Chance of Destiny!

GeschichteAbenteuer, Freundschaft / P12
Hao Asakura OC (Own Character)
03.05.2019
18.10.2019
10
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Hey und hallo lieber Leser ;)
Hier melde ich  mich einen kurzen Augenblick zu Wort, WolfMond21 ^^
Nur um dich aufzuklären, damit du nicht komplett verwirrt die Geschichte verfolgst. Räusper, also dann.
In dieser Shaman King Story habe ich so einige OC's eingebaut und weiche dementsprechend auch ein wenig von den Handlungsabläufen ab. Du kannst aber trotzdem gespannt sein und dich auf einige Eindrücke einlassen.
So aber nun genug gelabert.
Ich wünsche Dir viel Spaß bei der Vorstellung und nun....
Geschichte ab!
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Die Schulglocke ertönte. Es war kleine Pause und die Schüler der One-Year-Akademie verbrachten diese in unterschiedlichen kleineren Gruppen in deren Klassen, bevor es schließlich wieder mit dem unendlich lang dauernden Unterricht weiter gehen konnte.
Manche der Schüler schlossen sich in kleinere Gruppen zusammen und taten dies, was sie sonst auch immer taten. Entweder vor der Klasse über ihre Sorgen, Ängste, Erlebnisse oder andere Schüler reden, so wie es eben üblich war. Manche machten einfach nur Blödsinn und alberten auf ihren Plätzen so dermaßen herum, dass manche das ein oder andere Mal ohne Rücksicht zu Boden fielen, allerdings einfach weiter lachten und sich wieder erhoben.
„Pff, ist die Hobbylos.“ „Die sollte sich echt Mal einen Freund zulegen.“ „Da kann sie aber 1 Millionen Jahre warten, haha.“ „Nicht einmal in ihren kühnsten Träumen.“ Eine Gruppe aus vier Mädchen stolzierte an einem der hintersten Tische vorbei und führten sich dabei auf, als könnte man meinen, sie seien die bösen Schwestern vom Märchen Aschenputtel höchstpersönlich entwischt und hatten sich in dieser Welt dadurch verdoppelt.
Allerdings nahm das beleidigte Mädchen von denen keine große Notiz und zeichnete monoton blickend und überhaupt nicht auf ihre Umwelt achtend auf ihrem Block weiter. Sie war es schon seit langem gewohnt, so von ihren Mitschülern behandelt zu werden. Ihre einstigen Freunde hatten sich der Massen angeschlossen, hielten sich zwar zurück, machten jedoch immer wieder bei den Stichelleien mit und somit auch zu den Tätern. Doch durch ihre scheinlose Erscheinung, versuchte sich das Mädchen so gut es ging zu verstecken.

Wer sie war, fragt ihr euch? Das kann ich euch sagen und auch noch besser erklären, als Einstein die Relativitätstheorie. Und auch wenn ihr euch das nicht fragt und vielleicht schon wisst um wen es sich handelt, werde ich es trotzdem sagen. He, he.
SIE war eigentlich ich. Jaa, das habt ihr bestimmt nich kommen sehen. Mhm und nun das Beste, ich werde euch ein paar Infos zu mir erzählen. Wow, toll nicht wahr? ;p ^^
Okay…räusper…dann werde ich euch eine kleine Leerstunde geben. Mein Name lautet Melia Fairy und ein vollkommen alleine gelassenes Einzelkind und zwar seit 14 Jahren.
Meine Haare sind kupferrot, gelockt und Schulterblattlang und ich bin sehr stolz auf sie, egal was sonst jemand sagt. Egal ob ich damit aussehe wie ein Fuchs oder gar eine Hexe, ich bin froh sie zu haben und damit Pasta. Mein schräger Pony hängt mir leicht über mein rechtes Auge, was allerdings auf keinen Fall stört.
Meine Augen geben den kompletten Kontrast dazu, da sie so Blau sind wie das veraltete Eis der Gletscherspalten in der kalten, eiskalten Arktis tief im Süden. Aber keine Angst, ich kann zwar mit dem Blick des Todes andere vereisen, aber nur metaphorisch gemeint…leider. Währe manchmal ziemlich nützlich…aber egal.
