Monster

von Sanji
GeschichteAllgemein / P16 Slash
Izaya Orihara Shizuo Heiwajima
28.04.2019
11.06.2019
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28.04.2019 5.042
 
Heyoooo ~!
Dieses Fandome hat mich lange nicht mehr gesehen, aber ich schau mal wieder vorbei! Vielleicht erinnert sich der ein oder andere ja an mich.
Viel Spaß mit meiner kleinen Story aus der Sicht unseres geliebten Flohs!



Monster

IZAYA POV

Monster ...
Die Stadt war voll davon. Überall konnte man sie antreffen. In der Schule, auf der Straße, in Restaurants. Aber speziell in Ikebukuro tummelten sie sich ...
Doch Monster war ein relativer Begriff. Es kam stets auf den Blickwinkel an. Für eine Gazelle war ein Löwe das Monster. Für Menschen hingegen gab es vielerlei Arten Monster ...
Der Mann, der heimlich kleinen Schulkindern nachstellte. Die Frau, die ihren Ehemann und seine Geliebte aus Eifersucht hinterrücks abstach. Der Einbrecher, der durch seinen Diebstahl eine ganze Familie in den Ruin treiben konnte. Das und vieles mehr ...
Das Spektrum war weit gefächert.
Dann gab es da noch die offensichtlichen Monster. Vermeintliche Menschen ohne Kopf und solche, die einem mit einem Schlag umbringen konnten. Oder zumindest so schwer verletzen, dass sie sich fast wünschten, tot zu sein ...
Izaya strich sich mit den Fingern über den rechten Unterarm. An manchen Tagen fühlte sich dieser Teil seines Körpers immer noch steif und weniger geschmeidig an. Die Ärzte hatten ihm zwar versichert, dass er seine Beweglichkeit zu einhundert Prozent wiedererlangt hatte und seine Beschwerden nur psychischer Natur waren, aber was wussten die schon?
Keiner von ihnen hatte je Bekanntschaft mit Shizu-chans Faust gemacht. Wäre fast von dem Monster nach Walhalla befördert worden. Diese Quacksalber wussten nicht das Geringste ... Hatten keine Ahnung, was er schon alles auf sich genommen hatte, um Shizu-chan zu töten.
Izaya hatte geglaubt, dass ihm sein eigener Tod nichts ausmachen würde, besonders, wenn es Shizuo war, der ihm das Lebenslicht für immer auspustete. Es würde nur bestätigen, was sowieso schon jeder wusste.
Shizuo Heiwajima, das Monster von Ikebukuro ... Unbeherrscht, gnadenlos und definitiv nicht menschlich. Ein Wesen, was niemals vollganz nach seiner Pfeife tanzte. Ein Störfaktor, der sich nicht lenken oder dessen Reaktion sich nicht vorhersehen ließ.
Doch im Angesicht des Todes kam schließlich die bittere Erkenntnis.
Izaya wollte nicht sterben. Noch nicht. Am besten niemals. Das Leben und die Liebe zu den Menschen fesselte ihn nach wie vor. Es gab noch so viel zu beobachten, zu lernen und noch so viel Unruhe zu stiften, dass er unmöglich jetzt schon abtreten konnte. Irgendwann würde Shizu-chan ihn ganz sicher töten, denn dafür lehnte Izaya sich viel zu sehr aus dem Fenster, aber wenn es so weit war, würde er dieses Monster mit sich in den Tod reißen. Er würde mit einem großen Knall abtreten und das größte Publikum um sich herum versammeln, was sich auftreiben ließ. Jeder sollte wissen, dass das Monster von Ikebukuro für den Tod von Orihara Izaya verantwortlich war. Jeder sollte sehen, zu was sein blondes Biest fähig war ...
Das würde ein hartes Stück Arbeit werden, was viel Planung seinerseits bedurfte und genau aus diesem einfachen Grund wusste er nicht wirklich, was er hier in Ikebukuro tat, während er Shizuo beim Schlafen beobachtete.
Ihre letzte Konfrontation lag mehr als ein Jahr zurück. Er hatte sich zehn Monate nicht mehr in der Stadt blicken lassen und das Monster seit seiner Rückkehr nicht einmal gesehen. Er hatte ihn beschatten lassen und wusste selbstverständlich über jeden seiner Schritte Bescheid, aber er hatte sich nicht selbst am Geschehen beteiligt. Er hatte dem Blonden einfach aus der Ferne die Pest an den Hals gewünscht und still beobachtet, ob sich irgendeine Gelegenheit ergab, ihm das Leben schwer zu machen.
