Can't Stop Love

GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P18 Slash
Legolas Thranduil
26.04.2019
15.07.2020
43
65.759
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20.06.2020 1.922
 
-Kapitel 41-

Der schwarze Camaro kam mit quietschenden Reifen zum stehen. Die Sonne brannte auf den Asphalt. Thranduil und Erestor stiegen aus. Hinter ihnen parkten ihre Kollegen und stiegen ebenfalls schnell aus, um ihnen zu folgen. Drei S.W.A.T Einheiten waren vorgefahren, sowie die restlichen Polizeibeamten, die im Außeneinsatz waren. Thranduil ging zum Anführer der S.W.A.T Einheit.
„Thorin, was habt ihr?“, fragte er kühl.
Der Mann drehte sich um und schaute ihn überrascht an.
„Ach, ihr seit auch noch hier? Was habt ihr denn so lange gemacht, dass ihr erst jetzt auftaucht?“
Glorfindel wollte eine fiese Bemerkung machen, aber Elrond hielt ihn zurück.
„Ich habe jetzt keine Zeit für deine Spiele, Thorin“, sprach Thranduil, wobei er versuchte so kontrolliert zu sprechen, wie es nur ging. Es ging um das Leben von Legolas, der mehr für ihn als nur ein Freund war. „Wer sind diese Typen?“
„Wir wissen es nicht“, antwortete Thorin. „Aber was wir wissen ist, dass es ungefähr noch zwanzig Stück sind und das sie keine Geiseln nehmen.“
„Scheiße, wo ist Gandalf? Ich hoffe, dass es ihm gut geht“, sagte Elrond.
„Wir gehen rein“, befahl Thranduil und drehte sich zum gehen um, wurde jedoch von Thorin am Arm gepackt und zurückgehalten.
„Oh… das würde ich nicht tun“, murmelte Glorfindel leise.
Thranduil schaute auf die Hand vom S.W.A.T Anführers und dann in sein Gesicht. Kälte, Wut und Hass spiegelten sich in seinen Augen wieder, doch Thorin nahm seinen Arm nicht weg.
„Ihr werdet nicht dort rein gehen. Mein Team ist in fünf Minuten bereit zu stürmen, sobald wir nachgeschaut haben, ob es noch irgendwelche Überlebende gibt.“
Thranduil schaute Erestor an, ein kleines Lächeln erschien auf seinen Lippen, bevor er Thorin den Arm entriss.
„Wenn du mich aufhalten willst, dann muss du mich erschießen“, sagte Thranduil, wobei seine Stimme von Wut und Zorn nur so triefte.
Ohne ein Wort von Thorin abzuwarten ging er davon und wurde von Erestor, Elrond und Glorfindel begleitet. Die Agenten öffneten ihre Kofferräume, um eine Kugelsichere Weste herauszuholen.
„Hast du schon einen Plan, wie wir da rein kommen?“, fragte Elrond an seinen Chef gewandt, als die vier wieder versammelt waren.
„Folgt mir.“
Sie zogen ihre Handfeuerwaffen und gingen durch die Vordertür rein.
„Ihr seit vollkommen verrückt!“, hörten sie einen rufen. „Ich liebe es!“



Im Treppenhaus lagen mehrere Leichen von den Männern mit den Masken, aber auch einige ihrer Leute. Zwei erschossen Thranduil und Erestor sofort, als diese um die Ecke kamen.
„Eine schöne Waffe“, murmelte Glorfindel, als sie ihre Maschinengewehre an sich nahmen. „Aber nicht sehr gut.“
„Weiter. Wir müssen nach oben zum Aufnahmeraum, um Legolas und seine Mutter zu holen“, sagte Thranduil. „Glorfindel und Elrond, ihr beide geht nach unten in die Gerichtsmedizin und schaut, ob ihr Gandalf dort finden könnt.“
„Alles klar. Wir sehen uns draußen.“
Die beiden nahmen den anderen Weg in den Keller. Thranduil holte sein Handy aus seiner Hosentasche und tippte Legolas’ Nummer ein. Er wartete einen Moment, aber niemand ging ran.
„Scheiße!“
„Was ist los?“
„Legolas geht nicht an sein Handy.“
„Keine Sorge, ihm wird schon nichts paasiert sein“, beruhigte ihn sein Freund. „Legolas ist ein schlauer Kerl.“
„Ich weiß, aber-... Wir müssen ihn finden.“
„Das werden wir, versprochen.“
Thranduil und Erestor drehten sich um und gingen in die entgegen gesetzte Richtung. Sie durchkämmten mehrere Gänge und erschossen weitere maskierte Männer.
„Woher kommen die nur?“, murmelte Erestor, als sie die Treppe hoch in ihr Quartier gingen. „Niemand von denen kann doch so Lebensmüde sein eine Polizeistation anzugreifen.“
„Wer weiß was sie dazu antreibt. Hass auf einen Polizisten, generell die Polizei oder was wohl eher zu trifft, Geld“, antwortete Thranduil.
Blitzschnell erschoss Erestor einen maskierten Mann der soeben um die Ecke gekommen war. Beide traten in den Raum. Leichen von Polizisten und den maskierten Fremden lagen auf dem Boden.
„Dort“, sagte Thranduil und zeigte auf den Aufnahmeraum. „Dort verstecken sich Legolas und seine Mutter.“
Die beiden Agenten wollten schon los gehen, als drei Männer von links kamen und wenige Meter vor ihnen stehen blieben. Sie hatten keine Waffen, sondern Metallstangen. Der Mann in der Mitte war ein Riese und hatte Muskeln. Thranduil und Erestor wollten sie erschießen, doch die Magazine waren leer.
„Das kann doch nicht dein ernst sein…“, brummte sein Freund. „Wieso sind unsere Magazine immer leer wenn solche Typen auf den Plan treten?“
Thranduil lächelte nur verschmitzt, bevor er sein Maschinengewehr ablegte.
„Bist du bei mir?“, fragte er mit einem Blick auf Erestor.
„Huh, aber immer doch!“
„Ich nehme den Großen, du die kleinen Fische“, teilte Thranduil sie auf.
„Geht klar.“ Erestor ließ seine Finger knacken. „Dann lass uns ihnen mal zeigen, was Teamwork ist.“
Mit diesen Worten griffen sie ihre Feinde an.




