Der König der Löwen: Takas Pride 2

von KaterHS
GeschichteAllgemein / P12
Kovu OC (Own Character) Scar Vitani Zira
04.05.2019
11.09.2019
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The
Lion King
Takas Pride 2

Kapitel 1: Ein lang erwartetes Wiedersehen

Langsam ging die Sonne über der Wüste auf und am Horizont konnte man einen großen Dschungel erkennen. Im ersten Licht des Tages sah man 6 Löwen langsam durch die Wüste gehen, direkt auf den Dschungel zu. Die 6 Löwen hatten schon eine weite Reise hinter sich und alle waren erschöpft, hungrig und durstig. Diese Reise war anstrengender, als man es sich gedacht hatte. Es war recht mühsam gewesen, die Sanddünen zu überqueren, die man nicht hatte umgehen können und dann geriet man auch noch in einen Sandsturm, der glücklicherweise nur einen Tag anhielt. Danach wurden die Sanddünen etwas kleiner und man kam etwas besser voran und schließlich erreichten die 6 Löwen eine Oase, die dicht am Dschungel lag. Dort machten die 6 Löwen halt und begannen das Wasser aus einen kleinen See, der sich in der Mitte der Oase befand, zu trinken. Genau in diesen Moment betrat ein anderer Löwe die Oase. Er kam aus den Dschungel und nun blieb dieser Löwe überrascht stehen.

Zur selben Zeit lag Tufani, die älteste Tochter von König Taka und Königin Zira, in der Höhle mit dem großen See in der Mitte, und dachte an die vergangenen Tage zurück. Die Regenzeit war vor einigen Tagen zu Ende gegangen und noch immer war Vitani nicht gekommen. Obwohl sie Ndoto, Tufani, Jaali und Rajua eigentlich versprochen hatte, sie sogar während der Regenzeit zu besuchen. Alle waren sie sehr enttäuscht, als ihnen nach einer weile des Wartens klar wurde, dass Vitani, ihre große Schwester, nicht kommen würde. Tufani war deswegen sehr sauer auf Vitani. Ndoto hingegen machte sich Sorgen um Vitani. War sie nicht gekommen, weil ihr etwas passiert war?, hatte Ndoto gedacht. Jaali hatte, nach anfänglicher Enttäuschung, die gesamte Situation abgehackt und hatte seit dem aber nicht wieder über Vitani gesprochen oder sie sonst wie erwähnt. Rajua hatte, nachdem klar wurde, dass Vitani sie nicht besuchte, geweint und war ein paar Tage lang untröstlich gewesen. Doch schließlich kam sie darüber hinweg und äußerte die Hoffnung, dass Vitani sie am Ende der Regenzeit besuchen würde. Taka und Zira sahen alles ganz gelassen. Es gab bestimmt einen guten Grund, warum Vitani nicht vor dem Ende der Regenzeit kam. Auch konnten sie sich nicht lange damit aufhalten, da sie ein Königreich zu regieren hatten. Zira war echt froh gewesen, dass Tufani sich um Rajua gekümmert hatte.

Das hatte Tufani auch in den ersten Tagen gemacht, nachdem Imara zusammen mit seinen Eltern, Baridi und Kauta , und seinem Bruder Makuu wieder in deren Heimat zurück gereist waren.
Rajua hatte schon angefangen zu weinen, wenn man nur Imara erwähnte und Tufani hatte dies sehr genervt und hatte deswegen Rajua einmal eine Ohrfeige gegeben, worauf hin Tufani Hausarrest bekam. Dennoch war Tufani meist als erstes zur Stelle, wenn Rajua Imara so sehr vermisste, dass sie weinen musste und oft ging Tufani dann mit ihr zu den kleinen See, an dem hin und wieder Mufasa, als Geist erschien und er Tufani und Rajua Geschichten von seiner Kindheit erzählte oder einen guten Rat gab. Sowieso war Mufasa der Ratgeber des Rudels geworden, außer Zira hatten ihn schon alle einmal um Rat gefragt und Mufasa hatte immer einen guten Rat parat gehabt.

Anga und Giza waren über die gesamte Regenzeit diejenigen, die am erfolgreichsten zusammen Jagten und auch gingen sie gemeinsam die Grenzen ab. Beide liebten sich noch immer sehr und Anga sprach immer öfter davon Kinder mit Giza haben zu wollen. Giza war sich aber noch immer unsicher und er hatte auch schon Taka anvertraut, dass er fürchtet kein guter Vater zu sein.

Jaali war jetzt ganz offiziell mit Naima zusammen und sie waren oft zusammen in Takas Höhle. So oft sogar, dass Naima inzwischen schon zu Takas Familie zählte, was nicht allen wirklich gefiel. Bato war davon nicht begeistert, wollte er doch derjenige sein, der Naima beschützte. Jani hingegen freute sich für ihre kleine Schwester und auch Fedha freute sich, dass ihre jüngste Tochter einen guten Freund in Jaali gefunden hatte. Noga ließ dies ziemlich kalt und auch sonst benahm sie sich eher gleichgültig gegenüber Jaali.

Nyota und Halisi waren inzwischen auch öfters bei der Familie von Fedha und sie fühlten sich auf der Savanne sehr wohl, erinnerte diese doch an ihr ehemalige Heimat und Nyota dachte immer öfter daran zu Fedhas Familie, in das große Plato, was die Savanne im Dschungel überragte, zu ziehen. Doch noch hatte Nyota sich nicht getraut, dies Taka oder Zira zu erzählen. Obwohl sie wusste, dass diese dafür bestimmt Verständnis hätten. Nyota hatte natürlich mit Halisi darüber gesprochen und ihre älteste Tochter war von Nyotas Idee sehr angetan aber solange nichts beschlossen war, erwähnte Halisi nichts von Nyotas Plan. Anga wusste davon auch nichts und bisher wurde sie auch nicht von Halisi oder ihrer Mutter eingeweiht.