Er wollte seine Wiederkehr geheimhalten und hatte sogar sein Büro in Shinjuku schweren Herzens komplett aufgegeben und sich in einem anderen Stadtteil niedergelassen. Unterschlupf und Arbeitsplatz in einem. Ein Ort der lediglich Namie bekannt war. Auch ihr konnte er nicht vertrauen, das war ihm schon immer klar gewesen, aber immerhin hatte er sie durch ihre Besessenheit zu ihrem Bruder Seji fest in der Hand. Eine weitere Schachfigur in seinem verdrehten Spiel des Lebens. Ein Mensch zum Lieben, wenn auch nicht persönlich.
Nachdenklich betrachtete Izaya das schlafende Monster und fragte sich, was wohl passieren würde, sollte der Blonde aufwachen und ihn hier entdecken.
In letzter Zeit wurde der Informant von schlaflosen Nächten geplagt. Genauso wie heute. Oft machte er dann einen kleinen Spaziergang. Erst durch die Krankenhausflure, dann später eine Runde um den Block. In der Regel reichte dies aus, um nicht nur seinen Körper zur Ruhe zu bringen, sondern obendrein seine Gedanken. Heute Nacht allerdings ...
Izaya hatte im Zug nach Ikebukuro gesessen, ehe er überhaupt realisiert hatte, wo seine Reise hinging. Er war vermeintlich ziellos von einer Straße in die Nächste gelaufen, dabei war sein Ziel die ganze Zeit klar definiert gewesen. Nur eben nicht wissentlich. Sein Unterbewusstsein hatte ihn hierher geführt. Zu dem Monster. Zu seinem persönlichen Nemesis.
Jemanden in den Selbstmord zu treiben konnte eine durchaus belustigende Angelegenheit werden, aber Izaya hatte sich nie für diese Art Mensch gehalten, der selbst so viele Zweifel am Leben hatte, dass er jemals an diesem Punkt ankommen würde. Doch was sollte es anderes sein, als der Wunsch nach dem Ende, der ihn hierher getrieben hatte? Seit seinem Kampf mit Shizu-chan hatte er Ikebukuro gemieden wie die Pest.
Monster ... du hast mich seit dem einen Abend nicht mehr losgelassen. Ständig verfolgst du mich. In meinen Träumen und nun auch noch in der Realität ... Du bist eine Landplage. Eine Gefahr für die Öffentlichkeit.
In Izaya keimte der Gedanke auf, dass er es hier und jetzt für immer beenden konnte. Shizuo war ein Monster, aber er konnte bluten und alles was bluten konnte, war auch in der Lage, getötet zu werden. Er selbst würde nicht den Heldentod sterben, indem er sich einen Kampf auf Leben und Tod mit diesem Monster stellte, doch er könnte seine geliebte Menschheit von dieser Bestie befreien. Und sollte er bei dieser Aktion tatsächlich draufgehen ...
Izayas Puls beschleunigte sich, als er langsam auf das Bett zuging. Sein Messer rutschte ihm aus dem Jackenärmel direkt zwischen die Finger und er klappte die Klinge aus, die den Schein der Straßenlaterne einfing und brach.
Zögernd verharrte Izaya nur einen Schritt vor dem Nest des Monsters. Seine Hände fühlten sich schwitzig an und er umgriff das Heft seines Messers fester.
Jetzt oder nie, sagte er sich und setzte vorsichtig sein rechtes Knie auf die Matratze, damit er über Shizuo thronen konnte wie ein Henker über den zu Köpfenden.
In dieser Position konnte er ihm mit nur einem Schnitt die Kehle von links nach rechts aufschlitzen. So tief, dass er die Hauptschlagader durchtrennte.
Es würde nur wenige Minuten dauern. Mehr dürfte selbst dieses Monster nicht aushalten ...
Izaya spannte sich, als der Blonde sich plötzlich grunzend bewegte.
Eine kalte Hand griff nach seinem Herz. Der Dunkelhaarige verfiel in Schockstarre, benahm sich wie ein Reh, das nichtssahnend vor einen Scheinwerfer gerannt war. Sein Blut gefror zu Eiswasser, während er sich fragte, wie er so dumm hatte sein können, um hier aufzutauchen. Sein Todeswunsch war offenbar doch größer als angenommen ...
Ehe der Dunkelhaarige allerdings panisch aufspringen konnte, um das Weite zu suchen, beruhigte sich das Monster und lag schließlich wieder stumm da. Die Bettdecke senkte und hob sich bei jedem seiner ruhigen Atemzüge.
Noch mal Glück gehabt ...
Das Adrenalin wich aus Izayas Körper und ließ den Informanten ausgelaugt zurück. Er fühlte sich müde und entschieden zu alt für seine siebenundzwanzig Jahre. Shizu-chan hatte ihn nur mit einer unbewussten Bewegung im Schlaf in Angst und Schrecken versetzt. Noch vor einem Jahr hätte er über das Monster nur lachen können, doch nun ...
Die Ärzte hatten recht. Die Konsequenzen seiner Prügelei mit Shizuo hatten tiefe Spuren in seiner Psyche hinterlassen. Der Blonde hatte seine Krallen in sein Fleisch geschlagen und versuchte seitdem ihn von innen heraus zu zerfetzen. Es gab nur eine Möglichkeit sich davon zu befreien. Die Drastische.
