OS zum Spielzeugmacher, der kein OS mehr ist

von Bernd
OneshotFantasy / P18
29.04.2019
24.08.2019
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Hallo Ihr Lieben,
die Woche ist bei mir etwas eng gestrickt, daher erst mal nur die Geschichte. Eure Review beantworte ich heute Nacht noch, vielen Dank dafür.
Also, viel Spaß beim ersten Teil der Gartenparty, noch unter dem Schutz des Fidelius. Nicht mehr lange, mit dem letzten Gast ändert sich das.
LG Euer Bernd

Harry werkelte schon seit früh in der Küche, denn heute waren viele Gäste zu bewirten. Das Essen hatte er zusammen mit Maddy vor ein paar Tagen geplant, Japanisch! Maddy war ein Liebhaber der japanischen Küche.
Ramen zuzubereiten war eine langwierige Angelegenheit. Dudley kannte das schon und hatte sich rechtzeitig aus dem Staub gemacht. Nein stundenlang in der Küche stehen, das war nicht sein Fall. Aber er schätzte Maddys Künste und die von Harry, na die kannte er auch.
Er hatte verschiedene Bowlen und ein Mixgetränk vorbereitet. Der Clou war die Caipirinha Bowle, er wusste, dass er damit immer punkten konnte. Hermiones Hilfe bei dem Beschaffen der Zutaten, das war wirklich klasse. Einen Lieferservice mit Eulen… Ganz unten auf dem Pergament (ja das erste Mal benutzte er Pergament) hatte er noch Zigarren aufgeschrieben, eine heimliche Leidenschaft von ihm.
Maddy verdrehte immer die Augen, wenn er Sonntags nach dem Mittagessen sich eine Zigarre genehmigte. Es war ja so behaglich. Das war ihm sein liebstes. Er lächelte, wenn er an Maddys Gesicht dachte, als sie mal einen Zug davon probierte. Das danach folgende Geschnatter in ihrer Muttersprache dazu hatte er immer noch im Ohr.
„Vous êtes Fumeur, mais ca n’a pas de Goût. Pas de Bisous aujord’hui!”
Das klang zwar wie ein Zwitschern, doch es hatte Konsequenzen.
Also, Sonntags gab es ab dem Mittagessen keine Küsse mehr und so beschränkte er sich wirklich nur auf die eine Zigarre am Sonntag.
Harry plante eine größere Feier wegen der Elfen heute. Und so wird er das erste Mal sehen, was es an magischen Wesen gab. Harry hatte es ihm erzählt und gefragt, ob er eventuell woanders sein möchte. Aber nein, er wollte es sehen und Harry hatte ihm die seltsamen magischen Figuren gezeigt. Es war gar nicht so schlimm, denn Elfen und Zwerge kannte er bereits aus dem Kino. Die Frodo Geschichte, ja die war toll. Aber Zentauren gab es da nicht. Doch die kannte er aus den Bildern des Lexikons. Allerdings in Natur zu sehen, das war noch etwas, was ihm sein Nackenhaar aufstellen ließ. Allein Maddy und Nelly schienen gar kein Problem damit zu haben. Den beiden gegenüber wollte er sich keine Blöße geben. Am meisten hatte ihn überrascht, dass es scheinbar doch Geister geben sollte.
Der Poltergeist, ging ihm durch den Sinn, den er heimlich als Mom und Dad nicht zu Hause waren mit seinen Freunden geschaut hatte. Das war ein Schocker, der ihn aus dem Wohnzimmer flüchten ließ, bevor der Film endete. Dad hatte geknurrt, weil der Fernseher lief, als sie nach Hause kamen. Am anderen Tag war der Film mit dem Poltergeist verschwunden.
Hinter Dudley machte es plopp und als er sich umschaute, stand eine… Er riss die Augen auf, Elfe? So sehen Elfen aus ?
Boah, so hatte er sich das nicht vorgestellt. Sie sah umwerfend aus und strahlte eine Eleganz aus, die ihresgleichen suchte.

„Guten Tag.“ Würgte er schließlich hervor.
