Family is Important

von Yubi-chan
GeschichteAngst, Familie / P12
Aoi Kai Reita Ruki Uruha
09.05.2019
09.05.2019
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Kapitel 1

Familiengeheimnis


In einem kleinen Stadtteil von Tokyo sitzt ein kleiner Junge mit schwarzen Haaren und hellen enden auf der Fensterbank von seinem neuen Zuhause. Seit 3 Jahren wohnt er jetzt schon bei dieser Familie, und dieser Junge versteht bis heute nicht warum das Jugendamt ihn damals aus seiner intakten Familie gerissen hat. Wie schon so oft sitzt er da und raucht. Ihm wurde der Umgang mit seinen alten Freunden verboten, obwohl sie noch auf dieselbe Schule gehen. Sein Pflegebruder Reika hat ein ständiges Auge auf ihn, und auch in der Schule muss er bei ihm und seiner Clique bleiben, was seinen alten Freunden gar nicht gefällt. Dieser Junge heißt Takanori Matsumoto. Wenn ihn einer von seinen alten Freunden ansprechen will, ist er kaltherzig zu ihnen oder aber Reika mischt sich ein. Sein damaliger bester Freund Akira Suzuki hat die Schnauze voll, und hat den kleinen immer ignoriert, beleidigt und gedemütigt. Doch das alles lässt Takanori der jetzt den Spitznamen Ruki trägt kalt, und das wurmt Akira oder auch Reita extrem. Heute ist auch wieder so ein Tag, da Reita sich mit dem Lehrer angelegt hat durfte er sowie seine Freunde nachsitzen. Er sitzt in der hintersten Reihe, die Beine auf den Tisch und hört Musik. Plötzlich öffnet sich die Türe und Takanori betritt den Klassenraum. Diese Gelegenheit nutzt Reita auch sogleich aus

„Ach der feine Ruki erscheint auf der Bildfläche, konntest deine Wachhunde wohl abschütteln?“
„Halt die Fresse.“ gab er nur zur Antwort und setzt sich in die vorderste Reihe. Die anderen 3 Mitschüler sahen sich gegenseitig an, bis ein Junge mit kurzen brauen Haaren sagt
„Reita, jetzt lass Ruki doch mal in ruhe.“
„Klappe Uruha, der Zwerg hat hier doch gar nichts verloren, soll er doch zu seinen ach so tollen neuen Freunde gehen, sein Wachhund wird ihn bestimmt hier gleich raus holen.“
Jetzt reicht es Ruki, er steht auf und knallt die Hände auf den Tisch
„Jetzt reicht es mir! Denkst du echt ich habe es mir ausgesucht? Denkst du echt ich will da noch einen Tag länger bleiben? Denkst du das es mir Spass macht euch zu ignorieren oder mit euch nichts mehr zu unternehmen? Verdammt nochmal ich habe keine andere Wahl, außerdem weiß ich bis heute nicht warum man mich von meinen Eltern weggeholt hat, seit 3 Jahren bin ich in dieser Scheiß Pflegefamilie, ich habe einfach die Schnauze voll, weißt du eigentlich wie weh das tut wenn mein ehemaliger Bester Freund mir solche Sachen vorwirft? Nein du weißt nicht was ich da durchmache, du Urteilst über mich obwohl du nicht mal die Hintergründe kennst.“ schreit er und hatte Tränen in den Augen.
Reita und die anderen sahen Ruki nur geschockt an und konnten nichts mehr sagen. Doch Ruki schnappt sich seine Tasche und stürmt aus dem Raum genau in den Lehrer. Doch das ignoriert Takanori, auch als der Lehrer hinter schreit ignoriert er es, er will einfach nur weg. Mittlerweile hat es auch Angefangen zu regnen, doch das ist ihm egal, ihm ist alles egal. Er hat nur einen Ort wo er hin möchte, und so geht er geradewegs zu seinem Elternhaus. Er klingelt und eine Junge Frau mitte 30 öffnet die Türe und ist erstaunt über den Besuch.
„Takanori mein Schatz, was machst du hier?“ fragt sie, doch Ruki stürzt sich in ihre Arme und weint.
„Mama, ich will wieder zu euch, ich will nicht länger bei der Pflegefamilie bleiben, bitte lass mich hier!“ fleht er.
Auch seine Mutter hatte Tränen in den Augen, es tut ihr seelisch weh wenn sie Takanori so sieht, sie weiß genau das es ärger gibt wenn herauskommt das Ruki bei ihr ist, doch das ist ihr im Moment egal. Sie ist nur froh ihren Sohn wieder zu sehen und so antwortet sie
„Mein kleiner, ich will auch das du wieder bei uns bist.“ und hatte ebenfalls Tränen in den Augen.
„Komm erstmal rein.“ sagt sie und geht mit ihm ins Wohnzimmer.

