She... [Beendet]

GeschichteAngst, Horror / P12
05.05.2019
19.05.2019
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Mir war schon von anfang an klar, dass dieses Haus seltsam war, doch als ich den Ort, den ich am wenigstens mochte, betrat veränderte das alles!

Es war Nachmittags und die Sonne schien kräftig in der trockenen Landschaft. Ich saß oben in meinem Zimmer und spielte mit meinen Puppen und Kuscheltieren. Plötzlich ertönte unten ein lauter Schrei. Ich öffnete langsam die Tür und lugte vorsichtig hervor. Ich schlich mich die Treppe herunter, wobei jede Stufe unter meinen Füßen knarrte. Es war mucksmäusschenstill. Die Tür neben der Treppe, die zum Keller führte, stand weit offen. Ich näherte mich langsam der Tür. Mein Herz schlug schnell und meine Knie fingen wieder an zu zittern. »Hallo?« brüllte ich hinunter. Keine Antwort. Ich betätigte den Lichtschalter, der erst zwei Sekunden später reagierte. Es war nicht besonders hell das Licht, aber ausreichend um etwas sehen zu können. Ich frage mich wo meine Eltern sind?...

Ich ging langsam Stufe für Stufe hinunter und bei jeder Steinstufe haute mein Herz gegen meinen Brustkorb, als würde es herausspringen wollen. Unten im Keller war es staubig und man hörte nichts, außer das Ticken einer Uhr. An der Wand stand eine große Holztruhe, die schon etwas älter aussah. Ich ging zitternd darauf zu und öffnete sie mit viel Mühe. Darin lagen alte Fotoalben, Porzellangeschirr und eine Puppe. Ich schaute mir die alten Fotos an. Es war eine kleine Familie, die aus Mutter, Vater, Sohn und Tochter bestand. Auf dem Foto sahen sie alle sehr glücklich aus. Auf einmal ging das Licht aus! Wild blickte ich mich in der Dunkelheit um und fing an zu weinen. Etwas flüsterte: » Hallo...hallo...damals waren wir alle glücklich...« Ich atmete hastig und konnte mich dabei schon selber hören. » Shhh...möchtest du etwa die Dämonen wecken? Meine Mutter sie schlug mich...sodass ich überall blaue Flecken hatte...« Ich war kurz davor zu schreien. Die Stimme flüsterte weiter: » Ich rannte raus...ich achtete nicht wohin ich lief...und dann...fiel ich herein!« Stille. » Ich brüllte und schrie...und weinte, doch sie hörten mich nicht...sie verschlossen den Deckel...und ließen mich da unten allein...« Das Licht ging an und die Puppe stand mit schwarzen leeren Augenhöhlen vor mir. Ich schrie und die Puppe brachte einen ähnlichen Schrei heraus. Das Licht ging aus und eine kalte Hand umklammerte meinen Hals und drückte kräftig zu. Plötzlich schaltete sich das Licht wieder an und meine Mutter kam herunter. »Charlie!« rief sie und kam auf mich zu. Ich weinte immer noch. Sie umarmte mich und machte: »Shhh.....« Sie sagte, es wird alles gut, doch nichts wird wieder gut
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