Neuanfang mit Hindernissen

von dianilein
GeschichteRomanze, Freundschaft / P12
Maya Matlin Miles Hollingsworth Zig Novak Zoe Rivas
13.05.2019
07.09.2019
5
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Hey Leute,
Ich hoffe ihr liebt Degrassi so sehr wie ich. Und habt so viel spaß beim lesen wie ich beim schreiben.

Ich hab mir alle Figuren(Namen und so)
Nur ausgeliehen.

Ich würde mich über jegliche Reviews ob positiv oder negativ freuen.

Jetzt gehts loooooos:
____________________________________

Ich hatte meine Kopfhörer in den Ohren und saß mit meinem Bruder auf der Rückbank unseres Mazda. Seit knapp 8 Stunden fuhren wir jetzt schon über die Autobahn. Ich war Genervt, müde, sauer und Hungrig. Ich entsperrte mein Handy und wechselte zu einem Song von Volbeat, mit einem drücken auf den Knopf an der Seite meines Handys sperrte ich es wieder, ich legte meinen Kopf an die Scheibe , schloss meine Augen und sang im Kopf den Song „Black Rose“ mit. Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen als ich eine Hand an meinem Knie spürte. Ich schlug die Augen auf und meine Mum blickte mich lächelnd an. „In knapp einer Stunde sind wir da, ich nickte knapp und steckte mir den Kopfhörer wieder in die Ohren, doch das Gespräch war noch nicht beendet, „Du könntest ruhig mehr Interesse zeigen wenn deine Mum mit dir redet, Dad sah mich durch den Rückspiegel böse an. „Ich hab aber keine Lust darüber zu reden“.
„Dein Bruder  hat sich doch auch damit abgefunden, warum du nicht ?“ mein Dad sah mich noch immer durch seinen Rückspiegel an. Ich zuckte mit den Schultern hoch.
„Das einzige worüber Bryan sich freut, ist das Riesen Sport Angebot der Schule“, ich sah meinen Bruder an der grinste.
„Sie hat recht, ich find’s auch nicht cool das wir alles so plötzlich hinter uns lassen sollen“, es war lieb von ihm das er mir half.
„Das verlangt doch keiner von euch“.
„Achja stimmt man, weil man so schnell wieder nach Illinois fahren kann“, blaffte ich los.
„Es reicht jetzt Spencer! Wir wissen das es besonders für dich schwer sein wird. Aber wir werden dir Helfen. Du wirst das schon überstehen. Der Job gibt mir neue Möglichkeiten, es ist besser für uns“.
Wow sie wissen das es für mich besonders schwer sein muss, na Danke. Ich war so sauer. Der Umzug kam so plötzlich. Vor fast 4 Wochen kam Dad abends nachhause und erklärte uns das er versetzt wird nach Toronto. Sie fragten uns nur aus Höflichkeit, aber ich wusste sie würden es trotzdem machen, wir würden umziehen, egal ob ich wollte oder nicht. Ja es stimmte, für mich würde es schwerer werden als für Bryan. Er hatte sein Sport, er würde schnell mit den Sportfreaks abhängen, aber bei mir…
Seit ungefähr 2 Jahren wissen meine Familie und ich das ich Sozialphobie habe. Weswegen ich auch Wöchentlich Therapie Sitzungen hatte. Als wäre es nicht schon schwer genug mit einer ganzen Schule voller fremder Menschen klar zu kommen, musste ich mir eine neue Therapeutin suchen. Eine ne Vertraute. Ich war nicht sauer das wir Umzogen, weil ich meine Freunde oder so verlassen musste, denn die hatte ich sowieso nicht, ein paar bekannte. Leo er war schwul, und das liebte ich an ihm, wir traffen uns ab und zu fuhren Shoppen sind essen gegangen und führten tiefgründige Gespräche, aber irgendwie war unsere Beziehung nicht so das wir alles für einander tun würden. Sie war einfach da, wenn er da war. Dann gab es noch Scott er war auch schwul, mit ihm hatte ich fast jeden Tag etwas gemacht, doch zum studieren ist er weg gezogen, und so hatte sich unsere Freundschaft aufgelöst. Ich Blickte meinen Jüngeren Bruder an der gelangweilt aus dem Fenster sah. Ich war froh das ich ihn hatte. Wir stritten uns oft, nervten uns gegenseitig bis einer die Geduld verlor, aber er war Lustig, brachte mich zum Lachen, half mir und hörte mir immer zu. Er würde schnell Anschluss finden, die Leute mochten seine Art. Er war zwar auch schüchtern aber fügte sich schnell irgendwo ein. Ich hingegen wurde oft für eingebildet oder so gehalten, ich blieb meistens still und beobachte meine Umgebung um zu wissen wie ich mich am besten einfügen könnte. Mein Handy vibrierte in meiner Hand, ich sah das ich eine Nachricht meiner Tante Mell bekommen hatte. Sie war wohl sowas wie meine beste Freundin und Schwester. Sie war ähnlich wie ich, deshalb verstand sie mich wohl auch so gut. „Und seit ihr fast da?“, las ich ihr Nachricht. Ich schielte an dem Sitz meiner Mum vorbei um ein Blick auf das Navi werfen zu können. „Noch 20 Minuten. Und morgen beginnt schon direkt die Hölle auf Erden“.
