Setter Twins

GeschichteRomanze, Freundschaft / P16 Slash
Akaashi Keiji Bokuto Koutarou Kozume Kenma Kuroo Tetsurou OC (Own Character)
29.04.2019
30.09.2019
35
74600
14
Alle Kapitel
24 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
 
Setter Twins



(VN) = Vorname / (NN) = Nachname


Kapitel 1: Aufeinandertreffen

- Trainer Naoi, einer junger kräftiger Mann, hatte das Volleyball-Team der Jungen von Nekoma zusammengerufen. Es gab Neuigkeiten, die sofort die Neugier der Spieler weckte. Wie Katzen, die einen vollen Futternapf erwarteten, versammelten sie sich um ihre beiden Trainer. Zögerlich trat ein Mädchen vor. -

Kuroo‘s Sicht:
„Mein Name ist (VN) Kozume...“, stotterte die Kleine mühevoll heraus. Nervös schaute sie von einer Ecke der Turnhalle zur anderen, versucht den Blicken der Mannschaft auszuweichen.
Blonde schulterlange Haare mit schwarzen Ansatz, sowie eine schmächtige Figur und schlechte leicht nach vorne gebeugte Haltung. Nicht zu vergessen, goldfarbene Augen, geheimnisvoll und unglaublich schön...
Nachdenklich fuhr ich mir durch die schwarzen Haare und blickte zu Kenma, welcher neben mir stand. Die Ähnlichkeit war wirklich verblüffend. Sein weibliches Ebenbild.
„Kenma...“, flüsterte ich zu ihm, doch dieser schüttelte nur den Kopf. Seine Gestik zeigte, wie immer keine Emotionen, kein Zeichen von Überraschung oder Interesse. Ich seufzte.

Reader‘s Sicht:
Fieberhaft spielte ich mit meinen Finger, bemüht meinen Blick auf die Gruppe vor mir zu richten, aber die Anziehungskraft des Bodens war größer.
Nun war es also so weit, endlich sollte ich auf ihn treffen. Nur wegen ihm habe ich die Schule gewechselt. Nur wegen ihm bin ich dem Volleyball-Club als Managerin beigetreten.
Wieder versuchte ich meinen Blick aufzurichten. Einen kurzen Moment schaffte ich es die Mannschaft zu begutachten. Eine finstere Aura schlug mir entgegen, ließ mich zurückweichen. Ich fühlte mich wie im Dschungel umgeben von Wildtieren. Meine Augen suchten nach der einzigen Rettung zwischen diesen Bestien. Zwar wusste ich weder wie er aussieht noch wie er hieß, aber wenn sich unsere Blicke treffen, dann würde ich es wissen.
Ich ließ meine Sicht schweifen. Das Team bestand aus den unterschiedlichsten Arten von Jungen. Klein bis ziemlich groß, schmächtig bis kräftig. Gefährliche Raubkatzen, welche mich alle aus glühend gelben Augen beobachteten, als wäre ich ihre nächste Beute. Wie ich diese Blicke hasste. Sie verursachten ein durchdringendes Gefühl, als würde etwas direkt in meinem Inneren wühlen und kramen, um alles noch so geheime hervorzuholen. Ich zitterte. Länger konnte ich ihnen nicht standhalten.
Plötzlich und unerwartet ertönte eine laute schrille Stimme, erschrocken fuhr ich zusammen. Ein kahl-rasierter Typ mit blonden Bürstenschnitt stürmte auf mich zu. Er packte mich an den Oberarmen und schüttelte mich kräftig durch.
„Endlich eine Managerin. Wie lange habe ich auf diesen Moment gewartet und dazu eine sooo süße!“
Angst erfüllte meinen Körper. Was wollte dieser Punk in Form einer Klobürste von mir? Tränen stiegen mir in die Augen. Ich will hier weg. Der soll mich los lassen. Hilft mir doch jemand.
War es das wert? Nur um ihn endlich kennenzulernen?

Kuroo‘s Sicht:
Oh man, dieser Idiot, er verschreckt die Kleine noch völlig. Kein Wunder, das sich bisher niemand bereit erklärt hat, Manager zu werden. So was nerviges. Als Mannschaftskapitän sollte ich wohl oder übel einschreiten, bevor er sie voll sabbert oder auffrisst.

