Verknallt In Einen Sänger?

GeschichteRomanze, Freundschaft / P16
27.04.2019
22.10.2019
8
18824
1
Alle Kapitel
8 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 Datenschutzinfo
 
 
hey^^
bei dieser Geschichte hatte ich etwas Hilfe was die Ideen betrifft^^
von Lesewurm1 (hab sie hier auf FF kennen gelernt und ich find sie Super^^)
von Tanja (eine Freundin und Arbeitskollegin)
und von Kara (meiner besten Freundin^^)

Danke an euch für die Hilfe^^

LG Haruna^^

     
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Die Charaktere:

Shizuka:
(  https://up.picr.de/35775388kb.jpg   )

Akira (Shizukas Sohn):
(   https://up.picr.de/35775412ss.png   )

Haku:
(   https://up.picr.de/35771926ir.png    )

Haku als Akira (Sänger):
(   https://up.picr.de/35775398cs.jpg   )

Misaki (Shizukas Kollegin):
(   https://up.picr.de/35775406gn.jpg    )


~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~



An einem warmen Sommertag war ich gerade mit meinem Sohn Akira in dem Café, in dem ich arbeitete.
Mein Sohn saß an einem der Tische und aß ein Stück Kuchen, das ich ihm gerade hingestellt hatte, als die Café-Tür sich öffnete.
In dem Moment, als er zur Tür sah, sprang Akira auf, zeigte zur Eingangstür und rief, „Mama, Mama… Guck mal da… Ist das da nicht dein Lieblingssänger?“, während er an meinem Arm zerrte.
Überrascht starrten alle Anwesenden zur Tür.
Auch ich blickte zur Tür und sah direkt in die Augen meines Lieblingssängers.
Nach ihm hatte ich meinen Sohn benannt.
Beide Akiras hatten schwarzes Haar.
Während mein Sohn bernsteinfarbene Augen hatte, waren die Augen meines Lieblingssängers blau.
Ich schluckte schwer, als ich registrierte, dass er mir direkt in die Augen sah.
Unsicher schritt ich auf meinen Lieblingssänger zu.
Ich öffnete meinen Mund, um Akira zu begrüßen, bekam allerdings keinen Ton raus.
Zu nervös war ich, als ich meinem Idol gegenüberstand.
„Hallo“, lächelte er.
„Ähm…“, ich schluckte schwer.
Im nächsten Moment stand meine Kollegin Misaki neben mir: „Guten Tag… Schön, dass Sie da sind… Darf ich Sie zu einem Tisch führen?“
Akira folgte ihr zu einem der freien Tische.
Nachdem sie ihn bedient hatte, kam sie auf mich zu.
Als sie vor mir stand, flüsterte sie: „Alles okay? Was ist los?“
Auch ich flüsterte: „Ich… Ich war nervös… Man steht ja nicht jeden Tag vor seinem Idol… Was soll ich machen…“
„Ich weiß nicht…“, zuckte sie die Schultern.
Als kurze Zeit später eine Gruppe Mädchen im Café auftauchte und kreischend auf Akira zustürmte, stellte ich mich ihnen in den Weg: „Halt…!“
„Was will DIE den…?“, wandte sich eines der Mädchen an die Gruppe.
Eines der anderen Mädchen zickte mich an: „Aus dem Weg! Du störst!“
„Meint ihr nicht, Akira will auch mal ein paar Minuten seine Ruhe vor einer kreischenden Meute haben…?“, fragte ich die Gruppe
Ich spürte Akiras überraschten Blick in meinem Rücken.
„Was geht DICH das an… Bist du sein Bodyguard…?“
„Nein… Aber ich arbeite hier und ihr stört unsere Gäste…“, seufzte ich genervt, da ich kreischende Meuten noch nie besonders mochte.
„Pah… Was bist du denn für ne Spaßbremse…“, blaffte eins der Mädchen mich an, bevor sie sich alle umdrehten und aus dem Café verschwanden.
Als ich kurz darauf eine Hand auf meiner Schulter spürte, drehte ich mich um und blickte wieder direkt in Akiras blaue Augen.
Überrascht sah ich ihn an.
„Danke“, lächelte er, „Du hattest Recht damit, dass ich ein bisschen Ruhe brauchte“
„Ähm…“, ich schluckte schwer, „N… Nicht der… Rede wert…“
Etwa eine halbe Stunde später war er wieder weg.