„Das glaub ich dir, neue Schulen sind immer scheiße, schreib mir zwischen durch mal wie es ist“.
„Werde ich machen“, ich sperrte mein Handy wieder und sah mich um. Überall waren riesige Geschäfte, kleine caffee's , und viele Häuser die eng aneinander gebaut waren.
Mir kam es vor als würden wir eine Ewigkeit durch die Stadt fahren , bis wir in eine Einfahrt eingebogen  und vor einem Riesen Haus stehen blieben. Bryan und ich sahen uns mit riesigen Augen an,
zogen am Tür griff und stiegen aus. „Wow das ist…“,
„Der Wahnsinn“, beendete mein Bruder meinen Satz.  
„Sind wir jetzt Reich oder so“, fragte Bryan  immer noch beeindruckt von unserem neuen zuhause.
„Könnte man so sagen“, Dad zog Mum in eine Umarmung und wirkte ziemlich stolz.
„Na los ihr könnt rein gehen, euch umgucken, oben sind 4 Zimmer, und ein Bad was nur euch gehört. Sucht euch ein Zimmer aus, sie anderen werden Gästezimmer“, Mum lächelte übers ganze Gesicht. Und ich musste zugeben das Haus war der Wahnsinn. Bryan und ich sahen uns an, und zusammen gingen wir rein, es war Riesen groß, und die komplette Vorderseite war aus Glas. Das Haus war Möbeliert, alles war in schwarz und weiß gehalten. Küche und Wohnzimmer waren ein Riesen Raum, getrennt durch einen weißen Vorhang aus weißen Perlen. Wie liefen in den Flur sahen das große Schlafzimmer und das Bad. Zusammen gingen wir die Treppe ins Obergeschoss hoch. Wir schauten uns jedes Zimmer an, und als wir im zweiten waren, wusste ich das wird mein Zimmer, es war so groß wie die anderen, aber die Wand zur Straße war aus Glas und man könnte über die Stadt gucken, es stand ein weißen Bett darin, an der Decke baumelte eine schöne Weise Lampe herunter, an der Glaswand stand ein Schreibtisch und ich stellte mir vor wie cool es wäre beim Hausaufgaben machen so ein coolen Ausblick zu haben. In der Mitte auf dem Hellen Holzboden lag ein runder rosa Teppich. An der Wand gegen über von meinem Bett und der Tür war ein Riesen Kleiderschrank der die komplette Größe der Wand hatte. Die Wand gegenüber von der Riesen Glasscheibe war leer. Ich wusste sofort das ich ein weißes Sidebord haben wollte, worauf ich mein Fernseh, und meinem Hamster stellen würde. Bryan hatte sich für das Zimmer schräg gegenüber von mir entschieden. Ich lief ins Bad um mich nach über 6 Stunden Autofahrt endlich zu entleeren, schreihend japste ich „BRYAN!“
„Spencer? Was ist…?“, er kam angerannt und wurde vom Staunen unterbrochen. Das Bad hatte Graue Stein Wände, in der Ecke war eine riesige Dusche, ihre Wände waren in Blau gehalten. Dann sah auch er weswegen ich geschriehen  hab, wir hatten einen Jacuzzi. In unserem Bad.
„Habt ihr euch schon entschieden Wer welches Zimmer bekommt? Die Umzugs Leute werden gleich da sein“, Mum war hinter uns aufgetaucht und lächelte.
