Das Mädchen aus einer anderen Stadt

von Riin
GeschichteRomanze, Freundschaft / P16
OC (Own Character) Oikawa Tooru
07.05.2019
21.08.2019
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00.05
Rin
Immer noch schauten wir uns das Farbspektakel über Tokio an, als endlich die letzte Rakete den Himmel in Farbe tauchte.
Schnell gingen wir wieder nach drinnen um nicht mehr in der Kälte zu stehen, denn nun sollte die Feier erst richtig beginnen.
Es wurde getanzt, gelacht und viel getrunken, die Zeit verging schnell und schon bald war es drei Uhr Nachts, sodass schon einige ins Bett gegangen sind.
Oikawa ließ mich ungern alleine, was dazu führte das es in einem kleinen Streit ausartete, was Akane und ein paar der anderen ziemlich amüsant fanden, das Oikawa so Eifersüchtig ist. Nachdem auch noch Kuroo eine ganz tolle Idee hatte uns beide am besten, aneinander zu Ketten, ging ich genervt in die Küche um mir was zu trinken zu holen. Denn Oikawa dachte tatsächlich über die Idee nach.
Ich schenkte mir was ein.... Doch leider, wie es nun mal so ist, musste ich zur Toilette und so machte ich mich auf den Weg ins Bad.
Oben war es ziemlich dunkel, doch in meinem angetrunkenen Zustand störte es mich nicht wirklich und ich stolperte leicht durch den Flur, teilweise lag es auch an einigen Sachen die hier herum lagen, teilweise aber auch an meinem Alkoholpegel.. Und trotz meinem krach den ich machte, wurde ich übersehen... Naja besser gesagt ich übersah die Person die dort stand. Denn genau im dem Moment drehte sie sich um und wir stießen zusammen.
Doch das war das kleinste Problem, jedoch nicht dass, das sich der gesamte Inhalt meines Bechers und auch seine zwei Becher in der Hand, über mich und sein Hemd ergossen wurden.
"Ahh es tut mir leid!", nahm ich Daichis Stimme wahr und blickte sogleich in seine Augen hoch.
"Das Kleid ist wohl hinüber...", nuschelte ich und spürte den Zucker auf meiner Haut kleben und nicht nur das... Es roch nach Tomatensaft,der langsam am Kleid hinunter lief.
>Verdammt.... das Kleid gehört nicht mir und schaut richtig teuer aus...<
"waha! Nein! Das retten wir!", packte mich Daichi an der Hand und hämmerte gegen die Badezimmertür. Sein Griff war fest und mir wurde wieder bewusst, wie attraktiv er doch war.
"Kann man nicht mal in Ruhe Zähne putzen?", öffnete ein genervter Keiji die Tür, als er jedoch mich sah, verstummte er und schaute leicht gerötet zur Seite. Sein Hemd stand offen und er sah aus als ob er gleich einschlafen würde.
Daichi zog mich an der Hand ins Bad, Keijis Protest ignorierend  und begann mit einen Handtuch über mein Kleid zu schrubben.
"Du machst so das Kleid kaputt!", fauchte in Keiji an und schubste ihn auf Seite. "Mach du lieber dein Hemd sauber, bevor es sich nicht mehr richtig auswaschen lässt... Wie kann man auch Vodka mit Tomatensaft trinken.", blickte er leicht angewiedert zu Daichi, der jedoch Augen verdrehend sein Hemd auszog. Keiji schrubte an mir weiter, doch es brachte nicht viel. Am Kinn kratzend blickte er mich an. "Du solltest das Kleid ausziehen und komplett einweihen."
Daichi nickte wissend und gerade wollten sie das Bad verlassen als ich Keiji stoppte.
"Ich glaube, jemand muss mir das Kleid aufmachen.", blickte ich entschuldigend zu ihm und er nickte, leicht zögerlich.
"Ah ich sollte das Hemd lieber mitnehmen.... morgen ist es bestimmt wo anders, bei den ganzen Chaoten." Somit quetschte sich Daichi an uns vorbei, ich legte meine Haare auf Seite und Keiji versuchte meinen Reißverschluss zu öffnen. Anscheinend ging es nicht wirklich leicht, den Daichi musste helfen. So betrunken habe ich die beiden noch nie gesehen und auch ich hatte schon lange nicht mehr so ein Gefühl der angetrunkenheit. Sie hatten ihre Hände an meinem Rücken und zerrten leicht an dem Kleid.

