lonely path

von lucy23
GeschichteAbenteuer / P12
Percy Jackson
12.05.2019
16.05.2019
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Ich bedankte mich bei allen und ging sofort in mein Zimmer, wo ich endlich wieder in meinem flauschigen, gemütlichen Bett schlafen konnte.
Als ich mich hingelegt hatte, schlief ich sofort ein.
Chaos erzählte mir, dass ich 3 Tage durchgeschlafen hatte, aber es wunderte mich nicht.
Er gab mir dann 1 Woche frei, damit ich mich wieder erholen konnte. Als ich schon wieder in dem Spiegel sah, sprang ich 1 Meter zurück. Meine Haare waren schulterlang und an meiner Stirn hatte ich eine feine Narbe, die ich von einem Monster bekommen hatte. Ich nahm mir eine Schere und schnitt mir die Haare so gut ich konnte ab.
Als ich wieder normal aussah, ging ich zu Chaos. „Wen haben wir denn da? Dornröschen ist wieder aufgewacht"
„Du kennst Dornröschen?" Er brachte mich jedes Mal aus der Fassung. Ich schüttelte den Kopf, um dieses Thema beiseite zu schieben. Es gab dringendere Sachen, als Dornröschen, auch wenn es mich wunderte, dass er alles wusste. „ Was mache ich jetzt eigentlich für den nächsten 11 Monate?"
Chaos setzte sich in seinen Sessel und sah in die Leere. „ Ich habe die nächsten Schritte eingeleitet. In den letzten Jahren hast du nur gekämpft und Erfahrung gesammelt, aber du bist noch unbekannt."
Ich sah ihn verwirrt an. „ Unbekannt? Was hat es damit zu tun?"
„Wir müssen ein paar Gerüchte in die Welt setzten. Außerdem siehst du nicht böse genug aus."
Ich sah an mir runter und sah meine Narben. „ Ich finde, dass ich jetzt nicht wie...naja unschuldiger Mensch."
Ich deutete auf meine Narben, die ich auf der Reise neu dazu bekommen hatte. „ Vorallem diese....Soll ich mir etwa noch eine weitere Wunde über mein Auge hinzufügen und mit einer Augenklappe rumlaufen?"
fragte ich sarkastisch. Ich senkte meinen Blick. „ Chaos...Ich habe zwar seit einem Jahr gekämpft, aber die Götter könnten mich immer noch leicht besiegen..." Seitdem ich wieder mein Kopf für andere Sachen frei hatte, kamen mir immer wieder diese Sorgen auf. Das Lächeln von Chaos verschwand. „Daher werden wir später auf drastischere Mittel zurückgreifen müssen. Mach dich auf das schlimmste gefasst." Ich nickte nur.

Er entließ mich und als ich gerade raus gehen wollte, drehte ich mich wieder um.
„Wie geht es den anderen?" Chaos sah zu mir auf. Sein düsterer Gesichtsausdruck wich einem kleinen lächeln. „ Sie suchen immer noch nach dir. Die Hoffnung schwindet und sogar die Götter sind alarmiert."
Ich seufzte nur. „ Sie machen es mir noch schwerer, den Bösen zu spielen" sagte ich und ging damit raus.
In meinem Zimmer lag ein Kleiderbündel und noch eine kleine Notiz.
„Ein Assassine braucht eine angemessene Kleidung. Ich werde dir jetzt ab und zu Aufträge geben. Keine Sorge, das sind alles Personen, die ihre Macht missbrauchen. Komm in einer Woche in den Raum xxxx."
Ich sah wieder auf den Kleiderbündel, der Pechschwarz war...Ich wurde jetzt aber nicht zu Nico 2.0 oder?
Der Kleiderbündel bestand aus einem schwarzen Umhang, einem schwarzen T-shirt und einer schwarzen Hose.
Na toll... Ich hätte blau bevorzugt.