- Währenddessen hatte es (VN) geschafft sich aus der Umklammerung Yamamotos zu befreien und wich nun langsam, wie vor einem wilden Tier, zurück.-

Reader‘s Sicht:
„Bitte… Lass mich in Ruhe.“, flehte ich leise.
Irgendwie hatte ich es geschafft, mich aus seiner Umklammerung zu befreien. Nun drängte er mich immer weiter nach hinten. Mit jedem Schritt, den ich zurückwich, näherte er sich mir einen weiteren. Ich zitterte am ganzen Leib. Was wollte dieser Perverse von mir?
Etwas kaltes drückte gegen meinen Rücken. Die Wand der Sporthalle… Sackgasse. Was nun? Ich spürte den lüsternen Blick der Klobürste auf meiner Haut, traute mich aber nicht ihn in die Augen zu sehen. Verzweifelt suchte ich die Turnhalle nach einem Fluchtweg ab. Rechts. Links. Keine Chance. Die Tür der Sporthalle war auf der anderen Seite und ich nicht die Sportlichste. Er würde mich kriegen, bevor ich nur ans loslaufen denken konnte.
„Yamamoto!“ Eine wütende Stimme schallte durch die Halle. Ein großer muskulöser Kerl mit schwarzen zerzausten Haaren kam auf uns zu. Auf seinem gelben Trainingshemd, welches er über einem schwarzen T-Shirt trug, stand die Nummer 1. Mein geringes Sportwissen reichte aus, um zu erkennen, dass dies bedeutet, dass er der Kapitän der Mannschaft ist. Er packte den knapp zehn Zentimeter Kleineren am Kragen dessen Oberteils und zog ihn zurück. Daraufhin stellte er sich schützend vor mich. Er wirkte wie eine große Wand auf mich. Eine große Wand aus Fleisch und Muskeln…. Ich hasste ihn von ersten Augenblick. Solche gutgebauten Wesen besaßen meist irgendeinen Schaden und wenn ich raten müsste, war seiner eine extreme Selbstverliebtheit. Während er sich mit dem Rücken zu mir aufbaute und Luft holte, spannte sich sein T-Shirt. Irgendwie faszinierend. Ich konnte jeden einzelnen seiner Muskeln erkennen, jedenfalls glaubte ich jenes. Unbewusst bewegte sich mein Arm und führte meine Hand Richtung des Körper des Riesen. Im letzten Moment hielt ich sie auf und schreckte zusammen als er anfing zu sprechen: „Dies ist unsere neue Managerin. Behandelt sie mit Respekt, auf dass sie das Herz von Nekoma wird.“ Seine Stimme besaß einen sanften Beiklang, aber…
Oh Gott, geht es vielleicht noch schnulziger?
„Mir wird gleich schlecht.“, sprudelte es aus mir. Erschrocken hielt ich mir den Mund zu. Mein Gesicht verfärbte sich rot. Verdammt, ich hab es tatsächlich getan. Dabei wollte ich mich doch zusammenreißen. Verdammter Mist und das auch noch gegenüber des Kapitäns. Wie peinlich.
Vorsichtig blickte ich zu dem knapp einen Kopf größeren auf. Gefasst auf den wütenden Gesichtsausdruck. Leben als Managerin, du warst zwar extrem kurz und grässlich, dennoch werd ich dich vermissen. Umso mehr irritierte mich, was ich zu sehen bekam. Er lächelte! Und was für ein Lächeln. Kein gutmütiges oder besänftigendes, sondern ein freches und fast schon bösartiges Grinsen. Es erinnerte mich an die Hyäne aus der König der Löwen.
Verwirrt nuschelte ich ein: „Tut mir leid.“ Als er seine Hand hob, auf den blonden Schopf legte und kräftig mein Haar durchzauste.
„Du hast es ja faustdick hinter den Ohren. Das nächste Mal sollte ich Yamamoto vielleicht nicht aufhalten.“, lachte er und ich kämpfte unter seiner Kraft, die auf mich einwirkte. Aber irgendwie gefiel es mir, wie er mit seinen Händen durch mein Haar fuhr.
In diesem Moment flammte irgendwas in meinem Herzen auf, so schwach das ich es kaum spürte.
Review schreiben