Katzen der Elemente|MMFF

MitmachgeschichteAllgemein / P12
OC (Own Character)
15.05.2019
12.06.2019
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Hey!
Hier ist schon das erste Kapitel!
Die Länge der Kapitel wird ungefähr so bleiben, wahrscheinlich noch etwas länger.
Viele der Katzen, die schon in der Hierarchie sind, habe ich mir übrigens selbst ausgedacht. Es ist aber trotzdem eine Mitmachgeschichte, damit ihr auch mitmachen könnt und eure Charaktere die Geschichte beeinflussen können.
Schreibt auch gerne, wie das Kapitel euch gefallen hat!
Jetzt aber viel Spaß beim lesen!
LG, Felice
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Federdunst sträubte sich das grau gefleckte Fell, wenn sie diesen Feuerabschaum nur ansah. Diese Flohhirne verweigerten ihnen doch ernsthaft, die andere Hälfte des Flusses zu benutzen, nur, weil sie das Land auf dieser Seite zu ihrem Territorium zählten!
„Das Wasser war schon immer Territorium von Wassers Gruppe!“, fauchte sie den roten Krieger aufgebracht an.
Seine gelben Augen blitzten ihr wütend entgegen, als Funkenbach spöttisch entgegnete: „Es wäre mir neu, dass nur Wassers Katzen Wasser trinken dürfen, wäre es euch also recht, wenn wir euch unseren See auch noch überlassen würden? Wollt ihr dann zu unserem Territorium hinüberschwimmen und zum See hinübergehen?“
Was er da sagte, war natürlich Mäusedung. Um zu dem See zu gelangen, müssten sie fast über das ganze Territorium von Feuers Gruppe gehen.
„Jetzt mach dich nicht lächerlicher, als du ohnehin schon bist!“ Federdunst wollte noch etwas hinzufügen, als Lichtstrahl, eine Kätzin der Luft, dazwischen ging. „Beruhigt euch doch! Wir sind hier auf einer Großen Versammlung, vergesst das nicht. Wir treffen uns hier in Frieden. Außerdem gibt es Wichtigeres, als sich zu streiten!“
Federdunst sah sich um. In das Licht des Vollmonds getaucht, starrten alle Katzen die drei an, die soeben laut gesprochen hatten. Natürlich, die Anführer wollten bestimmt längst schon anfangen! Die graue Kätzin setzte sich und zwang sich, ihr Fell wieder anzulegen.
„Und was soll es Wichtigeres geben?“, fragte Feuer, eine der Anführerinnen. Die Kätzin sah Lichtstrahl aufmerksam an.
„Es gibt in der Tat etwas Wichtigeres, was uns alle etwas angeht. Mich wundert es, dass ihr es noch nicht bemerkt hat.“ Luft hatte ruhig gesprochen. Er sah Feuer und Wasser neben sich an, ebenso die Katzen um sie herum.
Nun fiel es auch Federdunst auf. Irgendetwas stimmt hier nicht! Auf dem Baumstamm, von dem normalerweise die vier Anführer zu allen Katzen sprachen, saßen nur drei Katzen! Wo war Erde?
„Erde fehlt!“, rief eine der Katzen entsetzt von weiter hinten. Nun hatten es wirklich alle verstanden.
„Und der Rest seiner Katzen ist auch nicht da.“, fügte Wasser nüchtern hinzu. Die sonst so warmherzige Kätzin klang nun ganz anders. Ein Murmeln entbrannte unter den Katzen und alle unterhielten sich plötzlich wild darüber, was wohl passiert sein mochte.
Federdunst prüfte die Luft und sah sich währenddessen auf der runden Lichtung um. Sie roch einen schwachen, aber alten Geruch nach Erdes Katzen und konnte auch mit ihren blauen Augen keine von ihnen entdecken.
„Wo sind all die Katzen hin? Warum sind sie nicht da?“, fragte Morgenlicht, eine orangefarbene Kätzin des Feuers, unsicher. Das würde ich auch gerne mal wissen.
Für einen kurzen Moment war die Streiterei vergessen, aber als Wasser um Ruhe bat, beschwerten sich die Katzen des Feuers lautstark, dass sie ganz bestimmt nicht auf sie hören würden. Federdunst sah Wasser und Feuer einen gereizten Blick wechseln und ihr Fell sträubte sich wieder, wenn auch diesmal gegen ihren Willen. Funkenbach murrte neben ihr. „Das hat deine Anführerin ja toll gemacht.“ Der Kater saß immer noch neben ihr und drehte nun den Kopf zu ihr. Federdunst malte sich schon alle möglichen Wege aus ihn zum Schweigen zu bringen, aber begnügte sich vorerst damit, ihn wütend anzufunkeln. Gerade wollte sie zu einer Erwiderung ansetzten, da erhob sich Frostkralle, ein Kater von Luft. „Ruhe!“
Alle Katzen wurden für einen Moment still. Funkenbach blickte wieder nach vorne und Federdunst folgte seinem Blick. Luft miaute den beiden Anführerinnen, die sich noch mit gesträubtem Fell gegenüber standen leise etwas zu. Dann wurde es wieder laut und Federdunst stieg in das Knurren ihrer Gefährten mit ein und fuhr die Krallen ein und aus. Auch Funkenbach spannte sich neben ihr an. Auf ihrer anderen Seite saß Rabenfeder, eine gute Freundin. Sie verhielt sich noch ruhig. Luft schüttelte den Kopf, sprang vom Baumstumpf und rief über den Lärm hinweg: „Wir gehen!“, und seine Katzen entfernten sich von der Versammlung.
So sollte sie also enden. Im Streit. Feuer und Wasser fauchten sich an, einige Katzen fuhren schon ihre Krallen aus und machten sich zum Kampf bereit, da sprang auch Wasser vom Baumstumpf. „Jetzt ist nicht die Zeit für einen Kampf.“, miaute sie. Feuer verzog spöttisch das Gesicht. „Ist für euch wahrscheinlich auch besser zu gehen, ihr würdet eh verlieren.“
Wasser drehte sich einfach um und ging. Ihre Katzen folgten ihr zögerlich und auch Federdunst erhob sich hinter Rabenfeder, jedoch nicht, ohne noch einmal wütend mit dem Schwanz zu peitschen und Funkenbach dabei an der Wange zu treffen.
Stolz schritt sie davon, während die schwarz-weiße Rabenfeder neben ihr versuchte, sie zu besänftigen.
„Ich kann es nicht fassen, wie arrogant diese Feuerkatzen sind.“, knurrte Federdunst. Wie um das zu bestätigen, rief ein Kater ihnen noch hinterher: „Mit den Katzen des Feuers legt man sich besser nicht an, das wissen sogar die Wasserkröten!“
Rabenfeder legte Federdunst den Schweif über den Rücken. „Beruhig dich, mach jetzt keinen falschen Pfotenschritt.“
Resigniert seufzte die grau gefleckte. „Ist ja gut.“
Die Katzen der Erde hatten sie schon wieder vergessen. Aber das war egal, schließlich gab es ja Wichtigeres, wie eine Demütigung von Feuerkatzen, oder?
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