Schatten

von Dork
GeschichteAllgemein / P12
12.05.2019
12.05.2019
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Eine schwere Dunkelheit hatte sich in das Zimmer gelegt. Die Augen des ängstlichen Eves versuchten vergeblich sie zu durchdringen. Schweißnasse Haare klebten ihm im Gesicht. Seine zitternde Hand suchte nach dem Schalter seiner Nachttischlampe, er zog sie aber blitzschnell zurück unter die Decke, als er etwas kaltes spürte. Wie hatte sein SerVamp nur vergessen können sein kleines Nachtlicht an zu machen? Er hatte es noch nie vergessen! Sein Kopf war gefüllt mit Spaghetti und Pizza aber Nicco hatte trotzdem immer Platz darin. Wie hatte er es nur vergessen können? Der Mond zeigte sich und mit ihm die Schatten des Bösem. Sie griffen nach dem Mafiaboss, der sich die Decke bis zur Nase zog. Er konnte sie flüstern hören, doch er konnte sie nicht verstehen. Sie streckten ihre langen Finger nach ihm aus. Plötzlich hörte er Schritte auf dem Flur und Licht drang unter der Tür hindurch ins Zimmer. Nicco zog sich die Decke über den Kopf. Er hörte wie die Tür bedrohlich quietschend auf ging. Vorsichtig sah er über die Bettkante. Er konnte nur einen Schatten sehen. Der Schatten hielt etwas in der Hand. Ein Knüppel? Es sah aus wie ein kleiner Knüppel! ,,Schläfst du noch nicht?" Dieser Mann meinte mit schlafen den Tod. Da war Nicco sich sicher. Das Blut rauschte ihm in den Ohren und machte die Worte fast unverständlich. ,,Ich verstehe." Brummte der Mann. Sicher hatte er alle anderen im Haus bereits umgebracht. Er setzte sich in Bewegung. Er zog die Gardinen zu. Damit gab er seinen Komplizen mit den langen Fingern sicher ein Zeichen, dass sie nun rein kommen konnten. Das war seine letzte Chance! Nicco musste jetzt raus rennen, doch was wenn sich jemand unter seinem Bett verbarg? Unter sein Bett konnten knapp zwei Männer passen. Nicco spürte wie sich der Mann neben ihn setzte. Jetzt musste Nicco sterben. Würde er in die Hölle kommen? Er wollte es nicht herausfinden! Wo lag seine Pistole?" Er schob eine Hand unters Kopfkissen. Panisch tastete er nach der Waffe. Sie musste da sein! Plötzlich spürte er eine Hand. Sie strich sanft über seinen Rücken. ,,Du weißt doch, dass vor deinem Fenster ein Baum steht. Die Schatten sind nur Zweige. " Ihm wurde bewusst, dass er diese Stimme kannte. Und noch etwas wurde ihm bewusst, als ihm der Geruch von Fleisch in die Nase stieg. Der Knüppel war wahrscheinlich der letzte Rest des Mittags, den er sich aufgehoben hatte. Il Dio zog vorsichtig die Decke zurück. Nicco sah, dass der SerVamp das Nachtlicht in die Steckdose gesteckt hatte. Es sah aus wie ein Sichelmond und lächelte ihn freundlich an. Il legte seine Keule auf den Nachttisch und legte sich neben seinen Eve. ,,Jetzt schlaf."
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