Eine Stimme riss die beiden und mich aus unserer Konzentration.
"Was auch immer ihr da macht, ihr solltet es lassen."
Die Tür stand immer noch offen und Akane stand neben Iwa , der einen Arm um sie hatte zur stütze. Iwa musterte uns und Akane grinste über beide Ohren und zeigte mit ihrem Finger von mir zu den anderen beiden, die immer noch in ihrer Position da standen.
"Rinilein....Lazykawa sucht dich und wenn er das hier sieht...", grinste sie mich weiter an. "Wird er das bestimmt falsch verstehen."
So recht verstand ich nicht was sie meinte, doch ich hatte auch nicht die Möglichkeit weiter darüber nachzudenken, als ich eine dunkle Aura verspürte.
"Was sollte ich Falsch verstehen?", donnerte eine Stimme uns entgegen.
Iwa und Akane sprangen, mit weit aufgerissenen Augen, auf Seite.
"Oh Fuck.... bitte nicht....", glitt Iwas Hand durchs Gesicht, doch Oikawa hatte immer noch ein unheimliches grinsen auf seinen Lippen liegen, mit welchem er von einem zum anderen blickte.
"Its Showtime...", nuschelte Akane, die das amüsant fand, doch das wurde von Iwas Hand auf ihrem Mund gehemmt. Und dann lag Oikawas Blick auf mir.. Bzw auf uns.

"Es ist doch nichts Schlimmes.... das MEINE Freundin.... sich das Kleid von zwei Kerlen ausziehen lässt.... . Der eine der meine Freundin mal gevögelt hat.... und der andere, der sie vor wenigen Stunden noch auf seinem Schoß sitzen hatte und jetzt halb nackt ist.... . Ja alles selbstverständlich...."
"Toru....", blickte ich entsetzt zu ihm und sah das er wirklich wütend war.
Daichi und Keiji hüpften gleich von mir weg und hoben beschwichtigend die Hände.
"Ehrlich da ist nichts! Wir wollten ihr nur das Kleid öffnen!"
Oikawas Auge zuckte gefährlich bei Daichis Worten. Innerlich dachte ich das ich meinen Kopf gegen die Wand knallen würde.... wie kann man das so ausdrücken.
"So hat er das nicht gemeint!" Versuchte Keiji, leicht lallend sein Glück. Doch schon bei den ersten Worten wich Iwa jegliche Farbe und Akane konnte ihr lachen nicht mehr unterdrücken. Ich war nicht alleine so betrunken.... aber waren die wirklich so dicht das sie nicht realisierten was sie da von sich gaben'?
"Er hat sie vollgespritzt und jetzt wollte er es weg wischen, doch das klappte nicht so, weil es total klebt... wundert mich aber nicht bei der Menge...., deswegen hab ich gesagt wir müssen das Kleid am besten ausziehen, aber der Reißverschluss hängt."
Wenn ich nicht wüsste, das Oikawa mein Freund ist.... hätte ich längst die Beine in die Hand genommen, denn wenn man dachte gefährlicher könnte man nicht schauen... doch es ging.
"Was kann man da nur Falsch verstehen!", presste er zwischen den Lippen hervor und sein Blick war mehr als unheimlich.
Keiji und Daichi bekamen leicht Panik und versuchten es weg zu grinsen, aber die beiden wirkten noch blasser als vor wenigen Sekunden. Jetzt versuchte ich mein Glück.
"Was die sagen wollen! Aus versehen..." - "Na was den sonst.... nur aus versehen..." fiel er mir ins Wort.
Leicht grummelnd redete ich weiter und versuchte seine Arroganz zu ignorieren. "... haben wir die Blood Mary über ihn und mich ergossen und deswegen..." Doch Oikawa schnitt mir das Wort ab.
"Raus.", knurrte er und blickte an mir vorbei zu Daichi und Keiji. Beide hielten ihre Hände oben und nickten.
Diese nahmen wirklich die Beine in die Hand und pressten sich an uns vorbei. Beide blickten entschuldigend zu mir und ich war mir sicher, wären sie nicht betrunken, würden sie nicht so leicht nachgeben. Oikawa schaute mich monoton an, als er weiter sprach war seine Stimme schon ruhiger.
"Auch ihr beide....", dabei drehte er sich nur mit dem Kopf zu Akane und Iwa um.
Tastächlich nahm Iwa, Akane an der Hand und zog sie weg.
"Hey!", protestierte sie, wurde jedoch schnell umgestimmt, als Iwa ihr was ins Ohr flüsterte.