Den ganzen restlichen Tag luden wir Sachen aus, und fuhren in dem Baumarkt um Farbe und Möbel die fehlten zu kaufen.
Wir saßen um ca. 22.30 Uhr in der Küche am Tisch und aßen Pizza die wir bestellt hatten.
„Du hast überall lila Farbe in den Haaren“, mein Vater zeigte auf lachend auf mich.
„Das hat sich gelohnt, ich bin fertig geworden und kann morgen nach der Schule, alles einräumen“.
„Du solltest trotzdem lieber nochmal Duschen gehen“, grinste Mum.
„Du meinst wohl in den Jacuzzi gehen“, zwinkerte Bryan mir zu.
Ich aß mein letztes Stück Pizza auf, wünschte allen eine Gute Nacht, ging schnell Duschen und legte mich ins Bett. Erschöpft schlief ich auch sofort ein.

Erschrocken wurde ich aus meinem Schlaf gerissen als mein Wecker klingelte, ich stöhnte auf, und zog mir meine Bettdecke über den Kopf. Einen Augenblick später schwang meine Tür auf, und ich hörte wie mein Bruder los plapperte,“Mum sagt wir sollen uns fertig machen, sie will bald los fahren, wir sollen am ersten Schultag ja nicht zu spät kommen“. Ich schlug die Augen auf, erst jetzt realisierte ich das ich wirklich hier war, in Toronto, in meinem neuen Zimmer.
„Is was?“ Fragend sah ich meinen Bruder an.
„Du hast es dir echt schön gemacht“, er setzte sich auf meine Bett kante und sah sich um.
„Weißt Du, ich find’s cool das wir jetzt auf einer Schule sind. Und ich wette es wird besser laufen als du denkst. Du kannst hier ja irgendwie ganz von vorne Anfangen“, grinsend verließ er mein Zimmer.
Ich stand Auf stellte mich vor meinen Spiegel und begutachtete mich. Ich hatte mir erst letzten die eine Hälfte meiner Haare Türkis und die andere Blau gefärbt, ich probierte gerne Sachen mit meinen Haaren aus, so konnte ich mich ausdrücken. Ich kämmte sie durch, und beschloss sie einfach offen zu tragen. Ich mochte mein Gesicht, ich hatte ein paar Piercings, einen in der Lippe, am Lippenbändchen und am Nasenflügel, es gefiel mir und machte süchtig. Seit einiger Zeit überlege ich schon wo das nächste hin soll. Mein Dad mochte es nicht so, aber das war einfach Ich.
Ich setzte mich vor meinen Schminktisch und trug mir Make-up, Lidschatten, Wimperntusche und Lippenstift auf, zufrieden lächelte ich mein Spiegelbild an.
Zögernd stand ich vor meinem Kleiderschrank, es war klar ich würde eine schwarze Leggins anziehen, nach längerem überlegen entschied ich mich für einen dünnen grauen weiteren pulli, ich liebte ihn, er war weit und zeigte nicht alles deutlich. Ich packte meine Schultasche und lief nach unten zu meinen Eltern, mein Bruder saß schon am Tisch und schaufelte seinen letzten Löffel Cornflakes in sich hinein.
„Willst du noch was Frühstücken?“, fragte mich meine Mum. Ich schüttelte nur den Kopf.
„Dann lasst uns fahren“.
Ich schnappte mir meine schwarzen schon sehr abgewetzten Boots und schlüpfte hinein.
„Die alten Dinger willst du anziehen, du hast doch Nagelneue Schuhe“.
Ich funkelte meinen Dad böse an, ich hasste es wenn mir jemand sagen wollte was ich anziehen sollte.
„Lass sie Ben, sie mag das eben“, stellte meine Mum klar.
„Ich mein ja nur Sarah“, meine Mum unterbrach ihn mit einem Kuss, und wir verließen das Haus.

Wir hielten vor dem Schulgebäude an, es tummelten sich viele Schüler draußen auf dem Hof, mein Herz schlug so schnell, ich dachte es würde mir aus der Brust springen. Mein Blick viel auf ein Mädchen mit leuchtend Pinken Haaren, erleichtert musste ich grinsen, das nich nur ich auffällige Haarfarben mochte.
„Denkt dran ihr sollt ins Sekretariat gehen, dort holen euch welche aus euren Klassen ab“, sie lächelte mir mitfühlend zu.
„Um 15 Uhr hol ich euch wieder hier ab“, damit stiegen wir aus.
