Freundschaft + Liebe oder I´ll always be so close to you

von Tanja 79
GeschichteFamilie, Freundschaft / P16
12.05.2019
15.05.2019
3
5110
 
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
 
Tanja
"Hey ihr zwei, das ist mein Bester Freund Mattes. Mattes das sind Alec und Sascha." stelle ich die drei vor.
"Ach das ist der zurückhaltende und schweigsame Sascha. Freut mich dich kenn zulernen. Und das kann ja nur Alec sein der dein Radar erweckt hat. Freut mich auch dich kennen zulernen." begrüßt er die beiden Männer und setzt sich zu den beiden an den Tisch während ich die Bestellung der beiden fertig mache.
Als ich sie so beobachte merke ich das Sascha mich mit seinem Blick fixiert und mich etwas nervös macht.
Ich muss aus seinem Blickfeld und gehe nach hinten und lass mir mehr als erlaubt Zeit beim holen der letzten Zutaten.
"Alles ok bei dir? Du bis ja richtig nervös?" höre ich Mattes hinter mir.
Ich kann es ihn nicht verheimlichen versuche aber es trotzdem und erkläre ihm das alles ok ist.
"Daja. Ich mag es nicht wenn ich weiß das du mich anlügst. Also was ist los? Hat es etwas mit diesem Sascha zu tun? Und warum zum Teufel hast du mir nicht erzählt das Alec so ein heißer Typ ist?" und schaut mich dabei mit seinem tief Blauen Augen an die so funkeln wie schon lange nicht mehr.

Geschockt sehe ich ihn an und erinnere ihn an Oli. Schulter zuckend dreht er sich um und bringt den beiden ihre Kaffees.
*Okay. Tief durchatmen und nichts anmerken lassen. Warum macht er mich so nervös?* stelle ich mir innerlich die Frage.
Komme aber auf keinen Nenner.
Ich glaube ich muss wieder zu Tony was ich eigentlich nicht mehr wollte.Mein Leben hatte ich so gut im Griff, bis Rene mir die beiden und besonders Sascha vorgestellt hatte. Warum bringt er mein Leben und mein Innerliches so durcheinander, ich verstehe es einfach nicht.
Also Augen zu und durch und immer schön locker bleiben.
Hinter der Theke bereite ich den beiden das Panini zu und will es gerade den beiden bringen als ich sehe das Sascha nicht mehr da ist.
Innerliche Leichtigkeit macht sich in mir breit und versucht meine Enttäuschung mit einem fetten dreckigen grinsen über die Klippe zu schmeißen, was ihr auch nur halb gelingt.
Die innere Leichtigkeit flüstert mir zu das es besser für ihn und für mich ist das er nicht mehr da ist.
Doch meine Enttäuschung wettert dagegen und schon ist wieder der Innerliche Kampf meiner Empfindungen im Gange.
Meine Neugierde taucht auf einmal auf und will wissen wo Sascha hin ist.
Alec schaut mich an "Ich habe keine Ahnung was mit ihm los ist." Mattes merkt sofort das Alec lügt was er ihm auch klar signalisiert.
Mattes nimmt mir den Teller mit dem Panin aus der was eigentlich für Sascha gedacht war aus der Hand und isst es in der Gesellschaft von Alec.

"Mattes ich muss noch mal weg. Kannst du bitte....."
"Jaja mach ich. Alec ist ja auch noch hier so bin ich nicht ganz alleine." fällt er mir ins Wort.
Bevor ich mich verabschiede gebe ich beiden noch ein Kuss auf die Wange.
Ne halbe Stunde später stehe ich vor der Tür und versuche rein zu gehen doch meine Angst versucht mich zurück zuhalten. In den Moment kommt meine Mut überrumpelt die Angst so das ich mit einem tiefen Atemzug rein gehe.
Die kleine zierliche Empfangsdame sieht von ihrem Buch hoch und schaut mich erstaunt an.
"Daja! Wie schön das sie wieder da sind. Tony ist gleich bei ihnen. Ich sag ihm eben besch……."weiter kommt sie nicht als Tony die Tür auf macht und mich unter seiner Brille ansieht und total erstaunt ist.

"Katrin bitte sagen sie alle Termine für die nächsten zwei Stunden ab. Daja kommen sie rein ich freu mich das sie hier sind." kommt er mit ausgestreckter Hand auf mich zu und führt mich in seinem Büro.
Es sieht genau so aus wie vor zwei Jahren.
Antiker großer Schreibtisch mit der Typischen grünen Tischlampe.
Viele Akten liegen auf den Tisch mit Bürokleinkram.
Ein Schrank der mit vielen Bücher hinter dem Schreibtisch steht.
Die Sitzgruppe auf einem Zweier Sofa in braunen Leder mit den passenden Sessel getrennt von einem kleinen Glastisch.
Alles wirkt so vertraut und doch so beängstigend.

"Daja setzten sie sich doch und erzählen sie mal warum sie hier sind." reist Tony mich aus meinen Gedanken.
"Tony ich bin hier weil meine Emotionen innerlich ein Krieg anfangen. Ich weiß nicht was ich machen soll."
Er schaut mich an und so erzähle ich meinem Therapeuten was alles so passiert ist. Natürlich erwähne ich auch Sascha und das dieser Krieg der innerlich in mir tobt angefangen hat seit dem ich ihm begegnet bin.

"Hmmm. Es sieht so aus als würden die Emotionen etwas nicht zulassen wollen was sie verschlossen haben.Wie fühlen sie sich den in seiner Gegenwart?"

"Ich weiß es nicht. Auf eine Art freue ich mich obwohl wir uns erst zwei mal begegnet sind. Aber jedes mal wenn er mich ansieht werde ich Nervös und weiß nicht was ich machen soll. Also gehe ich der Situation aus dem Weg."

"Okay ich habe es ihnen schon vor zwei Jahren gesagt. Die Liebe die sie mit begraben haben, muss und will raus."

"Aber jedes mal wenn sie raus kommt, verjagt die Enttäuschung sie und die Angst siegt."

Er schaut mich an und fragt was mit meiner Mut ist und das ich es zulassen soll.
"Ich weiß das der Verlust immer noch stärker ist aber lassen sie die Mut zu. Sie wird ihnen helfen."
Auf meine Mut kann ich auch nicht immer zählen weil sie auch nur immer dann kommt wann sie will.
"Daja ich bitte sie das sie nächste Woche noch mal wieder kommen dann versuchen wir etwas. Also kann ich auf sie nächste Woche zählen?"
Nickend gebe ich ihm zum Abschluss die Hand und verlasse die Praxis und hole mir noch für nächste Woche einen Termin.
Als ich die Tür nach draußen aufmache um raus zu gehen sehe ich mir eine bekannte Person.
"Ich wusste das du hier bist. Und wann ist der nächste Termin?" kommt Mattes auf mich zu und drückt mich sanft.
Leise gebe ich ihm als Antwort das ich nächste Woche noch mal hin soll und wir etwas versuchen wollen.
"Lass uns nach Hause gehen. Ich will heute nur noch entspannen."
In Mattes Armen sagt er mir das er es schon geahnt hat und das Café für heute aus Gesundheitlichen Gründen zu ist und morgen das Café alleine schmeißt.
Kuschelnd machen wir auf den Weg nach Hause.Tanja

****************************

So ihr lieben das war jetzt Kapitel 3
Ich hoffe natürlich weiter eure Neugier geweckt zu haben.
Wenn ihr mehr wissen wollt,lasst mir einfach ein Review da.
Würde mich echt freuen.
Review schreiben
 
'