Als meine Schicht vorbei war, ging ich mit meinem kleinen Akira, an der Hand, nach Hause.
Wenige Minuten später war der Babysitter da und ich machte mich für das Strandfestival fertig, auf dem Akira mit seiner Band spielte.
Mein Sohn war leider noch zu Jung um auf das Festival mitzukommen, da es spät werden konnte.
Voller Vorfreude bahnte ich mir meinen Weg bis vor die Bühne.
Lächelnd begrüßte Akira das Publikum, bevor seine Band den ersten Song spielte.

   
~Hakus Sicht~  


Unser Konzert war ein voller Erfolg.
Als ich, nach dem Konzert, in meinem Hotelzimmer ankam, ging ich auf direktem Wege ins Bad, um mir meine Blauen Kontaktlinsen raus- und meine schwarze Perücke abzunehmen.
Ich betrachtete mich einen Moment lang im Spiegel, froh darüber, mit Akira eine zweite Identität zu haben und mein Privatleben so weiterführen zu können.
Nur die Bandmitglieder und meine Eltern wussten, wer ich wirklich war.

Warum wusste ich nicht, doch ich musste auf einmal an das Mädchen aus dem Café denken.
Das Mädchen, welches die kreischende Meute, in dem Café, davon abgehalten hatte mich zu stören.
Sie hatte lila Augen und Schwarze Haare mit einem lila Pony.
Während des Konzertes hatte ich sie in der ersten Reihe gesehen.
Wenn ich den kleinen Jungen, aus dem Café, richtig verstanden hatte, war das Mädchen ein großer Fan meiner zweiten Identität.
Aus irgendeinem Grund war ich Neugierig auf sie.
Ich wollte mehr über sie erfahren und beschloss daher, nochmal in das Café zu gehen.
Jedoch nicht als Akira, sondern privat.
Also mit meiner wahren Identität: Kohaku Kuro.
 
~Hakus Sicht Ende~  



Am Morgen nach dem ersten Festivaltag machten Akira und ich und fertig und gingen zum Café, in dem er sich an einen der Tische setzte und frühstückte, während ich arbeitete.
Nach einer Weile betrat ein junger Mann das Café, der mir durch seine Haarfarbe sofort auffiel.
Er hatte silbergraues Haar und bernsteinfarbene Augen.
Lächelnd schritt ich auf ihn zu und begrüßte ihn, bevor ich ihn zu einem freien Tisch führte, ihm die Menükarte gab und kurze Zeit später seine Bestellung aufnahm.
Akira winkte dem Silbergrauhaarigen zu: „Hallo Herr Mann“
Lachend antwortete er: „Hallo Herr Kind“