Taka dachte an die vergangene Regenzeit zurück und er war wirklich froh, dass diese nun, endlich, vorbei war. Zwar hatte er sich an den Dauerregen gewöhnt aber dennoch war er froh mal wieder einfach so durch den Dschungel gehen zu können, ohne dabei auf Schlammlöcher achten zu müssen. Völlig in Gedanken versunken ging Taka durch den Dschungel zur Oase, die sich nur einige Meter vor den Dschungel lag, und fragte sich gerade, wann Baridi und dessen Familie sie wieder im Dschungel besuchen kommen würden, als er aus den Dschungel trat. Überrascht stellte Taka dann fest, dass 6 Löwen vor ihn am See der Oase saßen und grade etwas tranken. Eben wollte Taka diese Löwen fragen, wer sie waren, da bemerkte Taka, dass unter den Löwen auch Vitani war, genau so wie eine weiße Löwin.

„Papa!“, rief Vitani voller Freude, als sie Taka sah und alle anderen drehten sich überrascht zu Taka um, da sie nicht gehört hatten, wie dieser die Oase betreten hatte. Vitani rannte zu Taka und umarmte ihn stürmisch und dieser lächelte und küsste Vitani auf ihre Stirn. „Hallo Vitani, Schatz. Schön, dass du wieder da bist aber ich dachte, du wolltest uns noch während der Regenzeit besuchen.“, sagte Taka nun und Vitani nickte und meinte: „Ja, dass wollte ich auch aber dann bin ich schwanger geworden und Kundaa wurde geboren.“ „Du bist Mutter geworden?“, fragte Taka überrascht und sah dann erst einen kleinen Löwenjungen. Dieser saß neben einen sehr stattlichen Löwen. Dieser hatte eine dunkelbraune Mähne und sein Fell hatte die Farbe von Sand, genau wie der kleine Löwenjunge. Vitani, die sah, dass Taka zu Bahati und Kundaa rüber sah meinte nun: „Der große Löwe ist Bahati und neben ihn sitzt mein Sohn, also dein Enkel, Kundaa.“ „Was hast du deinen Sohn über mich erzählt?“, fragte Taka nun einfach und Vitani antwortete: „Keine Sorge. Ich habe Kundaa nichts von deiner Vergangenheit erzählt. Ich habe Kundaa lediglich erzählt, dass du und Mama hier her in den Dschungel gezogen seit, nachdem Simba König wurde und dass ihr, während Scars Herrschaft vom geweihten Land, unterwegs wart, um Hilfe zu suchen.“ „Gut“, sagte Taka darauf nur und sagte dann laut zu den anderen Anwesenden: „Ich heiße euch alle in meinen Königreich willkommen und jeder von euch darf so lange hier sein, wie ihr es wollt. Allerdings muss ich darauf bestehen, dass ihr mit auf die Jagt geht, solange ihr hier seid. Oh. Bevor ich es vergesse: Ich bin König Taka.“ Darauf verbeugten sich Bahati, Kundaa und die weiße Löwin vor Taka und dieser nickte ihnen lächelnd zu und dann bemerkte er Kovu und eine weitere Löwin. Ohne zu zögern ging Taka auf Kovu und diese fremde Löwin zu und dachte dabei darüber nach, warum diese Löwin ihn so bekannt vorkam.

Erst als Taka auf ihn zuging bemerkte Kovu, dass er sich nicht, wie die Anderen, vor Taka verbeugt hatte und auch, dass Kiara dies auch nicht getan hatte. Doch bevor er etwas zu Kiara sagen konnte, war Taka bereits bei ihnen angekommen. „Kovu?“, fragte Taka nun vorsichtig und sah die Narbe, die Zira ihn verpasst hatte. Kovu verbeugte sich nun vor Taka und antwortete dann: „Ja Sca... ich meine König Taka.“ „Du bist wirklich groß geworden Kovu und stark. Wer ist die Löwin neben dir? Sie kommt mir irgendwie bekannt vor.“, fragte Taka nun und sah dann Kiara freundlich aber auch etwas neugierig an und bemerkte, dass sie ihn genau so neugierig ansah, wie er sie. „Willst du dich nicht selbst vorstellen, Liebling?“, fragte Kovu nun Kiara und leckte ihr danach über ihren Kopf. „Oh. Ja. Ich heiße Kiara und bin die Tochter von König Simba und Königin Nala“, sagte Kiara darauf etwas verschämt und Taka lächelte und fragte dann: „Ah. Deswegen kamst du mir so bekannt vor. Nun. Wie geht es deinen Eltern?“ „Mama und Papa geht es gut und ich soll Grüße von Papa ausrichten.“, antwortete Kiara nun und Taka fragte: „Und was ist mit Nala?“ „Mama will nur, dass ich auf mich aufpasse und ich soll ihre Kinder von ihr Grüßen. Sie hat zwar auch etwas gesagt, was ich ihnen mitteilen sollte aber ich behalte es lieber für mich, da es nicht diplomatisch korrekt wäre, so was ihnen zu sagen.“, antwortete Kiara nun und Taka meinte: „Ich glaube ich weiß, was sie mir sagen wollte.“ Danach sah Taka alle Andren an und meinte dann: „Nun gut. Gehen wir zur Höhle, in der ich und mein Rudel drinnen leben. Hier entlang bitte.“ Danach ging Taka zu seiner Höhle zurück und Vitani, Bahati, Kundaa, Kiara und die weiße Löwin folgten ihn.
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