Als alle vier weg waren, schloss Oikawa die Tür hinter uns ab, öffnete sein Hemd und schmiss dieses auf Seite.
"Dreh dich um.", kam er zwei Schritte auf mich zu und stand direkt vor mir.
"Toru ehrlich. Hör auf so zu sein.", schaute ich ihn böse an, doch er legte nur seinen Kopf schief.
"Gerade wiederhole ich mich ungern...", strich er eine Strähne aus meinem Gesicht, legte dabei seine Hand bestimmend auf meine Schulter und drehte mich leicht.
Seine Hand glitt sanft meinen Hals entlang, ehe er sie an den Verschluss ruhen ließ.
"Du provozierst mich gerne oder." Dabei ruckelte er leicht am Reißverschluss und tatsächlich öffnete er mein Kleid und streifte es langsam von meinem Körper, sodass ich nur in Unterwäsche vor ihm stand.
Sein Mund war meinem Ohr ganz nah. "Erst.... setzt du dich auf Keiji und hättest ihn tatsächlich geküsst..." - "Aber nur weil du mich so provoziert hast...", stockte mein Atem leicht und Toru hinter mir knurrte, ging auf meinen protest aber nicht weiter ein. "Und als nächstes finde ich dich betrunken, mit zwei Kerlen im Bad...." Seine Lippen küssten sanft meinen Hals und meine Schulter entlang, seine Hände öffneten meinen BH und er ließ ihn achtlos zu Boden fallen. "Der eine ... nein . Beide finden dich mega heiß... und der eine weiß sogar wie er dich rum kriegen kann."
Langsam glitten seine Hände meine Seiten entlang über meine nackte Haut. War Toru Oikawa wirklich eifersüchtig?
"Ich glaube.... du vergisst... das ich dein Freund bin... und das ganz offiziell... und somit ... gehörst du mir." Dabei streichelte er sanft meine Kette entlang, die ich seit dem er sie mir geschenkt hat, nie mehr abgenommen habe.
Gänsehaut spiegelte sich auf meiner Haut wieder, bei seinen Worten. Meine Hände stützen sich am Waschbeckenrand ab, dabei beugte er leicht meinen Oberkörper nach vorne und stellte sich hinter mich.
Unsere Augen trafen sich im Spiegel, ehe er sich vorbeugte und meinen Rücken entlang küsste, dabei seine Daumen in meine Panty steckt und sie von meiner Hüfte gleiten ließ.

Ja, heute Nacht, haben wir wirklich kein Auge zu gemacht und mir war noch den ganzen nächsten Tag spürbar, das ich nicht vergaß, das er mein Freund war.