Wir liefen die Stufen zur Schule hoch und in Großen Buchstaben stand am Eingang Degrassi Community School.
„Kommst du Spence?“.
„Ja klar“, ich wandte meinen Blick von den Buchstaben und wollte zu meinem Bruder aufschließen als ich gegen jemand prallte. Ich kam ins wackeln und drohte die Stufen runter zu fallen, doch die Hand des Jungen gegen den ich gestoßen war, rettete mich vor dem Absturz.
„Whhuuups, ich hab dich“, er grinste mich an, und ich musste unwillkürlich zurück Lächeln. Er war Hübsch, sehr sogar. Er hatte schwarze Haare, an der Seite kurz rasiert und oben etwas länger, er war braun gebrannt und hatte faszinierende Muskeln die durch sein Muskel Shirt zum Vorschein kamen.
Mir viel auf das wir uns noch immer an den Händen hielten. Ich wurde rot.
„Sorry… „, stotterte ich rum. Mein Bruder kam neben uns zum stehen.
„Wir müssen los Spence“, er blickte zu dem Jungen und grinste.
„Ihr seit neu hier oder?“
„Ja, heute ist unser erster Tag“, ich hoffte er würde es nicht merken wie viel Überwindung es mich kostete so locker mit ihm zu reden.
„Und wir müssen noch das Sekretariat finden“, mein Bruder sah sich Orientierungslos um.
„Ich bring euch hin“, der Junge machte eine Hand Bewegung das wir ihm folgen sollten. Wir liefen ihm nach und wurden von Neugierigen Blicken verfolgt. Als wir einen langen Flur durchquerten an dem wir an vielen Klassenzimmer vorbei kamen , blieb er stehen.
„So da sind wir“, er zeigte hinter sich und wir betraten das Sekretariat.
„Ich bin übrigens Zig, Zig Novak“. Ich lächelte ihn an.
„Ich bin Spencer und das ist mein kleiner Bruder Bryan, wir sind gestern angekommen“.
Ich hörte Schritte hinter uns und dann hörte ich unseren Nachnamen.
„Seit ihr die Westons Geschwister?“, ein großer Mann blieb vor uns stehen, er reichte uns die Hand und stellte sich als Schulleiter Simpson vor. Ich sah wie Zig Anstalten machte um zu gehen, doch er wurde aufgehalten.
„Sie können gleich hier bleiben Zig, denn...“, er sah nachdenklich in seinen Unterlagen nach.
„Denn Spencer wird in ihre klasse kommen, sie können sie gleich mit nehmen“.
„Ja cool, wollen wir los?“, Zig sah mich abwartend an.
Mr.Simpson ging zu dem Mikrofon und sofort hörte ich seine Stimme im Lautsprecher,
„Hunter Hollingsworth bitte ins Sekretariat“. Simpson sah uns an,
„Hunter wird ein Klassenkamerad von dir sein, wenn er kommt begleitet er dich“, sagte er zu meinen Bruder.
„Achja Zig, es wäre nett wenn sie sowas wie Spencer's Pate sein könnten, immerhin muss sie viel Nachholen“.
„Geht klar“, antworte Zig und zog mich mit sich.

Er lief so schnell, und ich versuchte mir ein zu prägen wo Toiletten und sowas waren, als mich Zig's Stimme aus meinen Gedanken riss.
„Wo kommt ihr eigentlich her?“.
„Aus Illinois“.
„Cool. Und warum seit ihr hier hin gezogen?“, es freute mich er klang wirklich interessiert.
„Unser Dad wurde versetzt, er hat ein besseres Job Angebot bekommen, und ja jetzt sind wir hier“.
Er lachte. Wir kamen vor einer Gruppe zum stehen und Zig begrüßte alle in die Runde, beugte sich zu einem Blonden Mädchen und küsste es Liebevoll. Das war ja mal klar den Kerl den ich süß fand, hatte natürlich eine Freundin. Er löste sich von ihr, packte mich an den Schultern und stellte mich vor sich.
Ich wusste das man mir meine Nervosität ansah, aber alles sahen mich nur Neugierig an.
„Leute, das ist Spencer Weston. Sie ist mit ihrer Familie gestern erst hier her gezogen“.
Ich sah wie in die Gesichter der anderen ein Lächeln auftrat, und es beruhigte mich.