„Guten Tag Sir, wer sind Sie, Sir?“
„Ich bin Dudley Dursley, Misses. Ich bin hier zu Besuch bei Harry.“
„Ich bin Winky, Sir, eine Elfe.“
„Darf ich Ihnen einen Drink anbieten oder mögen Sie lieber ein Mixgetränk ohne Alkohol?“
„Nein, vielen Dank, Mister Dursley. Was ist das hier?“
„Das sind Zigarren, mögen Sie vielleicht einmal probieren? Ich mag die am liebsten am Sonntag nach dem Essen. Aber dann bekomme ich an dem Tag keinen Kuss mehr von Maddy. Maddy ist meine Frau.“
Winky kicherte. „Das kann ich mir vorstellen, Sir. Ich kenne nur dicke Muggel die Zigarre rauchen, in Amerika.“
„Sie waren in Amerika?“
„Ja Sir, es ist schön da.“
„Miss, ich habe gehört, die Elfen haben wunderbare Lieder, singen Sie zufällig auch?“
„Aber ja, Sir. Nachher, wenn alle da sind, werden wir singen.“
„Kommen noch mehr Elfen?“
„Ja, meine Königin und mein König und vielleicht noch Anders.“
„Aha und wer ist das?“
„Der Sohn des Königs. Er bringt noch eine Zauberer Familie mit, mit einer Lilienkönigin.“
„Dann ist das wohl eine Königsfeier?“
Winky nickte und dann hustete sie plötzlich.
„Oh ist das stark. Das habe ich nicht gewusst.“
„Langsam machen, Miss Winky. Sie müssen es genießen. Am Anfang habe ich auch gehustet.“
Dudley machte einen großen Rauchkringel. „Aahhh, herrlich.“
Winky riss die Augen auf.
„Sie kauen den Rauch?“
Dudley nickte. „Yapp, es erhöht den Genuss.“ Dann ließ er den Rauch durch seine Nasenlöcher strömen.
„Hahaha, Sir wie ein Drache! Das ist lustig.“
Dudley ließ wieder Rauchkringel erscheinen.
Winky staunte mit großen Augen über Dudley, der sich köstlich darüber amüsierte.
„Das ist einfach. Versuchen Sie es.“
Winkys Gesicht lief rot an vor Anstrengung und dann erschien ein Kringel. Winzig klein…
„Oh ich glaube, das bekommt mir nicht, Sir Dudley. Verzeihung, meine Augen waren größer als mein Appetit jetzt.“
„Kein Problem, ich rauche auch erst, wenn ich was gegessen habe. Legen Sie ruhig weg, Zigarren sind stark.“
„Es ist bitter im Mund.“
„Hier. Einen Caipirinha, dann geht der Geschmack weg.“
„Machen Sie das immer so, wegen dem Caipirinha? Der ist auch ganz schön stark.“ Aus Winkys Augen traten Tränen.
„Nein, oder ja. Maddy bringt mir immer einen Cognac, wenn ich eine Zigarre rauche.“
„Aha, was ist das?“
„Das hier. Wollen Sie mal kosten?“
Dudley goss zwei Schwenker ein du prostete Winky zu.
„Oh Mister Dudley, das schmeckt aber es ist stark wie die Zigarre.“
„Ja, das reicht mir auch für den ganzen Nachmittag. Ist Ihnen nicht gut?“
Winky schüttelte den Kopf.
„Ich fliiiege Mister Dduddl. Wiesso dreht ch all?“
„Kommen Sie, setzen Sie sich. Ich mache Ihnen einen starken Mokka, dann geht es Ihnen gleich etwas besser.“
Winky nahm mit zitternden Beinen Platz und einen Augenblick später war sie eingeschlummert.
„Elfen vertragen keinen Alkohol.“ Hörte er hinter sich jemand mit tiefer Stimme sprechen.
„Ja scheint so.“ sprach Dudley und drehte sich zu dem Sprecher um, um im gleichen Moment einen Satz rückwärts zu springen.
„Boah, habe ich mich erschrocken, Verzeihung. Sie sind ein Zentauer?“
„Ja ich bin Firenze und wer bist Du?“
„Dudley Dursley, der Cousin von Harry.“ Dudley antworte etwas verhalten, denn der Zentauer erschien ihm riesig.
„Die Sterne stehen günstig heute.“ antwortete Firenze und zeigte auf den Himmel. Nur bei Sonnenschein ist es schwierig Sterne zu sehen.
„Ja Sir, das habe ich schon bemerkt. Heute kann man gut sehen.“
Firenze nickte.
„Heute wird es geschehen. Du hast eine gute Aura, Dudley Dursley. Das ist gut.“
„Danke, Sir Firenze. Sie haben auch eine gute Aura.“ antwortete Dudley vorsichtig.