»Schlaf gut, du Monster ...«, flüsterte Izaya.
Seine Muskeln spannten sich und die Klinge bewegte sich in tödlicher Präzision auf Shizuos Kehle zu. Izaya konnte praktisch schon das Blut riechen, konnte sehen, wie es dickflüssig in der Matratze versickerte und schwarze Flecken zurückließ. Er malte sich den Todeskampf des Blonden in allen Farben und Formen aus. In seiner Fantasie lief so ein perfekter Film von Shizu-chans Ableben ab, doch ...
Plötzlich schoss eine Hand hoch und umklammerte Izayas Handgelenk wie ein Schraubstock. Er stieß einen erstickten Schrei aus, der sich kaum aus seiner Kehle lösen wollte. Vor Schreck entglitt ihm das Messer aus seinen gefühllosen Fingern und landete, ohne Schaden anzurichten, auf Shizuos Kopfkissen.
Ein Ruck ging durch Izayas Körper und schon spürte er die warme Matratze im Kreuz, während der Blonde über ihm thronte und ihn auf sein Bett pinnte. Sie hatten die Rollen getauscht und das Herz des Schwarzhaarigen wummerte nur so in seiner Brust. Namenloser Schrecken brach über den Informanten herein. Sein Magen rebellierte und in seinem Innersten wirbelte alles durcheinander. Sein Denken kam zum Erliegen, während sein ganzer Körper nach Flucht schrie. In seiner Panik bekam er jedoch nicht einmal einen Finger gekrümmt. Er konnte nichts weiter tun, als dazuliegen und in diese dämonischen Augen zu starren, die wütend auf ihn hinab starrten, ihn an sich ketteten und zu seinem Gefangenen machten ...
»Izzzaaayaaa – kuuuuun«, zog Shizuo seinen Namen grollend in die Länge. »Du hast wirklich Nerven, hier aufzukreuzen. Hab ich dir nicht gesagt, du sollst dich von Ikebukuro fernhalten?«
Diese Stimme ..., nein, Shizu-chans komplette Aura, strahlte Feindseligkeit aus. Aber Izaya war immer ein Meister darin gewesen, seine Gefühle unter Verschluss zu halten und er würde diesem Monster jetzt nicht die Genugtuung geben, Angst zu zeigen.
»Shizu-chan«, erwiderte Izaya betont gelassen, um sich selbst etwas zu beruhigen. Er hatte zwar in seinem Psychologie Studium gelernt, wie man mit wütenden Menschen umging, aber er machte sich nichts vor. Shizuo Heiwajima war kein Mensch und würde sich auch nicht von psychologischen Tricks wieder zur Ruhe bringen lassen. Wenn dieses Monster hier einmal in Fahrt geriet, eskalierte es erfahrungsmäßig ...
Shizuo schäumte vor Wut. Seine Augen waren zu kleinen Schlitzen verengt, während er sich den Schmelz von den Zähnen mahlte. Er nagelte ihn mit seinem Blick regelrecht fest und feuerte dabei kleine Blitze auf ihn ab. Seine Hände senkten sich auf Izayas Schultern und der Informant spürte den Druck auf seinen Knochen, erinnerte sich an die rohe Gewalt, die in ihnen schlummerte.
Gleich würden seine Schlüsselbeine brechen wie morsche Äste. Izaya wappnete sich innerlich gegen den Schmerz, aber das hielt ihn nicht davon ab, seine Klappe weit aufzureißen.
»Worauf wartest du, Monster?«, wollte er mit einem spöttischen Grinsen auf den Lippen wissen. »Schade das ich dein Gesicht nicht sehen kann, wenn die Polizei dich verhaftet. Eine Leiche im eigenen Bett kann man schlecht erklären, ne? Aber ich würde gerne beobachten, wie du dich versuchst rauszuwinden.«
Izaya stoppte, ehe er Shizuo ein breites Grinsen schenkte. »Oder würdest du die verehrten Beamten einfach auch umbringen? Was kümmert jemanden wie dich schon zwei Leichen? Oder drei? Oder acht? Du wirst endlich für aller Augen zu dem Monster, vor dem ich sie schon seit Jahren versuche zu warnen.«
Die Ader an Shizuos Schläfe bewies, dass sein Blutdruck gerade erschwindelnde Höhen erreichte. Der Blonde wurde zu einem Vulkan, der jeden Augenblick ausbrechen konnte. Eine Naturgewalt. Unberechenbar, gefährlich und unkontrollierbar.
