich ließ mich nicht beirren. „Niklaus Mikaelson, also sind die Gerüchte wahr…“, erwiderte ich und drehte mich zu dem Urhybriden um. Das Erste was ich zu Gesicht bekam war sein diabolisches Grinsen, „Da ich bekannt bin brauche ich mich nicht mehr vorstellen. Was mich jedoch interessiert ist, wer du bist und was du hier machst.“ Sein Blick durch drang meinen Körper. Wahrscheinlich versuchte er zu schauen ob ich Eisenkraut zu mir nahm oder nicht.

Selbstverständlich hatte ich Eisenkraut zu mir genommen, denn wer Klaus Mikaelson kannte wusste sich zu schützen. „Es ist schon eine Weile her, da schritt ich durch diese wundervollen und prachtvollen Gänge“, während ich es aussprach wanderte mein Blick erneut durch die alten Gemäuer. Klaus begann amüsiert zu Schmunzeln, „Die Zeiten wo Marcellus hier regierte sind schon längst vorbei, also suche dein Asyl woanders.“ Er trat neben mir und zog desinteressiert an mir vorbei. „Ich war vor ungefähr 100 Jahren schon hier… mit euch zusammen“, erwiderte ich, wodurch Klaus stoppte. Nun weckte ich seine Aufmerksamkeit und sein Interesse.

Er drehte sich energisch zu mir um und trat erneut an mich heran. „Wenn du nicht vor hast zu sterben, rate ich dir mir zu sagen wer du bist“, drohte er mir. Sicherlich wusste er schon längst, dass ich eine Hexe war. Deshalb sah er mich nun als eine Bedrohung. Es ist nicht üblich, dass Hexen mehrere Jahrhunderte alt werden. „Mein Name ist Chaya“, kurz nachdem ich den Namen aussprach kam Rebekah hervor. Sie stand am Treppenanfang der ersten Etage. „Chaya… wie kann das sein?“, fragte sie leicht verwundert. In dem Moment wo Rebekah auftauchte löste Klaus seine bedrohliche Haltung und sah zu seiner Schwester. „Du kennst sie?“, fragte er leicht genervt. Das Klaus die momentane Situation nicht geheuer war machte er mehr als deutlich. „Natürlich kenne ich sie und du kennst sie auch!“, mahnte sie, während sie mit ihrer übernatürlich hohen Geschwindigkeit zu uns rannte. „Wie kann es sein, dass du hier bist?“, fragte sie und musterte mich vorsichtig. „Schön dich zu sehen“, erwiderte ich leicht beruhigt. „Liebe Schwester würdest du mir BITTE erklären wer sie ist?“, stieß Klaus zornig von sich los. „Dass du dich immer noch nicht unter Kontrolle hast wundert mich nicht“, äußerte ich, “Rebekah, ich werde euch alles erklären aber davor möchte ich wissen wo Elijah ist.“ „Er ist momentan im Bayou unterwegs und kümmert sich dort um gewisse Angelegenheiten“, entgegnete Klaus. Ich fragte mich was Elijah da machte und reagierte erst einige Sekunden später. „Nun dann werde ich die Geschichte schon mal ohne ihn anfangen aber wollen wir uns nicht erstmal setzen?“, fragte ich und ließ mich schon auf den ersten Stuhl nieder der im Innenhof stand.

