Cashmere - The game with destiny

GeschichteAllgemein / P12
Cashmere Coriolanus Snow Gloss OC (Own Character)
28.04.2019
04.10.2019
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Info: Die Geschichte ist rein erfunden. In den Büchern gibt es keine Angaben darüber, wie die Spiele von Cashmere gelaufen sind. Ich habe die Handlung erfunden.

Stille. Nichts als Stille umgibt mich, als ich die Augen schließe, tief durchatme und mir die Zielscheibe, in meinem inneren Auge vorstelle, wie sie, nur ein paar Meter weiter, vor mir steht.
Fest umschließe ich mit meinen Finger nochmal das Messer in meiner rechten Hand, ein weiteres liegt bereits in meiner Linken.
Ich nehme all meine Kraft zusammen und öffne gleichzeitig die Augen, als ich einen leisen Kampfschrei von mir gebe und das Messer von mir schleudere. Sofort wechselt das andere Messer in meine rechte Hand und ich schleudere es hinterher.
Das Geräusch, das beide Messer in der Scheibe gelandet sind, zaubert mir ein Grinsen auf die Lippen.
Grinsend schiebe ich mir meine blonde Haarsträhne, die sich aus meinen Pferdeschwanz gelöst hat, wieder hinter das Ohr.
„Cashmere Reed?“ Leicht genervt drehe ich mich um und sehe mir die Person, die vor mir steht genauer an.
Mittelgroß, schlank, dunkle Haare. „Wer möchte das wissen?“, stelle ich ihr barsch eine Gegenfrage. „Ich“
Ich ziehe eine Augenbraue hoch. „Mit 'Ich' kann ich nicht viel anfangen“, meine ich, sehe sie erwartungsvoll an und verschränke meine Arme vor der Brust
„Ich... ich bin... Emily Raven“, stotterst sie auf einmal, ehe sie mir ihre Hand zur Begrüßung entgegenstreckt.
Ich mustere sie eine Weile, sehe dann aber diese Emily wieder an. „Was willst du von mir?“ Ich lege den Kopf leicht schräg.
„Du... du bist ja die Schwester von Gloss, den letztjährigen Sieger und... ähmm... da wollte ich fragen...“ - „Ob du ihn durch mich kennenlernen kannst, um danach mit ihm im Bett zu landen? Glaub, mir er hat keine Zeit für solche Kletten wie dich. Er wird ab heute mir zur Seite stehen, damit ich die diesjährigen Spiele gewinne“, schnauze ich sie an.
Entsetzen zeichnet sich im ihrem Gesicht ab, was mich innerlich einfach grinsen lässt.
Schlampe. Glaubt einfach, dass sie meinen Bruder so schnell ins Bett bekommen kann.
„Entschuldige mich, aber ich muss mich für die Ernte fertig machen“ Immer noch genervt gehe ich an ihr vorbei, schnappe mir mein Zeug und verlasse die großen und hellen Trainingshalle, die Distrikt Eins besitzt.
Mein ganzes Leben verbrachte ich hier und nun ist der Tag gekommen, an dem ich mein Können beweisen muss.
Ein letztes Mal sehe ich zur Halle zurück. Vielleicht ist dies ja der letzte Blick darauf? Innerlich lache ich auf. Nein, natürlich ist das nicht mein letzter Blick auf diese Halle. Dafür hat mein Vater ja schon mein Leben lang gesorgt, dass ich jeden Tag trainiere, seit ich laufen kann.
Mein Vater, Sieger der 52. Hungerspiele, predigte meinen Bruder und mir immer und immer wieder, wir sollen ihn stolz machen, indem wir beide in die Spiele ziehen und gewinnen.
Doch ich hasse die Spiele. Gloss hasst die Spiele. Der einzige der sie liebt, ist unser Vater.
Ich redete ihm früher immer ein, dass die Spiele nicht das wichtigste wären, doch irgendwann gab ich es auf und spielte für ihn, die Tochter, die er immer schon haben wollte.
Eine, die die Spiele liebt, die kaltherzig alle umbringen würde und eine, die Stolz darauf ist ein Karriero zu sein.
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