Can't Stop Love

GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P18 Slash
Legolas Thranduil
26.04.2019
26.03.2020
31
47935
12
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Aloha  
Hier ist das erste Kapitel.
Es hat nichts mit Fantasy zu tun, sondern mit einer Gruppe von Agenten auf Hawaii, weiteres werdet ihr in den noch kommenden Kapiteln erfahren. :)
Ich wünsche euch viel Spaß und freue mich auf eine Rückmeldung von euch.

Beste Grüße
Alphawolf7


PS: Es kommen keine expliziten Liebes Szenen drinnen vor, vielleicht angedeutet (mal sehen). Aber dennoch wird es Romance zwischen den beiden geben. ;D









-Kapitel 1-

Er zitterte am ganzen Körper. Er konnte spüren, wie die Tränen an seinen Wangen herunter flossen. Nur eine einzelne kleine Glühbirne spendete ihm auf der winzigen Toilette Licht. Seine Beine hatte er angezogen, während er auf dem Klodeckel saß. Sein linkes Auge war blutunterlaufen und leicht angeschwollen. An seinen Armen hatte er ein paar Schrammen, genauso wie in seinem Gesicht. Er trug ein schmutziges blaues Hemd, dazu eine dunkelblaue Jeans. Socken oder Schuhe hatte er keine an. Zudem hatte der kleine Junge schon lange keine Dusche mehr gesehen. Doch dies störte ihn nicht, denn der kleine Junge wartete darauf das einer der vier Männer ihm etwas zu essen brachte. Sein Magen knurrte erneut, schon seit zwei Tagen hatte er nichts mehr zu essen bekommen, nur etwas zu trinken. Er klopfte an die Tür.
"Bitte, ich brauche etwas zu essen", flehte er.
Von draußen hörte er, wie die Männer laut auflachten, als sie es hörten. Da hörte er Schritte die auf den kleinen Raum zukamen. Er schluckte und presste sich an die Wand. Ängstlich starrte er auf die Klinke, die nach unten gedrückt wurde und die Tür aufging. Grinsend stand der Mann vor ihm und hatte eine Flasche Bier in der rechten Hand. Er hatte braune Augen sowie kurzes braunes Haar, trug eine beige kurze Hose und ein weißes kurzärmliges Hemd, dazu Sandalen.
"Bitte, ich-ich möchte nur etwas zu essen haben", flehte er erneut.
Seine Hände zitterten, als er sie ausstreckte, als er hoffte, dass der Mann ihm etwas zu essen geben würde. Doch der Mann lachte nur.
"Seht euch diesen kleinen Scheißer an!", lachte er höhnend und nahm einen Schluck aus der Flasche. Seine drei Freunde lachten laut los. Der Mann wollte die Tür schon schließen, als ihn einer von ihnen aufhielt. Dieser hatte schulterlange rostbraune Haare und blaue grüne Augen. Er trug eine Jeans und ein rotes kurzärmeliges Hemd, doch Schuhe hatte er keine an.
"Warte, ich will mit ihm spielen", meinte er hämisch grinsend, stand auf und begann seinen Gürtel zu öffnen.
Die Augen des kleinen Jungen weiteten sich, als er es sah. Panisch presste er sich mit dem Rücken an die Wand, wollte mit ihr verschmelzen.
"Nein! Nein! Bitte nicht!", rief er panisch.
"Na los, komm raus!", befahl der Mann in harschem Ton, ergriff den Arm des Jungen und zerrte ihn aus dem kleinen Raum.
Er fiel zu Boden und wurde von einem anderen Mann sofort gepackt und festgehalten. Der Mann hatte eine Glatze und blaue Augen. Er trug ein grau weiß gestreiftes Hemd und eine kurze beige Hose. Auch er hatte Sandalen an.
"Bringen wir ihn ins Schlafzimmer."
"Warum denn? Mach es doch hier", schlug der andere am Esstisch grinsend vor und leckte sich dabei über die Lippen. "Dann können wir alle dabei zusehen und uns einen runterholen."
Der Mann hatte kurze blonde Haare und braune Augen. Er trug ein grünes kurzärmliges Hemd und eine dunkle kurze Hose. Er hatte Flipflops an.
"Ja, dass ist keine schlechte Idee", stimmte ihm der Mann zu und öffnete den Reisverschluss seiner Hose.
Der Mann mit der Flasche ging zu dem kleinen Jungen hin, der ihn ängstlich anstarrte.
"Mach doch nicht so ein Gesicht. Das kennst du doch schon und außerdem gefällt es dir ebenfalls", antwortete er grinsend, wobei seine gelben Zähne zum Vorschein kamen.
Der kleine Junge schüttelte panisch den Kopf.
"Nein, nein, bitte nicht", flehte er. Aufkommende Tränen flossen an seinen Wangen herunter, was die Männer nur noch mehr anstachelte.
Der Mann riss dem kleinen Jungen die Hose runter, mehr trug er darunter nicht.
"Keine Angst, mein Süßer, dass wird dir gefallen."