Der Druck auf seine Schultern nahm zu, wurde mit jeder Sekunde, die verstrich, unerträglicher. Izaya versuchte es mit Fassung zu nehmen. Er wollte dem Monster nicht zeigen, dass die Angst in seinem Magen aufschäumte, wie Aspirin in einem Wasserglas. Äußerlich behielt er sein spöttisches Grinsen bei, doch innerlich tobte in ihm ein Kampf. Ein Kampf, denn er auf lange Sicht nicht gewinnen konnte.
Der Schmerz auf seine Schlüsselbeine wurde schlimmer. Seine Knochen ächzten protestierend und mit ihnen entgleisten seine Gesichtszüge. Erst verblasste nur das Grinsen, doch dann musste Izaya schon das Gesicht vor Qual verziehen. Er biss die Zähne zusammen, wollte wenigstens seine Würde bewahren, indem er keinen Laut von sich gab und scheiterte auch dabei kläglich.
Keuchend griff er nach Shizuos Handgelenken und versuchte sich aus dem Klammergriff zu befreien, aber genauso gut hätte er auch versuchen können, ein Haus mit bloßen Händen aus dem Fundament zu reißen.
Der Raum verwandelte sich in ein Karussell und Izaya musste die Augen schließen, damit der Schmerz ihn nicht kotzen ließ. Er sehnte die Dunkelheit herbei, wollte bewusstlos werden, damit er dem rasenden Schmerz entkommen konnte und wünschte sich, er hätte Tokio den Rücken gekehrt, solange er es noch gekonnt hatte. Bevor er auf die verrückte Idee gekommen war, ein Monster im Schlaf aufzusuchen und ...
Der Druck von seinen Schultern verschwand schlagartig. Nur noch ein dumpfes Pochen, wo sich Shizuos Finger in sein Fleisch gekrallt hatten, blieb zurück. Izaya spürte, wie der Blonde zurückwich und die Matratze an seiner rechten Seite nachgab. Ein leises Zischen folgte und beißender Tabakgeruch erfüllte den Raum.
Mit klopfenden Herzen blieb Izaya liegen, wagte es weder, sich zu bewegen, noch die Augen zu öffnen.
War das ein Trick? Wollte das Monster ihn aus der Reserve locken? Reichte es dem Blonden nicht, ihn nach der langen Zeit ihrer Feindschaft einfach nur zu töten? Wollte er ihn leiden lassen? Wollte er sich an seiner Angst erfreuen? Ernährte er sich vielleicht von genau dieser Angst?
Mit Überschallgeschwindigkeit rasten dem Informanten diese Fragen durch den Kopf und ihm wurde erneut bewusst, wie schwer er Shizuo einschätzen konnte. Nie machte der Blonde, was man von ihm erwartete. Nie hielt er sich an die Regeln und hatte damit mehr als einmal einen seiner Pläne zum Scheitern verurteilt.
Warum stirbst du nicht einfach, Shizu-chan, fragte sich Izaya unbewusst, während er seinem eigenen dröhnenden Herzschlag lauschte.
»Seit unserer letzten Begegnung ist eine Menge Zeit vergangen. Zeit in der ich nachgedacht habe«, durchbrach Shizuo unerwartet die Stille.
Vorsichtig schlug Izaya die Lider auf und starrte unvermittelt auf ein breites Kreuz. Erschrocken zuckte der Informant zusammen, Shizuo saß näher, als er angenommen hatte. Er musste nur die Hand ausstrecken und würde dem Blonden über den Rücken streichen können.
Sein Blick huschte zu dem Messer neben sich auf dem Kissen. Izaya würde sich durchaus als schnell und wendig beschreiben, aber in einer derart ungünstigen Position grenzte es schon ein Wunder, wenn ihm Shizuo nicht einfach aus Reflex heraus das Genick brechen würde.
»Ich bin nicht das Monster, als das du mich versuchst darzustellen und ich werde dich bestimmt nicht töten, nur um deine absurden Behauptungen wahr werden zu lassen«, fügt der Blonde erschreckend ruhig hinzu.
»Was redest du denn da?«, erkundigte sich Izaya und überspielte seine Nervosität mit einem leisen Kichern. »›Das Monster, als das du mich versuchst dazustellen?‹ das muss doch selbst in deinen Ohren suspekt klingen, Shizu-chan. Was bist du, wenn kein Monster?«
»Ein Mensch.«
Diese Antwort kam mit so viel Überzeugung heraus, dass Izayas Augen sich vor Überraschung weiteten. Unsicherheit machte sich in dem Informanten breit, aber sie wehrte nur einen Sekundenbruchteil. Bilder vom vergangenen Jahr, von der Rhea und das Echo der Schmerzen, die er wegen Shizu-chan ertragen hatte müssen, tauchten vor seinem inneren Auge auf. Sofort war jeglicher Zweifel vertrieben. Shizu-chan war ein Monster. Ob er es nun einsehen wollte oder nicht. Leugnen war nur ein natürlicher Reflex. Ein Schutzmechanismus für Shizu-chans Psyche.
Ein Monster, das kein Recht hatte, auf dieser Welt zu sein.