Die nächsten Tage verbrachte ich damit, meine Gedanken zu sortieren. Chaos meinte, dass ich mich auf das schlimmste gefasst machen sollte, aber ich konnte mir nicht vorstellen, was es sein sollte.
Ich hatte keine Angst zu sterben. Chaos versprach mir am Anfang, dass ich hier immer willkommen wäre.
Na klar ich vermisste all auf der Erde, aber diese Gefühle waren all zweitrangig.
Als jemand an meiner Tür klopfte, ging ich zur Tür und schloss sie auf. „ Was ist?" fragte ich einen Bediensteten, den ich zum ersten Mal gesehen hatte. „ Chaos ruft nach dir."
Ich bedankte mich und ging zu Chaos. „ Was ist los? Ich dachte, dass ich erst in einer Woche gerufen werde."
sagte ich und schränkte meine Arme zusammen, als ich mich gegen die Wand lehnte. „ Wir haben keine Zeit mehr. Höchstens noch 6 Monate. Die Götter scheinen uns schon bemerkt zu haben" Er klang beunruhigt. 2 Weitere Personen kamen in seinen Raum rein. Ihre Gesichter waren durch Kapuzen versteckt. „Ich hatte eigentlich vor, euch erst 3 Monate später vorzustellen, aber die Zeit drängt. Nehmt eure Kapuzen ab." Die Personen taten, was ihnen gesagt wurde. Als ich die Gesichter sah, erstarrte ich sofort.
„A...Aber wie..."
„ Hallo Percy. Schön dich wieder zu sehen" Als ich mich endlich wieder gefasst hatte, ging ich ihn zu.
„ Warum bist du hier? Du solltest doch im Elysium sein oder etwa nicht?" Ich drehte mich zur zweiten Person um. „Und du auch!?"
Chaos klopfte mir auf die Schulter. „Beruhig dich Percy. Sie sind freiwillig hier, weil auch sie dir helfen wollen."
Die Verwirrung wich meiner Wut. „ DU kannst sie doch nicht einfach mit reinziehen? Sie haben schon genug getan. DU hast gesagt, dass ich das auch allein schaffen könnte." Chaos seufzte schwer. Seine Schultern sackten nach unten und er runzelte die Stirn. „Ich kann nichts dafür. Dank lieber deinen Freunden, dass sie so stur sind."
Ich drehte mich zu den zwei um. „ Warum habt ihr alles aufgegeben? Dabei habt ihr schon so viel aufgegeben." Sagte ich traurig. „ Percy. Ich habe dir am Anfang ziemlich viele Schwierigkeiten bereitet und bin der Grund, warum so viele Halbblute...Geschwister...gestorben sind. Lass mich das wiedergutmachen, auch wenn es noch lange nicht genug ist."
„ Luke hat Recht. Wir sind hier, weil wir selber mit unserer Schuld nicht leben können."
„Ethan..." sagte ich leise.

Chaos klatsche in seine Hände und lenkte unsere Aufmerksamkeit auch sich. „So. Da ihr euch endlich ausgetauscht habt. Percy... Du musst schnell stärker werden. Es wird dir zwar nicht gefallen, aber ich werde dir eine Fähigkeit geben...Du wirst zwar stark genug, um den Göttern gegenüber zu treten, aber...."