„Glaubst du, dass Gandalf-…“
„Daran will ich gar nicht denken“, unterbrach Elrond Glorfindel. „Und du solltest das ebenso wenig.“
„Tut mir leid.“
Die beiden durchquerten den dunklen Flur des Kellers. Das Licht flackerte leicht, links und rechts waren Leichen abgedeckt auf den Rollbetten, aber auch Leichen von den Mitarbeitern auf dem Boden. Blut klebte an der Kleidung von den Einschusslöchern in ihren Körpern. Ein maskierter Mann kam aus dem Raum. Sofort schossen zwei Kugeln aus Elronds Waffe und durchbohrten dessen Körper. Tot fiel der Mann zu Boden.




Erestor unterdrückte einen Schmerzensschrei, als die Metallstange mit voller Wucht gegen seine Rippen geschlagen wurde. Er hielt den Arm des Angreifers fest und schlug ihm mit geballter Faust in den Bauch. Seinen Kollegen hatte Erestor das Genick gebrochen, als dieser unvorsichtig geworden war. Aber er selbst war nicht ganz glimpflich davon gekommen. Blut rann an seiner Schläfe herunter, seine Nase blutete und seine Lippe war aufgeplatzt. Im Augenwinkel sah er, wie Thranduil gegen die Wand gedrückt wurde. Der Große hatte seine Hände an seiner Kehle. Sein Freund versuchte zunächst die Hände irgendwie wegzubekommen, doch als dies nicht gelang drückte er ihm mit seinen Fingern in die Augen. Der Riese ließ schreiend von Thranduil ab und taumelte ein paar Schritte zurück. Hustend hielt sich der Agent den Hals.
Erestor wandte seine Aufmerksamkeit wieder seinem Feind zu. Er wich dem nächsten Angriff aus, um dann blitzschnell das Handgelenk zu ergreifen, ihn zu sich zu reißen und mit geballter Faust ihm mitten ins Gesicht zu schlagen. Ein knacken durchschnitt die warme Nachmittagsluft. Die schwarze Maske verfärbte sich. Blut floss ungehemmt aus der gebrochenen Nase, als der Mann nach hinten taumelte. Erestor hob ein Messer vom Boden auf und ging auf seinen Feind zu. Er wich dem Schlag aus, um ihm blitzschnell in den Oberarm zu stechen. Sein Feind ging immer weiter zurück, während Erestor weiter auf ihn zu ging. Blitzschnell stach er ihm in den anderen Arm, als er einen erneuten Angriff startete. Der Agent packte den Mann am Nacken und blickte ihm kalt in die braunen Augen.
„Das passiert mit jedem, der sich mit uns anlegt“, sprach er und rammte ihm das Messer von unten in den Kopf.
Der Mann starrte ihn noch einen kurzen Augenblick lang an, bevor Erestor ihn los ließ und er tot zu Boden fiel. Er drehte sich um und sah, wie Thranduil gegen die Wand geschmissen wurde. Erestor schnappte sich eine Metallstange, rannte auf den Feind zu und zog ihm diese über den Kopf. Er taumelte zur Seite. Thranduil war auf den Füßen und schlug dem Feind in den Bauch. Dann war wieder Erestor dran und schlug dem Mann mit der Metallstange gegen die Brust. Thranduil hob eine Waffe vom Boden auf und erschoss ihn.
„Hättest du das nicht früher machen können?“, fragte Erestor und schaute seinen Freund vorwurfsvoll an.
„Ich dachte die wäre leer“, meinte Thranduil grinsend.
Erestor lachte auf. Die beiden liefen zum Aufnahmeraum. Die Tür stand offen. Ein maskierter Mann lag tot am Boden. Von Legolas und seiner Mutter war keine Spur zu sehen. Blut war etwas weiter hinten im Raum zu sehen, sowie das Handy, welches er dem Teenager gegeben hatte.
„Nein! Wo sind sie?!“
„Thranduil!“
Der Agent drehte sich in die Richtung, von wo die Stimme gekommen war und sah seine Kollegen zusammen mit Gandalf, Legolas und seiner Mutter. Die beiden liefen zu ihnen. Legolas strahlte vor Freude, als er Thranduil sah. Der Agent schaute ihn besorgt an, als er das Blut an seinem rechten Oberarm sah.
„Geht es dir gut?“
„J-Ja. E-Es i-ist n-nur ei-ein S-Streifsch-schuss“, versicherte er ihm. „G-Gandalf h-hat u-uns g-ger-rettet u-und m-meine W-Wunde v-vers-sorgt. W-Wir h-haben u-uns i-in d-der G-Ger-richtsm-mediz-zin R-Raum v-vers-steckt.“
„Danke.“ Thranduil wandte sich an Glorfindel und Elrond. „Habt ihr alle?“
„Es sind wahrscheinlich noch so ungefähr 10 Männer mit Masken im Gebäude, aber wir haben keine weiteren überlebenden gefunden“, berichtete ihm Glorfindel.
„In Ordnung, dann werden wir jetzt hier verschwinden und Thorins S.W.A.T Einheit kann den Rest machen“, antwortete Thranduil.







