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Oneshots - Kaze x Lisanne

von miulli
OneshotFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Kaze OC (Own Character)
17.05.2019
17.05.2019
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Vorwort


Kaze und Lisanne sind ein Canon x OC Couple aus dem Universum von „Fire Emblem:Fates“.

In dieser Sammlung findet ihr (fast) alle existierenden Oneshots zu diesem Couple, also Kurzgeschichten, die meist abseits von der Hauptstory stattfinden.
Sie sollen dazu dienen mehr Informationen über das Pairing preiszugeben und mir helfen ein wenig meine Schreiberei zu verbessern.

Einige Oneshots werde ich nach und nach verbessern bzw. umschreiben, falls mir etwas nicht mehr gefällt.



Besonders


Dunkelheit herrschte über dem Königreich von Nohr, es war kühl und ein leichter Duft von Regen lag in der Luft. Es war kurz vor Mitternacht, als ich mich dazu entschied in einen kleinen, nahegelegenen Wald zu begeben, um dort zu Abend zu essen. Vor wenigen Monaten war dies noch unvorstellbar, doch seitdem Frieden zwischen den beiden Königreichen herrscht und Nohr unter Xanders Herrschaft steht, ist es ein besserer und sicherer Ort. Niemals sollten wir die Namen all jener vergessen, die ihr Leben für den Frieden ließen. Ein schmerzendes, unwohles Gefühl breitete sich in meiner Brust aus, als ich an jene Opfer dachte.

Auf einmal hörte ich das Geräusch eines dumpfen Schlages und versteckte mich reflexartig hinter dem nächstgelegenen Baum. Meine Augen verengten sich, als ich in die Richtung spähte, aus der das Geräusch kam. Etwa fünfzehn Meter von mir entfernt erblickte ich die Silhouette eines größeren Mannes. Und obwohl mir jene Gestalt irgendwie bekannt vorkam, schlich ich mich nur vorsichtig an sie heran, um herauszufinden, ob es sich um eine potentielle Gefahr handelte.
Bereits wenige Meter, die ich mich dieser Person annähern musste, reichten aus, um zu erkennen, dass es sich lediglich um Kaze handelte, der scheinbar gerade trainierte.

„Kaze.“, sprach ich leise, als ich mich ihm vorsichtig annäherte. Scheinbar war er so sehr in seinem Training vertieft, dass er mich nicht bemerkte und somit verwundert darüber war mich zu sehen. Dies war wahrscheinlich auch der Grund dafür, dass er nicht so richtig wusste, was er sagen sollte, doch ich versuchte mich davon nicht einschüchtern zu lassen. Ich lächelte sanft und spürte wie mein Herzschlag ein wenig schneller wurde.

„Hier bist Du also, mal wieder am trainieren.“, stellte ich fest und lächelte ihn weiter an, „Möchtest Du nicht eine kleine Pause einlegen?“ Ich deutete auf den kleinen Beutel, den ich in meiner Hand hielt. Er schien einen kurzen Moment zu überlegen, bevor er erschöpft aufseufzte.

„Ich bin mir sicher Du würdest mich sonst nicht weitermachen lassen.“, antwortete er und schien ein wenig erleichtert darüber, dass ihn jemand dazu zwang eine Pause einzulegen. Kaze war schon immer sehr ambitioniert gewesen und wollte stets sein Bestes geben, um die Leute, die ihm wichtig waren, zu beschützen. Von daher wunderte es mich nicht, dass er selbst jetzt immernoch genauso viel trainierte, wie zu der Zeit als Krieg herrschte.

Gemeinsam setzten wir uns auf den Boden in das noch vom Regen feuchte Gras. Es war ein wenig kühl, aber aushaltbar. Und selbst, wenn es nicht aushaltbar gewesen wäre, würde ich es für diesen Moment in Kauf nehmen. Ich liebte ihn, genoss jeden Moment, den ich mit ihm verbringen konnte. Und somit nutzte ich jegliche Zeit, die ich mit ihm hatte.

Vorsichtig holte ich zwei in Stoff gewickelte Boxen aus meiner Tasche, während Kaze mich dabei ruhig beobachtete. So ruhig, dass es mich fast schon ein wenig nervös machte. Doch sobald er sah, dass es zwei Bündel waren, schien er ein wenig verdutzt.

„Ich habe mir aus Versehen zu viel gemacht und ich dachte Du wärst hungrig, deshalb...“, murmelte ich und lächelte dabei verunsichert, während mein Blick von ihm abwich. Ich konnte einfach nicht gut lügen und tat dies auch nur mehr als ungern. Gleichzeitig war ich aber einfach zu schüchtern ihm die Wahrheit zu sagen und zuzugeben, dass ich es von Anfang an für ihn gemacht hatte und es bei ihm zu Hause abstellen wollte.

„Und Du hast Dich dazu entschieden es mir zu geben?“, fragte er und schien mein auffälliges Verhalten zum Glück nicht zu bemerken. Mein Blick wanderte in sein Gesicht, als ich sah wie er auf das Bündel hinunterschaute und sanft lächelte. Dieses friedliche Lächeln von ihm sorgte jedes Mal für diese pure Gefühl von Glück in mir. Es war ein Gefühl, nach dem ich beinahe schon süchtig war und einfach nicht genug bekommen konnte. Ich spürte es immer, wenn ich sah wie meine Geliebten lächelten. Und es war eines der schönsten Gefühle, die ich jemals fühlte.

„Ja.“, antwortete ich ruhig und sah ihm dabei tief in seine Augen, bevor ich sanft lächelte.

„Für jemand ganz besonderen.“
 
 
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