Ich starrte ihn an. „ Aber?"
„ Aber... Die Auswirkungen sind drastisch. Du bist dann kein Mensch mehr. Wenn du diese Kraft nicht richtig kontrollieren kannst, wird sie dich von innen zerstören. Und ein Preis muss bezahlt werden."
Ich versuchte ruhig zu bleiben. „ Was für ein Preis?"
„ Das ist bei jedem anders. Vielleicht siehst du nie wieder etwas. Vielleicht bist du gelähmt. Gehst du das Risiko ein?" Ich sagte für eine lange Zeit nichts und dachte nur über die ganzen Möglichkeiten.
„ Percy. Du musst das nicht tun." Sagte Luke eindringlich.
„ Ist schon gut. Ich werde das Risiko eingehen." Chaos schloss die Augen und schien sich zu konzentrieren.
Er fing an zu glühen und wir wendeten unseren Blick ab. Plötzlich tat mein Kopf weh und alles drehte sich um mich. Meine Beine gaben nach und ich fiel auf dem Boden.
„Percy geht es dir gut?!" fragten Ethan und Luke besorgt. „ Seht ihr nicht, dass ich den Boden umarme..." sagte ich trocken und setzte mich träge wieder auf. „Spürst du irgendwas neues?" fragte Chaos.
„Abgesehen davon, dass mich mein Kopf umbringt? Nein. Sollte sich jetzt irgendwas verändern?"
fragte ich neugierig. Chaos schüttelte den Kopf. „ Ich weiß selbst nicht, was du für eine Fähigkeit hast. Das hängt von der Person ab. Du musst dich erstmal ausruhen und dann auf eine Reise gehen. Luke, Ethan bringt ihn auf sein Zimmer. Geht dann euren Tätigkeiten nach." Luke und Ethan nickten ernst und halfen mir wieder auf die Beine, wobei ich von ihnen halb gestützt wurde. „ Tätigkeiten?" Welche Tätigkeiten meinte Chaos?
„ Wir werden selbst noch von Chaos Rechter Hand trainiert, um stärker zu werden. Ich glaube, dass wir uns eine Weile nicht mehr sehen werden. Also ruhe dich aus und überrasche uns in 6 Monaten mit deiner neuen Fähigkeit."
Sie schmissen mich in mein Bett und verschwanden wieder. Am nächsten Tag wunderte ich mich, ob ich das alles geträumt hatte, aber ich Chaos danach fragte, lachte er kurz und meinte, dass das alles real wäre.
Bevor ich etwas erwidern konnte, schmiss er mich wieder in einem Raum voller Soldaten. Woher die kamen? Keine Ahnung. Ich hatte schon längst aufgegeben, irgendwas zu verstehen.
„ Was soll ich hier machen?" fragte ich panisch, als die Soldaten auf mich zu gerannt kamen.
„Das sind Illusionen." Meinte er gelassen und ich ließ meine Deckung runter. „ Sie können dir immer noch weh tun" sofort wich in den Angriffen aus. „ Und jetzt?" schrie ich durch den Raum.
„Die meisten Fähigkeiten machen sich in gefährliche Situation bemerkbar." Sagte er grinsend.
„ Na toll" grummelte ich, als ich Aeon in seiner Schwerform zückte und die Angriffe parierte. Da ich aber von allen Seiten angegriffen wurde, wurde ich am Rücken mit einem Holzschwert getroffen. Nach wenigen Stunden hatte ich überall blaue Flecken und die Illusionen schlugen trotzdem auf mich ein. Als eine Illusion mich wieder schlagen wollte, schien alles in Zeitlupe zu verlaufen. Trotzdem bewegte ich mich in einer normalen Geschwindigkeit und wich dem Schlag aus. Als ich damit mehreren Schlägen ausgewichen war, schien sich wieder alles in seiner normalen Geschwindigkeit zu bewegen.
Immer noch erstaunt, vergaß ich, dass mich die Illusionen weiter angriffen, was mir mehrere Schläge auf dem Kopf einbrachte. Chaos hatte alles beobachtete und ließ die Illusionen verschwinden. „ Zufrieden?"
„ Tja. Zu mindestens scheinst du zu wissen, was deine Fähigkeit ist."
Ich sah mich immer noch verwundert um. „Das habe ich mir nicht eingebildet oder?" Chaos schüttelte mit einem Lächeln den Kopf. „Du kannst dich vorerst ausruhen. Ich werde dich rufen, sobald ich eine Aufgabe für dich habe" Und damit entließ er mich.
Ich ging auf mein Zimmer und wusch mich. Ich hatte das Gefühl, dass ich dieses Zimmer für eine lange Zeit nicht mehr betreten würde. Und bei sowas hatte ich meistens Recht...
Also genoss ich einfach meine Freizeit und schlief.