Rebekah saß sich mir gegenüber und Klaus stand unmittelbar neben ihr. Das er immer noch misstrauisch war, war nicht zu verdenken. Ich würde einer über 100 Jahre alten Hexe ebenfalls nicht trauen. „Am besten fang ich an, als 1919 das Feuer ausbrach und alle dachten ihr seid gestorben“, begann ich zu erzählen. „Wir sind Urvampire uns kann man töten“, unterbrach mich Klaus. „Niklaus“, mahnte Rebekah. Mit einem kaum hörbaren Seufzen fuhr ich mit meine Erzählung fort, „Wie ich eben schon sagte, dachten viele ihr seid bei dem Feuer umgekommen oder noch schlimmer, dass Mikael, euer Vater,  euch…“, ich stoppte kurz. Es war still um uns, dies kannte ich nicht vom Abattoir. Damals war hier immer etwas los, doch genau diese Stille spiegelte die Taten der letzten Jahrzehnte wieder. „Auf jeden Fall hatte ich nicht dran geglaubt, dass euch etwas zugestoßen sei oder anders gesagt wollte ich es nicht glauben…“, gab ich mit einer leichten Trauer zu. „Jetzt erinnere ich mich“, erwiderte Klaus hämisch, „Du bist die Geliebte von Elijah gewesen, als wir New Orleans aufbauten.“ Klaus sein vergnügtes Lächeln brauchte ich nicht sehen, denn ich spürte es. Er fand dies alles durchaus amüsant. „Ich war nicht seine Geliebte“, zischte ich scharf, „Ich war nur eine gute Verbündete.“ „Oh Verzeihung, wenn ich dir zu nahe getreten bin“, er imitierte eine schlechte Verbeugung um sich weiter über mich und Elijah lustig zu machen. „Niklaus an deiner Stelle würde ich mich nicht über sie lustig machen. Wenn du es schon vergessen hast sitzt hier eine über 100 Jahre alte Hexe, welche aussieht wie 28. Deshalb wäre ich an deiner Stelle etwas leiser, denn wir haben schon genug Feinde dank dir“, gab Rebekah schlüssig von sich. „Sie ist nur eine einfache Hexe die es mit uns Urvampiren nie aufnehmen könnte“, entgegnete er provokant. „Wie gefährlich ich bin oder nicht ist im Moment nicht von Bedeutung“, unterbrach ich die beide, bevor sie noch anfingen zu streiten. „Wenn ich jetzt fortfahren darf...“, räusperte ich mich leichte, „Nachdem ihr nicht mehr hier wart ließ sich Marcel mit seinen Anhängern hier nieder. Er lebte wie ein König und das über mehrere Jahre.“ Klaus seufzte genervt, „Erzähle uns etwas, was wir noch nicht wissen. Wenn du dich umsiehst wirst du merken, dass Marcel nicht mehr hier ist. Ich habe mir meinen Thron wieder geholt.“ „Das habe ich schon bemerkt. Nun der Grund wieso ich noch am Leben bin ist, dass einige Hexen aus meinen Zirkel mich verflucht haben. Aus diesem Grund lag ich 80 Jahre im Schlaf.“ Klaus lachte amüsiert, „Das sollen wir dir glauben?“

Ich könnte sein Misstrauen verstehen, weshalb ich an meinen linken Arm fasste. Ich knöpfte dort meine Bluse am Handgelenk auf und präsentierte meine Ellenbeuge. Es war ein kleines Brandmahl zu sehen, welches von einem uralten Fluch stammte. Rebekah betrachtete dies genauer und erkannte die Parallelen zu den Flüchen ihrer Mutter. Selbst Klaus sah dies für einen Moment intensiver an. Nach einigen Sekunden des intensiven Erblickens meines Fluchmahls legte ich meine Bluse wieder darüber. „Ob ihr mir nun glaubt oder nicht überlasse ich euch. Nachdem ich erwacht bin und mich an das neue Jahrhundert gewöhnt hatte, hörte ich Gerüchte das ihr wieder in New Orleans sein sollt. Ich wollte mich vergewissern ob die Gerüchte stimmen.“ Mit einer geschickten Handbewegung knöpfte ich meine Bluse am Handgelenk wieder zu und erhob mich aus dem Stuhl. „Ich werde jetzt gehen.“, äußerte ich und sah die beiden kurz an. „Chaya… es ist schön ein bekanntes Gesicht gesehen zu haben. Ich würde mich freuen, wenn du vielleicht nochmal vorbei kommen würdest. Vielleicht ist auch Elijah beim nächsten Mal da“, entgegnete Rebekah und sah leicht zu mir hoch.

Mit einem stummen Nicken erwiderte ich das Angebot und kehrte den beiden Mikaelson Geschwistern den Rücken zu. Schließlich verließ ich das Abattoir und vernahm noch leise etwas Gemurmel von Rebekah und Klaus. Über was sie sich unterhielten verstand ich nicht, jedoch konnte ich es mir denken. Klaus wird Rebekah sein Misstrauen mir gegenüber geäußert haben und seinen Plan, wie er mich am besten vernichten kann. Doch dies sollte mich im Augenblick nicht interessieren. Mit einem kurzen Blick sah ich in die beiden Richtungen der Straße und wechselte schließlich die Straßenseite. Auf der anderen Straßenseite angekommen war ich schon tief in Gedanken versunken, wäre ich nicht gegen eine fremde Person gerannt. „Verzeihung ich wollte Sie nicht anrempeln…“, entschuldigte ich mich schnell und ging einfach weiter. Ich richtete meinen Blick nun auf und stoppte sofort, als ich ihn sah.

Elijah.

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Das war das erste Kapitel.
Ich hoffe es hat euch gefallen x3
Bis bald!