Mina holt ein Handtuch sowie trockene Sachen schickt ihren Sohn erst mal ins Badezimmer wo er sich heiß duschen und umziehen kann. Etwas aufgewärmter kommt er wieder ins Wohnzimmer wo seine Mutter bereits mit einer Tasse Tee auf ihn wartet.
„Mama, warum hat man mich damals von euch weggeholt?“ fragt er dann.
„Weißt du mein Schatz, ich denke es hängt mit deiner Vergangenheit zusammen, mit deiner Drogensucht und Selbstmordversuch, das Jugendamt hat wohl gedacht das wir schuld daran waren, wir wussten anscheinend nichts von deinem Plan und haben uns für Verantwortungslos gehalten.“
„Und das war der Grund? Das war alles? In der Pflegefamilie geht’s mir doch nur schlechter, ich habe so oft beim Jugendamt angerufen, doch die Tussi meinte nur das sich alles erst einpendeln muss, und das nach 3 Jahre, Mama, ich hab das Gefühl da stimmt etwas nicht.“
„Ach mein Schatz, ich werde alles versuchen das du wieder zu uns kommst, was ist mit Reita und den anderen?“
„Denen bin ich egal, seit ich bei dieser Pflegefamilie bin, ignorieren die mich, und nur weil meine Pflegeeltern mir den Umgang mit ihnen verboten haben, dabei will ich meinen besten Freund zurück haben, ich vermisse Reita und die anderen, die Clique von meinem Pflegebruder ist blöd.“
„Ich werde mit Frau Shiroyama reden, vielleicht kann sie etwas machen.“
„Du meinst Aois Mutter?“
„Ja.“
Plötzlich klingelt es an der Haustüre
„Wer ist das jetzt?“ fragt sie und öffnet die Türe
„Wo ist er?“ fragt sogleich Renji der Pflegevater von Takanori.
„Er sitzt bei mir im Wohnzimmer und ist völlig fertig.“ antwortet Mina und wurde zur Seite gestoßen.

„Takanori du kommst sofort mit nachhause.“
„Ich will nicht!“ schreit Ruki.
„Nichts da, ich werde es nicht zulassen das du bei solchen Verantwortungslosen Assis dich nochmal versuchst umzubringen!“ er packt Ruki am Arm und zerrt ihn nach draussen zum Auto und schubst ihn hinein. Er sperrt das Auto ab und geht nochmal zurück zu Mina
„Du kannst froh sein das ich dich nicht wegen Entführung Anzeige.“
„Entführung? Takanori ist freiwillig zu mir gekommen, und ich werde weiterhin um ihn kämpfen, er wird wieder bei mir und meinem Mann bleiben darauf kannst du dich verlassen!“ zischt sie und muss dann zusehen wie er zu seinem Auto geht einsteigt und wegfährt. Als er ausser Sichtweite war lässt sich Mina auf den Boden fallen und weint.

