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Der König der Löwen: Takas Pride 2

von KaterHS
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Kovu OC (Own Character) Scar Vitani Zira
04.05.2019
31.07.2022
42
64.813
4
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Dieses Kapitel
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11.09.2019 1.579
 
Es vergingen nach Nyotas Frage ein paar Sekunden, in denen Nyota bemerkte, wie ruhig plötzlich der Dschungel um sie herum war. Nyota spürte, wie ihr Herz schneller schlug und sie versuchte darauf hin sich etwas zu beruhigen. „Keine Sorge Nyota. Wir sind es nur.“, antwortete nun eine sehr bekannte Stimme und sofort entspannte sich Nyota und kurz danach verließ Baridi das Dickicht und betrat die kleine Lichtung vor Takas Höhle. Hinter Baridi kamen jetzt auch Makuu, Imara, Kauta und Makini zum Vorschein. „Wo sind den alle anderen?“, fragte Baridi nun Nyota und sie antwortete lächelnd: „Die sind alle noch in der Höhle und schlafen. Taka, Zira, Ndoto, Jaali, Rajua und Kundaa waren beim kleinen See und sie sind erst vor wenigen Stunden wieder hier angekommen.“ „Wer ist den Kundaa?“, fragte nun Makuu neugierig und Nyota meinte: „Stimmt ja. Ihr könnt Kundaa ja noch nicht kennen. Nun Kundaa ist der Sohn von Vitani und ihren Gefährten Bahati. Sie kamen Gestern hier an und zwar zusammen mit Kiara, sie ist Simbas und Nalas Tochter, Kovu, Vitanis adoptierter Bruder, und Jasira, sie war Gizas alte Gefährtin, als er noch im Land des Schattens lebte.“ „Dann ist Takas Höhle also voll.“, meinte Imara darauf erstaunt und Nyota wollte darauf etwas antworten, als etwas aus Takas Höhle geschossen kam und Imara umriss.

„Rajua!“, rief Imara freudig, als er erkannte, wer ihn umgerissen hatte. Rajua küsste Imara stürmisch und immer wieder und wieder, während ihr Tränen der Freude über ihre Wangen strömten. Baridi, Kauta, Makini und Nyota sahen sich dies lächelnd an, während Rajua nun, unter Tränen, zu Imara sagte: „Du bist endlich wieder hier, bei mir. Ich habe dich so, so sehr vermisst.“ „Ich habe dich auch sehr vermisst Rajua. Jeden Tag, nach unseren Abschied, musste ich an dich denken und ich bin so froh, dass wir uns endlich wiedersehen.“, sagte Imara nun sanft und schließlich ließ Rajua von Imara ab und er konnte aufstehen. Erst jetzt bemerkte Rajua den Rest von Imaras Familie und sie sah etwas peinlich berührt auf ihre Vorderpfoten. „Hallo Baridi, Kauta, Makuu und Makini. Natürlich freue ich mich auch, euch zu sehen. Wie war die Reise hier her?“, fragte Rajua nun höflich und Kauta antwortete: „Es war eine recht anstrengende Reise und wir sind froh endlich hier zu sein.“ Rajua nickte darauf und bemerkte nun, wie dünn Imara war. „Das Imara so dünn ist hat nichts mit der Reise hier her zu tun Rajua. Das hat er sich selbst zugefügt, ohne Not, wohlgemerkt. Unsere Vorräte bei uns zu Hause waren jeden Tag gut gefüllt.“, sagte nun Makini ernst, als sie bemerkte, wie geschockt Rajua über den so dünnen Imara war.