„Was für ein Tag“, sagte Elrond, als sie alle wenig später im Garten von Thranduil um ein Lagerfeuer saßen.
Es war bereits Abend. Die Sonne tauchte den Horizont in ein wunderschönes warmes gelb-orangenes Licht. Der Grill war an, wo ein paar Steaks, Würstchen und Mais drauf brieten. Ein wenig weiter hinten war ein kleiner Tisch mit Salat, Brot und Gemüse, sowie eine große Schale mit Eiswürfeln drinnen, wo Bierflaschen kalt gehalten wurden. Erestors’ Tochter war ebenfalls da, genauso wie Legolas’ Mutter.
„Du hast recht. So habe ich mir mein Geburtstag eigentlich nicht vorgestellt“, meinte Thranduil und trank einen Schluck aus seiner Bierflasche.
„Glaubst du, dass Thorin dir böse sein wird, dass du einfach so reingegangen bist, um uns zu holen?“, fragte Gandalf.
Thranduil zuckte mit den Schultern.
„Das ist mir gänzlich egal, was er von mir denkt. Ich komme nicht gut mit ihm klar und er nicht mit mir“, sagte der Agent. „Warum sollte ich mir dann noch Gedanken machen, ob er es gut hieß?“
„Wow! Schaut mal!“, rief Glorfindel.
Sie schauten die Richtung und sahen, wie Legolas mit seiner Mutter mit einer Torte über den Rasen kam. Der Teenager hatte noch ein kleines Geschenk in der Hand.
„H-Herzlichen G-Glückw-wunsch, Th-Thranduil“, sagte Legolas lächelnd.
„Ich danke dir.“
Der Agent legte ihm die Hand auf die Schulter und lächelte ihn warm an.
„H-Hier, d-dass h-habe i-ich f-für d-dich g-gemacht. E-Es i-ist z-zwar n-nichts g-großes, a-aber i-ich h-hoffe t-trotzd-dem, d-dass d-du e-es m-magst“, sagte Legolas und übergab ihm schüchtern sein Geschenk.
Thranduil drückte Erestor die Bierflasche in die Hand, um das Geschenk entgegen zu nehmen. Er packte es aus. Zum Vorschein kam ein eingerahmtes selbst gezeichnetes Bild von ihm, seinen Kollegen und Legolas.
„Das ist wunderschön, Legolas, vielen Dank“, sagte Thranduil. „Du bist ein unglaublicher Zeichner.“ Der Agent umarmte ihn leicht, wobei Legolas’ ganz heiß wurde. „Das werde ich mir in mein Schlafzimmer auf  mein Nachttisch stellen.“
Da klingelte sein Handy.
„Hast du dein Handy etwa nicht ausgemacht?“, fragte Glrofindel mit hochgezogener Augenbraue.
„Tut mir leid.“ Thranduil holte es aus seiner Hosentasche und wollte die Nummer wegdrücken, als die beiden Worte „Anonymer Anruf“ auf seinem Display erschienen. „Ich muss da mal eben ran gehen. Ich bin gleich wieder da.“
Thranduil gab Elrond das Bild von Legolas und entfernte sich von seinen Freunden, um den Anruf entgegen zu nehmen.
„Hat dir mein Geburtstagsgeschenk gefallen?“, hörte er die höhnende dunkle verzerrte Stimme sagen.
„Wer ist da!?“
Der anonyme Anrufer legte auf. Thranduil schaute auf sein Display. Wer war nur dieser Anrufer?
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