An unforgettable story

CrossoverAbenteuer, Fantasy / P16
13.05.2019
21.06.2019
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„Halt dich gut fest“, fordert der Held der Zeit seinen Schützling auf und bemerkt, wie ihr Griff um seinen Hals fester wurde. Danach bewegten sie sich hinter Levi her. Dieser schaute sich immer wieder mal um, um sie nicht in dem ganzen Wirrwarr aus Ästen und Sträuchern zu verlieren. „Link... kannst du überhaupt noch?“, fragte Zelda etwas besorgt, war ihr das doch schon vor Levis auftauchen, aufgefallen.
„Ja... Keine Sorge... bevor wir nicht in Sicherheit sind mach ich nicht schlapp“, beruhigte er sie und visierte weiter ihren Richtungsweiser an.
„Gut“, gab Zelda beruhigt zu und sah sich immer mal wieder um, als ihr ein riesenhafter Schatten neben Levi auffiel, aber zum Warnen war es schon zu spät.

Daher setzte sich Zelda auf Links Rücken auf und zielte mit ihrem Lichtpfeil auf den Schatten und verfehlt mit Präzision den Kopf von Levi, dieser blickte nach hinten und sah, wie sie erneut die Saite ihres Bogens spannte und der Pfeil erneut, wie durch Geisterhand zu Leuchten begann. Der Pfeil schnellte von der Sehne und traf ein letztes Mal sein Ziel, danach sank Zelda in sich zusammen.
„Zelda?“, fragte Link, der sie ein wenig an ruckelte. „Ja...“, antwortet sie ihm mit brüchiger Stimme.
„Ihr geht es gut, mach das Vieh platt!“, rief er Levi entgegen, dieser hatte dann doch kurz gezögert, als die junge Frau in sich zusammengesunken war.
»Woher will ich wissen, dass sie ihr Ziel erreicht hat! Bin ich den Lebensmüde?«, fragte sich Levi und schaut skeptisch nach hinten.
„Sie verfehlt nie ein Ziel und die magischen Pfeile, die sie abschoss, erst recht nicht. Töte es, bevor die Magie sich löst“, erklärte er so knapp, wie es ging die Situation. Levi entgegen verschwand wortlos in dem Baumgestrüpp, kurz danach schrie etwas im Angesicht des Todes auf. Der Kurzhaarige kämpfte sich den Weg durch das Geäst, eher er wieder zu den anderen beiden stieß. Er war unverletzt, nur sein grüner Umhang dampfte etwas.
»Warum dampft sein Cape?«, dachte sich Link irritiert und sein Blick führt kurz wieder zurück an die Stelle, wo Levi wieder zu ihnen gestoßen war, so fiel ihm die Rauchschwaden über den Baumwipfel auf.
»Die kann nur von unserem neuen Feind stammen... was hat das zu bedeuten?«, machte er sich weiter Gedanken und sah wieder zu ihrem Führer zurück.
»Oder besser was ist Levi?«, kam ihn doch ernsthafte Zweifel an Levis Menschlichkeit, die er auch so einfach nicht abschütteln konnte, obwohl er ihnen schon das Leben gerettet hatte. Zelda war in der Zwischenzeit auf dem Rücken von Link eingeschlafen, dies nahm er durch das leise Schnarchen von seinem Schützling wahr.
„Na... sie hat ja die Ruhe weg...“, richtet Levi das Wort an Link, der seine Aufmerksamkeit wieder auf den Uniformierten richtet.
„Ja, stimmt irgendwie“, antwortete der Blondhaarige ihm und versuchte sie durch Ruckeln wieder wach zubekommen, aber das war Chancen los.
„Egal, lass ich sie halt schlafen“, sprach Link leise zu sich und spürte kurz, wie sie ihn feste in ihre Arme schloss.
»Ich hoff, bloß dass sie nicht vergisst sich festzuhalten ...«, dachte er sich schmunzelnd und stellte sich in Gedanken vor, wie sie wutschnaubend auf ihren Hintern fiel.

Levi hatte sich wieder auf den Weg konzentriert und begann sich an seinen Markierungen zu orientieren, die er auf der Suche nach den Beiden in die Baumrinde geritzt hatte. Damit er wieder zu dem Versteck zurückfand, dass er für Mikasa und sich gefunden hatte. Allerdings war er schon bei der Suche davon ausgegangen, dass der Titan die Beiden längst erwischt hatte und er unverrichteter Dinge wieder abziehen musste. Sein Blick ging erneut nach hinten und wunderte sich, dass die zwei immer noch Schritt mit ihm halten konnten, musste dem grün bekleidete Mann nicht langsam die Arme abfallen? Link bemerkt den Blick des Dunkelbraunhaarigen und verengte seine Augen, was begutachtete dieser Typ ihn schon wieder ... als plötzlich eine weitere Riesenhand nach Link packen wollte, um ihn zum Abendbrot zu verschlingen. Doch war der Hylianer schneller, da er sich wieder fallen ließ und auf dem Boden aufschlug.