ZEITSPRUNG
Paar Tage nach Silvester.... Freitag vor dem letzten Ferienwochenende

Iwa
"Oikawa Bitte!", knurrte ich schon sehr angespannt in den Hörer und ich spürte wie es Oikawa gefiel, das ich ihn um etwas Bitte.
"Iwalein... du bist mir was schuldig... eindeutig!", sah ich sein dämliches Grinsen vor mir und seufzend legte ich auf.
"Und hat er schon sein Flittchen raus geworfen oder lerne ich sie kennen?", verschrenkte meine Stiefschwester ihre Arme und schaute nach der Straßenbahn.
"Sie ist meine beste Freundin und kein Flittchen!", knurrte Akane wieder und ich hoffte inständig das wir das alle Lebend schafften, bei Oikawa anzukommen.
"Ehrlich Yora... du hast sie doch mal gemocht!", kam es schon langsam genervt von mir.
"Nein Iwaleinchen! Ich hasse Flittchen!"

Doch was war passiert?

Nach Silvester, hat Iwa mit seiner Schwester ausgemacht, das sie endlich seine Freundin kennen lernen sollte. Zu Anfang verstanden sie sich prima.... doch dann fing das Thema Yukie an...

Yukie und Yora waren früher Freunde gewesen, doch seitdem Yora Mutter von zwei kleinen Mädchen war, kam weniger Kontakt zustande zu allen. Nachdem Yukie, Yora mitgeteilt hat, das auch sie Mutter wird, trafen sich die beiden auf einen Tee.
Und natürlich hat Yukie ihre übertriebene und falsche Sicht der Geschichte, Yora mitgeteilt, was dazu führte das Yora (wer kann es ihr verübeln), ihrer alten Freundin Yukie glaubt.

Einige Stunden zuvor bei Yora und Kageyama...