Ohne Rücksicht auf Verluste warf sich Izaya herum, griff nach seinem Messer und rammte dem Blonden die Klinge bis zum Heft in die Schulter. Katzengleich federte er aus dem Bett, bereit, die Flucht zu ergreifen. Selbst wenn das bedeutete, dass er den Rücktritt durch das Fenster in seinem Rücken antreten musste. Sogar ein Sprung aus dem dritten Stock würde er riskieren und war sogar guter Dinge, dass er dieses Wagnis überleben würde.
Izayas Herz hämmerte. Angespannt und fluchtbereit stand er da und beobachtete Shizu-chan. Er wartete auf eine Reaktion seines Angriffs, erwartete gespannt den prophezeiten Wutausbruch, doch das blonde Monster verhielt sich erneut nicht so, wie man es von einer Kreatur wie ihm erwarten würde.
Anstatt ihn mit seinem eigenem Bett zu bewerfen, blieb Shizuo still auf der Kante sitzen. Nur die aufglimmende Glut seiner Zigarette verriet, dass sein Gegenüber überhaupt noch unter den Lebenden weilte. Das Messer steckte nach wie vor in seiner Schulter. An den Rändern seines weißen T-Shirts konnte Izaya Blut erkennen, was wegen den schlechten Lichtverhältnissen schwarz wirkte, doch Shizu-chan konnte den Schmerz offenbar nicht spüren, den diese Wunde bei einem Menschen verursachen musste. Noch ein Zeichen seiner Unmenschlichkeit ...
»Das macht zwar nicht wieder gut, was ich dir angetan habe, aber vielleicht gibt es dir etwas Genugtuung«, zerriss Shizuos Stimme die unangenehme Stille, die sich im gesamten Raum ausgebreitet hatte.
Izayas Mundwinkel sackten unzufrieden herab. Er hatte sich absichtlich von ihm abstechen lassen, was sein Siegesgefühl drastisch schmälerte. Ein geschenkter Gewinn, war kein Sieg.
Dieses Monster ...
»Wie leichtsinnig von dir, Shizu-chan!«, zischte Izaya durch zusammengebissene Zähne. »Die Klinge könnte vergiftet sein.«
»Das Risiko besteht«, bestätigte Shizuo immer noch in diesem eklig ruhigen Ton, der Izaya langsam aber sicher rasend machte. Wieso reagierte dieser Idiot niemals wie man es von ihm erwartete?! Konnte er nicht einfach sterben und ihn für immer in Frieden lassen?
Innerlich kämpfte er gegen den Hass an, der ihn zu verschlingen drohte, äußerlich ließ er sich nichts anmerken. Sein Pokerface war eine Waffe. Eine Gefährliche. Nicht mal seine Geschwister kannten sein wahres Ich. Niemand durfte einen Blick hinter seine Fassade werfen und den wahren Orihara Izaya kennenlernen. Keiner durfte je erfahren, wie schwach und erbärmlich er sich manchmal fühlte, denn das passte nicht zu dem talentierten Untergrundinformanten. Er hatte sich einen gewissen Ruf aufgebaut und genau diesen gedachte er zu behalten. Dieses Monster würde ihn nicht aus der Reserve locken.
»Ich lasse nichts unversucht, um meinem Lieblingshobby nachzugehen und dich ein bisschen zu ärgern, Shizu-chan«, trällerte Izaya und war bemüht, zu seiner gewohnten Überheblichkeit zurückzufinden. Selbstbewusst ging er mit federnden Schritten um das Bett herum und lehnte sich, ohne einen Hauch Angst zu zeigen, mit verschränkten Armen Shizuo gegenüber an die Wand.
»Du musst schon zugeben, dass es langsam an der Zeit ist, das Handtuch zu werfen und endlich zu sterben, Shizu-chan. Du würdest der Menschheit einen Gefallen ...«
»Maul halten«, fuhr ihm Shizuo nüchtern über den Mund. »Ich konnte dich vom ersten Augenblick an nicht ausstehen, Floh. Du warst der Einzige, der sich ohne Angst mit mir angelegt hat. Dem meine Stärke übermenschlich erscheint, aber sich nie davon hat einschüchtern lassen.
Ich wurde schon in jungen Jahren wegen meiner Kraft von den anderen Kindern ausgeschlossen. Außer meinem Bruder und Shinra hatten alle Angst vor mir. Alle, außer dir.«
Shizuos Blick hob sich. Seine Augen lagen ganz ruhig in den Höhlen und betrachteten Izaya auf eine Weise, die ihm höchst unangenehm war. Er spürte ein Knistern zwischen ihnen in der Luft, aber keins, welches ihm bekannt gewesen wäre. Unbehaglich war es allerdings auch nicht. Einfach nur ... befremdlich ... Etwas, womit er schlecht umzugehen wusste.