Ich besitze leichte Sommersprossen aber besondere Merkmale kann man in meinem Gesicht auch nicht so wirklich erkennen. Meistens trage ich halt eben ein schwarzes Top, eine kurze graue Jeanshose, darum herumgewickelt eine dunkelblaue Jacke, schwarze Sneakers und meine geliebte Wolfszahnkette, die an einer silbernen Gliederkette befestigt war. Eine Art Kugelmagnet hielt das Schmuckstück daran fest.
Ja das waren glaube ich erst einmal meine wichtigsten Infos…oh wartet. Meine Eltern. Ich empfinde es so, als hätte ich gar keine, da sie die ganze Zeit auf der Welt herumreisen und deren ‚wichtigen‘ Geschäfte erledigten. Ich habe eher das Gefühl, dass sie dadurch versuchen mir aus dem Weg zu gehen aber egal. Ist nun einmal ihre Entscheidung.
Dafür gibt es zu Hause zumindest nur selten streit…doch warum in diesem Satz sich das Wort ‚selten‘ gezeigte hatte, erkläre ich euch ein wenig später. Keine Angst, ihr werdet es schon noch früh genug erfahren, wenn ihr nicht schon einen kleinen Verdacht hegt. Okay, aber nun werde ich euch nicht mehr länger aufhalten und wünsche frohes Lesen ;)

Seufzend stützte das Mädchen einen Arm auf dem Tisch ab und lehnte auf deren Hand ihren müden Kopf ab. Eine Stunde noch, dann hatte sie es wieder geschafft und sie konnte endlich nach Hause gehen. Dort würde sie dann wie immer ein leeres Haus erwarten, das leider auch nicht von selber ein Mittagessen kochen kann. Naja, dann gibt es halt wieder irgendetwas vom Supermarkt oder ein leckeres Müsli mit Obst und Naturjogurt.
Sie hatte nun gleich Sport, aber irgendwie würde sie dies schon überstehen, wenn nicht Völkerball oder sowas gespielt werden würde. Es lag nicht daran, dass sie sich nicht wehren konnte oder gar ausweichen, das konnte sie nämlich am besten, aber wenn 20 gegen einen waren, konnte dies schon ein wenig komplizierter werden. Aber wer hatte den auch schon gesagt, dass das Leben leicht sein konnte? Es gab immer einmal Höhen und Tiefen, mal mehr mal weniger aber gerade deshalb durfte man nie das positive aus dem Auge verlieren. So sah Melia es zumindest und schließlich war sie ja auch nicht vollkommen alleine. Da gab es ja noch ihre nette, ältere Nachbarin die sie nicht als Freak sah und dann auch noch…naja…egal… Auf alle Fälle freute sie sich schon wieder auf die Freiheit.
Sehnsüchtig wand das Mädchen ihren Blick aus dem Fenster und starrte zum blauschimmernden Himmel hinauf, der nur gelegentlich ein paar Wolken zeigte. Es war Frühling, weshalb alles so wunderschön blühte wie die Sterne nächtlich anderen Plätzen Himmelszelt. Deswegen war dies auch ihre liebste Jahreszeit. Hoffentlich würden die ganzen Menschen diese wunderbare Ruhe und Schönheit der Natur noch des längeren bewahren, schließlich sollten die Nachfahren ja auch noch etwas davon haben und nicht nur irgendeine graue Zeit vorfinden, wo jedes pflanzliche Lebewesen durch ihren künstlichen Verwandten ersetzt wurde.
Durch das tönende Geräusch der Schulglocke wurde die kupferrot Haarige wieder einmal aus ihren Gedankengängen gerissen und zurück in die Realität befördert. War es denn schon wieder Zeit? Hm…schien so, wenn alle ihre sieben Sachen packen und sich langsam auf machten um aus der Klasse zu schreiten, sodass sie den Weg zum Sportsaal antreten konnten.
Seufzend tat Melia es ihren Mitschülern gleich. Ohne einen großen Willen zu besitzen, räumte sie ihr Federpennal zusammen, steckte es in ihre blau-schwarze Schultasche hinein, zippte diese zu und… „Au!“ Genervt rieb sie sich ihren Kopf um die kommende Beule doch vielleicht zu umgehen. Direkt neben ihr konnte sie einen kleinen Stein erkennen. Er war also der Auslöser dieser Schmerzen und da die 15-jährige nicht vom Himmel gefallen war, wusste sie sehr gut, dass dieses Material ohne jegliche menschliche Hilfe nicht einfach auf einen zugeschossen kam. Wirklich nett, heute beließen sie es nur bei einen. Vielen Dank.
