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Vielleicht war es Schicksal?

KurzgeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Ashton Irwin
29.04.2019
29.04.2019
1
2.021
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Dieses Kapitel
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29.04.2019 2.021
 
Diese Story entspringt einer Fanstasie, die ich vor ein paar Tagen hatte. Sie ist nichts großes und nicht zu vergleichen mit meinen anderen Ideen aber ich wollte sie einfach aufschreiben.

Diese Geschichte ist mein gedankliches Eigentum. Unerlaubtes weiterverbreiten, ohne Hinweise auf mich als Autor,  und / oder abändern der Story, ist ohne meine Zustimmung nicht erlaubt!


Ich lief gerade durch Berlin um mir die Zeit bis zum Konzert noch ein wenig zu vertreiben. Ich beobachtete den Verkehr und die ganzen Fußgänger, während ich an meinem Eis leckte. Heute Abend würde 5 Seconds of Summer in der Mercedes Benz Arena spielen. Es war schon 3 Jahre her, dass ich ihr letztes Konzert besucht habe und deshalb freute ich mich umso mehr, sie heute Abend wieder sehen zu können. Ich war wie üblich allein unterwegs. Meine Freunde hatten alle einen anderen Musikgeschmack und meine Mutter, die ebenfalls Fan war, war mit meinem Vater in den Urlaub nach Schweden gefahren. Ich fand eine Bank die unter einem Baum stand und wo die Sonne nicht komplett auf mich drauf scheinen konnte. Es war extrem warm draußen aber vermutlich kein Vergleich zu Australien, wo meine Lieblingsband herkam.
"Entschuldigung." Sprach mich jemand von der Seite an und lächelte etwas verloren. Ich sah ihn an und mir entglitten leicht meine Gesichtszüge.
"Ich suche den Fernsehturm, können Sie mir vielleicht weiterhelfen?" Er hielt mir eine Stadtkarte unter die Nase.
Es war Ashton Irwin, ich konnte es nicht fassen. Er, hier, allein, warum?
"Ähm, ja ich weiß schon wo der Fernsehturm steht, aber da müsste man noch ein paar Stationen mit der Bahn fahren, um von hier dort hinzu gelangen. " Lächelte ich ihn freundlich an.
"Oh das ist natürlich ärgerlich, ich komme nicht von hier und kenne mich wirklich nicht aus." Lächelte er mich schief und sah ein bisschen betrübt aus.
"Also wenn Sie wollen, dann kann ich Ihnen den Weg ja zeigen. Der Alexanderplatz ist immer mal einen Besuch Wert."
"Das wäre hervorragend." Grinste er jetzt frech.
Auf dem Weg zum Bahnhof und mit klopfendem Herzen unterhielten wir uns ein bisschen.
"Entschuldigung ich habe mich noch gar nicht vorgestellt. Ich heiße Ashton. Mit wem habe ich denn das vergnügen?" Sagte er freundlich und hielt mir die Hand hin, die ich dann schüttelte.
"Ich heiße Sophie, freut mich auch."
"Und kommst du aus Berlin?" Fragte er mich.
"Nein, ich bin von außerhalb aber heute Abend ist das Konzert meiner Lieblingsband und ich wollte vorher noch ein bisschen Sightseeing machen." Lachte ich. Ich bemerkte seinen verwunderten Blick.
"Oh okay, wer ist denn deine Lieblingsband." Fragte er sehr neugierig.
Ich grinste ihn frech an. "5 Seconds of Summer."
Jetzt musste er lachen. "Du hast dir gar nichts anmerken lassen."
"Man muss ja nicht komplett ausrasten, nur weil man ein Fan ist. Du bist doch genauso ein Mensch wie jeder andere auch." Sagte ich sachlich. Ich konnte das nicht leiden, wenn die Mädchen brüllend und heulend sich um ihre Stars klammerten.
"Nun, da ich ja jetzt weiß wer deine Lieblingsband ist, erspart sich meine Frage ja auf welche Musik du so stehst." Lachte er laut und auch ich stimmte mit ein.
"Dann frage ich halt, wie alt du bist."
"Man fragt eine Frau doch nicht nach dem Alter." Zwinkerte ich ihm zu. Aber noch bevor er etwas erwidern konnte. Antwortete ich ihm: "25 geworden im März."