„Was soll das heißen?“,fragte Rajua nun besorgt und Makuu antwortete nun ernst: „Nun. Seit dem Tag eures Abschiedes, hat Imara kaum etwas gegessen gehabt. Es war am Anfang sogar so schlimm, dass er Tage lang nichts gegessen hatte. Als erstes vermuteten Mama und Papa, dass Imara sich eine Krankheit eingefangen haben könnte und so brachte Papa kurzerhand Imara zu unseren Schamanen. Dieser sprach mit Imara und untersuchte ihn kurz und stellte dann fest, dass Imara Gesund war und dass das nicht essen wollen nicht Körperlicher Natur war. Um es kurz zu halten nannte der Schamane Liebeskummer als Grund für Imaras Appetitlosigkeit. Danach gab uns der Schamane dann den Rat Imara im Auge zu behalten und ihn, wenn nötig, zum Essen zu zwingen. Nach dem Besuch beim Schamanen schimpfte Papa mit Imara aber er erklärte ihn auch, dass er Imara helfen würde, wieder essen zu wollen. Imara brauchte ein paar Monate, bis er wieder freiwillig etwas zu Essen holte, wenn er hungrig war und allmählich nahm er auch wieder zu. Allerdings ist er, wie du siehst, noch nicht wieder bei seinem normalen Gewicht wieder angekommen.“

„Das ist doch wohl nicht war.“, knurrte Rajua darauf ungehalten und ging danach wieder in Takas Höhle. „Rajua, bitte komm zurück,“, sagte Imara darauf erschrocken und kurze Zeit später kam Rajua wieder aus Takas Höhle und sie trug dabei ein recht großes Stück Fleisch in ihren Mund. Das Stück Fleisch ließ Rajua schließlich vor Imaras Vorderpfoten fallen und befahl dann Imara streng: „Iss“ „Nicht jetzt Rajua. Ich habe keinen Hunger.“, meinte Imara nun und darauf fauchte Rajua: „Du isst das jetzt. Wie kannst du nur so dumm sein und das Essen verweigern, nur weil du mich vermisst hast?! Ist es dir eigentlich eingefallen, dass du hättest sterben können?! Dann hätten wir uns niemals wieder gesehen, du Hohlkopf und wenn du hier nicht mindestens die doppelte menge an Fleisch isst, die du brauchst dann werde ich dir deinen Hintern versohlen, damit das klar ist und jetzt iss das Fleisch oder es setzt was!“ „Ich.... Ja du hast Recht. Das war dumm von mir und das erkenne ich jetzt auch Rajua, mein Schatz. Aber ich habe, momentan, wirklich keinen Hunger und ich werde das Fleisch essen, wenn ich wieder Hunger habe, versprochen.“, stammelte Imara jetzt überrascht von Rajuas heftigen Ausbruch und ihrer Drohung. So wütend hatte er Rajua noch nie gesehen und das machte ihn etwas Angst, auch wenn er dies nicht zugeben würde. „Komm mir nicht mit 'Rajua Schatz' klar?! Du isst jetzt dieses Fleisch!“, fauchte Rajua und nun sagte Baridi ruhig: „Es ist schon in Ordnung Rajua. Imara hat bereits, ausreichend, etwas gegessen, bevor wir den Dschungel betreten haben, dass kann ich dir versichern.“

Rajua seufzte darauf und meinte dann ruhig: „Also gut. Es tut mir Leid, so wütend geworden zu sein.“ „Das muss dir nicht leid tun Rajua. Du liebst ihn und das eben war nur einen völlig normale Reaktion auf Imaras Verhalten. Ich gehe so weit und erlaube dir sogar deine Drohung gegenüber Imara war zu machen, wenn es sein muss.“, sagte Kauta darauf ernst zu Rajua und sie sah dabei auch ihren Sohn ernst an. „Was? Aber Mama ich habe doch noch nie meinen Hintern versohlt bekommen.“, protestierte nun Imara erschrocken und Kauta erwiderte ernst: „Ich weiß, mein Schatz. Dann sorge halt dafür, dass Rajua dies nicht machen brauch.“ Imara seufzte nur und dann nickte er langsam und gab dann Rajua einen Kuss auf ihren Mund und sie lächelte und meinte: „Das wäre echt schade, wenn ich dir deinen Hintern verbeulen müsste. Ich liebe dich doch so sehr und dich nie mehr wieder sehen zu können, wäre zu viel für mich. Verstehst du?“ „Ja. Aber ich würde immer bei dir sein auch wenn du mich nicht sehen könntest. Obwohl als Geist könntest du mich dann doch sehen, so wie Mufasa.“, antwortete Imara nun und Rajua knurrte: „Das ist nicht Lustig! Selbst wenn du, wie Mufasa, ein Geist sein würdest, wäre es dennoch nicht das selbe.“ „Entschuldige. Nyota hat erzählt, dass ihr am kleinen See wart. Wie war es?“, fragte nun Imara und Rajua meinte nun: „Es war schön dort. Wir, also Ndoto, Jaali, Mama, Papa und ich, haben dort Tante Sarabi kennen gelernt und wir haben uns mit ihr und Onkel Mufasa unterhalten.“ „Da wäre ich gerne dabei gewesen.“, meinte Imara und dann betrat Taka die Lichtung.