„Die Magie wird sich wandeln in Dir. Deine Entscheidung ist gut, Dudley Dursley. Die Sterne stehen günstig.“
„Meine Magie? Was meinen Sie damit?“
„Solve et coagula.“
„Ich verstehe nicht, tut mir leid.“
„Magie geht und kommt. Du bist auserwählt.“
Dudley schluckte. „Auserwählt, für was bin ich auserwählt, Sir? Bitte sagen Sie mir doch worum es geht.“
„Solve et coagula.“
Firenze drehte ab und ließ Dudley stehen, der sich der Elfe zuwendete. Aber Winky schnarchte leise und er schmunzelte. Er lief los eine Decke zu holen und dann erschrak er sich wirklich, denn im Haus schwebte vor ihm ein Geist.
Ein Poltergeist mit einer Melone auf dem Kopf.
„Huuiiii, ein neues Gesicht. Es wird lustig!“ Peeves riss seine Melone vom Kopf und deutete eine Verbeugung an.
Dudley keuchte auf, als weitere Geister hinter Peeves erschienen.
Und dann rannte er.
„Hey Dudders, habt Ihr Euch schon bekannt gemacht? Das ist Sir Peeves, der Oberpoltergeist und das ist der fast kopflose Nick, das ist der Anführer der kopflosen Ritter, das ist der fette Mönch. Sie sind nett, sag Hallo zu ihnen.“
Dudley schielte zu Harry und dann kam ein furchtsames „Hallo“ von seinen Lippen.
„Hmm, ein Gryffindor sind Sie nicht auch kein Slytherin, Huffelpuff kommt nicht in Frage und Ravenclaw?“
„Ich bin ein Dudley und nichts anderes!“
„Wenn Sie es sagen? Dann waren Sie nie in Hogwarts zur Schule?“
„Nein, in Smeltings. Aber das ist eine Weile her.“
„Smeltings? Ist das gefährlich?“
„Aber nein, ich habe meinen Abschluss gemacht, ich bin Kaufmann.“
„Sagen Sie ist das ein schwieriger Beruf?“
„Nein, eher nicht. Man muss viel rechnen, Hauptsache am Abend stimmt die Kasse.“
„Haben Sie gehört, Sir Nicolas? Die Kasse muss stimmen? Was meint er damit?“ Der dicke Mönch kratzte sich verlegen am Kopf.
„Einnahmen müssen sich mit den Ausgaben decken, das ist das Wichtigste.“
„Aha, ich verstehe. Sie scheinen etwas Ravenclaw an sich zu haben. Schlau sind Sie anscheinend.“
„Harry, ich brauche eine Decke für die Elfe, sie schläft.“
„Hat Sie etwas von deinen Getränken genommen?“
„Ja und eine Zigarre, nur der Cognac hat sie dann umgehauen.“
„Dudley, du bist irre. Elfen vertragen keinen Alkohol. Das ist für sie Gift.“
„Oh das tut mir leid, was mache ich denn jetzt?“
„Geben Sie Ihr das hier.“
„Ja Misses. Oh Verzeihung, ich bin Dudley Dursley. Harry ist mein Cousin.“
„Ich bin Heiti Kenning, eine Elfe. Wie ich sehe, bemühen Sie sich um Winky.“
„Ja, ich glaube sie hat einen Rausch. Tut mir leid, ich wusste nicht, dass sie nichts trinken sollte.“
„Was haben Sie ihr noch gegeben, eine Zigarre? So ein verrücktes Erkling!“
„Ich kümmere mich erst mal um Miss Winky, kann ich später noch einmal mit Ihnen sprechen?“
„Jaa, ich denke wir werden noch einiges bereden…“
„Wie meinen Sie das?“
„Gehen Sie zu Winky. Sie haben eine gute Aura.“
„Vielen Dank, Sie sind eine sehr schöne Elfe. Das rote Kleid steht Ihnen ausgezeichnet. Aber die Elfen sind alle schön“
Heiti lächelte und neigte ihren Kopf. Wenn Dudley wüsste…
„Dudders, komm nachher gleich wieder, die Kobolde sind da. Ich will sie Dir vorstellen.“
„Gleich Harry, ich beeile mich.“
Dudley verschwand und Harry sah zu Heiti.