------ nächster Tag-------

Zum Glück ließ mich Chaos ausschlafen. Als ich aufstehen wollte, zuckte ich vor Schmerz zusammen. Die blauen Flecken....Ich fluchte leise, als ich mich umzog und nach draußen ging.
Ich ging im Palast herum und hielt Ausschau nach Luke und Ethan, aber ich traf sie nicht. Als ich die anderen fragte, meinten sie, dass die beiden auf einer Mission waren.
Nur was für eine Mission? Nachdem ich gefrühstückt hatte, ging ich den Trainingsraum, wo ich auf Soldaten traf, die auch trainierten. Auf die Frage ob ich mit trainieren könnten, bejahten sie fröhlich.
Es fühlte sich komisch an wieder mit jemand anders zu trainieren. Am Nachmittag kam der Captain und sah beim Training zu. An diesem Tag hatte ich auch noch Zeit mit anderen Waffen zu kämpfen und die Grundlagen zu festigen. Mit dem Bogen war ich aber immer noch eine Niete....Das war aber auch klar...
Die Tage verstrichen wie im Flug, aber Chaos rief mich kein einziges Mal, was mich verwunderte.
Ich wusste nicht, ob ich ihm dankbar war oder nervös. Während des Trainings schaffte ich es manchmal meine neuen Kräfte zu benutzten, auch wenn ich danach einfach nur müde war.
Doch nach einem Monat rief er mich zu sich. Sein ganzes Zimmer war abdunkelt und er sah aus dem Fester hinaus.
„Du hast gerufen?" Er drehte sich zu mir um und deutete mir mich hinzusetzen. „Ich habe einen Auftrag für dich. Aber bevor ich dir mehr erzähle....Nimmst du den Auftrag an?"
Ich nickte nur und hörte ihm aufmerksam zu. „Auf einem anderen Planeten, versuchen die Bewohner die derzeitigen Götter/Herrscher zu stürzen. Es sind Tyrannen, wie Kronos. Deine Aufgabe ist es den Bewohner zu helfen und die Götter zu töten"
Ich runzelte die Stirn. „Kann ich das überhaupt?" Zwar hatte ich viel trainiert und konnte auch mit anderen Waffen einigermaßen umgehen, aber ich hätte nicht gesagt, dass es dazu gereicht hätte, Götter zu töten.
„Wir werde es sehen. Ich gebe dir 3 Stunden, um dich vorzubereiten. Komme dann zum Raum, wo wir uns zum ersten Mal getroffen haben"
Ich ging sofort in meinen Raum und packte die wichtigsten Sachen ein. Essen und Klamotten. Springflut lag auf meinen Tisch. Ich benutzte Springflut schon seit einer langen Zeit nicht mehr.
Nachdem ich mir sicher war, dass ich alles dabei hatte, was nicht viel war, machte ich mich auf dem Weg.
Chaos wartete schon auf mich. „ Schließ deine Augen. Ich werde dich zum Planeten schicken und du wirst automatisch wieder hierherkommen, wenn du dein Auftrag beendet hast. Verstanden?"
„So weit so gut..."
Ich schloss meine Augen und ich spürte wie der Boden unter mir zusammensackte. Als ich meine Augen öffnete, stand ich in einer Wüste. Wo hatte er mich wieder hingeschickt?!
Da ich hier so schnell wie möglich raus wollte, rannte ich in irgendeine Richtung. Manchmal wünschte ich mir, dass ich mich irgendwo hin -teleportieren könnte.. Nach einigen Stunden sah ich hinter den Dünen ein Feuer lodern. Als ich mich näherte sah ich, wie ein Tempel in Flammen stand. Ich rannte zum Standpunkt und sah eine Menschenmasse, die gegen irgendwen kämpfte. Wer oder was es war, konnte ich nicht erkennen, aber ich vermutete, dass es irgendein Gott war. Damit niemand später mein Gesicht erkennen konnte, zog ich mir eine Maske über den unteren Teil meines Gesichtes. Ich kämpfte...drängelte...mich zu dem Standort, wo es den Kampf gab. Als ich endlich ankam, sah ich einen Mann, der Zeus ähnelte und gegen die Menschen kämpfte.
Eine unbeschreiblich Macht kam von der Person aus und ließ den Boden erbeben. Nichts desto trotz kämpften die Bewohner weiter, auch wenn sie verletzt waren. Der vermutete Gott lachte laut auf. „Ihr werdet nie gewinnen. Ihr seid dafür viel zu schwach. Ihr hättet einfach leise bleiben sollen" Ich hielt ein Dolch in der Hand und rannte auf den Gott zu.
Ich murmelte ein leises Gebet zu Chaos und hoffte, dass ich meine Kräfte benutzten konnte.
Und Chaos sei Dank, verlangsamte sich alles um mich herum. Ich positionierte mich hinter dem Gott und ließ der Zeit wieder freien Lauf. Der Gott hielt inne, als er die Klinge an seiner Kehle spürte. „ Ha du kannst mich mit dieser Waffe nicht töten sterblicher!" Ich schnaubte nur. „Dann darf ich das doch bestimmt" erwiderte ich und schnitt dem Gott die Kehle auf. Goldenes Blut tropfte auf den Boden. Alle Götter hatten wohl goldenes Blut. Der Gott wich von mir weg und hielt seine Hände gegen die Wunde. Seine Augen waren weit aufgerissen und er schnappte nach Luft. Unsere Blicke trafen sich, bevor er auf den Boden fiel und sich nicht mehr bewegte.
Die Menschenmasse verstummte für einen Moment, bevor sie vor Freude aufschrien.
Kurz darauf wurde alles um mich herum schwarz und ich befand mich wieder zu Hause. Chaos saß in einem Stuhl. „Das hat aber lag gedauert." Sagte er trocken. „ Ja...Weil du mich ja in eine Wüste schicken musstet...warte....gab es nur einen Gott auf diesen Planeten?" anstatt mir zu antworten, warf mich Chaos eine Karte zu. „Das war einer der niedrigen Götter. Es gibt noch viel Stärkere und du darfst es nicht unterschätzen. Da es nur ein kleiner Planet war, gibt es nur ein Gott. Ich werde dich jetzt auf weitere Aufträge schicken.
Stell einfach nur sicher, dass du nicht getötet wird und dass dein Name in Umlauf gerät."
Ich wollte noch etwas sagen, aber Chaos gab mir keine Gelegenheit und schickte mich sofort weg.
„Verdaaammmmtttt. Ich habe keine Vorräte mehr! Hättest du nicht warten können?!" Schrie ich ins nichts, als ich mich wieder in einer fremden Umgebung befand. Ich würde mich irgendwann dafür rächen...Irgendwann.

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