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Der König der Löwen: Takas Pride 2

von KaterHS
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Kovu OC (Own Character) Scar Vitani Zira
04.05.2019
01.07.2022
32
49.624
4
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
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23.06.2022 1.446
 
Es war noch früh am Morgen und die Sonne befand sich noch hinter dem Horizont als Tufani aufwachte. Sie hatte wirklich lange geschlafen aber so wirklich wach fühlte sie sich noch nicht. Verschlafen sah Tufani sich um und bemerkte schnell, dass alle Anderen noch schliefen. Dann bemerkte sie auch, dass sie wirklich Durst hatte und so beschloss sie aufzustehen. Das tat sie sehr vorsichtig und behutsam aber dennoch zuckte sie etwas vor Schmerz zusammen, als sie sich völlig aufgerichtet hatte. Doch außer das kurze zwicken blieb es dabei und Tufani konnte stehen bleiben. Nachdenklich sah sie zu den Schlafplatz ihrer Eltern hinüber und fragte sich, ob sie ihre Mutter wecken sollte, damit Zira sie dann in die Wasserhöhle tragen könnte.

Eine weile dachte Tufani darüber nach aber dann beschloss sie, dass sie ihre Mutter nicht stören wollte. Schließlich stand Tufani auch schon, also könnte sie ruhig riskieren selbst zur Wasserhöhle zu gehen. Sie war sich wirklich sicher, dass dies gehen würde und das sie dabei keine zu große Schmerzen haben würde und so tat sie dann ihren ersten Schritt. Fast sofort löste dieser eine Schritt eine Welle aus Schmerzen aus, die über Tufanis Körper hinweg spülte. Grade so konnte sie einen Schmerzensschrei unterdrücken und sie holte tief Luft, als sie den nächsten Schritt wagte. Diesmal spürte sie kaum Schmerzen aber diesen Schritt hatte sie auch mit ihrer gesunden, linken Vorderpfote gemacht.

Jetzt da Tufani wusste, mit welchen Schmerzen sie zu rechen hatte, bereitete sie sich auf die kommenden Schmerzen vor und dann ging sie einen weiteren Schritt. Als erneut eine Welle aus Schmerz über Tufani hereinbrach, schnappte sie nach Luft. Dennoch wollte Tufani nicht einfach aufgeben. Sie wollte es einfach, ohne Hilfe, in die Wasserhöhle schaffen. Den nächsten Schritt machte sie auch wieder ohne große Probleme und kurz danach ging sie den nächsten Schritt. Wieder durchzuckte der Schmerz Tufanis gesamten Körper nur war der Schmerz diesmal stärker, als zuvor und Tufani konnte diesmal einen kleinen Schmerzensschrei nicht unterdrücken, genau so, wie sie es nicht verhindern konnte, dass ihr jetzt Tränen über ihre Wangen rollten.

Während Tufani jetzt weinte, musste sie sich eingestehen, dass sie doch ihre Mutter nach Hilfe hätte fragen sollen. „Was ist den hier los?“, fragte plötzlich eine besorgte Stimme plötzlich und als Tufani aufsah, sah sie Kiara in ihr besorgtes Gesicht. „Ich... habe Durst.... alleine zur W.... aber... gehen....doll.“, war alles was Kiara verstand, als Tufani versuchte, schluchzend, ihr zu erzählen, was passiert war und warum sie weinte. Sanft legte darauf Kiara ihre Vorderpfoten um Tufani und sagte dann: „Es tut mir leid Tufani. Ich verstehe dich kaum. Beruhige dich erst mal etwas und dann kannst du es noch mal versuchen.“ Anschließend leckte sie Tufani sanft über ihren Kopf und seufzte tief. Kiara wusste, dass sich Tufani gestern verletzt hatte und auch das die Verletzung nur eine Prellung war. Eigentlich war Kiara nur aufgewacht, weil sie etwas trinken wollte und sie war auch schon auf dem Weg zur Wasserhöhle, als sie Tufanis Schmerzensschrei hörte und sofort zu ihr gerannt kam, als sie Tufani weinend am Boden liegen sah.

Nach einer Weile hatte Tufani sich wieder beruhigt und die letzten Tränen rollten an ihren Wangen hinunter als sie nun Kiara erzählte, was passiert war. „Jetzt verstehe ich. Ach Tufani. Warum hast du nicht deine Eltern um Hilfe gebeten?“, fragte Kiara nun erstaunt. „Naja. Ich wollte sie deswegen nicht wecken, da ich dachte, dass ich das auch alleine schaffen kann, da ich ja auch geschafft hatte aufzustehen, ohne das es wirklich weh tat.“, erklärte Tufani darauf leise und Kiara nickte und meinte: „Ich wollte eh grade zur Wasserhöhle gehen, da ich selber auch Durst habe. Ich kann dich dorthin mitnehmen.“ „Das würdest du wirklich machen?“, fragte Tufani und die Prinzessin, vom geweihten Land, lächelte und antwortete: „Ja. Also, soll ich dich zur Wasserhöhle tragen?“ „Ja, dass wäre wirklich nett.“, antwortete Tufani und so hob Kiara sie vorsichtig hoch.