Nach einer Weile, die der Silbergrauhaarige, an seinem Tisch, in der Tageszeitung blätterte, und ich die Kunden bediente, begann Akira auf einmal stark zu husten.
Erschrocken eilte ich zu ihm und Klopfte ihm auf den Rücken, doch es half nicht.
Unfähig ihm zu helfen sank ich neben meinem Sohn zusammen und war den Tränen nahe.
Als ich daraufhin eine Hand auf meiner Schulter spürte, blickte ich zu dem Silbergrauhaarigen auf.
Akira begann schon blau anzulaufen.
Der Silbergrauhaarige nahm mir daraufhin Akira ab und klopfte ihm noch ein paar Mal auf den Rücken, bevor er ihn mit dem Rücken zu sich drehte, mit den Armen, seinen Bauch umfasste und den Heimlich-Griff anwandte.
Sofort spuckte Akira ein großes Stück von seinem Essen aus.
„Gut so… Jetzt tief ein- und ausatmen…“, sagte der Silbergrauhaarige.
Akira tat was er sagte und beruhigte sich langsam.
Ich hingegen brach nun endgültig in Tränen aus, da mein Sohn fast erstickt wäre und ich unfähig war, ihm zu helfen.
Zitternd drückte ich Akira an mich.
„Mama? Warum weinst du?“, fragte der Kleine verwirrt.
„Ich… Ich hätte dich fast für immer verloren, Akira…“, schniefte ich.
Nachdem auch ich mich halbwegs beruhigt hatte, löste ich mich von Akira, stand auf und blickte dem Silbergrauhaarigen in die Augen: „Vielen, vielen Dank… Ich weiß nicht, wie ich Ihnen genug dafür danken kann… Sie haben meinem Sohn das Leben gerettet…“
„Das war doch selbstverständlich… Nennen Sie mich Haku“, lächelte er und hielt mir seine Hand hin.
„Ich bin Shizuka… Freut mich“, ergriff ich lächelnd seine Hand und schüttelte diese.
„Sag mal… Hab ich das richtig verstanden? Dein Sohn heißt Akira?“, fragte Haku.
„Ja… Ich hab ihn nach meinem Idol benannt“, wurde ich rot.
„Dein Idol?“, war Haku überrascht.
Ich nickte: „Ja… Mein Lieblingssänger… Manchmal wünschte ich, ich würde mich auch auf die Bühne trauen…“
„Du singst?“, wich sein überraschter einem neugierigen Blick.
„Gelegentlich…“, wich ich seinem Blick aus, „Aber ich bin nicht mal ansatzweise so gut wie er…“
„Ich denke, ich überzeuge mich lieber selbst davon, wie gut du bist“, schmunzelte Haku.
„Ich wage zu bezweifeln, dass es dazu eine Gelegenheit gibt…“, biss ich mir auf die Lippe.
Ich sang wirklich gerne, traute mich aber meistens nicht, wenn ich wusste, dass mir jemand zuhörte. Abgesehen von meinem Sohn.
„Wer weiß… Vielleicht ergibt sich ja doch noch eine Gelegenheit, dich singen zu hören“, lächelte er.
„Shizuka…?“, kam meine Chefin auf uns zu.
„Tut mir leid, Chefin… Ich arbeite sofort weiter…“, senkte ich den Blick.
„Nach dem Schock solltest du vielleicht lieber für heute nach Hause gehen…“, schlug sie vor.
„Meinen Sie wirklich…?“, sah ich sie überrascht an.
„Ja… Du solltest dich ausruhen…“, bestätigte sie.
„Na gut…“, seufzte ich.
„Hättest du was dagegen, wenn ich euch nach Hause bringe?“, fragte Haku, „Dann können wir uns noch unterhalten“
Überrascht sah ich ihn an.
Nach einem kurzen Zögern meinerseits, griff Akira nach meinem Arm und rief: „Sag ja, Mama… Der nette Mann soll mitkommen…“
„Ähm… O… Okay…“, stimmte ich zu.
Kurze Zeit später waren wir zu dritt auf dem Weg zu mir nach Hause.

Zuhause angekommen spielte Akira in seinem Zimmer, während ich mich noch lange mit Haku unterhielt.
„Danke nochmal, dass du Akiras Leben gerettet hast… Wie kann ich dir dafür danken…?“
„Das brauchst du nicht… Ich bin froh, dass ich helfen konnte…“
„Es muss doch etwas geben, das ich tun kann, um dir zu danken… Was es auch ist… Sag’s mir… Ich tue alles was du willst…“
„Das solltest du lieber nicht zu der falschen Person sagen… Das kann schnell nach Hinten losgehen…“
„Das ist Akira mir wert… Du kannst dir nicht vorstellen, wie froh ich bin, dass er das überstanden hat… Und er scheint dich zu mögen… Aber das wundert mich auch nicht…“, erklärte ich.
Als ich begriff was ich als Letztes gesagt hatte, wurde ich rot.
Haku lächelte sanft: „Der Kleine wächst einem aber auch ziemlich schnell ans Herz“
„Das stimmt allerdings“, schmunzelte ich, „Apropos Akira… Er muss so langsam ins Bett…“
Mit diesen Worten stand ich auf und ging, gefolgt von Haku in Akiras Zimmer.
„Akira…“, zog ich die Aufmerksamkeit meines Sohnes auf mich, „Zeit fürs Bett…“
„Okay…“, ohne zu murren zog Akira seinen Schlafanzug an, putzte die Zähne und kletterte in sein Bett.
Natürlich hatte er zwischendurch auch zu Abend gegessen.
Kaum saß er in seinem Bett fragte er: „Singst du mir ein Gute Nacht Lied vor, Mama?“
Lächelnd nickte ich und begann zu singen.
Ich hatte nicht mehr daran gedacht, dass Haku auch noch da war und mich hörte…
Erst, als ich das Lied beendet hatte Akiras leise Atmung hörte und mich zur Zimmertür drehte, registrierte ich, dass Haku mir zugehört hatte.
Schmunzelnd flüsterte er: „Ich hab ja gesagt, es würde sich die Gelegenheit ergeben, dich doch noch singen zu hören… Du bist gut… Du hast eine schöne, sanfte, melodische Stimme…“
Augenblicklich wurde ich rot.
„Ähm… Meinst du wirklich?“, wich ich seinem Blick aus.
„Sonst würde ich es nicht sagen“, lächelte er.
Haku warf einen Blick auf seine Uhr: „Ich muss los… Ich hab noch zu tun… Es hat mich gefreut, dich kennen zu lernen“
„Hat mich auch gefreut“, lächelte ich.
„Arbeitest du morgen wieder im Café?“, fragte Haku.
„Ja“, bestätigte ich, „Ich arbeite die ganze Woche“
„Dann sehen wir uns vielleicht in den nächsten Tagen öfter“, lächelte er.
Lächelnd nickte ich.
Ich wusste nicht wieso, doch irgendwie erinnerte mich Haku an meinen Lieblingssänger.
Als er weg war, wartete ich noch auf dem Babysitter da ich für jeden Festivaltag Karten hatte und keines von Akiras Konzerten verpassen wollte.
Während ich auf den Babysitter wartete, machte ich mich fertig.
Ich trug meinen Lieblings-Gothic-Rock und eine dazu passende Schwarz-Lila gemusterte Korsage.
Dazu zog ich meine Lieblings-Stiefel an.
Diese gingen zwar nur bis zur Hälfte meiner Waden, waren aber übersäht von Nieten.
Meinen Nietengürtel mit Ketten zog ich auch an.
Dieser lag locker auf meinem Rock.
Den Babysitter hatte ich zu mir bestellt, für den Fall, dass Akira aufwachte, während ich weg war.
Als er da war, lief ich kurze Zeit später zum Strand, an dem das Festival stattfand.