Hektisch atmend fuhr der Jugendliche aus seinem Schlaf hoch. Ein paar seiner langen blonden Haare klebten verschwitzt an seiner Stirn. Panisch schaute er sich um, dachte die Männer würden gleich auftauchen, doch er atmete erleichtert aus, als er realisierte, dass er sicher war. Der junge Mann fuhr sich mit seiner Hand über die Augen und atmete die frische Luft ein. Die Sonne stand hoch am Himmel. Es war wieder einmal sehr heiß auf der Insel Hawaii, doch das war Legolas gewohnt. Er stand etwas taumelnd auf und packte seine Sachen ein. Er hatte einen mit kleinen Löchern bestehenden roten Rucksack in dem er seine kleine Decke verstaute, sowie die leere Wasserflasche. Er trug eine kaputte dunkelblaue Kargo Hose und ein verschmutztes weißes kurzärmeliges Hemd. Nachdem Legolas alles eingepackt hatte ging er los. Er ging um die Ecke und stieß mit jemandem zusammen, wobei dessen Kaffeebecher zu Boden viel und der gesamte Kaffee sich auf dem Bürgersteig ausbreitete.
„Pass doch auf wo du hin läufst!“, hörte er den Mann wütend sagen.
Sofort bückte sich Legolas und hob den Becher mit zitternder Hand auf. Menschen blieben stehen und schauten belustigt zu den beiden hin. Legolas spürte ihre Blicke auf sich.
„E-Es t-tut m-mir l-leid“, stotterte Legolas, wobei er den leeren Kaffeebecher krampfhaft festhielt, so als würde er ihn beschützen können. „I-Ich w-werde I-Ihnen e-einen n-neuen K-Kaffee b-besorgen.“
„Nein danke, pass einfach das nächste mal auf wo du hinläufst“, meinte der Mann und ging an ihm vorbei.
Legolas drehte sich um und sah dem Mann hinterher. Er hatte genauso wie er langes blondes Haar, doch seines war gepflegter. Zudem war er komplett in schwarz gekleidet. Die Frauen, an denen er vorbei gingen schienen ihn zu mögen. Legolas schaute dem Mann noch einen Moment lang hinterher, bis er sich dem Kaffeebecher zuwandte. Es war eine Logo darauf zu erkennen, eine Spitzhacke mit einer Kaffeetasse in der Hand. Auf dem Becher stand „The Best Coffee in the Mines“.
„Der Beste Kaffee in den Mienen“, Legolas musste schmunzeln, als er es las. Er wusste wo das Café lag, er kannte sich ziemlich gut auf der Insel aus. Legolas machte sich auf den Weg.


Unterdessen war der Mann, den er aus versehen angerempelt hatte an einem Tatort angekommen. Ein Polizist ließ ihn durch das gelbe Absperrband durch. Sofort wurde er von seinem Freund Elrond begrüßt.
„Guten Morgen, Thranduil, wo ist denn dein Kaffe hin?“, fragte er, als er bemerkte das dieser fehlte, da sein Boss sonst nie ohne seinen Morgen Kaffee auftauchte.
„Ein Obdachloser hat mich vorhin angerempelt. Er wollte mir einen neuen kaufen, aber so wie er aussah würde er sich nicht einmal eine Flasche Wasser leisten können“, antwortete Thranduil. „Also, was haben wir?“
„Eine Frau namens May Harper. Mitte 30. Ihr wurde dreimal in die Brust geschossen. Gandalf untersucht sie gerade.“
Die beiden kamen bei der Toten an, die auf dem Boden lag, über ihr gebeugt ein älterer Herr. Sie lag auf dem Rücken, drei Einschusslöcher genau auf ihrer Brust. Sie trug ein wunderschönes rotes Abendkleid und ihr langes blondes Haar leuchtete wie gold in der strahlenden Sonne.