»Ich bitte dich, Shizu-chan. Werd mir jetzt nicht tiefsinnig! Das passt nicht zu so einem Monster wie dir.«
»Egal wie oft du mich noch als Monster beschimpfst, ändert das nichts an der Tatsache, dass ich ein Mensch bin«, gab der Blonde zurück und zerdrückte die Glut seiner Zigarette zwischen den Fingern, bevor er aufstand. Die Bettfedern ächzten protestierend und übertönten Izayas eigenes leises Keuchen, das er nicht unterdrücken konnte, als Shizuo auf ihn zukam.
Alles in ihm schrie nach Flucht, aber dann würde er alles verraten, wofür er stand. Die Ärzte meinten, seine Psyche hätte durch den Unfall einen Knacks bekommen? Definitiv, doch Medikamente würden dagegen nicht helfen. Das Einzige, was ihn heilen konnte, war Shizu-chans Tod, das wurde dem Informanten schlagartig bewusst. Und wenn schon nicht sein Ableben, dann musste er sich einfach in einer Konfrontation behaupten. Er musste dem Monster trotzen, wie er es in der Vergangenheit so oft getan hatte.
Izaya wusste, dass er das konnte. Er war schließlich nicht umsonst der Einzige, der es mit Shizu-chan aufnehmen konnte.
Shizuo kam näher, aber wenn er ihm Angst machen wollte, dann würde der Informant ihm sicherlich nicht die Genugtuung geben, ihm diese Gefühlsregung zu zeigen. Gelassen verharrte er an Ort und Stelle und ließ sogar zu, dass der Blonde links wie rechts die Hände neben seinem Kopf an der Wand abstützte. Die einzige Reaktion die Izaya auf diese eindeutig provokante Art zeigte, war ein spöttisches Verziehen der Lippen.
Shizuo spießte ihn mit Blicken regelrecht auf und Izaya konnte genau sehen, wie es in dem Hirn des Monsters arbeitete. Über das was er dachte, konnte nur spekuliert werden. Was in menschlichen Köpfen vorging konnte der Schwarzhaarige mit hoher Genauigkeit voraussagen, aber bei diesem Subjekt ...
Mit der Zeit hatte er herausgefunden, dass man bei Shizu-chan mit allem rechnen musste. Allein auf seine Wut konnte man sich verlassen, aber was als Nächstes passierte, brachte seine impulsive Ader auf ein ganz anderes Niveau.
Weiche Lippen, die seinen Mund verschlossen waren das Letzte, womit der Informant gerechnet hatte. Es lag eher im Bereich des Möglichen, dass Shizuo sie ihm vom Gesicht gerissen hätte, doch ... ein Kuss?!
Izayas Gehirn erlebte einen Systemabsturz vom Feinsten. Unfähig sich zu bewegen, unfähig Shizu-chan daran zu hindern, seine Schultern zu umfassen und ihn an sich zu ziehen, unfähig überhaupt einen klaren Gedanken zu fassen ...
Der Kuss wurde dunkel, tiefer und bekam einen Hauch von Verlagen. Er spürte die Hitze, die der Körper dieses Monsters ausstrahlte, merkte, wie der Blonde ihn noch fester an sich zog und wie ihn die Panik überkam, als er das Gefühl bekam, von Shizuo zerquetscht zu werden.
Panisch drückte er ihm die Hände gegen den Brustkorb, gewann damit allerdings keinen Meter Spielraum. Izaya bekam eher den Eindruck, dass Shizu-chan vollkommen weggetreten war, total fixiert auf seine Lippen, die immer noch auf seinen eigenen lagen und ihn hungrig küssten.
Shizuos Knie drängte sich zwischen seine Beine und entlockte dem Dunkelhaarigen ein leises Keuchen. Im selben Moment stahl sich eine heiße Zunge in Izayas Mund und umspielte wild und zügellos seine eigene.
Sein Magen kribbelte ungewohnt und in tieferen Regionen machte sich ein Ziehen breit, was dem Informanten nur zu gut bekannt war. Zwar verzichtete er auf körperliche Zuneigung, seit er denken konnte, aber das bedeutete nicht, dass er seinen Körper nicht kannte und so die Zeichen der Erregung übersah.
Krampfhaft versuchte Izaya, sich aus Shizuos Griff zu befreien, doch so sehr er sich auch anstrengte, gegen dieses Monsters kam er nicht an. Der Blonde war wie eine Boa constrictor. Sobald man einmal in ihren Klammergriff geriet, gab es kein Entkommen mehr.
Seine letzte Möglichkeit bestand darin, den Kopf ruckartig abzuwenden und den Kuss damit zu unterbrechen. Hektisch schnappte der Informant nach Luft und stemmte sich mit all seiner Kraft gegen Shizuos Schultern, doch anstatt ihn endlich loszulassen, versengte der Mund seines Gegenübers Izaya den Hals.