Zuhause wurde Ruki erstmal auf sein Zimmer gebracht und aufs Bett geworfen.
„Du dreckiger kleiner Bastard, wage es nicht noch einmal zu dieser Person zu gehen.“
„Du kannst mir nicht verbieten meine leiblichen Eltern zu sehen.“
„Und ob ich das kann, ich bin dein Vormund, und du wirst solange hierbleiben wie ich es will, oder denkst du echt ich verzichte auf das Geld das ich für dich bekomme.“
„Ach das ist der Grund, du willst nur das Geld, ist die Tussi vom Jugendamt etwa auch darin involviert, hat sie es eingefädelt das ich bei so einer Familie wie euch gelandet bin?“
Das reicht Renji holt aus und schlägt Takanori ins Gesicht.
„Warte nur bis mein Sohn und seine Freunde nachhause kommen, dann kannst du was erleben, ich bin mir sicher das seine Freunde dich noch zur Vernunft bringen werden.“ sagt er erzürnt und verlässt das Zimmer und schloss ab. Ruki konnte nicht mehr, er hatte große Angst, er wusste was passiert sobald sein Pflegebruder wieder da ist, er rollt sich zusammen und weint. In seiner Verzweiflung holt er sein Handy hervor und ruft Reita an. Doch dieser hebt nicht ab, genauso wie Uruha, Aoi und Kai. Er konnte ja nicht ahnen das die Vier bei einem Rockkonzert sind und das Handy nicht hörten. Als keiner abhebt weint er noch umso mehr. Dann wurde der Schlüssel umgedreht und Reika kommt hinein.
„Vater hat mir erzählt was du getan hast, meine Freunde warten bereits im Keller, du weißt was jetzt passiert weil du so ungehorsam warst.“
Grob wurde er am Arm gepackt und in den Keller geschleift wo Reikas Freunde schon warten.
„Jungs, der kleine braucht die „Spezial“ Behandlung.“
„Darauf haben wir schon gewartet.“ grinst Kyo und leckt sich über die Lippen.

Zur selben Zeit sitzt Reita mir Uruha und dessen Eltern beim Abendessen. Reita stochert lustlos in seinem Essen herum.
„Akira was ist den los mit dir?“ fragt seine Mutter.
„Nichts, alles ok.“ antwortet er nur. Uruha übernimmt seine Antwort
„Er macht sich Sorgen um Takanori, nachdem was er heute gesagt hat.“
„Was hat er den gesagt?“ fragt nun sein Vater.
Reita erzählt was Takanori beim Nachsitzen gesagt hat.
„Das hat er gesagt?“ fragt Aiko nach.
„Ja das hat er, und ich habe dabei so ein schlechtes Gefühl.“ antwortet er.
„Ich werde morgen mal mit Mina reden, und sie fragen ob Takanori danach bei ihr war. Aber mal was anderes, wie war das Konzert?“
„Es war großartig, Ruki hätte sich bestimmt auch sehr gefreut.“ sagt Uruha und guckt dann auf sein Handy und ist überrascht Rukis Nummer zu sehen.
„Uruha was ist los?“ fragt Reita.
„Ruki hat versucht mich an zu rufen.“ antwortet er und ruft zurück. Als er die Mailbox hörte legt er auf.
„Nur die Mailbox.“ sagt er und seufzt.
„Hey Ruki wird bestimmt schon schlafen, ihr seht ihn ja morgen wieder.“ versucht Yoji die beiden zu beruhigen.
„Du hast Recht.“ antworten die beiden Teenager und essen zu ende.

Am nächsten Morgen kommt Ruki mit einem langen Pullover und einem dünnen Schal in die Klasse worauf er sofort von den anderen gemustert wurde. Reita und die anderen haben sich vorgenommen heute mit Ruki zu reden, darum wurde beschlossen das Aoi und Kai, Reika und seine Clique ablenken sollen. In der Pause ist es dann soweit, Kai und Aoi schaffen es Reika und seine Clique zum Gräteschuppen zu bringen. Sie haben behauptet im Geräteraum sei etwas komisches worauf die natürlich neugierig waren. Als sie dann im Geräteschuppen waren, schlossen die beiden einfach mal so den Geräteschuppen ab. Ruki ist gerade bei seinem Spind als er von hinten gepackt und in die Toilette geschleift wurde. Ruki schrie auf da er schmerzen hat, als man ihn los lässt, sah er in die Augen von Uruha und Reita.
„Ruki, du kannst uns nicht mehr ausweichen, was meintest du gestern mit deiner Aussage und außerdem woher hast du diese Blauen Flecke?“ fragt Reita auch sogleich. Uruhas Alarmglocken läuten und kurzerhand wurde Ruki das Hemd ausgezogen.
„Ruki, was ist passiert? Wer war das?“ fragt Reita. Doch Ruki antwortet nicht. Stadtessen wirft er sich in Reitas Arme und weint.
„Hey ist ja gut, ich bin ja da.“
„Ich kann nicht mehr, bitte Reita hilf mir, ich will nicht mehr zurück, wenn ich noch einmal in dieses Haus muss dann bring ich mich um.“
Uruha und Reita sahen sich geschockt an.
„Ruki, sag doch so was nicht.“ sagt Reita.
„Aber ich kann nicht mehr, ich bin völlig am Ende.“
Reita setzt sich mit Ruki auf den Boden lässt ihn aber nicht los. Beruhigend streichelt er weiterhin über Rukis Rücken bis dieser sich beruhigt hat.
„Gehts wieder Ruki?“ fragt Uruha.
„Ja es geht wieder.“
„Was ist passiert?“ fragt Uruha und begutachtet weiter Rukis Verletzungen.
„Wer hat dir das angetan?“ fragt er weiter.
„Reika!“ antwortet Ruki ehe ihm schwarz vor Augen wird und ohnmächtig wird.