Legolas war währenddessen in dem Café angekommen. Ein paar der Leute, die an den Tischen draußen saßen starrten ihn angewidert an, andere jedoch beachteten ihn gar nicht. Legolas öffnete die Tür und ging hinein. Auch hier war es nicht anders… die Leute starrten ihn angewidert an.
„Raus hier!“, rief sofort der Mann hinter der Theke. „Wir wollen hier keine Bettler!“
„A-Aber i-ich-…“
„Hast du nicht gehört? Raus hier!“, brüllte der Mann wütend.
Legolas zuckte zusammen und ließ den Becher fallen. Rasch bückte er sich und hob ihn mit zitternden Händen auf.
„Muss ich dich-…“
„Tomas das reicht jetzt!!“, donnerte eine Stimme.
Legolas schaute zu dem Mann der aus dem Hinterzimmer gekommen war. Er hatte lange rostbraune leicht gelockte Haare und einen langen gleich farbigen Bart. Seine dunklen Augen schauten Legolas liebevoll an. Mit einem Lächeln auf den Lippen ging er zu ihm.
„H-Hallo G-Gimli“, begrüßte er den Mann. „E-Es i-ist s-schön d-dich z-zu s-sehen.“
„Es ist auch schön dich zu sehen, Legolas. Was möchtest du denn?“, fragte er freundlich.
Legolas zeigte ihm mit zittriger Hand den Kaffeebecher, den er immer noch fest hielt.
„I-Ich h-habe v-vorhin a-aus v-versehen j-jemanden u-um g-gerempelt u-und d-dabei i-ist d-der K-Kaffeeb-becher h-herunter g-gefallen“, erklärte ihm Legolas stotternd. „I-Ich w-wollte d-dem M-Mann e-einen n-neuen g-geben u-und m-mich s-somit b-bei i-hm e-entschuldigen.“
„Ich verstehe“, sagte Gimli lächelnd. „Ich bringe dir sofort zwei Kaffeebecher.“
Gimli ging hinter die Theke und füllte zwei Kaffeebecher auf. Danach ging er wieder zurück zu Legolas und hielt sie ihm hin. Dieser schaute ihn überrascht an.
„A-Aber d-das i-ist e-einer z-zu v-viel.“
„Der andere ist für dich, Legolas“, antwortete Gimli lächelnd. „Wie wäre es, wenn du mir den leeren Becher gibst.“
Legolas nahm den vollen Kaffeebecher in die linke Hand, den leeren gab er Gimli und dann nahm er noch den zweiten.
„V-Vielen D-Dank, G-Gimli“, bedankte sich Legolas und lächelte zaghaft.
„Keine Ursache, Legolas. Ich helfe dir mit der Tür.“
Gimli öffnete diese und ließ Legolas raus. Dieser bedankte sich noch einmal, bevor er sich auf dem Weg machte den Mann zu suchen.
Legolas lief durch eine breite Gasse, weil dort Schatten war, als er zwei Stimmen hinter sich hörte. Er schaute hinter sich und sah, wie zwei ältere Jugendliche ihn ansahen. Seine Augen weiteten sich, als er die beiden erkannte. Als sie bemerkten, dass er sie bemerkt hatte, liefen sie auf ihn zu. Legolas rannte panisch los, darauf bedacht die Kaffeebecher nicht fallen zu lassen. Doch die beiden holten ihn ein. Sie packten ihn und schmissen ihn an die gegenüberliegende die Wand. Ohne zu zögern traten sie auf ihn ein und schlugen ihn. Legolas hielt schützend seine Arme vor sein Gesicht. Die beiden Jungs lachten, als sie aufhörten.
„Was ist denn los, Legolas?“, fragte einer hämisch. „H-Hast d-du e-etwa a-angst?“
Sein Kumpel lachte auf.
Der Junge nahm sich einen der beiden Kaffeebecher, nahm den Deckel ab und schüttete den heißen Kaffee über Legolas. So schnell er konnte hielt Legolas schützend seine Arme nach oben, sodass das heiße Getränk auf seine Arme platschte. Als der Junge den zweiten Becher nehmen wollte schnappte sich Legolas diesen.
„Gib ihn her!“, rief der Junge wütend und trat Legolas in die Seite.
„Nein.“
„Gib ihn her!“
Der andere Jugendliche trat Legolas erneut, sodass der andere ihm den Becher entreißen konnte.
„NEIN!“, rief Legolas und wollte sich den Becher wiederholen, doch wurde er zurück gegen die Wand geworfen.
Der Jugendliche öffnete den Becher und schüttete den Inhalt ganz langsam zu Boden. Legolas rappelte sich auf, schubste den Jungen weg und griff nach dem Becher. Als er ihn in der Hand hielt, presste er ihn schützend an sich und presste sich gegen die Wand, wo er weinend an ihr herunter rutschte. Der Junge wollte ihn schon wieder schlagen, doch sein Freund hielt ihn zurück.
„Lass ihn. Er ist ein Loser. Reicht für heute.“
Der Jugendliche schaute Legolas noch einen Moment an, dann drehte er sich um.
„Du hast recht. Komm, gehen wir und suchen uns hübsche Mädels.“
Die beiden Jugendlichen schlenderten davon und ließen Legolas in der Gasse zurück. Dieser hielt immer noch mit zittrigen Händen den Kaffeebecher fest umschlungen. Seine Lippe war aufgeplatzt, seine Nase Blutete und in ein paar Stunden würden auf seinem Körper blaue Flecke auftauchen. Als er in den Kaffeebecher hinein sah, bemerkte er, dass der Becher nicht einmal mehr halbvoll war. Legolas stand langsam auf und stützte sich an der Steinwand ab.

