Was ist Lyschkos Geheimnis? (AT)

GeschichteRomanze, Fantasy / P12
Lyschko OC (Own Character)
18.05.2019
22.07.2019
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Es war an jenem Silvesterabend, als die Mühlknappen mit der Kantorka die brennende Mühle verliessen, als Lyschko plötzlich stehen blieb und geschockt zurück sah. Lobosch lief geradewegs in ihn hinein und meinte empört:" hey, was soll das? Warum bleibst Du mitten im Weg plötzlich stehen? Hey, Lyschko! Ich rede mit dir! Lyschko?" Da wurden auch die Anderen auf den völlig erstarrten aufmerksam und kam näher. "Lyschko? Was ist los?", fragte Juro scheu und als nach wie vor keine Reaktion kam, wagte es Krabat und legte dem Blonden die Hand auf die Schulter. Lyschko zuckte zusammen und war augenblicklich wieder im hier und jetzt. Er drehte sich geschockt zu den anderen um und sagte mit zitternder Stimme "Es ist noch nicht vorbei. Im Moment sind wir sicher und frei aber es wird noch etwas auf uns zukommen." Die Anderen 11 und auch die Kantorka sahen erst ihn dann sich verwirrt an und dann meinte Merten vom Wagen her "Wie meinst du das? Was ist noch nicht vorbei?" Lyschko holte tief Luft und meinte tatsächlich leicht niedergeschlagen: "So wie ich es sage Merten, es ist noch nicht zu Ende. Ich kann dir oder euch nicht sagen, wieso ich das weiss es ist einfach so. Tut mir wirklich sehr leid aber bitte merkt euch alle meine Worte." Nach diesen mehr als nur ehrlichen Worten setzte Lyschko den Weg Richtung Schwarzkolm fort.
"Was is'n mit dem los? So freundlich is  er doch sonst nich' , wird der krank oder was'n los mit dem?" Fragte Andrusch leicht verwundert. "Keine Ahnung. Aber was mich mehr wundert sind seine Worte, was meint er damit, es ist noch nicht vorbei?", meinte Krabat in die Runde und auch die restlichen zwölf folgten nun Lyschko in die Richtung wo Schwarzkolm liegt.
"Also wisst ihr was? Für heute will ich mir nicht mehr den Kopf zerbrechen an einem Rätsel das auf Lyschkos Mist  gewachsen ist. Lasst uns gehen und unsere Freiheit feiern und geniessen." " Da kann i Juro nur zustimmen. Mag jetzt au' nich mir zu viel Gedanken machen." Stimmte auch Andrusch zu und schon nickten alle, hatten die beiden ja mehr als nur Recht.
Hätten sie sich doch nur Lyschkos Worte zu Herzen genommen, hätten sie fünf Monate später nicht eine grausame Überraschung erlebt.
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