„Ihr jüngerer Bruder kommt in Hunters Klasse“, Zig schaute zu einem dünn gebauten Braun haarigen Jungen . Beim zweiten hin sehen, viel mir auf wie gut er aussah. Er war blass, genau so wie Ich, seine Haare waren Haselnuss braun, wie bei Zig waren die Seiten kurz und oben etwas länger, er hatte eine Spitze Nase, was ich sehr süß fand, und schmale Lippen. Er lächelte mich an und fing an mit mir zu reden: „Ich bin Miles Hollingsworth, Hunters großer Bruder“. Das Blonde Mädchen welches Zig geküsst hatte grinste. „Ja die berühmten Hollingsworth Geschwister“, sie lachte und die anderen Stimmten mit ein.
„Berühmt?“, fragte ich Neugierig nach.
„Für ihre legendären Hausparty's“, klärte mich Zig auf, der immer noch hinter mir stand.
„Zur nächstens bist du Herzlich eingeladen“, Miles lächelte mich an.
„Sie ist gerade mal 5 Minuten hier, und schon baggerst du sie an“, lachte ein Mädchen mit schwarzen Haaren in denen sich auch blaue Strähnen wieder fanden, auch sie hatte Piercings was sie gleich Sympatisch machte. Miles hob nur die Schultern und grinste mich Entschuldigend an. Das Mädchen mit den Blauen Haaren kam ein Schritt auf mich zu und hielt mir ihre Hand hin.
„Ich bin Grace, das ist mein Freund Jonah“, sie zeigte auf den Jungen neben sich er hatte braune Lockige Haare und war recht klein. Er hob seine Hand um mir zu grüßen.
„Das ist meine Freundin Maya, sie singt hier in der Schulband“, Zig wirkte so Stolz auf Maya, ich fand das unglaublich süß. Sie lächelte mich freundlich an, und ich wusste das ich sie mögen würde.
„Ich bin Tiny, meine Freundin ist Shay, sie nicht hier, sie wird gerade deinen Bruder kennen lernen, sie ist bei Hunter und Franky, Hunters Zwillingsschwester in der Klasse“, ich nahm seine Hand freudig in meine.
Sie fingen an sich durch einander zu unterhalten, und ich wurde sogar ab und zu mit einbezogen.

Es klingelte und ich folgte der Gruppe in unseren Klassenraum.
Ich sah mich unsicher um, wusste nicht wo ich mich hinsetzten sollte.
„Du kannst bei mir und Winston sitzen“, bot mir Miles an. Im  stillen dankte ich ihm mich aus dieser Situation gerettet zu haben. Miles gab den Jungen den er als Winston vorgestellt hatte ein Zeichen das er eins weiter hoch Rücken solle, so das ich zwischen ihnen sitzen musste.
„Danke“, ich lächelte sie beide an und packte mein Block und ein paar Stifte aus.
„Du kommst also aus Illinois“, Winston sah mich durch seine Brille lächelnd an. Und ich beschloss sofort das ich ihn mochte.  Er war Japaner oder Koreaner, irgendwie sowas, er hatte längere schwarze Haare und auch er war wie Miles eher dünn gebaut.
„Ja genau, sind gestern erst hier angekommen“.
„Vermisst du Illinois?“, Miles sah mich abwartend an.
„Ja schon, hier ist halt alles.. neu“.

„Na das war ja klar kaum ist ‚ne neue hier an der Schule, klebt Miles schon an ihr“, es war ein Junge der vor uns saß. Er hatte schwarze locken, und war sehr blass, blasser als Ich, ich wusste nicht das das überhaupt gehen kann.
„Ist ja nichts neues Tris“, lachte seine braun haarige Sitz Nachbarin. Mein Magen zog sich zusammen na toll. Erst 10 Minuten hier und schon bin ich Gesprächsthema von Lästereien. Miles scheint mein Blick bemerkt zu haben:
„Das sind nur Tristan und Zoe, sie sind speziell man mag sie und hasst sie irgendwie“, versuchte er mich zu beruhigen.
„Das war die beste und netteste Beschreibung die ich je über die beiden gehört habe, besonders über Zoe“, lachte Winston.
In der Klasse wurde es leise als die Lehrerin den Raum betrat, sie stellte ihre Tasche ab, blickte lächelnd in unsere Gesichter und begrüßte uns. Ihr Blick blieb an mir hängen, und ihr lächeln würde breiter. Ich würde Nervös weil sie mich lange ansah, bis sie zu reden anfing.