Nach einer halben Stunde der Sucherei war Legolas endlich fündig geworden. Er stand an einem Tatort, wo sich auch viele Schaulustige aufhielten, sowie Reporter. Der Mann mit den langen blonden Haaren hockte neben einer Leiche, neben ihm stand ein hochgewachsener Mann mit langen dunkelbraunen Haaren. Er trug ein blaues Hemd und eine Jeans. Legolas ging zu einen der Polizisten die hinter dem gelben Absperrband standen.
„D-Darf i-ich z-zu d-dem b-blonden M-Mann?“, fragte Legolas höflich.
„Haben Sie Informationen für uns der den Fall betrifft?“
„N-Nein i-ich-…“
„Dann kann ich Ihnen leider nicht helfen.“
„A-Aber-…“
„Sie haben mich doch gehört, ich kann Ihnen nicht helfen“, unterbrach der Polizist ihn.
„O-Okay, d-dann w-warte i-ich s-solange“, antwortete Legolas stotternd und ging vom Tatort weg, um sich auf einen Stein zu setzen.
Nach einer weiteren halben Stunde entfernte sich nun auch der blonde Mann mit seinem Partner von dem Tatort und kam in Legolas’ Richtung. Als die beiden an ihm vorbei gingen, hielt Legolas sie auf.
„W-Wartet“, sagte er und stellte sich vor den blonden Mann hin.
„Wer bist du?“, fragte dieser.
„I-Ich b-bin d-derjenige d-der S-Sie h-heute M-Morgen a-aus v-versehen a-angerempelt h-hat“, antwortete Legolas.
„Ja, jetzt wo du es erwähnst, erinnere ich mich an dich. Was willst du von mir?“
Legolas hielt ihm den Kaffeebecher mit zitternder Hand hin.
„I-Ich h-habe I-Ihnen e-einen n-neuen b-besorgt“, antwortete er und lächelte kurz zaghaft. „E-Es i-ist n-nur l-leider n-nicht m-mehr v-viel d-drin w-weil-…“ Legolas stoppte einen kurzen Moment, dann sprach er weiter. „A-Aber i-ich h-hoffe e-er w-wird I-Ihnen i-immer n-noch sch-schmecken.“
Thranduil nahm den Kaffeebecher an und sah hinein, bevor er wieder den Jugendlichen vor sich anschaute.
„Was ist denn mit dem Rest passiert?“, fragte er mit hochgezogener Augenbraue. Legolas schaute zu Boden und antwortete nicht. Nervös rieb er sich seine zitternden Hände. „Was ist mit dir passiert?“ Thranduil hatte die Verletzungen bemerkt. „Wurdest du überfallen?“
Legolas zögerte einen Moment lang, dann nickte er.
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