Geschichte: Freie Arbeiten / Poesie / Familie / Oma

Oma

von Jenaph
GedichtFamilie, Schmerz/Trost / P12
02.05.2019
02.05.2019
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Oma ich vermiss dich sehr,
Hätt' so gern Zeit gehabt ein bisschen mehr.
Hätt' gern mehr mit dir gelacht, geweint, gespielt,
bevor du von uns schiedst.

Du hast mich in deine Arm genommen
Und meinen Kummer mir genommen.
Hast mir geholfen und unterstützt,
Wenn ich dacht', dass all's nichts nützt.

Drei Jahr ist's her, dass du entronnen
Und unser Herz hast mitgenommen.
Drum schreib ich dir diese Zeilen,
Um dir meinen Kummer mitzuteilen.

Doch nicht nur mir fehlst du,
Besonders Mama noch dazu.

Zeigt es nicht, doch leidet sehr,
Wünschte sehr du wärest hier.
Würdest nehmen sie in Arm,
Dass sie befreit aus ihrem Wahn.

Arbeiten tut sie viel zu viel
und das alles ohne Ziel.
Wünschte sie wär öfter da,
doch was das angeht ist sie ein Narr.

Sagt zu oft ja und niemals nein
Denke oft, das kann nicht sein.
Macht sich dadurch ganz kaputt
und steht weiter unter großem Druck.

Bitte sag ihr, dass das nicht kann sein,
Das wäre nämlich wirklich fein.
Hab euch beide lieb und fühl mich geborgen,
Wärt ihr nur nicht so oft verborgen.
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