Ruki öffnet seine Augen und sah in das besorgte Gesicht von Reita, dieser lächelt nur und fragt
„Na auch wieder aufgewacht?“
„Reita!? Was ist passiert.“
„Du bist ohnmächtig geworden als du du mir den Namen von deinem Peiniger gesagt hast.“
„Wo bin ich?“
„Im Krankenzimmer, der Schularzt und auch Uruha haben sich um dich gekümmert. Aber eine Frage, hat Reika und seine Freunde dich nur verprügelt oder haben sie dich auch...?“
Erneut traten Tränen in seinen Augen
„Ok dann weiß ich Bescheid, ich werde dafür Sorgen das du nicht mehr zurück musst.“
„Geht das den so einfach? Ich meine selbst wenn ich Reika Anzeige, der wird es ohnehin so drehen wie es ihm passt und dann bin ich der Schuldige, das wird nichts, also kann ich es vergessen, ohne Beweise geht gar nichts. Außerdem würden die denken das ich mich wieder Selbst verletzt hätte und weißen mich wieder ein. Es ist ein Teufelskreis.“
„Wir finden schon eine Lösung.“ sagt Reita und nimmt ihn in den Arm. Dann ging die Türe auf und Reika kommt rein.
„Lass Ruki sofort los.“ zischt er darauf los.
„Halt du bloss die Klappe du mieses Stück Dreck, hat Ruki dir diese Verletzungen zu verdanken?“
„Hat der Knirps dir das erzählt?“
„Ja hat er, und um ehrlich zu sein, trau ich dir das sogar zu, wie auch immer, Ruki kommt vorerst zu seinen Eltern, zu euch kommt er nicht mehr.“
„Das werden wir noch sehen.“ zischt er und geht.
Reita schüttelt nur den Kopf und holt sein Handy hervor und wählt die Nummer von Rukis leiblicher Mutter. Reita und Ruki bleiben jedoch nicht lange alleine da der Rest von ihren Freunden ins Zimmer kommen
„Hey kleiner wie geht’s dir?“ fragt Aoi.
„Es geht wieder.“
„Schön hat Reita schon mit deiner Mutter telefoniert?“
„Ja hat er, darf ich wirklich zu meinen Eltern?“
„Ich habe mit meiner Mutter gesprochen, sie redet mit ihrem Vorgesetzten, das sie von nun an deine Betreuung übernehmen will.“
„Wenigstens etwas, die Familie bei der ich jetzt bin will nur das Geld das sie für mich bekommen, und ich glaube meine jetzige Betreuerin vom Jugendamt, steckt ebenfalls in diesem Komplott.“
„Bist du sicher?“ fragt nun Kai.
„Renji hat es mir selber erzählt, aber er hat nicht gesagt ob sie darin mit verwickelt ist.“

„Dann sag ich meiner Mutter Bescheid, und Ruki auch wenn dir keiner glaubt, du musst Reika Anzeigen, er kann doch so mit dir nicht umgehen.“ sagt Aoi.
„Kann ich dann wieder zurück zu meinen Eltern?“
„Wenn alles gut geht dann ja.“ sagt Aoi und lächelt. Auch Ruki lächelt und ist froh das seine wahren Freunde noch immer seine wahren Freunde sind.