Kurz zuckte Tufani vor Schmerzen zusammen, als Kiara sie hochhob aber sie ließ sich davon, so gut es ging, nichts anmerken und so trug Kiara sie dann zur Wasserhöhle und legte sie kurz danach sanft und vorsichtig so am Ufer des dortigen Sees ab, dass Tufani ohne größere Probleme das Wasser aus diesen trinken konnte. Danach trank auch Kiara etwas und legte sich danach zu Tufani. „Danke, dass du mich hier her gebracht hast und auch, dass du mich davor getröstet hast.“, sagte Tufani jetzt zu Kiara und sie lächelte und meinte: „Das habe ich doch gerne gemacht. Willst du jetzt wieder zu deinem Schlafplatz zurück?“ „Nein. Ich möchte hier bleiben.“, antwortete Tufani und gähnte kurz danach etwas. „Dann bleibe ich auch hier und leiste dir etwas Gesellschaft. Es dauert eh noch etwas, bevor ich wieder auf die Jagt gehe.“, sagte Kiara jetzt ernst.

„Aber du warst doch Gestern erst jagen. Heute müsste eigentlich Mama mit zur Jagt kommen.“, meinte Tufani darauf und Kiara meinte: „Das wusste ich nicht. Ich war überzeugt, dass ich heute auch wieder zur Jagdgruppe gehöre.“ „Mama hatte mir mal erklärt, dass Jeder einmal mit zur Jagt kommen muss, außer uns Kinder, und das jeder aber auch einen freien Tag hat, wo man dann nicht auf die Jagt geht und man dann entweder auf uns aufpassen muss oder unsere Grenzen abgehen muss.“, erklärte Tufani und gähnte wieder. „Ich verstehe. Du kannst ruhig wieder etwas schlafen Tufani. Es ist schließlich noch sehr früh.“, meinte Kiara nun und leckte ihr kurz über ihren Kopf. „Ich glaube, dass mache ich jetzt auch aber nur kurz. Schließlich will ich nicht den ganzen Tag verschlafen.“, murmelte Tufani darauf und schloss kurz danach ihre Augen und schlief dann wieder ein.

Als Tufani schließlich wieder aufwachte, war es eben erst hell draußen geworden und die Sonne tauchte den Dschungel in ein fast rötliches Licht und jetzt waren auch alle anderen, in Takas Höhle, wach. „Du bist wieder wach, wie ich bemerke.“, sagte Kiara nun zu Tufani und sie erwiderte: „Ja und diesmal fühle ich mich auch wach und ausgeruht.“ Kaum hatte sie dies gesagt, da betrat Ndoto die Wasserhöhle und sah sich suchend um. „Tufani ist hier drüben bei mir Ndoto!“, rief Kiara als sie nun auch Ndoto sah und dieser ging danach zu ihnen. „Hier bist du also Tufani. Wie bist du hier her gekommen? Kannst du etwa wieder gehen?“, fragte Ndoto überrascht und sie seufzte und antwortete dann: „Guten Morgen Ndoto. Nein, ich bin nicht hier her gegangen. Ich wollte aber ich konnte leider nicht aber Kiara war dann so freundlich mich hier her zu tragen.“ „Schade. Dann hast du noch immer große Schmerzen. Ich wollte dich eigentlich etwas fragen.“, meinte Ndoto nun und sah dabei Tufani ernst an.

„Dann heraus damit. Stell deine Frage.“, meinte Tufani nun ernst und Ndoto fragte danach zögernd: „Du kannst dich doch an das Tal erinnern, dass wir bei der verlassenen Höhle entdeckt haben oder? Das Tal, was anscheinend keinen Eingang hat, meine ich.“ „Ich weiß, welches Tal du meinst. Also, was ist damit?“, fragte Tufani nun. „Also, eigentlich wollte ich heute nach diesen Eingang, zum Tal, suchen, zusammen mit dir. Das hatte ich für heute geplant gehabt aber nun bist du ja verletzt und daher wollte ich fragen ob Rajua, Jaali, Imara, Makuu und ich alleine nach den Eingang suchen dürfen. Wenn wir diesen gefunden haben, werden wir ihn aber nicht betreten. Das machen wir erst, wenn du wieder gesund bist.“, erklärte Ndoto nun sein Vorhaben. „Darf ich dich daran erinnern, dass du mir versprochen hast, dass wir alle gemeinsam nach den Eingang suchen würden? Du kannst, nur weil ich verletzt bin, jetzt doch nicht einfach dieses Versprechen brechen wollen.“, knurrte Tufani nun. „Ich weiß, was ich dir Versprochen habe. Deswegen frage ich dich ja auch.“, gab Ndoto zu. „Und ich sage nein dazu. Du kannst deine Versprechen nicht einfach so brechen, nur weil es dir grade passt. Macht heute einfach was anderes und verspreche mir nie wieder etwas, wenn du dieses Versprechen dann nicht mehr halten willst.“, knurrte Tufani.

„Aber ich weiß sonst nicht, was wir sonst heute machen sollen.“, protestierte Ndoto nun und darauf fauchte Tufani: „Das ist dein Problem, nicht meins! Du wirst nicht dein Versprechen, das du mir gegeben hast, brechen oder es wird dir noch leid tun.“ Ndoto wollte darauf etwas grobes erwidern aber dann sah er, dass Tufanis Augen sich bereits mit Tränen füllten. „Ok. Überredet. Ich werde heute etwas anderes machen. Auch wenn ich noch nicht weiß was. Und jetzt fange bitte nicht an zu weinen Tufani.“, sagte Ndoto nun sanft und dann gab er seiner kleinen Schwester einen liebevollen Kuss auf ihren Mund um sie so zu beruhigen aber er erreichte damit genau das Gegenteil und Tufani fing an zu weinen.
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