Wieder bahnte ich mir meinen Weg bis zur ersten Reihe.
Ich sah noch, wie Akira etwas mit seiner Band besprach, bevor sie anfingen zu spielen.
Als sie mein Lieblingslied spielten, wurde ich so sehr von der Musik mitgerissen, dass ich mitsang.
Blöderweise merkte ich nicht, dass der Bassist, Hideki, aufhörte zu spielen und mit einem Mikrofon direkt auf mich zu kam.
Die Kamera folgte ihm natürlich und so war ich auf dem riesigen Bildschirm zu sehen, was ich jedoch erst nicht bemerkte, da ich die Augen gleich am Anfang des Liedes geschlossen hatte.
Als ich aber durch die Lautsprecher meine eigene Stimme hörte, riss ich die Augen auf und verstummte augenblicklich, als ich merkte, dass der Bassist mir das Mikro direkt vor den Mund hielt.
Mit schockgeweiteten Augen sah ich ihn an: „W… Was…?!“
„Leute… Stoppt mal kurz“, sprach er grinsend ins Mikro.
Die Musik hörte abrupt auf und alle Blicke waren auf ihn gerichtet.
Im nächsten Moment griff er mach meinem Arm, zog mich auf die Bühne und drückte mir ein Mikro in die Hand, mit den Worten: „Na dann… Sing mal weiter…“
„W… Was…?! Nein… Ich…“, als ich einen kurzen Blick in die Menschenmenge warf, musste ich schlucken.
„Na komm, Kleine… Eben hast du doch auch gesungen…“, versuchte Hideki mich zu überzeugen.
„Das war was anderes… Ich wusste ja nicht, dass mir jemand zuhört…“, versuchte ich mich rauszureden.
Zum Publikum gedreht, rief er durch sein Mikrofon: „Hey Leute… Ihr wollt doch, dass wir weiterspielen… Dann feuert sie an, damit sie singen muss…“
„Wie heißt du?“, rief einer aus dem Publikum.
„Ähm… Shizuka…“, war ich sichtlich nervös.
Das gesamte Publikum grölte meinen Namen, bis ich die Zähne zusammenbiss und mich zur Band drehte.
Sofort verstummten alle und warteten auf meine Antwort.
„Ähm…“, schluckte ich, ließ meinen Blick über die Gesichter der Bandmitglieder schweifen und OH MEIN GOTTT… Akira sah mir in die Augen… DER Akira sah MIR in die Augen… Und er redete mit mir… Moment…?! Er redete mit mir…?!
//Verdammt, Shizuka… Komm aus deiner Traumwelt raus und hör ihm zu, wenn er schon mit dir redet…!//, ohrfeigte ich mich innerlich selbst.
„Hey… Hörst du mir überhaupt zu…?“, drang seine Stimme an meine Ohren.
„Ich… Ähm… T… Tut mir leid… Ich war in Gedanken…“
„Na dann… Also? Was ist jetzt…? Singst du, oder nicht…?“
„Ähm…“, musste ich schlucken, „Okay…“
Ich drehte mich, mit geschlossenen Augen, wieder zum Publikum hin, damit ich es nicht sehen musste, atmete einmal tief durch und lauschte dem Lied, das sie von dem Moment an weiterspielten, bei dem sie es unterbrochen hatten.
Von der Musik mitgerissen sang ich das Lied, ohne es wirklich zu registrieren, mit Akira weiter.
Als die letzten Töne verklungen waren, öffnete ich langsam meine Augen und sah unsicher in die Menschenmenge vor mir.
Es herrschte Stille…
Erdrückende Stille…
//Ich wusste es… Sie mögen meine Stimme nicht…//, war mein letzter Gedanke, bevor mir Tränen drohten in die Augen zu steigen.
Damit niemand das sah, drehte ich mich um, um auf schnellstem Wege von der Bühne zu rennen, doch gerade, als ich wegrennen wollte, hörte ich jemanden klatschen.
Als ich mich zu der Geräuschquelle drehte, erkannte ich, dass es Akira höchstpersönlich war, der klatschte.
Dabei sprach er ins Mikrofon: „Einen Applaus für Shizuka… Sie war wirklich gut… Meint ihr nicht auch…?“
Die Menge begann auf einmal zu jubeln: „Jaaa…“
Überrascht sah ich von Akira zur Menschenmenge und wieder zu Akira.
Er lächelte mich sanft an.
Knallrot erwiderte ich sein Lächeln, bevor ich ein „Danke“ ins Mikrofon murmelte und von der Bühne stieg.
Ich atmete tief durch.
Den Rest des Konzertes kam kein Ton über meine Lippen.
Zu viel Angst hatte ich davor, nochmal auf die Bühne gezogen zu werden.
Als ich nach dem Konzert wieder Zuhause war, fiel ich fast sofort ins Bett.