„Lady Heiti, das ist mein Cousin. Er hat sich wirklich sehr verändert. Seine Familie tut ihm gut. Kommen Sie, ich stelle Ihnen Maddy und Nelly vor. Maddy ist seine Frau und Nelly seine Tochter. Da vorn sind sie und Firenze ist auch schon da.“
„Vor der Tür stehen die Kobolde. Ihr Haus ist getarnt, holen Sie Ihre Freunde.“
„Das mache ich Lady Heiti, bis gleich.“

„Sir Laenar, Sir Spitus und mein Freund Sir Catria! Endlich, kommt herein. Habt Ihr lange gewartet?“
„Nein mein Freund, wir sind gerade angekommen. Euer Schutz ist gut, wir sind zweimal am Haus vorbei gelaufen.“
„Schön wäre es, wenn er nicht nötig wäre. Nun kommt, heute ist die Hütte voll.“
„Einen Moment noch Sir Harry.“ Laenar wies in die Gasse wo ein Elf mit seiner Begleitung auftauchte.
„Draco? Kommst du mich besuchen? Ist das Deine Familie?“
„Guten Tag, das ist Madleen und Bella und das ist Seabhag-Mór, mein Elfenfreund.“
„Guten Tag, Misses Madleen, Miss Bella und Sir Seabhag-Mór. Willkommen im Eberkopf. Kommt rein, es sind schon viele Gäste da, fühlt Euch wie zu Hause.“
„Guten Tag, Mister Phönix-Black.“
„Ach kommen Sie, ich bin Harry, einfach nur Harry. Sie sehen Maddy wirklich sehr ähnlich. Sie freut sich schon Sie zu sehen.“
„Ist Nelly auch hier, Mister Harry?“
„Miss Bella, sagen Sie einfach Harry zu mir. Nelly ist oben und malt, da wo die vielen Fenster sind, siehst Du? Sie hat viel von Dir gesprochen. Was hast Du denn da?“
„Das ist ein Zweig vom Zauberbaum. Er hat schon Wurzeln und ich suche eine Stelle wo er gut wachsen kann.“
„Hermione wird Dir einen Topf mit Erde geben, wollen wir zu ihr gehen?“
„Wer ist das?“
„Meine Frau, Bella. Oh, ist das ein Bowtruckle?“
„Ja das ist Herbert. Er ist lieb.“
„Ich habe noch Holzläuse, ich hole sie Dir gleich. Accio!“
„Danke schön. Da wird sich Herbert freuen.“
„Miss Bella das ist Hermione, Darf ich Dich einen Moment allein lassen, ich möchte meine Freunde noch begrüßen?“
„Aber Harry, ich bin doch keine Miss. Ich bin Bella!“
„Ok, dann Bella. Du bist ein nettes Mädchen.“
„Hallo Bella, ich bin Hermione. Du bist ja viel größer als ich mir immer vorgestellt habe.“
„Ich gehe auch bald in die Vorschule. Ich kann schon meinen Namen schreiben und Crescere cito.“
„Oh, den Zauber für die Blumen? Das ist toll. Und jetzt möchtest du den Setzling pflanzen?“
„Ja weil im Haus kein Garten ist. Das Haus ist schön aber ein Garten fehlt.“
„Hast du denn einen Garten?“
„Ja, mit Lilien, bei Bella.“
„Bella? Bella Fortanmór vielleicht? Dann bist Du die berühmte Gärtnerin?“
„Ich weiß nicht ob ich berühmt bin. Und ich darf nicht zu Bella, das macht mich traurig.“
„Soll ich sie rufen? Sie wird sich bestimmt freuen, Dich zu sehen?“
„Das kannst Du? Aber das ist doch viel zu weit weg?“
„Und wenn ich ein klein wenig zaubere?“
„Oh ja, zaubern ist toll!“
„Na gut, dann pass mal auf. Expecto patronum!“
Hermiones Silberphönix erschien vor den großen Augen des Mädchens.