"Wow, damit bist du Älter als die meisten unserer Fans und sogar Älter, als das älteste Bandmitglied. Freut mich aber dass wir auch Omas mit unserer Musik ansprechen." Er lachte laut und ich konnte mir ebenfalls ein Lachen nicht verkneifen.
Während der Zugfahrt fragte ich ihn ein wenig über die Tour aus und ob er seine Familie und Australien vermisst. Er war so unglaublich freundlich und würde ich nicht wissen, dass er Ashton Irwin von 5 SOS ist, würde es mir so vor kommen, als wenn ich mit einem Kumpel  unterwegs bin.
"Wie kommt es, dass du alleine unterwegs bist? Wo sind denn die anderen Jungs?" Ich versuchte ihn nicht allzusehr mit meinen Fragen zu löchern aber ich fand diese Frage berechtigt.
"Die hatten keine Lust und lassen sich vermutlich gerade mit Massagen im Hotel verwöhnen." Schmuzelte er.
"Hier müssen wir raus, Ashton." Ich stand auf und lief aus der Bahn, er folgte mir und wir liefen die Stufen vom Bahnhof hinunter zum Ausgang.
"Da ist er ja." Freute sich Ashton.
"Kann man da auch rein gehen?" Fragte er hoffnungsvoll.
"Natürlich kann man da reingehen, da gibt es gutes Essen und einen guten Ausblick." Lächelte ich ihn an.
"Na dann lass uns da reingehen, vor dem Konzert brauche ich einen vollen Magen." Er sah mich an und lächelte.
Ich schmolz dahin, ich wusste nicht ob es durch die extrem heiße Sonne war oder weil Ashtons Lächeln zum dahinschmelzen ist.
"Ich soll mit?" Fragte ich ihn mit großen Augen.
"Na klar, jetzt hab ich dich ja kennengelernt und muss nicht alleine gehen. Ich hatte schon die ganze Zeit überlegt ob ich Calum nicht doch noch überrede mitzukommen, alleine ist sowas doof."
Wir liefen zum Eingang und ich kramte schon nach meinem Portmonnaie.
"Lass mal, ich lade dich ein. Was wäre ich für ein Typ, der eine Lady nicht einlädt und dazu noch ein reicher Musiker ist." Er musste selber über seine Worte lachen und ich bedankte mich bei ihm.
Wir hatten einen tollen Platz direkt am Fenster und genossen das leckere Essen und die Aussicht. Es schoben sich dicke graue Wolken vor die Sonne und man konnte erkennen, dass es bald zu Regnen beginnen würde.
"Irgendwie kann ich das gar nicht glauben, das ist wie ein Traum." Sagte ich nach einer Weile zu ihm. Nachdem wir uns ausgiebig über die verschiedensten Themen unterhalten hatten. Hauptsächlich ging es aber um die Unterschiede zwischen Deutschland und Australien.
"Was denn?" Fragte er.
"Naja, ich sitze hier mit Ashton Irwin auf dem Fernsehturm, esse mit ihm und gehe nachher auf euer Konzert." Lächelte ich schief. "Das ist irgendwie verrückt."
"Manchmal passieren komische Dinge im Leben." Lachte er.
"Apropos wie spät ist es eigentlich, nicht das du zu spät kommst und die Jungs sich sorgen machen."
Er schaute auf seine Armbanduhr und hielt inne. "Oh scheiße." Sagte er und sprang auf. "Ich hätte schon längst da sein sollen. Er sah mich mit großen Augen an, griff nach meiner Hand, legte Geld auf den Tisch und zog mich so schnell es ging zum Fahrstuhl.
"Wie lange brauchen wir zur Arena?" Fragte er mich.
"Ca. 20 Minuten, wenn wir nicht auf die Bahn warten müssen."
"Das wird knapp aber es hat sich gelohnt." Und lächelte mich an. Ich musste leicht grinsen.
Er zog sein Handy aus der Jackentasche, welches er die ganze Zeit nicht in der Hand hatte, seit dem wir unterwegs waren. "Shit, es war aus." Er drückte einen Knopf und das Handy machte einen "Pling" Ton. In diesem Moment konnte man sofort "30 Anrufe in Abwesenheit" lesen.
"Uups" dachte ich mir und musste in mich hineinlächeln. Ich hatte Ashton Irwin davon abgehalten, pünktlich zu seinem Konzert zu gehen.

