Klavierspiel

KurzgeschichteAngst, Horror / P16 Slash
OC (Own Character)
09.05.2019
09.05.2019
1
422
2
Alle Kapitel
noch keine Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
 
Wie auch jeden anderen Tag besuche ich meine beste Freundin Maki. Ich besuche sie jeden Tag, weil ihre ganze Verwandschaft außer Sie bei einem Unfall gestorben ist. Seit kurzer Zeit jedoch höre ich aus dem Wohnzimmer ein Klavierspiel. ,,Maki, Ich höre jeden Tag ein Klavierspiel, spielt jemand bei dir Klavier?" frage ich sie verwundert. Sie schaut mich verwundert an und antwortet: ,,Das bildest du dir nur ein, hier spielt niemand Klavier." Ich nicke und schaue aus dem Fenster um ein bisschen nachzudenken. Ich frage mich immer wieder selbst, ob ich mir das Klavierspiel nur einbilde oder ob wirklich jemand in der Nachbarschaft Klavier spielt. Das kann nicht sein, dachte ich mir. Denn immer als ich mit meinem Fahrrad die Straße entlang fuhr, hörte ich niemanden in der Nachbarschaft Klavier spielen. Naja, um ehrlich zu sein höre ich garnichts. Die ganze Straße war leer, als ich zu Maki fuhr. ,,Sag mal, wohnt hier niemand in der Nachbarschaft?" frage ich sie neugierig. ,,Doch, aber sie sind sehr alt und machen deswegen nie irgendwelchen Krach." sagte sie ruhig. Irgendetwas stimmte nicht. Als ich länger nachdachte fiel mir ein, dass ich noch nie in Maki's Wohnzimmer war, sondern nur in ihrem Zimmer. Denn Sie sagte mir immer ich soll durch die Terassentür herein kommen, weil die Tür klemmt. Vielleicht wollte Sie einfach nicht, dass ich in ihr Wohnzimmer gehe. Aber Warum wollte sie nicht, dass ich ihn ihr Wohnzimmer gehe? Fragte ich mich. Hatte sie doch eine Familie? Hat Sie mich die ganze Zeit angelogen? und ich fragte mich erneut warum. ,,Wollen wir mal nach unten in dein Wohnzimmer gehen?" Fragte ich sie. ,,Warum willst du in mein Wohnzimmer?" fragte sie mich mit erhobener Stimme. Ich suchte mir schnell eine Ausrede und sagte ,,Naja, wir könnten doch Fern schauen." Plötzlich wurde sie lauter und sagte: ,,Nein, wir bleiben hier!" ich erschreckte mich und ging einen Schritt zurück. ,,Darf ich kurz auf die Toilette?" fragte ich sie zitternt. ,,Ja, Sie ist den Gang runter." Als ich aus ihrem Zimmer raus war, fing ich an laut zu atmen. Was war das denn? fragte ich mich selbst. Langsam wird mir das hier alles zu gruselig. Auf dem Weg zur Toilette blieb ich stehen. Die Treppe zum Wohnzimmer war direkt vor mir. Das Klavierspiel wurde zunehmend lauter. Ich beschloss runter zu gehen und schlich nach unten. Mein atem stockte. Eine Puppe, Nein, eine Leiche hing von der Decke ab und spielte wie eine Marionette Klavier. Ich wollte schreien, aber ich konnte nicht. Plötzlich wurde alles schwarz. Das einzige was ich noch gesehen habe ist Maki, wie sie mir mit einem Hammer auf den Kopf schlägt.