„Du musst Spencer sein, kommst du bitte nach vorne und erzählst etwas über dich?“, sie machte eine Hand Bewegung das ich zu ihr an die Tafel kommen sollte. Sie konnte es nicht wissen, das es ein verdammter Alptraum für mich war, vor Menschen zu sprechen, wenn sie ein alle anstarren.
Ich weiß nicht wie, warum oder woher Miles es erahnte aber er rettete mich schon wieder.
„Sie kann doch hier sitzen bleiben, und reden, es muss sie ja nicht jeder so anstarren können“.
Miss Treston lächelte und nickte. Ich war Miles so dankbar, schon wieder. Ich atmete einmal tief durch, und sammelte meine Gedanken.
„Hey, ich bin Spencer Weston. Ich bin 17 Jahre und komme eigentlich aus Illinois. Wir sind gestern erst hier angekommen. Ich zeichne gerne, und schreibe gerne. Und natürlich guck ich auch gerne Serien“, ich wusste nicht was ich noch sagen sollte also blieb ich still.
„Wilkommen auf der Degrassi Spencer“, lächelte Miss Treston.
„Ja Willkommen", rief meine Klasse im Chor.

Als es zur Mittags Pause klingelte blieb Zig vor uns stehen.
„Leute Simpson hat mich als Pate für Spencer bestimmt“, ich wurde sofort rot.
„Es wäre cool wenn ihr alle euch ein bisschen um sie kümmert wenn ich mal nicht da bin, allein sein wäre für jeden von uns scheiße“, er lächelte mich an. Alle stimmten zu und zusammen verließen wir das Klassenzimmer und gingen zur Mensa um Mittag zu essen.
Ich ordnete mich in der Reihe hinter Maya und Zig ein, Miles und Winston schlossen auf. Wow ich war stolz auf mich vor Fremden zu essen, würde heute eine weitere Überwindung kosten. Ich lud mir ein bisschen Nudelauflauf auf meinen Teller und lief ein paar Schritte weiter, um den anderen nicht im weg zu stehen.
„Hey komm mit, wir setzen uns zu Hunter , Franky und ihren Freunden, ich glaube dein Bruder sitzt auch bei ihnen oder?“, ich folgte Miles Blick und lächelte ihn erleichternd an. Mein Bruder sah uns kommen, grinste mich an und rutschte durch. Ich nahm neben ihm Platz, neben mich setzten sich Miles und Winston.
„Und wie war’s bei dir?“, fragte ich meinen kleinen Bruder.
„Richtig nice“, grinste er.
„Das sind Hunter“, er zeigte auf Miles kleinen Bruder.
„Franky“, er ging mit dem Finger weiter zu Hunter und Miles Schwester.
„Sie sind Zwillinge“, klärte er mich auf.
„Das ist Shay“, das braun häutige Mädchen lächelte mich aufrichtig an und erinnerte mich an den Namen, das also war Tiny's Freundin.
„Und Lola“, ich erkannte in Lola das Mädchen von heute morgen das mir mit ihren Pinken Haaren sofort aufgefallen war.
„Schöne Haare“, sagten wir beide Synchron, meinten den jeweils anderen und lachten laut los.
Mich durchströmten Glücksgefühle, das war eine ganz neue Erfahrung für mich. Langsam musste ich mir wohl eingestehen , das meine Therapeutin recht damit hatte, das ich durch die Sozialphobie auch Depression bekommen habe. Ich weigerte mich stur gegen diese Diagnose. Doch ich merkte wie anders und glücklich ich war, wenn ich mit netten Menschen zusammen war. Das es mir gut tat.
Nach dem Essen, stand ich auf um mich noch vor dem Unterricht auf die Suche eines Klos zu machen. Verwirrt lief ich umher.
„Brauchst du Hilfe?“, ich schaute hoch und sah in Maya's lächelndes Gesicht.
„Ja ich such schon die ganze Zeit ein Klo“.
„Na dann komm mit ich wollte auch gerade nochmal vor dem Unterricht gehen“, ich folgte ihr.
Wir standen neben einander am Waschbecken.
„Und wie gefällt’s dir auf der Degrassi?“.
„Gut, ich mein alle sind total nett“, ich lächelte verlegen.
„Das sind hier zum Glück die meisten. Aber nur um das mal klar zu stellen, Zig ist MEIN Freund!“, ich erschrak bei ihren Worten.