Akane
Natürlich war ich aufgeregt, doch die Begrüßung verlief herzlich und wir verstanden uns auf Anhieb. Schnell merkte ich das Yora nicht auf den Mund gefallen ist, was sie etwas an mich erinnerte.
Kageyama saß, leicht versteift mit uns auf der Couch und grummelte nur hin und wieder etwas zu uns. Die zwei kleinen Mädchen (1 Jahr), war nach kurzem Spielen mit ihren Onkel so fertig, das sie schnell eingeschlafen sind und nun friedlich in ihren Bettchen schlummerten.
Die erste Stunde lachten wir und erzählten uns so einiges. Doch dann fing es an.
"Sag mal Akane-chan. Das mit dir und Iwa? Was ernstes oder?", dabei grinste Yora schelmisch, was Iwa verlegen werden ließ.
"Ja natürlich. Immerhin bin ich extra her gezogen.", dabei lächelte ich ihn an, was auch ihn grinsen ließ.
"Na dann gibt es bald Iwababys?", stupste Yora, Iwa in die Seite, der genervt die Augen verdrehte.  Doch schon fuhr Yora weiter und man merkte, sie liebte es ihren Bruder zu ärgern.
"Apropo Baby... Assikawa wird Papa also?" Kageyama neben uns verdrehte die Augen. "Frag ihn doch direkt." Yora tadelte Kageyama mit ihrem Blick und drehte sich uns wieder zu.
"Naja, wenn es sein Kind wirklich ist.", schlug ich die Beine übereinander.
"Ah kommt schon. So hätte ich Shittykawa nicht eingeschätzt, das er das Kind verleugnet und dann hat er auch noch die Dreistigkeit, Yukie mit so einer kleinen Schlampe zu betrügen."
Ich glaubte ich höre nicht richtig.
"Bitte?", drehte ich mich zu ihr, was Iwa panisch seine Hand auf meine legen ließ.
"Oikawa liebt Yukie nicht mal! Sie vögelt doch jeden der ihr über den Weg läuft und falls du diese Schlampe, meinst... das ist seine Freundin."
"Freundin? Oikawa und eine Freundin?", lachte Yora auf, was mich wütend werden ließ.
"Diese Freundin ist meine beste Freundin! Sie ist nicht irgendeine Schlampe!", versuchte ich meine Stimme zu zügeln. Yora funkelte mich böse an, als auch Kageyama was dazu beisteuerte.
"Der große König ist immer noch mit der Nationalspielerin zusammen?"
Iwa nickte."Jupp, der Dumbass hat immer noch seine Joõ."
"Er nennt sie Königin?! Kennst du sie etwa?", blickte nun Yora verwirrt zu ihrem Freund, der neugierig aufhorchte, sich aufsetzt und nickte.
"Ja, das war die, die mir den Ball ins Gesicht geschlagen hat." Leicht perplext schauten wir zu Kageyama und ich wusste nicht was an dieser Tatsache, wichtig gerade war.
"Na da hat er ja eine tolle Schlampe.... Aggressiv und kein Respekt vor schwangeren Frauen... einfach so den Freund auszuspannen."
"Naja eigentlich ist sie ganz in Ordnung... und für eine Frau kann sie sagenhaft Volleyball spielen. Keiner der Jungs konnte den Ball von ihr wirklich halten. Man kann viel von ihr Lernen was das Spiel angeht." Yora blickte mit großen Augen zu Tobio, der schon leicht strahlend über Rins Volleyball spiel schwärmte.
"Dein Ernst?!", fauchte Yora ihn an. "Diese Kuh, hat Yukie Oikawa ausgespannt und du findest sie scharf?" - "Ich habe nicht gesagt das ich sie scharf finde! Ich finde nur das sie eine gute Spielerin ist, von der man noch sehr viel lernen kann." Yora ballte ihre Fäuste zusammen und konnte es nicht glauben was er da sagte.
"Wie kannst du sie nur mögen? Immerhin ist Yukie ganz auf sich allein gestellt! Zum Glück hat sie Tendo! Shittykawa ist ein Arsch, das er sie so alleine lässt."
Ich wusste gar nicht was ich darauf sagen sollte, denn Kageyama war schneller als wir.
"Sie ist doch nicht allein. Außerdem hat sie doch Tendo, hast du selbst gesagt ." - "Aber er ist nicht der Vater des Babys!"
"Weiß man es?", hob ich meine Augenbraue und Yora blickte von mir zu Iwa... dann zu Kageyama.
"Nur weil es deine beste Freundin ist, heißt es nicht das sie nicht ein Flittchen ist. Und das du Assikawa nicht in den Rücken fällst war mir klar, Iwa . ... aber das du mein lieber Tobio... so von einer Frau begeistert bist! Dann geh doch zu ihr! Sie spannt ja anscheinend gerne fremde Kerle aus!"
"Du übertreibt, liegt bestimmt an den Hormonen. Du bist die einzige die ich liebe." - "Ohhh lass meine Hormone aus dem Spiel! Anscheinend gefällt dir das Flittchen von Assikawa. Nimmst ihn wohl noch immer als Vorbild!"
Kageyamas Auge zuckte und bevor er  Luft holen konnte, mischte sich Iwa mit ein.
"Ich glaube, um das hier zu besänftigen gehen wir eine Runde spazieren. Los Akane zieh dich an und du ...", dabei blickte er zu seiner Schwester. "Kommst mit." Kageyama sah leicht dankend zu Iwa, der sich erhob und den Protest seiner Schwester ignorierte.

Iwa
Die beiden waren nicht zu beruhigen. Egal was ich versuchte, die beiden fauchten sich immer wieder wegen Rin an, dabei mochte Yora, Rin eigentlich von früher.
Vielleicht sollte sie mal direkt mit Rin sprechen, weswegen ich Oikawa anrief und ihn wohl oder übel darum bitten musste, das er uns in sein Haus ließ.
Yora saß rechts neben mir und Akane links von mir auf der Bank. Beide eingeschnappt und genervt und so warteten wir auf die Bahn, die hoffentlich bald kommen würde. Sonst würde ich gleich schweißgebadet einen Herzinfarkt bekommen.