Die Tage vergingen.
Haku hatte ich in den letzten Tagen immer besser kennengelernt.
Wir hatten uns sehr schnell angefreundet.
Ende der Woche, wachte ich dadurch auf, dass Akira auf meinem Bett rumsprang.
„Mama, Mama… Können wir nachher an den Strand gehen? Ich möchte schwimmen“
„Können wir machen“, lächelte ich den Kleinen an.
Kaum hatte ich zugestimmt, lief er zurück in sein Zimmer, um sich seine Badehose und ein T-Shirt anzuziehen.
Währenddessen zog ich mir meinen Schwarzen Bikini mit Lila Rüschen an und zog darüber meine Kellner-Uniform an.
Wechselkleidung und Badetücher für Akira und mich packte ich in meinen Rucksack, während ich Portmonee, Schlüssel, Getränke und Knabber-Kram in meine Umhängetasche steckte.
Kaum war alles gepackt, verließen Akira und ich die Wohnung und gingen zum Café.
Akira frühstückte oft dort.
Als Haku das Café betrat, begrüßte ich ihn lächelnd.
Kaum bemerkte Akira ihn, winkte er ihm zu und rief ihm zu, er solle sich zu ihm setzen, woraufhin Haku sich zu meinem Sohn setzte, Pfannkuchen und eine Cola bestellte.
„Geht ihr nachher schwimmen?“, fragte Haku, als er Akiras Badehose bemerkte.
„Jaaaa“, jubelte der Kleine.
„Ich bin am Überlegen, auch schwimmen zu gehen“, blickte Haku zu mir auf, als ich ihm die Pfannkuchen und die Cola hinstellte.
„Wenn du willst, können wir uns ja am Strand treffen“, lächelte ich.
Am Nachmittag trafen wir uns dann am Strand.
Während Akira und ich im Wasser waren, stand Haku gerade am Ufer.
Auf einmal blickte er erschrocken in unsere Richtung und rief: „Passt auf…!“, während er hinter uns zeigte.
Überrascht drehten Akira und ich uns in die Richtung, in die Haku zeigte.
Eine Riesige Welle kam näher.
Ich wusste, wir würden es nicht mehr rechtzeitig ans Strandufer schaffen und drückte Akira an mich, aus Angst, ihn zu verlieren.
Die Welle riss uns unter Wasser.
Durch die Wucht verlor ich die Orientierung.
Ich wusste nicht mehr, wo Oben und unten war.
Dann wurde alles schwarz.

 
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 

sooo das war erstmal das erste Kapitel^^
der Rest muss erst noch abgetippt werden
und noch ist die Story nicht fertig ^^'

LG Haruna
Review schreiben