Als wir auf dem Weg zum Bahnhof waren, schüttete es wie aus Eimern und dadurch dass wir wie Verrückte rennen mussten, wurden wir komplett plitschnass. In der Bahn angekommen, hechelten wir wie zwei Hunde und die Leute um uns herum schauten uns merkwürdig an.
"Das ist ein Tag den ich wohl nie vergessen werde und ich hoffe du auch nicht." Sagte mir Ashton völlig außer Atem.
"Definitiv werde ich  das nie vergessen und so eine Verrückte Story wird mir nicht mal meine Mutter glauben." Lachte ich.
"Sophie, ich will nicht aufdringlich sein aber solche "Fans" findet man auch eher selten und ich möchte dir nochmal Danken, dafür dass du mir den Weg gezeigt hast. Was ich eigentlich Fragen wollte; Hast du Instagram?"
Mir rutschte mein Herz in die Hose, damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet.
"Natürlich habe ich Instagram." Lächelte ich ihn an.
"Magst du mir deinen Namen geben, dann kann ich dich Adden." Grinste er frech.
Ich zeigte ihm mein Profil und er öffnete seinen Instagram Account. Ein paar Klicks später plinkte die Nachricht "AshIrwtonin folgt die jetzt" auf.
"Das ist mein Privataccount." Zwinkerte er mir zu. "Der offizielle ist sowas wie ein Geschäftsaccount."
"Vielen Dank Mr. Irwin." Grinste ich ihn an.

So schnell wie wir zum Bahnhof gesprintet sind, sind wir auch Richtung Arena gerannt. Es regnete immer noch und die Haare die am Ansatz wieder trokneten waren binnen Sekunden wieder klitschnass.
Vor der Arena winkte er mich zum Hintereingang. "Du wirst beim offizielen Eingang nicht mehr Reinkommen, du musst mit mir rein."
Ich folgte ihm zum Hintereingang, der von zwei Securitys bewacht wurde. Er zeigte seinen Ausweis und eine Karte und dann ließen Sie ihn rein. "Das Mädchen gehört zu mir, das geht schon in Ordnung." Sagte er zu den Typen im schwarzen Anzug, als sie mich skeptisch beäugten.
"Dankeschön Ashton." Lächelte ich ihm lieb zu.
"Nichts zu danken. Ahh Sally, kannst du Sophie bitte nach oben bringen und dafür Sorgen dass sie Ihren Platz bekommt?" Er sprach mit einen rothaarigen Frau, die Mitte 30 war und mit schnellen Schritt auf uns zu kam.
"Ashton, wir haben uns schon Sorgen gemacht. Wo warst du? Beeil dich jetzt, die Jungs warten auf dich." Sagte sie.
Er umarmte mich kurz aber fest, wünschte mir viel Spaß beim Konzert und verschwand dann hinter einer großen grauen Tür.
"Kommen Sie mit junge Frau ich bringe Sie zu ihrem Platz."

Mit 30 Minuten Verspätung, begann das Konzert und das war nur meine Schuld. Ich musste darüber lachen. Klitschnass stand ich an meinem Platz in der Halle und freute mich als die Jungs die Bühne betraten.
"Sorry Leute dass wir später Anfangen als geplant aber ich hatte eine Begnung mit dem Schicksal, im positiven Sinne." Lachte Ashton in das Publikum.
"Du hast ne Macke Ash, das wird noch Konsquenzen, in Form von Schneeballschlachten und sowas geben." Lachte Michael zu ihm. Das Publikum fing an zu Lachen.
Ich war irgendwie erleichtert, dass es den Anschein hatte, dass die Jungs nicht sauer auf ihn waren. Das Konzert war super und die Stimmung hielt sich noch lange auf dem Weg nachhause. Ich hatte wie viele andere Mädchen noch an der Absperrung gestanden und gehofft das die Jungs nochmal vorbei kommen würden aber leider taten sie das nicht. Sie hatten ja einen straffen Zeitplan und würden morgen schon in Wien spielen.
Ich versuchte den Tag einfach komplett zu verinnerlichen und hoffte insgeheim auf eine Nachricht von Ashton, auch wenn das wirklich nur Träumerei war. Warum sollte er eine Passantin / Fan die er an einem Tag in Berlin kennen gelernt hatte eine Nachricht schreiben? Ich sollte mich einfach freuen, so einen tollen Tag mit meinem Lieblingsjungen gehabt zu haben.

Drei Wochen sind seither vergangen und ich saß gerade mit meiner Mutter im Garten und erzählte ihr die Story wie ich Ashton Irwin kennengelernt hatte zum gefühlten 100. Mal, als mein Handy blinkte und ich eine Nachricht von Instagram hatte. Ich öffnete sie und mir blieb mein Herz stehen.
"Hallo Sophie, sorry dass ich mich erst so spät melde aber die letzten Wochen waren anstrengend und es gab viel zu tun. Ich hoffe du hattest Spaß beim Konzert und hast dich nicht anschließend erkältet, nach der Regendusche. Wir haben jetzt eine Woche Pause und sind immernoch in Europa, wie wäre es mit einem kleinen Wiedersehen am Fernsehturm? Ich konnte dich irgendwie nicht vergessen. :)
LG Ash."
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