Mit einem traurigen Lächeln erhob sich die kupferrot Haarige von ihrem Platz, stellte die beiden freien Stühle nun auf deren leeren Tisch und schritt dann ebenfalls aus dem Klassenzimmer. Besser gesagt, wollte sie es doch… „Das darf doch echt nicht wahr sein.“, murmelte Melia erbost und drückte die Schnalle der Türe immer wieder hinunter, doch die Türe ließ sich beim besten Willen nicht öffnen. Man hatte sie vergessen…schon wieder.
Grummelnd lehnte sie sich daher mit dem Rücken an die Türe und blickte bedrückt aus dem Fenster. Langsam hatte sie wirklich das Gefühl, als wäre sie unsichtbar. Warum musste das immer ihr passieren? Die anderen wurden noch niemals irgendwann vergessen. So wie damals in Wien…naja, so konnte sie wenigstens alleine mehr von der Stadt kennen lernen und neue Bekanntschaften im Zug treffen, die sie nicht als Freak da stellten, sondern einfach so nahmen wie das Mädchen einmal war. Obwohl es auch daran liegen könnte, dass sie nichts über diese eine wichtige Eigenschaft ihres Wesens erzählte. Tja, aus Fehlern lernt man ja bekanntlich.
Was war das für ein Luftzug? Verwirrt wand Mel ihre eisblauen Augen auf die Fenster und tatsächlich. Diese Idioten hatten vergessen eines zu schließen…eine geeignete Fluchtmöglichkeit und diesmal war es ihr komplett egal, wie viel Ärger das bedeuten könnte. Vor allem von ihrem Mitschülerin…die Steine lassen grüßen
*Tue es*, sprach eine Stimme in ihren Kopf und ließ das Mädchen somit alle Zweifel aus der Welt schaffen. Sofort erhob sich die junge Fairy von der Türe und schritt direkt an das große Fenster heran. Sie lagen im ersten Stock und es waren ja nur einige Meter bis dort unten, außerdem hatte sie schon schlimmere Verletzungen oder Höhen verspürt als dieser kleine Katzensprung dort hinab.
Sofort warf sie ihre Schultasche dort hinab, bis sie mit einem dumpfen Knall auf der Erde angekommen war. Nun folgte sie. Vorsichtig setzte sie sich auf das kleine Fensterbrett, schwang ihre Beine über die Schwelle und blickte noch einmal in die Ferne. Am liebsten würde sie einfach von hier verschwinden und niemals zurückkehren…aber sie will ja noch einen guten Abschluss hinlegen, bevor es schließlich in die Arbeitswelt gehen würde.
Doch halt, hatte SIE nicht irgendetwas vor kurzem erwähnt, dass bald irgendein großes Ereignis bevorstehen würde? Hm, das musste das Mädchen etwas später dann eben kurz ansprechen, um zumindest ein paar Antworten erhalten zu können…doch nun würde der Sprung aus dem Fenster bevorstehen. Okay einfach nicht zu viel an die Höhe denken und deren Angst und einfach das Moto vorhalten ‚Augen zu und durch‘.
Tief durchatmen und…Aufprall, abrollen und Stand. Überrascht öffnete Melia ihre eisblauen Augen und blickte sich um. Ha, das war einfacher als gedacht. Aber warum beschwerte sie dieser Sprung überhaupt wenn sie schon ein viel härteres Training hinter sich hatte, das um vieles Nervenaufreibender für ihre Höhenangst war, als alles andere jemals zuvor? Hm, gute Frage. Ach egal.
Mit einem frechen Lächeln und dem Gedanken, dass zumindest dies all ihre Mitschüler niemals schaffen konnten und sie schon, schnappte sie sich auch sogleich ihren Rucksack, schwang sich diesen über den Rücken und schritt langsam in Richtung Dorfplatz.




Fortsetzung Folgt...
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