Oikawa
Kaum waren Iwa, Akane und Yora im meinem Wohnzimmer und jeder bekam sein Getränk, spürte ich schon den eindringlichen Blick von Yora auf mir. Nervös kratzte ich meinen nacken und machte mich schon innerlich darauf gefasst, was kommen würde. Und tatsächlich, keine zehn Sekunden später wurde ich von Iwas Stiefschwester getadelt.
"Ehrlich Shittykawa, sogar von dir hätte ich mehr Anstand erwartet."
Die Augen verdrehend, ließ ich mich ins Sofa sinken. "Was meinst du Yora-chan."
"Steckt dir dein Yora-chan, sonst wo hin. Wie kannst du nur Yukie so behandeln!" So war Yora, direkt wie immer.
"Wie behandel ich sie denn? Nur weil ich nicht mit ihr zusammen bin?" - "Ja aber dafür mit einer anderen deiner Schlampen."
Diesmal setzte ich mich auf. "Sie ist keine Schlampe... sondern meine Freundin."

"Freundin das ich nicht lache? Du bist nicht in der Lage eine Freundin zu haben. Vor einem Jahr, hattest du vier in der Woche....und das nur von denen es bekannt war. Und nun schwängerst du eine Frau und stehst nicht mal dazu?" - "Hör mal ! Das Kind ist nicht von mir, da bin ich mir sicher!" -" Als ob Yukie neben dir einen anderen hätte, sie liebt dich!" - "Und ich liebe meine Freundin!", fauchte ich sie an, wobei sie nur ihre Hände grinsend verschränkte.
"Ehrlich? Die arme hat niemanden der sie unterstützt und du stürzt dich in die Beziehung gleich mit einer anderen Frau." Ich mochte Yora, nur verstand ich wirklich nicht warum sie gerade so Drauf war.

Wir blickten auf, als wir eine Tür ins Schloss fallen hören.
"Ich hab mich beeilt !", hörte ich schon die Stimme von Rin.
"Oh sag bloß deine kleine Freundin, die selbst Kageyama anscheinend den Kopf verdreht, hat sogar ihren eigenen Schlüssel? Na auf diese Frau bin ich gespannt!" Dabei stellte sich Yora auf und verschränkte die Arme und blickte uns an. Die ganze Zeit, hielt Iwa Akane an der kurzen Leine, damit sie sich bloß nicht in unser Gespräch einmischte. Wobei es eher Vorwürfe wären, als ein Gespräch. Doch was hatte Yora plötzlich gegen Rin? Ich nahm Schritte war
und schon stand sie im Wohnzimmer, strahlend wie immer. In einer engen schwarzen Jeans und einer dunkel roten Bluse.
"Hey!", lächelte Rin uns an.
"Herzlich Willkommen die Frau die Schwangeren ihren Freund wegnimmt!", grinste mich Yora an und drehte sich zu der Stimme, mit verschenkten, Armen, um.
Und plötzlich, fiel ihre ganze Fassade und aggressive Haltung. Yora öffnete ihren Mund und schloss ihn wieder. Sie stand da als ob sie einen Geist gesehen hätte. Rin grinste und winkte ihr zu und dann erhob Yora ihre Stimme und zeigte mit dem Finger auf sie.
"RIN ?!" Yora stoppte in ihrer Bewegung, ehe sie auf Rin energisch zuging und sie sofort, voller Freude, in die Arme schloss. "Was machst du hier?! Ich dachte... Du. Oikawa? Ich bin gerade etwas verwirrt!" hielt sie Rin immer noch fest in den Armen und schaute sehr perplext zu uns.
Verwirrt blickte ich Yora an, die meine Freundin halb erdrückte und dann zu Iwa und Akane, die das ganze auch skeptisch musterten.
"Kann es sein, das ihr Yora nicht gesagt habt das Rin, Oikawas Freundin ist?", kam es fragend von Akane.
Iwa und ich blickten uns an und anscheinend haben wir es wirklich nie erwähnt.
Vielleicht hätte so einiges böses Wort verschont werden können, hätten wir eine wichtige Tatsache nicht Verschwiegen.... Nämlich den Namen.
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