Der heiße Atem des Monsters bescherte ihm eine Gänsehaut und ließ den Schwarzhaarigen erneut unfreiwillig aufkeuchen.
»Shizu-chan! Hör auf!«
Das muss aufhören! Sofort! Ich ... Ich ...
Zum wiederholten Mal spürte Izaya das Ziehen in seinem Unterleib. Intensiver als vorhin. Viel Schlimmer war jedoch, dass er merkte, wie er sich langsam fallen ließ. Dass er die Berührungen begann zu genießen und sein Körper regelrecht danach bettelte, die Hände des Blonden mögen ihre Wanderschaft fortsetzen, um ihn überall gleichermaßen zu erkunden ...
Ja, das war schlimm. Sehr schlimm sogar. Aber nichts im Vergleich dazu, als er bemerkte, wie sich Shizu-chans harter Schwanz gegen seinen Unterbauch presste. Selbst durch den Stoff seiner Boxershorts und seiner eigenen Hose konnte Izaya die Hitze spüren, die von dem pulsierenden Glied ausging. Und, was er noch feststellen musste, es fühlte sich erschreckend groß an ...
Durch Izayas Körper fuhr ein Stromstoß. Adrenalin schoss mit Lichtgeschwindigkeit durch seine Adern, schickte Impulse an sein Gehirn, das wiederum Befehle an seine restlichen Glieder sandte.
Ohne mit der Wimper zu zucken griff der Informant nach dem Messer, was nach wie vor in Shizuos Schulter steckte, und drehte es ruckartig, bevor er es übergangslos herauszog.
Der Schrei des Monsters klang wie Musik in seinen Ohren, obwohl Shizu-chan so nah war, dass er das Gefühl bekam, ihm würden gleich die Trommelfelle platzen. Doch die Hände, die ihn bis eben noch hielten, verschwanden augenblicklich. Geschickt duckte Izaya zur Seite weg. Er hatte nicht nur wieder Luft zum Atmen, sondern sein Messer obendrein! Besser konnte es gar nicht mehr laufen ...
»Gehört das neuerdings zu deiner Natur, Shizu-chan?«, wollte Izaya wissen und spürte, wie er mit der neu gewonnen Distanz auch seine Überheblichkeit zurückgewann. Der Triumph ließ sein Herz höher schlagen. Er fühlte sich wie neu geboren!
»Das kann nicht sein! Du versuchst, Menschlichkeit zu heucheln, aber in Wahrheit bist du nur ein abnormales Monster. Deine Existenz ist gegen die Natur! Monster gehören in Albträume der Menschen und nicht auf die Straßen Tokios.«
»Halts Maul. Das ist doch alles nur deine Schuld.«
Die erwartete Wut blieb aus. Wieder einmal reagierte Shizu-chan nicht wie es sich für ein braves Monster gehörte. Er verlor nicht die Beherrschung und ging auch nicht auf ihn los. Auch versuchte er nicht, das Bett nach ihm zu werfen. Stattdessen richtete er sich lediglich auf und sah ihn über die immer noch blutende Schulter hinweg an.
Offenbar spürte er den Schmerz nicht mehr. Dabei war die Wunde tief und musste den Muskel durchdrungen haben. Ein Mensch könnte sich nicht einmal mehr gerade aufrichten und er ...
Dieses Monster ... Man kann ihn tatsächlich nur durch Ersticken töten.
Nichts was er zum gegenwärtigen Zeitpunkt zustande bringen würde. Nicht ohne gewisse Vorbereitungen.
»Was stimmt nicht mir dir, Floh?«, warf Shizuo unvermittelt in den Raum und brachte Izaya zum Stutzen.
»Hah?« Fragend legte er den Kopf schief. »Das fragst ausgerechnet du
Schnaubend überging der Blonde seine Frage und schlenderte stattdessen zurück zum Bett. Schwer ließ er sich auf der Kante nieder und griff nach der Zigarettenschachtel auf dem Nachttisch neben sich. Zischend zündete er sich einen seiner geliebten Sargnägel an, sodass sich in kürzester Zeit penetranter Nikotingeruch im Zimmer ausbreitete.
Izaya rümpfte angewidert die Nase.
»Hast du so sehr Angst verletzt zu werden, dass du jeden von dir stößt? Willst du für immer so leben?
Das kotzt mich an. Dein Verhalten stinkt zum Himmel. Ich weiß ja, dass du keine Schwäche zeigen willst, aber das ist echt zum Kotzen.«
Mit zusammengebissenen Zähnen starrte Izaya sein Lieblingsmonster einen Herzschlag lang an. Shizuo war der Wahrheit näher gekommen, als Izaya lieb war. Besaß der Blonde zu seiner Stärke noch andere übernatürliche Kräfte? Zuzutrauen wäre es diesem Monster ...
Du bist echt ein schlaues Kerlchen, Shizu-chan. Sehr schlau für einen Dummkopf ...