„Maya, ich weiß, ich wollte nicht…“.
„Ist okei Spencer ich wollte es nur mal klar stellen, damit es keine Missverständnisse gibt“.
Wir verließen das Klo und sie bot mir an, das ich mit ihr zur nächsten Stunde laufen könne.
Na super es war Sport. Und ich würde mich gleich mal unbeliebt machen, indem ich meinem Sportlehrer Mr.Preston erklären musste das ich meine Sport Sachen vergessen hatte. Er reagierte zum Glück total locker, er wollte nur das ich ein Stunden Protokoll schreibe. Das war kein Problem für mich. Ich wollte zur Umkleide um meine Sachen dort ab zu stellen, als Zig neben mir auftauchte.
„Ich hab gehört du hast keine Sport Sachen mit dabei“.
„Ja ich hatte ja noch keinen Stundenplan“.
„Ich hab immer Wechsel Sachen mit dabei, wenn du willst geb ich sie dir. Ist halt nur kein Sport-bh dabei“, ich wurde Knall rot, ich wollte ja sagen doch dann dachte ich an Maya’s Worte.
„Danke lieb von dir aber Nein Danke“.
„Das ist doch perfekt, danke Zig“, Mr.Preston stand hinter uns und lächelte.
Bei Zig breitete sich ebenfalls ein Lächeln auf dem Gesicht aus. Er joggte in die Richtung der Jungen Umkleide, und kam mit einer Tasche seiner Sachen zurück. Die Tür hinter uns öffnete sich und die Mädchen kamen raus.
„Zig was hast du da?, fragte Maya. Sofort drehte sich mein Magen.
„Spencer hat keine Sport Klamotten mit dabei, und Mr. Preston findet es gut wenn ich ihr meine Ersatz Klamotten gebe“, ich schaute angespannt zu Maya.
„Ist ja super“, presste sie hervor, und lächelte tapfer.
Als Zig mir die Tasche in die Hand drückte und verschwand, hielt ich Maya am Handgelenk fest.
„Maya … ich muss nicht…“, sie riss sich von mir los.
„Ist schon ok“, sie drehte sich um und verschwand in der Halle.
Ich machte die Tür zur Umkleide auf, und ein paar brauner Augen starrte mich an.
Ich zog Zigs Klamotten aus der Tasche und streifte sie mir über.
„Wessen Sachen sind Das?“, fragend sah ich Zoe an.
„Das sind eindeutig nicht deine Klamotten, die sind viel zu groß“.
„Die sind von Zig“. Ihre Augen weiteten sich.
„Und Maya hat nichts gesagt?“.
„Ich glaube sie fand es nicht Gut, sie hat mir schon mal gesagt das Zig IHR Freund wäre, aber ich will gar nichts von ihm. Ich bin nur froh das er nett ist“.
„Zig hat Maya mal betrogen… mit mir“, jetzt waren es meine Augen die sich weiteten.
Ich verließ die Umkleide und ging in die Halle.
Alle starrten mich an, und mit einem mal war das gute Gefühl von vorhin weg.
Ich reihte mich zu den anderen ein.
„Heiße Sachen die du da an hast“, lachte Winston.
Ich wurde Feuer Rot.

Nach der Sport Stunde war ich heil froh, das dieser Tag vorbei war.
Ich fing Maya vor der Sporthalle ab.
„Ich will nicht reden, Spencer“.
„Können wir uns bitte kurz setzten?“, ich sah sie bittend an, sie folgte mir zu einer Bank auf dem Schulgelände. Ich nahm meinen Mut zusammen und erzählte ihr von meiner Sozialphobie, meinen Problemen in Illinois. Das ich hier neu anfangen wollte.
„Ich bin nur froh das Zig so nett ist. Verstehst du ?“, ich sah sie abwartend an. Sie umarmte mich ich war total überrascht, aber heil froh.
"Es tut mir leid, Spencer. Ich bin so eifersüchtig manchmal", entschuldigend sah sie mich an.
„Und um ehrlich zu sein, find ich Miles süß“, sie sah mich irritiert an.
„Miles?“.
„Ja, er versteht mich irgendwie“.
„Sei bei ihm einfach nur ein wenig vorsichtig, er hat manchmal mehrere Eisen im Feuer“.
Wir verabschiedeten uns, und ich lief zu dem Parkplatz wo Mum und Bryan auf mich warteten.