Liebe oder Zwang

GeschichteDrama, Romanze / P18
Ciel Phantomhive Claude Faustus OC (Own Character) Sebastian Michaelis Undertaker
18.05.2019
12.06.2019
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ich möchte mich für 3 Empfehlungen und 9 Favoriteneinträge bedanken. Und hinterlasst weiter fleißig Feedbacks. Viel Spaß beim Lesen!
Eure Clarissa










Liliths Sicht
Wir fuhren einen langen Pfad entlang, der zu einem stattliches Anwesen führte und dessen Garten ich teilweise betrachten konnte.
Nachdem wir zehn Minuten später angehalten hatten, stieg Claude aus der Kutsche und reichte mir seine behandschuhte Hand, sodass er seine schwarzen Fingernägel versteckte. Danach folgte mir Elias. Er bemerkte, dass ich nervös war, und legte mir eine Hand auf die Schultern. Dies beruhigte mich und wir betraten zusammen das Anwesen.
In der Eingangshalle angekommen, sah ich mich um. An der Decke hing ein goldener Kronleuchter und in der Mitte der Halle verlief eine breite Treppe, die mit einem roten Teppich ausgekleidet war, hinauf. An der Wand, in der Mitte der Treppe, hing ein Porträt des vorherigen Familienoberhaupts mit seiner Frau.
Es war beeindruckend, wie der Earl, mit seinem Bruder und einer jungen wunderschönen Frau hinter ihm, auf der Treppe stand. Ihre blonden, langen Haaren waren zu einer Hochsteckfrisur geflochten und das Kleid, das sie dazu trug, brachte ihre grünen Augen zum Strahlen.
Auch das Personal war anwesend, als seinen wir ehrenwerte Gäste, jedoch wunderte ich mich, dass Sebastian auch bei ihnen stand.
Der Earl lächelte Elias an, aber als er mich entdeckte, trat Verwirrung in seinen Blick. Auch Sebastian, Lady Phantomhive und der Bruder des Earl sahen mich verwirrt an. Da trat ich einen Schritt nach vorne, knickste und stellte mich vor: »Earl Phantomhive, Lady Phantomhive, Sir Phantomhive. Mein Name ist Lydia und ich bin die Nichte von Undertaker.« Mein Onkel trat neben mich, kicherte und bestätigte meine Aussage: »Es stimmt. Lydia stand auf einmal in meinem Laden, verweint und erzählte mir, dass mein Bruder nach langer Krankheit gestorben ist. Ich habe sie aufgenommen und nun lebt und arbeitet sie bei mir.« Der Earl nickte und kam zu uns herunter. Er ging zu Elias und erwiderte gut gelaunt, aber auch mit fester Stimme: »Schön, dass du jetzt Unterstützung hast. Claude, bringe Undertaker und Lydia auf ihre Zimmer und später zum Esszimmer, wenn das Dinner serviert wird .« Claude trat vor und sagte mit einer Verbeugung: »Jawohl, mein Herr.«
So führte Claude Elias und mich zu unseren Zimmern. Meins war gleich neben Undertakers. Ich bezog mein Zimmer, was sehr geräumig und luxuriös eingerichtet war. Ich räumte meine Sachen aus dem Koffer und in den begehbaren Kleiderschrank, bevor ich mir ein für ein Dinner angemessenes Kleid anzog. Da klopfte es an meiner Tür und ich sagte »Herein.« Die Tür öffnete sich und Elias kam herein, in seiner gewöhnlichen Kleidung. Er schloss die Tür und wurde auf einmal ernst: »Lilith, bitte sag mir, was mit dir los ist.« »Was meinst du Elias?«, hakte ich vorsichtig nach. »Du weißt, was ich meine! Verdammt!«, rief er, »Du weißt, wer die Männer tötet, wer ihnen die Herzen entnimmt und ihnen die Genitalien abgetrennt.« Ich sah ihn entgeistert an und musste mich aufs Bett setzen. Ich atmete tief durch. »Ich weiß wirklich nicht, wer das den Männern angetan hat. Bitte Elias, lass uns nicht streiten. Wir werden mit dem Earl, seiner Familie und den zwei Teufeln herausfinden, wer das tut und warum.« Elias seufzte, setzte sich neben mich und fragte mich einfühlsam: »Du hast ihn gesehen, oder?« Jetzt war er auf einmal wieder der Elias, den ich kannte. Ich lehnte mich an seine Schulter und fing an zu weinen. Er nahm mich in seine Arme und tröstete mich, ohne mich zu einer hastigen Antwort zu drängen.
Da klopfte es und nachdem ich geschnieft und mir übers Gesicht gewischt hatte, bat ich die Personen herein. Claude betrat das Zimmer und sagte uns: »Der Herr erwartet euch.« So verließen wir mein Zimmer und gingen in das Esszimmer. Als wir im dort ankamen, saßen der Earl, sein Bruder und Lady Phantomhive schon am großen Tisch, der das Zentrum des Raumes bildete. Auf dem Boden lag ein blauer Teppich, der farblich auf die Stuhlpolster abgestimmt war. Die Wände waren aus Holz und es befanden sich viele Vasen und Bilder in diesem Raum. Ich setzte mich auf einen der leeren Stühle, während Undertaker neben mir Platz nahm. Auf Geheiß des Earls begannen wir gemeinsam mit dem Essen. Dabei erzählte uns der Earl: »Die Königin will wissen, wer das den Männern angetan hat. Und da wir nicht weiterkommen, müssen wir zusammenarbeiten, um den Täter zu finden und ihn zur Rede zu stellen. Danach wird sich ihre Majestät, um die Person kümmern.« Elias lachte los und ich verschluckte mich fast an meinen Stück Fleisch. Alle sahen Elias an, bis er sich wieder einkriegte und wir weiter essen konnten. Später teilten Elias und ich den anderen mit, dass der Täter mit großer Wahrscheinlichkeit eine Frau sei, da immer die Genitalien abgetrennt worden waren. Ich hoffte sehr, dass es nicht noch mehr Opfer geben würde.
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