„Bella und Percy, wir sind im Eberkopf, Draco, Madleen und Bella feiern mit uns. Wenn Ihr da seid, schickt uns einen Patronus. Geh!“
„Expecto patronum? Kannst Du mir das in mein Buch schreiben?“
„Aber gern. Oh Severus hat auch was geschrieben?“
„Ja, Severus ist toll. Er will mein Lehrer sein, wenn ich in die richtige Schule komme. Und er schreibt richtig schön, siehst Du?“
„Das hat er schon immer. Wenn Du fleißig übst, wirst Du auch schön schreiben. Das muss man üben und viel schreiben. Aber Du wirst nie genau so schreiben wie Severus, weil jeder eine andere Handschrift hat. Hier kannst Du es vergleichen.“
„Du schreibst auch schön und es sieht anders aus.“
„Danke Bella. Sieh mal, an der Schrift kann man erkennen, wer was geschrieben hat. Severus kennt die Handschriften seiner Schüler immer, er muss nicht mal nach den Namen schauen, wenn er von jedem Kind das geschriebene sieht.“
„Expecto patronum, Expecto patronum. Das muss ich noch üben.“
„Weißt Du, der Zauberspruch ist nur ein Teil des Zaubers. Du musst dabei eine schöne Erinnerung im Kopf haben. Der Zauber ist wirklich schwer, wenn man ihn lernen muss. Und er ist gut gegen finstere Kreaturen.“
„Was sind das für Kreaturen?“
„Dementoren, die sind wirklich fies. Jeder Zauberer hat einen anderen Patronus, aber sie wirken alle gleich.“
„Gibt es viele Dementoren?“
„Jetzt nicht mehr. Zu meiner Schulzeit gab es viele von ihnen. Harry hat einmal ganz viele verjagt.“
„Hermione?“
„Ja Bella?“
„Hast du einen Topf mit Erde für mich? Ich muss den Baum in die Erde bringen. Den habe ich von zu Hause.“
„Einen Zauberstabbaum?“
„Ja, ich habe mir mal einen Stab abgemacht. Der wird ganz warm in meiner Hand. Der hier.“
Hermione betrachtete den knorrigen Zweig.
„Weißt Du, wenn der Zauberstab einen Kern bekommt, dann wird der Stab seine ganze Kraft erhalten. Alle Zauberstäbe haben einen magischen Kern. Es gibt ganz viele verschiedene.
„Bella hat einen schönen Zauberstab, mit goldenen Fäden und einer Lilie am Griff.“
„Ich kenne den Stab von Bella. Und das hier ist meiner.“
Hermione reichte Bella den Zauberstab.
„Hier kannst Du Deinen Zweig hineintun. Und dann spreche doch mal den Blumenzauber.“
„Crescere cito!“
„Boah, Bella, das habe ich jetzt nicht erwartet. Der Topf ist viel zu klein! Guck mal die Wurzeln wachsen über den Topf! Komm mit, hier ist ein Platz, wo er stehen kann. Wie groß war denn der Zauberbaum bei Dir zu Hause?“
„Der war groß, so groß wie das kleine Häuschen hier. Da hat Herbert gewohnt.“
„Komm, pflanzen wir ihn ein. Und dann kann Herbert sich ausruhen, sieh mal wie er sich freut.“
„Oh ja, aber das mache ich. Dein Bauch ist viel zu dick.“
„Das ist wahr. Es dauert nicht mehr lange.“
„Was dauert nicht mehr lange?“
„Bis die Kinder da sind.“
„Sind die bei Dir im Bauch?“
„Ja sie müssen noch etwas wachsen bis sie fertig sind.“
„Und wie kommen die da rein?“
„Mit ganz viel Liebe. Harry und ich wir lieben uns und eines Tages war es soweit.“
„Maman und Papa haben sich auch ganz lieb. Aber mich auch, bekomme ich auch Kinder?“
„Nicht von Mama und Papa. Erst, wenn Du einen Freund hast und Du musst noch ein paar Jahre wachsen.“
„Oh ja, dann male ich mir auch Blumen wie Bella und Percy.“
„Dann ist es so weit und Du bekommst auch Kinder.“
„Hermione, Du hast ja auch Lilien? Die sind sogar bunt!“
„Ja Bella, das sind Inkalilien.“
„Ich schaue mal nach Lilienhähnchen für Severus.“
„Na klar, hier hast du ein Glas. Da freut er sich bestimmt.“
„Bella, Percy, da seid Ihr ja! Wo wart Ihr denn solange? Du hast mir gefehlt und ich durfte gar nicht zu Dir. Draco hat uns versteckt.“
„Na dann, erzähle mir, was Du so alles erlebt hast. Hermione.“
Hermione nickte Bella zu und lief zu Harry.
„Einer fehlt noch. Wann wird er kommen?“
„Es wird nicht lange dauern, Komm, mach etwas Musik an.“
„Ja Harry, gern doch. Bis gleich.“