„Verflucht...“, zischte er und zielt mit seinen Eispfeilen auf ungefähre Kopfhöhe diese Riesenviechs.

Er ließ den magischen Pfeil von der Sehne schnellen und ein leise knistern war zuhören. Link atmete zuerst erleichtert aus, allerdings schoss erneut die Hand aus dem dichten Wald! Hatte der Pfeil sein Ziel etwa verfehlt? Kurz vor den Gesichtern von Link und Zelda erstarrt sie schließlich und blieb regungslos zwischen den Bäumen zurück. Der Blondhaarige setzt zum Sprung an und erwischte seinen Enterhaken, der immer noch in dem Baumstamm hing. Levi war erschrocken, obwohl erschrocken nicht das richtige Wort war, eher war er sich sicher gewesen, dass es das für die Zwei gewesen war. Doch hatten sie ihn eines Besseren belehrt.

„So schnell gebe ich nicht den Löffel ab! Daher brauchst du gar nicht so verblüfft gucken!“, meckerte Link ihren Begleiter an und war stocksauer darüber, dass er tatsächlich geglaubt hatte, sie würden den Kampf unterliegen.
„Doch, mehr Eier als ich dachte...“, gab er zurück und sah zu das sie nun wirklich das sichere Versteck erreichten, denn ein weiteres Mal werden die Zwei nicht so viel Glück haben, nicht gefressen zu werden.

In der Zwischenzeit war die Dunkelheit über die kleine Gruppe hinein gebrochen und tauchte alles in sein Dunkels Schwarz.
„Meine Güte ist der Wald dunkel, dabei haben wir es gerade mal kurz nach Sonnenuntergang“, meinte Zelda plötzlich hinter Link und sah sich ihrer Hand an, die selbst so nah bei ihr so gut wie nicht zu erkennen war.
„Und gut geschlafen, Prinzessin?“, fragte Link sie und war irgendwie froh diesen Wald irgendwann verlassen zu können.
„Gut zwar nicht, aber ich fühl mich besser“, antwortet sie ihm und streckte sich gegen die Baumwipfel.
„Fall nicht runter! Wir sind ziemlich weit oben“, warnte der Blonde sie und gab ihr einen Hieb gegen das Gesäß. „Schon gut“, erwiderte sie und umklammerte wieder den Hals ihres prophezeiten Beschützers.
„Du bist eine Prinzessin?“, richtet Levi das Wort an Zelda, deren Name er durch ein Gespräch zwischen den Beiden erfahren hatte.
„Ähm... Ja. Habe ich mich schon wieder nicht vorgestellt... standesgemäß“, antwortete sie ihm, das letzte Wort hatte sie nur noch geflüstert und bekam von Link ein zustimmendes Nicken.
„Verzeih, dass du alles von mir nur zwischen den Zeilen mitbekommst“, meinte sie peinlich berührt und versteckte sich halb hinter Link.
„Schon gut“, winkte er ab und konzentrierte sich wieder auf seine Markierungen, die sich häuften, da sie sich schon in unmittelbarer Nähe zu dem Versteck befanden.

„Wir sind da“, verkündete er und landete ganz sanft auf dem Boden, der riesigen Anlage, die von einer Mauer umschlossen war.
Link entgegen machte eine Bruchlandung und rollte allein vor die Füße einer Person.
„Hauptgefreiter! Wo waren Sie und wer sind die Beiden?“, hakte sie bei ihrem Vorgesetzten nach und schielte die Zwei abwägend an.
Link knurrte wütend auf und schaute an den Stiefel hoch, die vor ihm standen. Der Schwertkämpfer erkannt das bewusstlose Mädchen von vor ein paar Stunden wieder. „Mikasa, erklärt sich das nicht von allein, wo ich war?“, fuhr er sie an und schaute zu Zelda, die auf ihn zu kam und das Mädchen mustert.
»Sie sehen sich ähnlich ...«, fiel der blonden Prinzessin eine gewisse Ähnlichkeit auf, die die Beiden miteinander hatten.
„Die beiden heißen Zelda und Link“, antwortete ihr Vorgesetzter und wies erst auf die junge Frau neben sich und dann auf den am Boden sitzenden jungen Mann.
„Aha gut, aber wenn wir zu viele werden kommen sicher auch mehr Titanen hierher. Einige habe ich inzwischen getötet“, erklärte sie und zeigt auf einen Knochenhaufen, der in unerwartet Nähe lag und immer noch dampfte.
„Oh Gott“, entfuhr es Zelda und hielt sich ihre Hand vor den Mund.
„Und das soll ein sicheres Versteck vor diesen Viecher sein?!“, fragte Link erbost und stampfte auf Levi zu, da es ihm sehr schwerfiel dies zu glauben.
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