Taka war von Stimmen geweckt wurden und so war er aufgestanden und sah nun nach, woher diese Stimmen kamen. Er war sehr positiv überrascht, als er auf der Lichtung vor seiner Höhle, Baridi und seine Familie sah. „Baridi, Kauta, Makini, Makuu und Imara. Willkommen in meinen Königreich. Schön euch wieder zu sehen.“, begrüßte Taka nun Baridi freudig. „Taka. Wir freuen uns wieder hier sein zu dürfen. Nyota erzählte uns bereits, dass ihr schon andere Gäste hier hättet. Vitani und Bahati mit ihren Sohn Kundaa und Kiara, Kovu und Jasira.“, meinte nun Baridi lächelnd und Taka nickte und meinte: „Das stimmt aber in der Höhle mit dem See ist noch genug platz für euch.“ „Gut. Macht es dir etwas aus, wenn wir uns kurz unter vier Augen unterhalten Taka? Mir ist etwas hier aufgefallen, was ich dir gerne mitteilen würde.“, meinte Baridi nun ernst und Taka nickte und sagte schließlich: „Geht klar. Folge mir.“ Baridi nickte darauf nur und dann ging Taka wieder in seine Höhle und führte dann Baridi in die Höhle mit dem Abgrund und der schmalen Brücke.

„Hier können wir uns ungestört unterhalten Baridi, also was gibt es?“, fragte Taka nun und Baridi antwortete: „Auf dem Weg zu euch sind mir fremde Pfotenabdrücke aufgefallen aber nicht nur das, sondern auch fremde Löwen. Sie haben uns beobachtet aber als ihnen klar war, dass ich sie bemerkt habe, sind sie plötzlich sehr schnell verschwunden.“ „Ich weiß bereits von diesen fremden Löwen Baridi. Paka hat mir von ihnen berichtet und auf der Jagt haben wir auch schon einige Spuren von ihnen gefunden. Diese Löwen befinden sich in meinen Königreich. Sie sind einfach hier eingedrungen ohne zu Fragen und sobald man sie sieht verschwinden sie, wie Feiglinge. Sie beobachten uns schon seid Gestern und noch konnten wir keinen von ihnen erwischen. Ich bin ehrlich zu dir Baridi, weil wir schon so lange Freunde sind. Ich habe Angst. Nicht um mich aber um meine Familie. Meine Kinder, Zira und der Rest meines Rudels. Ich weiß nicht wer sie sind und auch nicht woher sie kommen aber ich fühle mich bedroht. Sie planen etwas.“, beichtete nun Taka Baridi und er nickte und legte seine rechte Vorderpfote auf Takas rechte Schulter. „Dann wird es Zeit sich um diese fremden Löwen zu kümmern. Wir werden sie dazu bewegen sich mit uns zu unterhalten.“, meinte Baridi nun zuversichtlich und Taka lächelte etwas und sagte: „Ja, das werden wir alter Freund. Sobald wir wissen, wo sie ihre Schlafplätze haben.“
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