»Ich habe keine Ahnung, wovon die redest, Shizu-chan.« Izaya machte eine knappe Geste mit der Hand, bevor er sich abwandte und gemächlich zur Tür schlenderte. Ohne ihn bewusst anzusehen, ließ Izaya das Monster keine Sekunde aus den Augen, um ihn zur Not ein weiteres Mal abzustechen. Doch der Blonde blieb sitzen und er erreichte unbehelligt die Schlafzimmertür.
Bevor er jedoch ganz verschwinden konnte, wandte er sich noch einmal um. Er zog spöttisch einen Mundwinkel nach oben, in der Hoffnung sein Gegenüber noch einmal zur einer extremen Reaktion zu animieren. Izaya wusste, wie sehr Shizuo diese beißende Seite an ihm hasste. Er kannte ja nichts anders von ihm.
»War nett mit dir, Shizu-chan ~«, trällerte der Informant schließlich, als er keine sichtbare Auswirkung auf sein Verhalten bekam, ohne sich seine eigene Unzufriedenheit jedoch anmerken zu lassen.
»Einer von uns muss sterben, aber für heute werde ich Schluss machen. Ich weiß zwar nicht in was für einer Stimmung du gerade bist, aber offenbar kann man dann genauso wenig mit dir reden, wie wenn du vor Wut schäumst.
Besuch mich doch mal in meinem neuen Büro. Vorausgesetzt dein Spatzenhirn findet heraus, wo es ist. Bye – bye, Shizu-chan!«
Die Hand zum Abschied hebend machte er kehrt und verließ nicht nur das Schlafzimmer des Monsters, sondern gleich die Wohnung. Er erwartete bis zuletzt, dass der Blonde versuchen würde, ihn irgendwie aufzuhalten, ihm irgendetwas nachwarf, doch als er unbehelligt auf die Straße trat, legte sich seine Anspannung.
Izaya legte den Kopf in den Nacken und starrte zu Shizu-chans Apartment hinauf, doch wie der Rest des Hauses lagen die Fenster dunkel da. Nichts ließ darauf schließen, dass überhaupt noch jemand wach war.
Das Monster jedoch war hellwach ...
Izaya stellte sich vor, wie er ins Badezimmer ging, um sich seine Wunde zu lecken. Vielleicht hatte er ihn auch so schlimm verletzt, dass der Blonde Shinra aufsuchen musste. Eventuell würde sein alter Klassenkamerad in den nächsten zwanzig Minuten hier aufschlagen. Wenn Shinra sich mit einem auskannte, dann war es die Anatomie von Monstern ...
Der Informant wandte sich endgültig ab, um den Heimweg anzutreten. Die Metro fuhr zum Glück trotz später Stunde noch, also würde er nicht allzu lange brauchen. Gut, denn er wollte so schnell so viel Entfernung zwischen sich und das Monster bringen, wie er konnte.
Nachdenklich fuhr der Schwarzhaarige sich mit den Fingerspitzen über die Lippen, erinnerte sich an die Hitze, die eben noch darauf eingewirkt hatte und fragte sich, was in Shizu-chan gefahren war.
Sollte das blonde Monster ihm zum Schluss verfallen sein? Versuchte er, den einzigen Menschen zu lieben, dem er keine Angst einjagte? Zu dumm nur, dass er Shizu-chan von ganzen Herzen hasste.
Unvermittelt brach Izaya in herzhaftes Gelächter aus. Er lachte so sehr, dass er stehen bleiben musste, um sich den schmerzenden Bauch zu halten. Wären noch Menschen auf der Straße gewesen, hätte der Informant von jeder Seite verwirrte Blicke kassiert, doch so hatte er alle Zeit sich wieder zu fangen.
Kichernd wischte er sich mit dem Finger eine Lachträne aus dem Augenwinkel.
Ein Plan hatte sich in seinem Kopf formiert. Ein Plan, der seinem Hass auf Shizu-chan gerecht wurde. Ein Plan, wie er das Monster endlich loswerden konnte und das ein für alle Mal.
Schlaf gut, Shizu-chan ... Schon sehr bald beschere ich dir mehr als nur eine schlaflose Nacht.
In bester Laune stolzierte Izaya mit schwingenden Armen über einen Zebrastreifen und der Ikebukuro Station entgegen.
Die Ärzte hatten unrecht gehabt. Er hatte keine Psychotherapie nötig. Nur eine handfeste Auseinandersetzung mit seinem Lieblingsmonster. Er freute sich bereits auf seine nächste Konfrontation mit Shizu-chan.
Und diesmal ... diesmal würde er gewinnen ...


Na, kommt ihr darauf, was Izaya vorhat? xD
Eigentlich wäre diese Story hier beendet, aber ich lasse sie mal auf unfertig, denn es könnte sein, dass ich noch ein Kapitel hierzu hochlade. Allerdings steht das noch in den Sternen ^^
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